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Regelwerk, Ego und Dynamik


La****

Empfohlener Beitrag

feste Struktur und Vorstellungen schafft beim Gegenüber klares Wissen was als Ziel gewünscht ist.

Ich habe die Erfahrung gemacht das so Beziehungen also auch Vanilla besser funktionieren als die Knackpunkte die später zum Problem werden, weil man sie bewusst ausblendet dann doch zum Problem werden.

Wie kommst Du darauf, dass sich dabei keine Dynamik entwickeln kann? Warum sollte man nicht darüber sprechen können?

Aber es gibt halt Punkte die sind nicht verhandelbar. Wenn eine Sub z.b schon sagt nein mein Intimhaar ist mir wichtiger und das kommt unter keinen Umständen weg, dann bin ich halt raus.

Hat nicht mal hauptsächlich was mit den Haaren an sich zu tun, sondern nach meiner Erfahrung wird sich diese Person auch in anderen Bereiche sehr schwer tun, sich überhaupt auf neue Dinge einzulassen. Ich habe genau das erlebt!

Die Kunst im BDSM ist doch den Mensch zu finden der zu einem passt und nicht die Masse abzudecken.

Daher werde ich auch nie Swinger werden und eine Frau / Sub die ohne GB nicht leben kann, wird nie meine Partnerin werden.

Nach meiner Erfahrung mögen aber gerade unsichere Menschen also auch Neulinge es, wenn diese klare Struktur vorhanden ist und ein Dom der seiner Verantwortung für Sub gerecht werden möchte wird da auch sie langsam ranführen.

Gibt es was schöneres als sich zusammen zu entwickeln.

Aber klar es gibt genug, die das ausnutzen würden und daher alles hinterfragen, es wird meist nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Vor 25 Minuten , schrieb letsplay:

Drei Möglichkeiten:

1. In der älteren Szene waren solch starren Konstrukte / Verträge / ... teilweise üblich. Ein paar Dinosaurier haben den Knall noch nicht gehört.

2. In der Online-Blase, auf der teils endlosen erfolglosen Suche, ist für manche das Ausdenken und Ausarbeiten solcher Texte Ausdruck ihrer Fantasie. In der sich selbst und gegenseitig sich bestärkenden Echokammer wird dann am Ideal gefeilt und geschnitzt als Ersatzhandlung für echte unperfekte Erlebnisse.

3. Hoffnung auf Dummheit und Uninformiertheit der Leserin oder des Lesers. Wie Scam-E-Mails. Die enthalten auch absichtlich Fehler. Wer da trotzdem anbeißt, die oder der macht dann später wirklich alles mit.

Mhh irgendwie funktioniert fühle ich mich nicht angesprochen dennoch empfinde ich deine Möglichkeiten extrem beleidigend Formuliert. Ich könnte jetzt 3 Möglichkeiten nennen warum du es so formulierst… eine wäre um sich besser dar zu stellen. ☺️🤣

Vor 14 Minuten , schrieb LaLaLausemädchen:

Copy-Paste und breite Streuung sind ja nichts Neues.
Aber ist den Absendern bewusst, dass wahlloses Anschreiben automatisch mehr Ignorieren und mehr Absagen erzeugt?

Mehr Absagen bedeuten mehr Reibung.
Mehr Reibung bedeutet oft mehr Frust.

Warum setzt man sich dem bewusst aus, statt gezielt Profile zu wählen, bei denen eine erkennbare Grundpassung besteht? 🤷🏻‍♀️

Vielleicht ist irgendeine Reaktion schon besser als gar keine Reaktion. Manche Leute regen sich auch gern auf. Ansonsten Schrotschussmethode und Augen zu und durch, irgendwas wird schon treffen. Du wendest vermutlich 100x mehr Zeit und Emotionen und Energie und Nachdenken beim Formulieren einer freundlichen Absage auf, als der, der copy paste gespammt hat. In seiner Logik hat er schon gewonnen, Aufmerksamkeit bekommen.

