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Wunsch vs ich - und jetzt?


Mi****

Empfohlener Beitrag

vor 1 Stunde, schrieb Arasjal:

Spontanität

ich spreche niemanden an direkt an , ich bewerte mich im Vorfeld auf die 70% ... , 

wenn ich hier jemanden anschreibe.

- beim Profil betrachten ... interessiert-schreiben schon den Gedanken ob das richtig ist ... und nach dem senden ... oh sh... ; wenn diese Person mich nicht "Igno" und mich anschreibt ... empfehle ich meist weiter ... 

 

spontan geht bei mir nicht - letztens (beim Bäcker) angesprochen worden ob ich gleich (!) lust auf Avatar3 hätte , kann ja schlecht sagen "Knödel sitzt im Baum den muss ich erst nach Hause bringen , dann lieber "Dein Kollege hätte glaube ich auch Lust in Kino zu gehen" 

vor 31 Minuten, schrieb Tau08:

Ängste und Sorgen lassen sich nicht immer "wegreden". 

Ins Handeln muss man auch kommen.

Mut dazu haben, auch Fehler zu machen, Rückschläge zu erleiden, auch Erwartungen runterzuschrauben, learning by doing anzunehmen und nicht alles aufzuschieben.

Man kann ewig warten den richtigen Partner zu finden, manche warten sogar das ganze Leben, mit Sport zu beginnen, zum Zahnarzt zu gehen. Und es lassen sich immer wieder Vorwände oder Ängste finden es nicht zu tun. 

Es gibt viele Möglichkeiten wie der Threadersteller sich dem Thema annehmen oder annähern kann. Er hat damit jetzt begonnen. Eine Domina ist eine dieser Möglichkeiten. Es muss nicht die beste sein 🙂

 

Tau, du schlägst grade das perfekte Rezept für Subs vor, wie man am besten schlechte Erfahrungen sammelt. 🤦 Passiert leider zu oft, grade wegen solcher Ratschläge. So wird er seine Ängste garantiert nicht los. 

Und du kommst schon wieder mit deinem Sport-Vergleich-Bullshit. 

Du kannst dich überhaupt nicht in diese Perspektive reinversetzen und verstehst offensichtlich nicht mal ansatzweise warum Subs  vorsichtiger sein müssen. 

Du schreibst es ist OK Fehler zu machen, weil dir die Konsequenzen nicht mal bewusst sind, die solche "kleine Fehler", "einfach wagen" haben können, auf unserer Seite. 

Und man MUSS gar nix, womit man sich nicht sicher/wohl fühlt. 

 

 

vor 2 Minuten, schrieb Tau08:

 

Er ist kein SUB Davina.

Ich kann mich nicht reinversetzen? Wie kommst du zu der Annahme? Ist es Geraten? Unterstellt?

Ich stand vor vielen Jahren vor ähnlicher Herausforderung. Und habe erste Erlebnisse mit Dominas gesammelt. Es war sehr schön und hat mich weitergebracht, mir Sicherheit gegeben, mich weiterentwickelt. 

Hattest du schon Erlebnisse mit einer Domina? Weißt du wovon du sprichst?

Dass du so denkst und argumentierst, mache ich dir nicht zum Vorwurf, du hast deine persönliche Situation hier schonmal öffentlich geschildert und ich versuche deinen Blickwinkel zu sehen. Du kannst versuchen auch den anderer zu sehen 🙂

Ich hatte nirgends von Dominas gesprochen in meinem Kommentar zu deinem Beitrag. 

vor 1 Minute, schrieb Violet_Fog:

Ich finde, dass dieses "wie kann man nur so etwas vorschlagen" eher wie Sexarbeiterinnen Shaming klingt. Eine Dienstleistung zu buchen kann eine tolle Möglichkeit sein, gut beraten zu werden, die Kontrolle darüber zu haben, was passiert und es da zu machen, wo ausreichend Vorkenntnisse und ein geeignetes Umfeld vorhanden sind. Das ist im privaten Bereich viel weniger der Fall. Das kann hilfreich sein, wenn es darum geht, zu erfahren wie sich eine bestimmte Sex- , Fetisch - oder BDSM Praktik anfühlt. Auch um verschiedene Dinge auszuprobieren, da ja so ein professionelles Studio in der Regel besser ausgestattet ist als eine private Sammlung.

Du verdrehst meine Worte ja mal wieder komplett!

Ich hatte in meinem Kommentar was ganz anderes hinterfragt und das weißt du auch! 

Boa, ich bin raus. Ihr verdreht ja jedes Wort. 

Kein Bock auf dieses Niveau. 

