Jump to content

BDSM: Preis, Verantwortung und Konsequenzen


Empfohlener Beitrag

Vor 1 Stunde, schrieb Schneeflöckchen:

Spannend, wie sich unser Gespräch entwickelt. Zuerst einmal zu deiner Frage: Gemini ist die KI von Google, mit der ich mich gerne mal über spannende Themen unterhalte oder diese zur Reflexion nutze.
Sie hilft mir dabei, Gedanken zu sortieren und Perspektiven zu beleuchten, ohne dass persönliche Projektionen, manipulatives Verhalten und Rollenspiele dazwischenfunken.

Was mir bei deiner letzten Nachricht aufgefallen ist: Du schreibst von jemanden, der „konsequenzlos“ an meiner Seite bleibt. Das steht im krassen Widerspruch zu deinem ersten Post, in dem du behauptet hast, dass ALLES im Leben einen Preis hat und Konsequenzen fundamental sind, um die Welt zu verstehen.

Es wirkt fast so, als hättest du dein eigenes philosophisches Gerüst für einen Moment verlassen, um mir mit dieser „Retter-Attitüde“ zu begegnen.
Was das „Arbeiten“ mit meiner Wut angeht: Danke für das Angebot, aber ich sehe mich nicht als „aufgeblasenen Luftballon“, der darauf wartet, dass jemand die Nadel hält oder gezielt Luft ablässt. Meine Wut ist kein Defizit, das von außen verwaltet werden muss, sondern eine Kraft, die ich selbst verstehe und lenke. In meinen Safe Spaces geht es nicht um „Druckablass“, sondern um Integration.

Ich brauche keinen Dom, der „es vertragen kann“, sondern ich schätze Menschen, die meine Autonomie respektieren, ohne mich sofort in ein funktionales Schema (wie das Luftballon-Bild) pressen zu wollen. Vielleicht ist das der wahre „Preis“ für echte Begegnung: dass man aufhört, den anderen als Projekt oder Kunstwerk zu sehen, und ihn einfach als das lässt, was er ist.

Alles hat einen Preis. In diesem Fall bezahlt den halt jemand anderes. Für dich kann es konsequenzloser Rückhalt sein. Das heißt du bezahlst keinen Preis dafür die Wut und die Aggression an jemandem auszulassen (obwohl du das mit sicherheit in den meisten Fällen, bei den meisten Menschen müsstest). In diesem spezifischen Fall würde den Preis jemand anderes für dich "bezahlen" indem er diese negative Energie in diesem Moment aufnimmt.

Zu dem anderen, dass war nicht als Angebot gemeint sondern ich habe lediglich aus meiner Sicht als Dom geschrieben. Alles danach hatte nichts mit meiner Aussage zu tun und ist eine emotionale Reaktion deinerseits.

Vor 48 Minuten , schrieb DominantesHerz:

Alles hat einen Preis. In diesem Fall bezahlt den halt jemand anderes. Für dich kann es konsequenzloser Rückhalt sein. Das heißt du bezahlst keinen Preis dafür die Wut und die Aggression an jemandem auszulassen (obwohl du das mit sicherheit in den meisten Fällen, bei den meisten Menschen müsstest). In diesem spezifischen Fall würde den Preis jemand anderes für dich "bezahlen" indem er diese negative Energie in diesem Moment aufnimmt.

Zu dem anderen, dass war nicht als Angebot gemeint sondern ich habe lediglich aus meiner Sicht als Dom geschrieben. Alles danach hatte nichts mit meiner Aussage zu tun und ist eine emotionale Reaktion deinerseits.

Warum war es dir denn jetzt hier wichtig, es als „emotionale“ Reaktion zu bezeichnen?

Vor 7 Stunden, schrieb DominantesHerz:

Sich angegriffen zu fühlen ist keine emotionale Sache?

Das beantwortet zum einen nicht die Frage, entspricht zum anderen nicht der Realität. Also, warum war es dir wichtig, dies als emotional zu bezeichnen?

Vor 2 Minuten , schrieb Candala:

Das beantwortet zum einen nicht die Frage, entspricht zum anderen nicht der Realität. Also, warum war es dir wichtig, dies als emotional zu bezeichnen?

Soso, bist du The***utin oder hast sonstige psychologische Erfahrungswerte oder wieso kennst du die Gefühlswelt einer anderen Person so viel besser?