Ich finde das überwiegend positiv, wenn gewisse Strukturen, Regeln und Vorgaben fest vorgegeben sind. Quasi wie ein Gesetzbuch. Natürlich kommt ( bei mir ) eine individueller, den Umständen angepasster Faktor hinzu, um persönliche Umstände in Bezug auf Job, Familie und Freunden zu berücksichtigen. Von den mittlerweile üblichen Mainstream Pippi Langstrumpf Beziehungen halte ich gar nichts, weil für mich so eine Beziehung nicht nach heute mal so, und morgen ganz anders nicht funktioniert. Aber jeder so wie er es mag 👍

Ich würde sagen, es kommt darauf an was gesucht wird. Ich wollte jemanden kennenlernen,  der eben solche Regeln für eine Dynamik definiert hat und der mich einfach einpasst. Ich wollte auf keinen Fall jemanden, der zuviele Kompromisse mit mir macht, sondern eine harte Linie fährt. Und ich hatte ja das Glück, dass mein Dom mich gefunden hat. Es geht um Bedürfnisse.  Wischi-Waschi kannst du überall finden, das wäre für mich aber ein Grund keine Verbindung einzugehen.

vor 45 Minuten, schrieb letsplay:

Wer da trotzdem anbeißt, die oder der macht dann später wirklich alles mit.

Upppsss. Fieserweise könnte das hinhauen. 

Regel 1: Du hast ein Safewort. Außer bei einer Bestrafung. (weil da geht das leider halt nicht 🤭). Zur Sicherheit gibt es ein Safewort, kann ja auch mal ein Nerv eingeklemmt sein oder so - aber in dem Falle nicht. 

Regel 2: Immer wenn ich den Raum betrete, dann bläst du mir einen. 

Regel 3: Als Sklavin sagst du mir jeden Abend: "Ich bin ein niederes Geschöpf. Mein Meister ist mein Leben."

Regel 4: Eigenes Vermögen steht dir nicht mehr zu. Es ist auf das "Dom-Konto" zu überweisen. 

Regel 5: eine eigene Meinung steht dir nicht zu. 

Da gibt es viele Regeln. ☝ 

 

Vor 1 Stunde, schrieb LaLaLausemädchen:

Um deine Frage zu beantworten: Wenn mir bereits in der ersten Nachricht ein fertiges, sehr absolut formuliertes Regelwerk präsentiert wird, mit Vorgaben, welche Tabus der devote Part haben „dürfte“ oder nicht, dann sehe ich persönlich wenig Raum für Entwicklung…

In dem Moment ist ja bereits alles definiert. Struktur, Erwartungen, sogar Tabus und dass obwohl die Person mich nicht kennt.

Für mich entsteht Dynamik aber nicht dadurch, dass ich mich in ein vorgefertigtes Modell einfüge, sondern dadurch, dass zwei Menschen im Austausch herausfinden, was für sie gemeinsam stimmig ist.

Wenn die Basis jedoch schon vollständig vorformuliert ist, fühlt sich das für mich eher wie eine Schablone an, in die ich hineinpassen soll – nicht wie eine gemeinsam entwickelte Dynamik.

Dann bricht man den Kontakt ab und geht weiter auf die Suche.

Ich habe mich nie weiter mit Menschen beschäftigt die nicht zu mir passen.

Wie ich schon sagte, die Kunst ist es den Menschen zu finden, der zu mir passt.

@SirTorben -  eine neigung, eine machtverschiebung.. wieviel basis brauchst du noch?

vor 3 Stunden, schrieb Davina87:

 

Jup. Und zwar copy paste. Vor ein paar Tagen wurden ich und meine beste Freundin mit dem exakt gleichen Text angeschwurbelt.  🫣 

Von jemandem der auch selbstverständlich keine Profile liest. Sonst wäre ihm im Anschluss auch einiges von unserer Seite erspart geblieben. 

😈

jaa, der bub war nice!!

 

vor 2 Stunden, schrieb Bratty_Lo:

Upppsss. Fieserweise könnte das hinhauen. 

