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Wunsch vs ich - und jetzt?


Mi****

Empfohlener Beitrag

Vor 21 Minuten , schrieb Tau08:

Einst stellte ich mir auch die Frage: wie erlebe/ probiere ich es am besten und angenehmsten aus, was passt zu mir. 

Recherche gemacht und (nach meiner Wahrnehmung) nur 3 seriöse Möglichkeiten von vielleicht 10 entdeckt. Kontakt aufgenommen mit allen, auch die Preise waren ein Thema, von 300 bis 700 Euro pro Session und am Ende war nur 1 übrig, mit der ich im Vorfeld sogar über Tage zwanglos schreiben konnte, bissel scherzen, kennenlernen, sie wurde mir symphatisch und ich glaube ich ihr auch. 

Live: Ich war etwas nervös (das bin ich  selten), sie hat genau das erwartet, weil sie ihren Job und Männer gut kennt und bereits die erste Session war für mich ein wundervolles Erlebnis, auf die weitere folgten. Eine erfahrene Domina ist eben Spezialistin wie andere im Beruf auch, Arzt, The***ut, Erzieher, es setzt voraus, dass man sich (im Vorfeld) ihr öffnet und anvertraut und zwar ganz ungeniert wie einem Arzt, dann gibt man ihr die Möglichkeit auch wirklich gezielt die Session zu lenken und "nicht ins blaue" wild herumzudominieren. Der Input dafür muss also von beiden Seiten passen, wie in einer Beziehung auch. 

Ich bereue da nichts, im Gegenteil, ich werde im Alter noch an diese Sessions schmunzelnd denken und mich freuen es getan und erlebt zu haben. 

Da hast du etwas angesprochen, was ich bei vielen Bottom's hier vermisse.
Das Bottom sich anvertraut macht ja erst möglich mit den Gefühlen zu spielen... ansonsten ist es ja wie bei Glücksrad...
.
Und ohne diese Informationen wird es ein sehr hartes Sexuelles Spiel, ohne Tiefe und mehr nicht.
.
Trigger, Ängste und Sorgen bleiben so natürlich auch alle auf der Strecke.

(bearbeitet)
vor 21 Stunden, schrieb Mitternacht:

Ich muss jetzt mal eine Frage stellen, die mich beschäftigt.

Wenn ihr eine Phantasie habt, die euch beschäftigt. Dann denkt ihr weiter und ihr merkt, das kann ich nicht.

Ich, möchte gerne temporär von einer Frau dominiert werden. Ich kann es aber praktisch nicht und wenn ich immer tiefer in den Gedanken gehe, kommt immer folgendes Resultat: Das wäre toll aber nein, das kann ich nicht. Die Frage ist, warum nicht? Selbst diese Antwort kann ich nicht mal mir geben. Ich glaube einfach ich habe Angst, die Kontrolle zu verlieren, die ich abe gerne verlieren würde.

Und jetzt?

Ich tue ja auch weder mir noch einer Partnerin damit einen gefallen. Hü und Hott, morgen ja, heute nicht, das geht ja nicht.

Habt ihr da Ideen, wie man diesen Knoten auflöst?

Was fange ich damit an? Wie gehe ich damit um?

Und ganz wichtig: kennt ihr das Dilemma?

Wie habt ihr es glöst?

 

Das ist ja eine fast philosophische Frage, die allerdings täglich entschieden werden muss bzw. wird. 

Wenn ich was eigentlich möchte, es aber nicht kann oder nicht dazu bereit bin, dann lasse ich es doch einfach. Kann ja eh nicht alles in meinem Leben umsetzen, was ich mal mochte oder möchte. Das nennt man Realismus. 

 

Die Frage, ob es mit Hilfestellungen ( und falls ja, welchen) ggfls. doch realisiert werden könnte, dürfte hier nicht zu entscheiden sein, da wir dich dafür alle nicht (gut genug) kennen. 

Da aber Foren oft eine besondere Fähigkeit/Stärke beim "frei flottierenden Assoziieren" besitzen, wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg dabei. 😊👌

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 21 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

 Wenn ich was eigentlich möchte, es aber nicht kann oder nicht dazu bereit bin, dann lasse ich es doch einfach. Kann ja eh nicht alles in meinem Leben umsetzen, was ich mal mochte oder möchte. Das nennt man Realismus. 

 

Man kann es so bezeichnen. 

Oder das Zitat der Dame, die nicht mehr mitschreiben will: 

"Better save, than Sorry."

vor 21 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Das ist ja eine fast philosophische Frage😊👌

 

Richtig. Es gibt eine andere Seite der Medaille:

Wer auf Nummer sicher gehen will, do it. Dann aber auch ohne Hader sich mit der Situation abfinden - das gelingt vielen - nicht. 

Auf Nummer sicher gehen... ist so eine Eigenschaft die Weiterentwicklungen verhindert. Meiner persönlichen Meinung sogar eine der größten Bremsen im Leben und einen der schlechtesten Ratschläge, den man geben / erhalten kann. 

Menschen gehen auf Nummer sicher:

Und wechseln nicht den Job den sie ständig beklagen. Es könnte schlechter sein, die Umorientierung, neue Leute, Aufgaben...

Sie investieren kein Geld an der Börse. Kurse könnten fallen.

Kaufen keine Immobilie, Job könnte man verlieren, Angst vor Schulden.

Trennen sich nicht aus der unglücklichen Beziehung.

Festhalten am Status quo - aus Sicherheit ist good bye Weiterentwicklung.

Jeder kann seine Entscheidung für sich treffen. Aber man sollte beide Seiten der Medaille erkennen. 

Den Realismus dem Optimismus gleichsetzen

...und nicht hinten anstellen. 

 

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