Vor 27 Minuten , schrieb Arasjal:

Doch .. aber du interpretierst gerade rein das eine Person sich angegriffen fühlt und drückst dieser den Stempel auf. Es muss nicht so sein 😉 ist aber son Gesellschaftsding… Frauen sind emotionaler usw. Von außen gesehen habe ich das ganze als sachlich wahrgenommen. Mir wird auch oft unterstellt das ich gerade wütend bin. Vielleicht ist es genau das was andere gerade sehen wollen um die sachliche Ebene zu verlassen. ( und nicht daran Schuld sein wollen 🤔)

Ah klar ja. Machen wir gleich noch das feminismus Fass auf xD jetzt wurde mir hier eigentlich schon alles unterstellt. Wahrscheinlich bin ich der reudigste Drecksmensch dieses Planeten hm?

Vor 22 Minuten , schrieb DominantesHerz:

Ah klar ja. Machen wir gleich noch das feminismus Fass auf xD jetzt wurde mir hier eigentlich schon alles unterstellt. Wahrscheinlich bin ich der reudigste Drecksmensch dieses Planeten hm?

Muss schlimm sein wenn einem alles unterstellt wird oder? BTW warum unterstellst du mir hier einen Angriff?

Vor 32 Minuten , schrieb DominantesHerz:

Soso, bist du The***utin oder hast sonstige psychologische Erfahrungswerte oder wieso kennst du die Gefühlswelt einer anderen Person so viel besser?

Erneute keine Antwort, gut, lassen wir das.

Vor 8 Stunden, schrieb DominantesHerz:

Sich angegriffen zu fühlen ist keine emotionale Sache?

Nur weil man fühlen sagt muss es nicht mit Gefühlen an sich zu tun haben...kann auch eine reine Feststellung durch Doppeldeutige Aussagen sein....
Was den hier wieder los😆

Vor 1 Stunde, schrieb Arasjal:

Muss schlimm sein wenn einem alles unterstellt wird oder? BTW warum unterstellst du mir hier einen Angriff?

Wer bestimmt den ob es ein Angriff war? Der angegriffene oder der Angreifer?

(bearbeitet)
vor 26 Minuten, schrieb DominantesHerz:

Deine Frage wurde beantwortet, mit einer Gegenfrage. Wenn dir die Antwort nicht gefällt kann ich nichts dafür.

Was genau hast du an lassen wir das nicht verstanden? Du hast kein Interesse an sachlicher zielführender Unterhaltung, daher ist die Intention hierzu fraglich und bedarf keiner weiteren Energie

bearbeitet von Candala
Vor 50 Minuten , schrieb DominantesHerz:

Wer bestimmt den ob es ein Angriff war? Der angegriffene oder der Angreifer?

Die Umstände ( Definition) die etwas zu einem Angriff machen sollten dabei schon eine Rolle spielen oder? Oder ist dein Kommentar jetzt etwa auch ein Angriff nur weil ich es behaupte?🤔vin hier auch mal raus😂👍

(bearbeitet)

Seit gestern Abend fehlen hier so einige Beiträge, die Diskussion ist aber trotzdem schon ziemlich vom Thema abgedriftet.

Ich persönlich komme mit der Hinzufügung von „Preis“ nicht zurecht. Für mich ist BDSM, Ds, SM und alles dazwischen und um zu für mein Wohlbefinden, für mein Erfülltsein, also für meine GEFÜHLSwelt wichtig. Das jetzt mit einem Preis aufwiegen ober abwägen zu wollen ist für mich einfach zu abstrakt. Wofür soll oder kann es gut sein, für Werte in der Gefühlswelt einen Preis zu ermitteln? Kann das der TE vielleicht verstehbar erklären?

bearbeitet von Igel

Ich lese da zwischen den Zeilen eine Rechtfertigung für etwas das nicht hätte passieren dürfen...aber statt den Fehler bei sich zu suchen...
Kommt man darauf das alles einen Preis hat und Sub hätte wissen müssen, dass dieser auch zu bezahlen ist.
Mit dem Gedanken Konstrukt ist man fein raus aus der Nummer, und Sub ist auch noch der puh man... Gaslighting... oder wie nennt man sowas noch?