Regel 1: Du hast ein Safewort. Außer bei einer Bestrafung. (weil da geht das leider halt nicht 🤭). Zur Sicherheit gibt es ein Safewort, kann ja auch mal ein Nerv eingeklemmt sein oder so - aber in dem Falle nicht. 

Regel 2: Immer wenn ich den Raum betrete, dann bläst du mir einen. 

Regel 3: Als Sklavin sagst du mir jeden Abend: "Ich bin ein niederes Geschöpf. Mein Meister ist mein Leben."

Regel 4: Eigenes Vermögen steht dir nicht mehr zu. Es ist auf das "Dom-Konto" zu überweisen. 

Regel 5: eine eigene Meinung steht dir nicht zu. 

Da gibt es viele Regeln. ☝ 

 

was willst damit grad sagen?

 

Wahnsinn wie viele interessante Meinungen hier kundgetan werden.
Es ist doch so das hier jeder was anderes sucht!
Dynamik ist ein Wunschgedanke den viele aufgreifen doch nur kurzweilig leben wollen. Die Zeiten haben sich geändert und auch das was D/s betrifft. Anfänger/innen haben oft schon ein vorgefertigtes Bild wo auch die Flexibilität nicht mehr vorhanden ist. Dominanz! Naja das Thema wurde schon so oft breitgetreten das es eigentlich nicht mehr Dominanz genannt werden sollte. Dadurch hat das Führen ebenso eine andere Bedeutung bekommen.
Dynamik entwickelt sich mit der Zeit wenn Beide sich auch darauf einlassen, selbst wenn es am Anfang Zweifel gibt.
Außenstehende sollte man aus Prinzip nicht in diese Art von Beziehung einweihen, außer sie leben selbst in solch einer. Es gibt einfach zu viele unterschiedliche Arten von Beziehung und jede hat ihren eigenen Reiz für die Personen die sie leben !

vor 9 Stunden, schrieb Bratty_Lo:

Upppsss. Fieserweise könnte das hinhauen. 

Regel 1: Du hast ein Safewort. Außer bei einer Bestrafung. (weil da geht das leider halt nicht 🤭). Zur Sicherheit gibt es ein Safewort, kann ja auch mal ein Nerv eingeklemmt sein oder so - aber in dem Falle nicht. 

Regel 2: Immer wenn ich den Raum betrete, dann bläst du mir einen. 

Regel 3: Als Sklavin sagst du mir jeden Abend: "Ich bin ein niederes Geschöpf. Mein Meister ist mein Leben."

Regel 4: Eigenes Vermögen steht dir nicht mehr zu. Es ist auf das "Dom-Konto" zu überweisen. 

Regel 5: eine eigene Meinung steht dir nicht zu. 

Da gibt es viele Regeln. ☝ 

 

Boah was für ein Würstchen hat so etwas nötig? 

Die Gründe hinter den Regelwerken sind wahrscheinlich auch individuell, so dass man hier nicht verallgemeinern kann...

Wenn ich weiß, was für mich nicht funktioniert, dann kann ich das über eine Regelung ausschließen, genau wie ich genau das fordern kann, was ich brauche, damit Dynamik für mich funktioniert...

Da muss man im Einzelfall (sofern Interesse besteht) einfach mal abklopfen, was genau dahinter steckt - ist das ganze gut durchdacht, von irgendwo abgekupfert oder eine Reihe Klischees, die man so von BDSM hat..?

Genau das ist doch die erste "Aufgabe" für Sub/Bottom, dass dem potentiellen Gegenpart im Vorfeld mal gründlich auf den Zahn gefühlt wird, ob dieser Mensch dem gerecht werden kann, was später Grundlage für die Dynamik werden soll und ob dieses Konstrukt an Vorgaben dafür sinnvoll ist oder nicht...

