BL**** Geschrieben vor 5 Stunden Mich würde es einfach mal interessieren was ihr über "Freunde" und Bekanntschaften in der Szene denkt. Ist es euch wichtig für den Austausch? Fühlt ihr euch auf Veranstatungen wohler, wenn ihr bekannte Gesichter oder bekannte Masken dort begegnet? Bevorzugt ihr wenige vertraute Kontakte oder eher ein breites Spektrum an Leuten? Oder ticken hier einige wie ich? Ich bin überzeugter Einzelgänger und vermeide solche Beziehungen/Freundschaften in dieser Szene auch aus Gründen der Involviertheit in Communities generell. Ich sehe mich als Teil der "schwarzen Szene", der Metalheads und auch der BDSM-Szene integriere mich aber bewusst nicht voll in irgendwelche Szenen. Wie sieht es bei euch aus?
Dr**** Geschrieben vor 3 Stunden BDSMler sind meist Welt offene Menschen und gerade daher sind mir die Kontakte wichtig. Freunden Hass oder ähnliches ist prozentual weniger und es ist einfach so. Wer fremdes hasst, hasst auch Menschen wie mich. Außerdem kommt es mir so vor, als ob BDSMler selbst reflektierter sind und besser kommunizieren können. Auch deshalb ist es mir wichtig.
BL**** Geschrieben vor 2 Stunden Autor Da sprichst du einen entscheidenden Punkt an der mich sehr stört an Szenen/ Bubbles/ Communities, die Toxizität innerhalb wie gegen Außenstehende gerichtet, wenn man nicht mit ihren Ansichten d'accord geht. Die Anfeindung von außerhalb darf natürlich nicht unterschlagen. Es fehlt prinzipiell an Kompromissbereitschaft. Empfinde ich zumindest so.
Benni31139 Geschrieben vor 2 Stunden Ich finde es "leichter" oder "angenehmer" zumindest 1-2 Bekannte Gesichter zu sehen, als so komplett "allein" zu sein...das macht das Ankommen und wohl fühlen für mich irgendwie einfacher...
Benni31139 Geschrieben vor 2 Stunden Wobei ich dazu sagen muss, das ich bisher nur Open minded people getroffen habe und jeder absolut offen war 😊
Dr**** Geschrieben vor 2 Stunden Vor 17 Minuten , schrieb BLACK_EVIL23: Da sprichst du einen entscheidenden Punkt an der mich sehr stört an Szenen/ Bubbles/ Communities, die Toxizität innerhalb wie gegen Außenstehende gerichtet, wenn man nicht mit ihren Ansichten d'accord geht. Die Anfeindung von außerhalb darf natürlich nicht unterschlagen. Es fehlt prinzipiell an Kompromissbereitschaft. Empfinde ich zumindest so. Die Toxizität von der BDSMler nach außen hin kann ich so nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil. Offen und freundlich. Wie bei anderen rand Szenen. Natürlich gibt es überall auch Ausnahmen aber gerade in der Matel Szene und kinky Szene habe ich diese feindlichkeit nach außen nie erlebt. Als Teil der Szene.
BL**** Geschrieben vor 2 Stunden Autor @DreamGirlYuki das freut mich für die, wenn du so gut herzlich aufgenommen wirst. Ich habe auch in diesen vermeintlich toleranten Szenen andere Erfahrungen. Ich nehm mich aber auch nicht heraus und gebe zu in manchen Gepflogenheiten als befremdlich zu empfinden und daher etwas judgy zu sein. Doch das größte Naserüpfen kommt deutlich von außen, wenn realisiert wird, dass man anders ist und nicht den Stereotypen entspricht.
le**** Geschrieben vor 1 Stunde Den realen Kontakt zu anderen Menschen, die auch BDSM leben, halte ich für super wichtig. Klar gibt es nicht die eine Szene, sondern einen ganzen Strauß. Klar sind manche Grüppchen echt schräg, da möchte ich auch nicht in Verbindung gebracht werden. Aber es gibt heute in Deutschland doch fast überall auch wirklich gute Communities, die Gold wert sind. Zum Austausch. Als Korrektiv. Als Safe Space. Zum Ausheulen. Zum miteinander feiern. Als Partnerbörse. Als hier-bin-ich-richtig-und-okay-so-wie-ich-bin-Ort. Als Netzwerk von Brettspielabend bis Leder-Workshop. Werden das dann alles enge Freund:innen? Natürlich nicht. Da ist alles dabei von "das Gesicht habe ich irgendwo schon mal gesehen" bis enge Freundschaften. Und das ist ja auch okay. P.S. Für Anfänger:innen, die die Spreu vom Weizen im Internet noch nicht unterscheiden können, halte ich reale Communities für super wichtig. Den Support, den man sich dort holen kann, ist gerade zu Anfang unbezahlbar.
