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Bist du dir selbst wirklich der wichtigste?


Mr****

Empfohlener Beitrag

Vor 17 Minuten , schrieb AmiaNyoka:

Ja 🤭 deshalb liebe ich es ja auch so sehr mit meinem Partner die ganzen unmoralischen Rollenspiele zu spielen, ra.pe und CNC, weil ich alles aufarbeiten und mit neuen positiven Ausgängen überschreiben kann. Dadurch lerne ich mit meinen triggern und Ängsten umzugehen. Und ja, ich rede auch sehr viel über meine Ängste und Unsicherheiten, die letzten 5 Jahre. Und gefühlt bin ich schon viel weiter dadurch gekommen, dass er da ist und auch seit ich auf fet unterwegs bin und neue Leute kennengelernt habe, dass ich meine Neigungen akzeptieren lernen kann.

Sehr cool! Das klingt nach großen Schritten und aus meiner Erfahrung kann ich dir Sagen - die Schritte werden schneller wenn du das Ziel siehst… Ich habe für vieles Jahrzehnte gebraucht bis ich es verarbeitet habe und dann war ich irgendwann an einem Punkt das ich gemerkt habe - es geht immer schneller…😊 Ich wünsche dir alles Liebe du bist anscheinend in guten Händen! 😉😊👍

vor 51 Minuten, schrieb MrAlexGrey:

 

Sehr gut beschrieben! Das kenne ich genau so… doch irgendwann habe ich mir die Frage gestellt: Wie war es als ich liebe in mein Herz lies - wie schön war es… wie bereichernd… ich konnte jedes Mal mehr spüren wenn ich mich wieder verliebt habe und es zuließ… ich konnte nur wenig spüren wenn ich diese Person an meinem Panzer nicht vorbei lies… ein Moment in dem ich anfing umzudenken - ich nehme MIR etwas! Natürlich auch dem andern… dann fragte ich mich: wieso bin ich gekrängt, verletzt und traurig wenn es mir dieser Person nicht weiter funktioniert die ich in mein Herz gelassen habe? Eigentlich tue ich mir damit nur selber weh… oft hatte die andere Person schon abgeschlossen und ich war ihr schon lange „egal“… warum trifft mich das? Weil ich weiß ja wer ich bin und was ich kann! Also einfach daraus lernen - was hatte die Person um mich zu erreichen, was hat mir gefallen, was nicht… habe ich daraus gelernt? Was waren die schönen Momente die wir gemeinsam genossen haben - für mich blieben sie nach vielen Partnerschaften am Ende und bis Heute das was sie waren - wunderschöne Momente - die ich so oder lieber noch schöner erleben möchte - mit jemand der „jetzt“ besser passt - weil ich gelernt habe… und abgeschlossen habe - ohne auf die vergangenen Partner böse zu sein, von ihnen Enttäuscht oder sonstiges - nein ich bin Ihnen dankbar für das was ich erlebt und gelernt habe! 😊

Vielleicht kommt es bei mir auch irgendwann wieder so, vielleicht auch nicht. Es wäre nicht schlimm falls nicht, weil ich mehr Tiefe und Gefühle nicht vermisse. Allerdings ändern sich Dinge im Lauf des Lebens, daher kann man es nicht ausschließen. Im Moment ist es gut, ich brauche meine Energie immer auf und lade sie neu, wenn zuviel abgezapft wird, kommen andere Themen zu kurz und dass mir mehr "Gefühle zulassen" noch mehr Energie gibt, glaube ich nicht. Mich hat die stoische Philosophie sehr geprägt und das bedeutet Herr seiner Gefühle zu werden, zumal es ja auch nicht so ist, dass ich keine Gefühle zulasse, sondern eben versuche sie unter Kontrolle zu halten. Wie gesagt ändern sich aber Zeiten, Fokus, Energie, daher besteht die Möglichkeit, dass es auch wieder anders kommt 🙂 und dann müsste ich lernen Furcht davor zu beherrschen.

Vor 10 Minuten , schrieb Tau08:

Vielleicht kommt es bei mir auch irgendwann wieder so, vielleicht auch nicht. Es wäre nicht schlimm falls nicht, weil ich mehr Tiefe und Gefühle nicht vermisse. Allerdings ändern sich Dinge im Lauf des Lebens, daher kann man es nicht ausschließen. Im Moment ist es gut, ich brauche meine Energie immer auf und lade sie neu, wenn zuviel abgezapft wird, kommen andere Themen zu kurz und dass mir mehr "Gefühle zulassen" noch mehr Energie gibt, glaube ich nicht. Mich hat die stoische Philosophie sehr geprägt und das bedeutet Herr seiner Gefühle zu werden, zumal es ja auch nicht so ist, dass ich keine Gefühle zulasse, sondern eben versuche sie unter Kontrolle zu halten. Wie gesagt ändern sich aber Zeiten, Fokus, Energie, daher besteht die Möglichkeit, dass es auch wieder anders kommt 🙂 und dann müsste ich lernen Furcht davor zu beherrschen.

