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Warum nutzen wir Plattformen wie FET?


Le****

Empfohlener Beitrag

Warum wir Plattformen wie Fet. nutzen? 

Ursprünglich um "Gleichgesinnte" zu finden. 

Die gibt es so im bdsm jetzt allerdings auch nicht. Aber das ist ja auch recht logisch, da Neigungen individuell sind.

Eine Neigung zur Unterwerfung, auch über das Sexuelle hinaus, sollte doch bei bdsm'lern selbstverständlich sein? Aber auch das beäugen einige kritisch. 

Es macht am Ende gar nicht so den Unterschied, ehrlich gesagt. In meinem Umfeld weiß jeder von bdsm (sogar die meisten von 24/7). Einigen erzähle ich eher vage davon. Wie bei 50 SoG halt... 

Unter den bdsm'lern ist das allerdings nicht wesentlich anders. Tiefe Neigungen verstehen die meisten nicht. Bdsm als sexulle Ergänzung ist noch beliebt, darüber hinaus eher weniger...🤷‍♀️ 

Ich tausche mich inzwischen bevorzugt in Gruppen, per PN's und privat aus. 

vor 3 Stunden, schrieb DreamGirlYuki:

 

Und wo bist du deswegen dumm?

durch eine Aussage von einer die mich "testen" wollte und ich grandios verkackt habe 🤷‍♂️

vor 9 Stunden, schrieb Teaspoon:

Ich glaube, dass viele Menschen sehr viel aus dem Verbotenen und Tabuisierten ziehen. Spaß macht, was verboten ist. Und niemand will bitteschön gewöhnlich sein. Aber niemand will bitteschön auch wirklich anders sein. 

Man kann es auf die Religion schieben, aber ich glaube, weil Menschen so sind wie sie sind, haben sie sich ihre Religion geschaffen, wie sie ist. (Erst war das Ei, dann die Henne.)

Es geht m.M.n. auch nicht um die Tabuisierung von Sex, vielmehr ist das Ausdruck vom Bestreben, Menschen zu unterdrücken und Lebensfreude zu nehmen, wenn man selbst keine empfindet.

Applaus Applaus @Teaspoonso etwa wollte ich ebenfalls antworten. Menschen sind außerdem ekelhaft schaulustig, was ich überhaupt nicht bin. Aber wollen wir hier den perfekten Menschen oder einfach nur ehrlich diskutieren, wie Menschen wirklich sind? Plattformen wie FET 

Habe mal einen lustigen Post gelesen, sinngemäß. : Wenn du Single bist und auf solcher Platzform, wirst du Single bleiben aber glücklicher damit.

LG

O.

Ich sehe das aus einer etwas anderes Perspektive. Sexualität ist für mich nicht im direkten Sinne ein Tabuthema in der Gesellschaft - dafür gibt zu viele sexualisierte Werbungen/Filmen/Bücher usw. A la "Sex Sells", Apps wie tinder und co, großspurige Sprüche usw.

Ich glaube eher, dass die Menschen deshalb nicht darüber reden, weil es für sie etwas... Intimes ist. (Und damit meine ich nicht im Körperlichen, sondern im emotionalen Sinne). Das, was ein Mensch als erregend und lustvoll empfindest, zeigt auch immer einen großen Teil seiner Persönlichkeit/seines Innersten. Zumindest dann, wenn es wirklich um die Gefühle geht, die derjenige braucht um die eigene Sexualität auch wirklich ausleben und genießen zu können. Denn es gibt auch heute noch viele Menschen, die sich für ihr Sexualität schämen.
Und dann sehen wir uns die heutige Gesellschaft an. Viel Farce, viel Schein, viel Ego und vor allem viel "Präsentation von der besten Seite".und Kontrolle der eigenen Emotionen. Im Alltag zeigt jeder von uns diese "Hoch-polierten" Seiten. Das ist z.t. auch wichtig und völlig in Ordnung. Nur haben viele angefangen sich mit dieser "Fassade" zu identifizieren und sind es kaum noch gewohnt/trauen sich nicht, diese auch einmal abzulegen. Sich gegenüber anderen verletzlich zu zeigen - aus Angst nicht vollends akzeptiert oder sogar abgelehnt zu werden, da die "Fassade" ja das neue "Normal" und "richtig" ist.
Und dann über Sexualität v.a. von Angesicht zu Angesicht zu reden, kommt für viele einem 'Seelenstriptease' gleich.

Das ist auch mit ein Grund, warum online Dating, Plattformen wie Fet und co u.a. so erfolgreich sind - im Zweifel ist der Andere mit einem "Klick" weg. Es bietet quasi eine Rettungsleine, falls etwas schief gehen sollte😉

Unabhängig davon halte ich Plattformen wie Fet auch für wichtig. Es dient nicht nur dem Austausch und der Wissensgewinnung, sondern man lernt automatisch, dass Sexualität und Begierden etwas ganz Normales und Natürliches sind. Auch lernen Viele Stück für Stück offener über die eigene Sexualität zu reden, sich ihrer eigenen Sexualität /Grenzen usw. Bewusst zu werden - nur eben "mit Rettungsleine" 😉 - das macht den Einstieg leichter als zb. Ein Stammtisch und schafft dann einen sicheren Rahmen.