 

@Mitternacht Sorry wegen dem Gezanke. Möchte dir aber noch mit auf den Weg geben: "Better save, than Sorry." Viel Glück.

Vor 33 Minuten , schrieb Mitternacht:

Alles gut, kein sorry, in geschriebenen Worten kann es immer zu Mißverständnissen kommen, auf allen Seiten. Und sich raus zu nehmen, ist völlig ok. Noch ist ja hier nichts schlimmes passiert, meiner Meinung nach wirklich nur Mißverständnisse.

Ich danke Dir für Deine Beiträge , Antworten und Sichtweise auf meine Frage.

Devote und Submissive sind ja auch zwei paar Schuhe...dies sollte eine Domina auch schnell erkennen können 😉

vor 2 Stunden, schrieb Davina87:

Du verdrehst meine Worte ja mal wieder komplett!

Ich hatte in meinem Kommentar was ganz anderes hinterfragt und das weißt du auch! 

Boa, ich bin raus. Ihr verdreht ja jedes Wort. 

Kein Bock auf dieses Niveau. 

 

Was geht denn hier ab? 

Das Niveau war bei allen anderen da. Denk mal drüber nach. 

Kommunikation und Vertrauensbasis.
Dies wurde zu Hauf schon genannt, empfinde ich aber als die wesentlichen und wichtigsten Aspekte.
Den meistens ist es so, man kennt sich selbst nicht am besten, wenn man sich nicht die Zeit genommen hat, sich kennenzulernen.
Manchmal braucht man auch die Selbstreflexion oder die Spiegelung von außen.
.
Ich gehöre zu den Menschen, die sich selbst schwer wahrnehmen können und meine eigenen Chaos Empfindungen kaum auseinander halten kann.
So als würde man vor einer leeren Leinwand stehen und jemand würde einem für jedes Gefühl eine Farbe erklären und diese auf die Leinwand tupfen. Mich irritiert es, dass die Farben ein Bild ergeben, wohingegen meine Leinwand einer einziger ***tball Schlacht entspricht. Kreuz und quer und übereinander und durcheinander und meistens nicht Mal mehr zum auseinander halten.
Wenn mich also jemand fragt was ich gerade fühle, kann ich das meistens nicht eindeutig erklären und starre ewig auf die Farbenfrohe Leinwand. Ich fühle mich überfordert.
Mein Partner hingegen schaut mit seinem Blickwinkel auf meine Leinwand und sieht Details die mir gar nicht klar sind, da ich nur das große ganze Chaos erblicke. Ich höre ihm gerne zu, beobachte aus seiner Perspektive was er sieht und wir nehmen uns die Zeit darüber ausführlich zu reden und mit diesem Ansatz schaffe ich es mittlerweile auch selbst, darüber weiter nachzudenken.
Hingegen sind die Blickweisen von anderen manchmal sehr ermüdend, weil jeder etwas anderes sieht oder hinein interpretiert, aber mich dass nur noch mehr durcheinander bringt und nicht vorwärts.
.
Worauf ich hinaus möchte.
Kontrolle Abgeben? Vertrauen fassen? Sich unterordnen? Den richtigen Gegenpart finden. Sich mit seinen Wünschen und Träumen aus einander setzen.
Auch wenn deine Phantasien vielleicht bereits da sind und du dir nicht sicher bist, wie das in deine Welt hinein passen könnte.
Ist es vielleicht an der Zeit ein wenig von deiner Leinwand zurück zu treten und dich mit einzelnen Aspekten auseinander zu setzen. Was ist es was dich reizt? Was würdest du gerne ausprobieren? Was daran verunsichert dich? Was lässt in dir den Widerwillen gedeihen?
Es ist vollkommen normal in dem Chaos erstmal einen Ansatz zu finden, um darüber nachzudenken.
Zuerst würde ich es wahrscheinlich aufschreiben. Dich zu dem Themen belesen und Erfahrungen sammeln. Ob nun aus Texten, Erzählungen von anderen oder vielleicht auch das ein oder andere in einem Sicheren Rahmen einmal auszuprobieren.
Jeder hat andere Vorlieben, Neigungen, Gelüste. Einiges ähnelt einander, aber jeder Mensch ist da individuell und anders geprägt. Und erst durch eigene Erfahrungen kommt man da ein wenig weiter.
Wenn man dies nicht in einer Beziehung ausleben kann, dann gibt es viele andere Möglichkeiten sich dem zu widmen. Dabei sollte man zu sich selbst ehrlich sein und zu anderen.
Wenn der eigene Partner diese Gelüste nicht teilen kann, muss man überlegen wie man damit umgehen kann. Genauso ist es mit dem dominieren und loslassen. Wenn du im Alltag eine starke Persönlichkeit und Verantwortung auf deinen Schultern trägst und dein Partner für dich nicht den selben Halt darstellt, dass du dich fallen lassen kannst, ist das okay. Nicht alle Paare sind dafür gemacht. Deswegen hat eine Beziehung nicht versagt. Man braucht nur noch ein bisschen mehr dazu.
Wenn du sagst dass du unsicher bist, dich jemanden unterordnen zu können, musst du es einfach Mal ausprobieren, um zu merken auf was reagierst du und auf was nicht. Welche Charaktereigenschaften muss dein Gegenpart besitzen.
Auch als SUB gibt es verschiedene Ausprägungen. Nicht jeder ist für alles gemacht.
Du kannst auch auf BDSM Partys gehen und einfach Mal beobachten, wie andere damit umgehen. Es gibt aber auch Veranstaltungen die direkt für Einsteiger sind und wo man geführt wird. Wo sich andere Zeit für dich nehmen um dich in diese Welt einzuführen und du für dich herausfinden kannst, was dir daran gefällt.