le**** Geschrieben vor 1 Stunde Vor 55 Minuten , schrieb DreamGirlYuki: Die Toxizität von der BDSMler nach außen hin kann ich so nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil. Offen und freundlich. Wie bei anderen rand Szenen. Natürlich gibt es überall auch Ausnahmen aber gerade in der Matel Szene und kinky Szene habe ich diese feindlichkeit nach außen nie erlebt. Als Teil der Szene. Für mich hat die Hacker-Szene und die BDSM-Szene einen sehr ähnlichen Vibe. Vielleicht, weil in beiden Szenen so ein bisschen jede:r auf sich selbst und die anderen aufpassen muss. Und wie Du sagst, dieses "all creatures welcome" 🤗
Dr**** Geschrieben vor 1 Stunde Vor 10 Minuten , schrieb letsplay: Für mich hat die Hacker-Szene und die BDSM-Szene einen sehr ähnlichen Vibe. Vielleicht, weil in beiden Szenen so ein bisschen jede:r auf sich selbst und die anderen aufpassen muss. Und wie Du sagst, dieses "all creatures welcome" 🤗 Ich kenne keinen ITler (zähle jetzt einfach mal Hacket dazu) die nicht Kinky sind 😂😂😂. Keinen 😅 Aber ja. Ich denke, dass das einerseits daran liegt. Das es eher kleine Szenen sind. Also sozusagen Rand Szenen. Hass können diese sich sozusagen nicht leisten. Andererseits woraus eine Szene entspringt. Rapper z.B. hat seinen Ursprung in der Kriminalität und Gefängnis. Daher z.B. die XXY Klamotten. In den USA werden oft Einheits Gefängnis Kleidung im Gefängnis vergeben. Was vielen viel zu groß ist. Früher (***ager) war ich in der Szene. Bei einem Konzert war es nicht so (gefühlt!!!). Das wenn man zusammen gebrochen ist, andere einem versorgten oder Hilfe leisten. In der Matel Szene hilft jeder jedem. Auch wenn man das Konzert verpasst. Ich liebe es. Ich kann auch hin, wie ich will. Rose Einhorn Oberteil in mitten schwarz gekleidete Menschen? Kein Problem. Rapper wäre es das. Gleiches in der BDSM Szene. Es interessiert nicht welche Stellung du hast. Zumindest nicht welche gesellschaftliche. Es interessiert auch nicht, was man anzieht oder sonst was. Nur ob du offen da ran gehst.
Davina87 Geschrieben vor 1 Stunde Hatte mir früher eigentlich nie gezielt Leute aus der Scene gesucht, es war eher erstmal anders herum, das Leute mit denen ich mich gut verstanden habe, sehr häufig in irgendeiner Form mit der BDSM Scene zu tun hatten. 🤷 Mich bewusst mit Leuten aus der Scene zu verbinden, kam erst viel später...
De**** Geschrieben vor 19 Minuten Im "realen" Leben bin ich nicht sonderlich wild drauf, neue Bekanntschaften zu knüpfen. Ich habe einen sehr ausgesuchten Freundeskreis, einen kleineren Bekanntenkreis und ansonsten Kollegen und Familie. Mir wurde schon vorgeworfen, ein Fake zu sein, weil auf meiner Freundesliste hier keine Einträge sind. Und ich halte BDSMler auch für nix Besonderes, auch wenn das viele von ihnen anders sehen. Mir wurde schon oft versucht zu erklären, wie sich "echte" BDSMler zu verhalten haben - und das geht mir echt auf den Keks. Ich bin auch kein Clubgänger - insofern: brauche und möchte ich nicht. Der Austausch mit potenziellen Partnern reicht vollkommen aus, ansonsten mag ich mir von niemandem reinquaken lassen.
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