Von daher... Ja, ich glaube, dass solche Seiten/offene Gespräche gesellschaftlich etwas bewirken können. Aber nur dann, wenn die Menschen ihre Erfahrungen hier auch mit in den Alltag und die realen Begegnungen mitnehmen. 🤭

Vor 13 Stunden, schrieb kiyamet:

Selbst hier darf ich mich offenbar nicht frei äußern, weil mir sonst vorgeworfen wird, Gewalt zu verherrlichen. Dabei scheint es völlig akzeptiert zu sein, Fotos zu posten, auf denen jemand am Hals gewürgt wird, Hände oder Füße stramm gefesselt sind oder Peitschen und anderes Spielzeug benutzt werden. Wenn ich jedoch meinen eigenen Fetisch in Form eines Bildes zeigen möchte, ist es auf einmal verboten. Das finde ich sehr fragwürdig.

Da frage ich mich: Bin ich zu brutal für diese Seite? Ich bekomme sogar Kommentare von Mitgliedern wie: „Du bist kein richtiger Dom – wie kannst du nur Frauen Ohrfeigen?“ – nur weil ich meine Erlebnisse in Wort und Schrift schildere.

Wo liegt also bei Kinks eigentlich die Grenze? Und wer entscheidet, wo meine persönlichen Grenzen liegen sollen?

Ich bezeichne mich gern als Wolf. Nicht ohne Grund: In keinem Wildpark bleiben Wölfe dauerhaft eingesperrt – sie finden immer einen Weg, die Zäune zu überwinden, die sie eigentlich gefangen halten sollen.

Du darfst sein wie du bist. Bei deiner Geschichte wurde kritisiert. Das du Gewalt mit Dominanz verwechselt und es auch um erzwingen durch Gewalt ging. Also nicht Konsens. Konsens ist entscheidend für BDSM. Ohne kein BDSM sondern Straftat. Und zur Dominanz. Wer Gewalt benötigt um dominant zu sein, ist es nicht. Dominanz ist leise, subtil. Nicht laut oder gewalttätig. Das wurde kritisiert und das zu Recht.

Vor 4 Stunden, schrieb Rubys_Realm:

Oh Gott.. Tippfehler.. bitte überlesen. 🙈😅

Nö gelesen 😝

Du redest gerade völligen wir war du unterstellst mir das ich nicht unterscheiden kann zwischen erzwingen und freiwillig ? So ein geschwätzt! Es gibt verschiedene Arten von Dominanz das solltest du auch wissen Dominanz Mus nicht immer leise sein es kann auch mal krachen und niemals zu Recht das ist deine Meinung nicht meine !

Die Tatsache das nur viele so denken wie du Mus nicht bedeuten das du damit Recht hast erst vor kurzem hat meine sub mich geritten ich war unter ihr also sie war in der dominanten Position. Zu wissen wie man jetzt aus dieser Position heraus dominant wird ist meiner Meinung nach das entscheidende mit einer Hand ihren Hals gewürgt ( Straftat ) und mit der anderen Hand ihr 2 Ohrfeigen gegeben (Straftat ) ihr zu gerufen das sie eine kleine bitch ist und sie Dan gleich 2 Mal zum Höhe Punkt gebracht beim ficken. Erzähl mir bitte wo ist hier leise ? Dominanz gleich leise das ich nicht lache!

Vor 41 Minuten , schrieb kiyamet:

Die Tatsache das nur viele so denken wie du Mus nicht bedeuten das du damit Recht hast erst vor kurzem hat meine sub mich geritten ich war unter ihr also sie war in der dominanten Position. Zu wissen wie man jetzt aus dieser Position heraus dominant wird ist meiner Meinung nach das entscheidende mit einer Hand ihren Hals gewürgt ( Straftat ) und mit der anderen Hand ihr 2 Ohrfeigen gegeben (Straftat ) ihr zu gerufen das sie eine kleine bitch ist und sie Dan gleich 2 Mal zum Höhe Punkt gebracht beim ficken. Erzähl mir bitte wo ist hier leise ? Dominanz gleich leise das ich nicht lache!

Wie wäre es mit markieren oder willst du keine Antwort? Und dir habe ich nichts unterstellt, sondern über deine Geschichte geschrieben. Wo du diese Kritik geerntet hast und nun behauptest. Du könntest nicht sein, wie du bist. Wie gesagt. Deine Geschichte beschreibt keine echte Dominanz und auch kein BDSM. Warum steht oben und in allen Kommentaren unter deiner Geschichte.