Ich gebe dir in fast allen recht….😉😊 ich weiß das das ich durch tiefere Gefühle mehr Energie geben kann und wenn mein Gegenüber „mitspielt“ auch bekomme… 😊 das hat etwas unbegreiflich schönes…. und ist wenn ich das so ausdrücken darf einfach nur geil!😅 es macht süchtig und nicht ohne Grund… es steigt von Mal zu Mal… mit dieser Person mit der du es ausleben kannst… 🥰

(bearbeitet)

@AmiaNyokadeine Beiträge finde ich mega, insbesondere wie gut du dich schon reflektiert hast. 

Erkenntnis ist der erste und wichtigste Schritt.

Der schon vielen verwährt bleibt.

Dann ist die Gesellschaft schuld, die Politik, Ausländer, Kollegen, Familie, whatever. Und Mensch geht zum Arzt und erwartet Heilung durch Dritte, ohne aktiv mitzuwirken. 

Hat man jedoch begonnen jedes einzelne Thema in seine Bestandteile zu zerlegen, kommt (erste) Erkenntnis und daraus ergeben sich auch Antworten und Wege, wenn man den Mut aufbringen kann Änderung, Verbesserungen, Genesung anzustreben. Einfach ist es nie und es ist auch kein Sprint, sondern ein Marathon. 

bearbeitet von Tau08
Vor 2 Stunden, schrieb Tau08:

@AmiaNyokadeine Beiträge finde ich mega, insbesondere wie gut du dich schon reflektiert hast. 

Erkenntnis ist der erste und wichtigste Schritt.

Der schon vielen verwährt bleibt.

Dann ist die Gesellschaft schuld, die Politik, Ausländer, Kollegen, Familie, whatever. Und Mensch geht zum Arzt und erwartet Heilung durch Dritte, ohne aktiv mitzuwirken. 

Hat man jedoch begonnen jedes einzelne Thema in seine Bestandteile zu zerlegen, kommt (erste) Erkenntnis und daraus ergeben sich auch Antworten und Wege, wenn man den Mut aufbringen kann Änderung, Verbesserungen, Genesung anzustreben. Einfach ist es nie und es ist auch kein Sprint, sondern ein Marathon. 

Ist wahr und leider auch ein riesen Problem.
Wir leben alle auf dem gleichen Planeten.
Mit dem wir schon gut umgehen sollten
so wie mit uns selbst sowie mit unseren Mitmenschen.
Gesellschaft , Gemeinschaft Demokratie ist eher eine Illusion den dafür ist das Wohlbefinden jeder einzelnen Person wichtig und allen zusammen.
Wir lassen uns aber alles gefallen, schauen bei so vielen weg....
Lassen uns belügen, verarschen und schlecht behandeln.
Was einen nicht gut tut sollte man losewerjemand oder was anderes einem nicht gut tut Personen die mich schlecht behandeln und ähnliches sortiert man am besten aus. Das erspart Stress und negative verschwendete Zeit und alles andere was auf Dauer negativ ist und einem nicht gut tut sind Gemütszustand etc.
Sollte und will man auch nicht und macht Gesundheit kaputt hintert einen am Leben

Es müssten mal mehr Menschen aufwachen und was machen dagegen. Irgendwann ist es zu spät. Der Planet und das Leben könnte viel
Schöner sein Es müssten mal mehr Menschen aufwachen und aufstehen.

Wer sich nicht selbst treu ist und sich nicht liebt etc.
Ist auf dritte angewiesen
Kann nie zu 100% voll andere helfen, Dasein oder zulieben

Wer noch an sich selbst arbeiten muß, sich noch nicht gefunden hat, sollte gar keine Beziehungen eingehen. 1. Weil es den potentiellen Partnern gegenüber unfair wäre. 2. Weil es den Prozess nur blockiert.
War selbst ua aus diesen Gründen sehr lange Single. Wusste früher nicht das ich autistisch bin, warum ich mich manchmal einfach zurück ziehen muss, hatte immer schlechtes Gewissen meinen Ex-Partnern gegenüber, die ebenfalls häufiger mehr als irritiert waren. Ich wusste, irgendwas stimmt nicht, aber konnte nicht sagen was. Hatte deshalb dann relativ schnell die Notbremse gezogen und bin erstmal alleine geblieben. Und das war richtig so. Auch wenn niemand verstehen konnte, warum eine junge Frau keinen Partner möchte und alles mögliche von Leuten da rein interpretiert wurde. "Die ist bestimmt lesbisch.", "Sie hält sich für was besseres." "Warum will sie nicht heiraten und Kinder bekommen - Sie hasst wohl Männer/Kinder." usw....
In unserer Gesellschaft wird sowas sehr wenig akzeptiert. Aber da muss man drüber stehen....
Bin froh es so gemacht zu haben, denn inzwischen werde ich aus mir selbst schlau - und muss das Rätselraten keinem anderen zumuten. 😅

Ich persönlich glaube, dass jeder Mensch das innere Streben danach hat in seinem Leben ganz man selbst sein und sich genauso auch selbst so lieben und annehmen zu können, wie man man eben ist. Nicht perfekt. Aber Vollständig - in der Einzigartigkeit, die jeden von uns eben ausmacht.