Vielleicht kann man das erst einmal so sehen, wie die Zutatenliste bei einem Fertiggericht - da hat man eben die Entscheidung, ob man Dosenravioli gerne möchte, oder lieber in ein Restaurant geht und sich in der Hoffnung, das diese dort frisch gemacht werden bestellt. Die dritte Option wäre es dann gemeinsam selbst zu kochen, wenn man Zutaten hat und schauen möchte, ob am Ende nicht doch eine Pizza auf dem Teller landet.. 

Im Gründe ist es ja nichts schlechtes, wenn klare Strukturen bestehen, wenn diese auch konsequent umgesetzt werden - da weiß man, was man bekommt. Was bleibt ist die Frage, ob sich das mit den eigenen Erwartungen deckt, was da als "Angebot" in den Raum gestellt wird.

Und gerade wenn DomMe noch unerfahren ist, kann Struktur auch Sicherheit für sich selbst geben - bei Anfängerfragen liest man doch immer wieder, "wie mache ich xy?". Da sind dann viele schnell dabei, konkrete Tipps zu geben und wenn dann jemand genau mit einer Sammlung dieser "guten Ratschläge" ankommt, sind es teilweise die selben Leute, die dann kritisieren, das wäre ja nicht individuell genug...

Interessant wäre es hier eher, wenn Menschen mit festem Regelwerk hier ihre Intension dahinter darlegen würden, was wahrscheinlich eher weniger passieren wird, wenn schon am Anfang pauschal ein abwertendes Urteil von anderen Usern darüber gefällt wurde... 

Mir als komplette Anfängerin, hat am Anfang ein gewisses Regelwerk gut geholfen, mir darüber klar zu werden , was BDSM für mich in naher Zukunft bedeuten würde. Nur im Gegensatz zu vielen anderen, haben wir dieses Regelwerk in stundenlangen Gesprächen über vor und Nachteile, Go und no Go's, do and don'ts, usw. GEMEINSAM erarbeitet. 

Und auch im Gegensatz zu vielen anderen waren die ersten schriftlichen Kontakte nicht von dem Herrn der über alles bestimmt, sondern von einem sehr freundlichen, gebildeten und interessierten Mann, mit dem ich mich sehr gut über Gott und die Welt unterhalten kann. Anders hätte das auch nie funktioniert. Ich glaube wir beide passen nicht wirklich in irgendeine "BDSM Schublade" und doch passt es für uns perfekt.

Heute gibt es nur noch wenige der anfänglichen Regeln. Entweder sind sie zum Automatismus geworden oder haben sich in Luft aufgelöst weil sie keine Verwendung mehr brauchen.

vor 16 Minuten, schrieb Avalanche23:

Mir als komplette Anfängerin, hat am Anfang ein gewisses Regelwerk gut geholfen, mir darüber klar zu werden , was BDSM für mich in naher Zukunft bedeuten würde. Nur im Gegensatz zu vielen anderen, haben wir dieses Regelwerk in stundenlangen Gesprächen über vor und Nachteile, Go und no Go's, do and don'ts, usw. GEMEINSAM erarbeitet. 

Und auch im Gegensatz zu vielen anderen waren die ersten schriftlichen Kontakte nicht von dem Herrn der über alles bestimmt, sondern von einem sehr freundlichen, gebildeten und interessierten Mann, mit dem ich mich sehr gut über Gott und die Welt unterhalten kann. Anders hätte das auch nie funktioniert. Ich glaube wir beide passen nicht wirklich in irgendeine "BDSM Schublade" und doch passt es für uns perfekt.

Heute gibt es nur noch wenige der anfänglichen Regeln. Entweder sind sie zum Automatismus geworden oder haben sich in Luft aufgelöst weil sie keine Verwendung mehr brauchen.

Niemand passt in eine solche Schublade

es existiert schlicht kein Regelwerk . Jeder Dom und jedes Paar schafft sich seine eigenen Regeln!

Ich finde es toll wie du es dir als Anfängerin erarbeitet hast. So war es bei mir auch  Nur haben wir es anhand des BDSM Fragebogen erarbeitet der ca 12 Seiten betrug.

 

 

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