Ich habe das Gefühl wir reden aneinander vorbei ich lass dich in Ruhe das bringt nichts zu diskutieren 😉

Ne tun wir nicht. Ich habe dich verstanden und da du selbst jetzt noch so antwortest, dass man keine Benachrichtigung erhält, gehe ich davon aus. Das auch das beabsichtigt ist 😉.

Ich glaube kaum, dass sich an der gesellschaftlichen Sichtweise durch Plattformen und den hier stattfinden offenen Gesprächen die gesellschaftliche Sichtweise ändern wird, denn die Menschen, bei denen sich da etwas ändern müsste, sind nicht hier.

Vor 1 Stunde, schrieb Schattenwolf:

Ich glaube kaum, dass sich an der gesellschaftlichen Sichtweise durch Plattformen und den hier stattfinden offenen Gesprächen die gesellschaftliche Sichtweise ändern wird, denn die Menschen, bei denen sich da etwas ändern müsste, sind nicht hier.

Das stimmt aber die Menschen die es in der Hand haben, dass sich was ändern sind hier. Sind vernetzt.

Vor 2 Stunden, schrieb DreamGirlYuki:

Ne tun wir nicht. Ich habe dich verstanden und da du selbst jetzt noch so antwortest, dass man keine Benachrichtigung erhält, gehe ich davon aus. Das auch das beabsichtigt ist 😉.

Häää welche Benachrichtigung ?

(bearbeitet)
vor 4 Stunden, schrieb DreamGirlYuki:

 

Wie wäre es mit markieren oder willst du keine Antwort? Und dir habe ich nichts unterstellt, sondern über deine Geschichte geschrieben. Wo du diese Kritik geerntet hast und nun behauptest. Du könntest nicht sein, wie du bist. Wie gesagt. Deine Geschichte beschreibt keine echte Dominanz und auch kein BDSM. Warum steht oben und in allen Kommentaren unter deiner Geschichte.

Ich habe mir jetzt mehrmals die Geschichte durchgelesen und finde nichts, was kritisch wäre. Ja, die Geschichte fängt härter an. Aber Ohrfeigen sind im BDSM völlig normal. Die Art und Weise mag vielleicht für den ein oder andern nicht passend sein. Aber es gibt Menschen die stehen auf eher die harte und grobe Dominanz. Wir wissen auch gar nicht was vorgefallen ist. Mein Herr würde mir auch eine Ohrfeige verpassen, wenn ich in einer unpassenden Situation am grinsen wäre. Würde ich weiter grinsen oder gar lachen, gibt es eben eine härtere Ohrfeige. Lachen würde ich zwar nicht, aber das grinsen kam schon vor, wenn ich meine frechen fünf Minute hatte. Es darf dann auch gerne etwas lauter zugehen. Das ist für uns BDSM. 

Vieles was wir tun, würde jemand Außenstehendes und selbst so mancher BDSMler als Gewalt und ohne Konsens einstufen. Aber alles passiert im Konsens und ich brauche und will es so. Wir sind glücklich damit.

Es gibt auch extreme Handlungen/Dynamiken im BDSM. Das ist nicht für jeden passend und vielleicht auch unverständlich, aber das gleich als toxisch oder Missbrauch hinzustellen, finde ich schon grenzwertig. So lange Konsens herrscht und keine lebensbedrohlichen oder strafbaren Praktiken stattfinden ist das BDSM. 

bearbeitet von slavejaykay

Ohrfeigen? Ein Grund mehr für mich, wenn es daran schon scheitert, hier verhalten mit Storys zu sein. Und wenn sie die Beine nicht breit machen will? CNC? 

Ohrfeigen, mehrere bis ich weine, natürlich geht das. Im SM Spiel.

Oder auch so zur Maßregelung. Mein Herr würde auch nicht jedes freche Grinsen "unkommentiert" lassen...

OkkyundKitty

Wie auch immer denke kennenlernen, finden und Austausch sind meine Gründe 

Ich hatte mich hier angemeldet, als das große C noch dafür gesorgt hatte, dass gesellschaftliches Leben stark eingeschränkt war und das Forum hier eben als eine Art virtuellen Stammtisch gesehen... Und bin dann nach den ganzen Lockerungen einfach hier hängengeblieben - wobei ich mich hier inzwischen mehr im Hintergrund halte als zu Anfangszeiten, in denen ich noch mehr (ehemalige) User hier wirklich ernst nehmen konnte und den Austausch auch bereichernd für mich empfunden hatte. Meine Sichtweise zu formulieren war da meine Art, die eigenen Gedanken zu sortieren und vielleicht hab ich auch den ein oder anderen etwas mit auf den Weg geben können, das ich selbst auf einen längeren Weg über Fehler, Umwege und eher unüberlegte Entscheidungen hatte lernen müssen. 

Vielleicht ist es inzwischen auch mit der Zeit einfach mehr Gewohnheit geworden, hier mal zu schauen was es vielleicht intereantes geben könnte. 

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