vor 9 Stunden, schrieb guterZeitvertreib:

Meiner Erfahrung nach sind die "Typischsten" Ängste dahinter:
Angst vor Kontrollverlust.
Angst vor Gesichtsverlust.
Angst vor eigener Verletzlichkeit.
Angst vor eigenen Reaktionen.
Angst davor wie sich das auf die Beziehung auswirkt.
Angst davor wie sich das Selbstbild verändern könnte.
Sozialer Druck des "du musst kontrolle haben, weil sonst kein Mann".

hat nichts zu tun mit Sub/nicht sub ! 

hab' Jahrelang Asozial gelebt , daraus zu kommen ist halt ... nicht einfach , ist ein geschlossener Kreis

vor 8 Stunden, schrieb Aldursauge:

Es kann auch helfen zu reflektieren ...

ost zu schwer , ich stelle mir zum Beispiel mich nicht an erster Stelle sondern schiebe andere vor , wie mich andere sehen und was für denen die bessere Wahl ist ... 

(bearbeitet)

Ich bin ein Mensch, der sehr viel braucht, um Dinge und mit bestimmten Menschen zu wollen und mich wohl damit zu fühlen. 

Ich kenne mich inzwischen ziemlich gut und kann einschätzen, was ich besser (erst mal) lasse und was ich wagen kann. 

Ich vertraue zunehmend meinem Bauchgefühl. 

Wenn ich etwas (noch) nicht wagen wollte, dann stellte es sich immer als gut heraus, es vorerst gelassen zu haben. Wenn die Zeit reif war, waren Zweifel weg und dann war es gut. Ich habe einiges erlebt und nicht bereut, anderes ausgelassen zu haben. 

Zwei Sätze, mit denen ich gut fahre: "Ist es kein 100% iges Ja, dann ist es ein Nein." und "Wenn die Tür nicht offen ist, ist es nicht deine Tür, um hindurch zu gehen." 

 

Ich nehme dieses Thema und was geraten wird als bedrängend wahr, als ob der TE zu etwas überredet werden soll. Es geht zum Glück nicht um mich, ich hoffe es kommt bei TE nicht ebenso unangenehm an. 

bearbeitet von Teaspoon

Ich, möchte gerne temporär von einer Frau dominiert werden. Ich kann es aber praktisch nicht und wenn ich immer tiefer in den Gedanken gehe, kommt immer folgendes Resultat: Das wäre toll aber nein, das kann ich nicht. Die Frage ist, warum nicht? Selbst diese Antwort kann ich nicht mal mir geben. Ich glaube einfach ich habe Angst, die Kontrolle zu verlieren, die ich aber gerne verlieren würde.

Insgesamt steckt Du in der Zwickmühle zwischen ja und nein. Und da scheint es mir mehr als nur eine Hürde oder Barrikade zu geben, die Du überwinden musst. "Angst, die Kontrolle zu verlieren" bedeutet vielleicht eher "Angst, Kontrolle abzugeben", was mit Deinem Verhalten in deinem restlichen Leben zu tun hat. Du könntest versuchen, Dich auf das "gerne verlieren würden" zu konzentrieren. Etwas gerne zu tun, ist ein großer Motivator. Gieße diese Pflanze regelmäßig, sieh, was an ihr wächst, das Dir helfen kann, die Hürden des "Nein" zu überwinden. Und irgendwann überwuchert sie womöglich Deine Bedenken.

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