Das, was ich dazu aber auch immer wieder feststelle ist, dass wir alle durch Umfeld, Lebensumstände, Medien, negative Erfahrungen, die jeder gemacht hat usw. innere Glaubenssätze und Päckchen in uns tragen, die uns daran indirekt oder direkt hindern, dieses Leben auch zu leben und uns selbst so akzeptieren zu können. Sei es als Beispiel nun die mediale oder soziale Definition von "was ist schön?", "welches Verhalten/welche Charakterzüge sind gesellschaftlich akzeptabel?" Oder auch "wie sieht das perfekte Leben aus?" .
Wir alle sind Individuen und haben aber auch gleichzeitig das Bedürfnis dannach uns in eine Gemeinschaft einzufügen. Denn alleine kann ein Mensch weder lange überleben, noch sich fortpflanzen (aus rein biologischer Sicht).

Dadurch steht der Wunsch man selbst zu sein den aktuellen Anforderungen und Erwartungen der Gesellschaft gegenüber.

Um aber zum Punkt zu kommen: durch diese Päckchen, werden wir immer wieder an dem Punkt kommen, wo wir mit ihnen konfrontiert werden und uns entscheiden müssen, ob wir uns selbst treu bleiben wollen oder lieber unseren Inneren Glaubenssätzen nachgeben.

Der Punkt des "sich wichtig nehmen/sich selbst finden" bedeutet für mich genau das. Diese Diskrepanz wahrzunehmen und sich bewusst zu entscheiden, wie man reagieren will. Die Bewertung der Entscheidung obliegt allerdings nur demjenigen Selbst - und nicht im Außen.

Von daher. Ja. Ich denke ähnlich. Dennoch : es bleibt jedem selbst überlassen , wie derjenige leben möchte.

jack@jackXjacqueline:

Die Fragestellung im Threadtitel passt nicht ganz zum Eingangspost. Sich selbst zu finden, sich selbst zu schätzen und treu zu bleiben bedeutet aus meiner Sicht nicht, dass man sich selbst als der Wichtigste setzt. Und gerade die Aussage "vor allem sich selbst zu lieben" finde ich heutzutage schon bedenklich narzisstisch gefärbt, gerade in Anbetracht der gesellschaftlichen Entwicklung kann ich nicht mehr darauf vertrauen, dass es dabei ausschließlich um gesunde Selbstliebe geht. Die sozialen Medien fördern eben genau diese nicht: es geht um Bewertung, es geht um Anerkennung, Vergleichsdruck, Selbstinszenierung... das gekränkte Ego wird zelebriert. Das ist eine Realität.

Ich sehe das so: ich gehe achtsam mit mir selbst um, reflektiere meine Wünsche, Bedürfnisse und Interessen, und schaue, wie ich diese mit mir selbst und meiner Mitwelt in Einklang bringen kann, sodass es mir damit gut geht, niemand mehr als nötig und zumutbar darunter leiden muss, ich vor allem niemanden lediglich zu meiner Selbstverwirklichung "ausnutze", und damit innere Zufriedenheit erlange - im Grunde also völlig konträr zu dem, wie unsere Welt im Gesamten tickt. Dabei nehme ich mich aber bewusst nicht als wichtiger als ich bin, weil das zwangsläufig dazu führt, dass man rücksichtsloser wird und sich irgendwann über andere stellt und auf deren Kosten seine Ziele verfolgt. Andere Menschen können mir genauso wichtig sein wie ich. Und Kompromisse beispielsweise erfordern, dass man sich selbst auch mal zurücknehmen kann. Man sich in einer Mitte trifft. Problematisch wird es, wenn man polarisiert: wenn ich mich selbst zu wichtig nehme, oder andere für mich wichtiger werden als ich selbst. Von daher: man sollte sich selbst nicht mehr oder weniger lieben, sich selbst nicht wichtiger oder weniger wichtig nehmen, als andere. Ich bin kein spiritueller Mensch, aber so gesehen ginge es wirklich darum, die Mitte zu finden. Und das schreibe ich bewusst im Konjunktiv, weil ich das vielleicht als Einzelner erreichen kann, ich aber anerkennen muss, dass unser gesellschaftliches System als Gesamtes dazu strukturell schlicht nicht in der Lage, weil nicht darauf ausgelegt, ist.

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