Ich sehe es so: Der Preis ist das, was uns berührt, noch bevor wir verstehen, was überhaupt passiert. Er ist dieses leise Ziehen im Herzen, wenn man sich für etwas entscheidet und gleichzeitig spürt, was man dafür loslassen muss. Nicht laut, nicht dramatisch. Oder anders betrachtet ist der Preis kein bloßer Tausch. Er ist die Spur, die etwas in uns hinterlässt. Ohne ihn würde alles durch uns hindurchgleiten wie Licht durch Glas, sichtbar, aber niemals fühlbar. Erst der Preis macht aus einem Moment etwas, das bleibt. Denn was wir wirklich bezahlen, ist nie nur Zeit oder Mühe. Wir bezahlen mit Möglichkeiten, die wir nicht leben, mit Wegen, die wir nicht gehen, mit Versionen von uns selbst, die leise verschwinden, während wir eine andere werden. Und genau da liegt etwas Tröstliches: Wenn etwas einen Preis hat, dann bedeutet es uns auch etwas.
Gleichgültigkeit ist das Einzige, was wirklich kostenlos ist und gleichzeitig das Wertloseste. Letztlich ist der Preis wie ein stiller Zeuge, der sagt: „Das hier zählt. Sonst würde es dich nichts kosten.“

vor 5 Minuten, schrieb Lilly-1201:

 

Ich sehe es so: Der Preis ist das, was uns berührt, noch bevor wir verstehen, was überhaupt passiert. Er ist dieses leise Ziehen im Herzen, wenn man sich für etwas entscheidet und gleichzeitig spürt, was man dafür loslassen muss. Nicht laut, nicht dramatisch. Oder anders betrachtet ist der Preis kein bloßer Tausch. Er ist die Spur, die etwas in uns hinterlässt. Ohne ihn würde alles durch uns hindurchgleiten wie Licht durch Glas, sichtbar, aber niemals fühlbar. Erst der Preis macht aus einem Moment etwas, das bleibt. Denn was wir wirklich bezahlen, ist nie nur Zeit oder Mühe. Wir bezahlen mit Möglichkeiten, die wir nicht leben, mit Wegen, die wir nicht gehen, mit Versionen von uns selbst, die leise verschwinden, während wir eine andere werden. Und genau da liegt etwas Tröstliches: Wenn etwas einen Preis hat, dann bedeutet es uns auch etwas.
Gleichgültigkeit ist das Einzige, was wirklich kostenlos ist und gleichzeitig das Wertloseste. Letztlich ist der Preis wie ein stiller Zeuge, der sagt: „Das hier zählt. Sonst würde es dich nichts kosten.“

Ja, mir diesen Metaphern kann ich schon bedeutend mehr anfangen, da erkenne sogar ich eine Beziehung zwischen Preisen und Gefühlen. 

Danke fürs Teilen! 

Ja, alles hat seinen Preis im Leben, dass ist vollkommen in Ordnung. Dass lässt sich auf alles umlegen. Ob es eine Entscheidung ist für man fällt und eine Konsequenz die daraus schließt. Ob nun banale Sachen, wie sich dafür entscheiden zu müssen, welche Kugel Eis man sich auswählt, wenn man nicht genug Geld für zwei hat oder wenn man an einer Weggabelung steht und entscheiden muss für welchen Weg man sich entscheidet. Ob nun sinnbildlich oder als Metapher. Ich denke jeder weiß, was gemeint ist.
Für mich ist der Preis mein Leben.
Ich kann ihn nur einmal in die Waagschale werfen. Im Gegensatz zu meinem Herz was ich schon mehrmals an einen Menschen verloren habe.
Ich habe mich vor 3 Jahren für einen neuen Weg entschieden. Ich habe mich der Welt des Poly geöffnet und bin aus der strikten monogamie heraus.
Diese Entscheidung bereue ich nicht, aber es bringt viele neue Verletzungen, Konsequenzen und aber auch Möglichkeiten mit sich. Es ist ein steiniger Weg, absolut nicht einfach und schwer manchmal die monogamen Grundsätze nicht als Standard anzusehen oder einen neuen Blickwinkel zu erlernen.
Aber ich habe mich dafür entschieden, um vorwärts zu gehen und um bei dem Menschen sein zu können, den ich liebe. Für diese Person lohnt es sich Konsequenzen, neue Rahmen und Grenzen in Kauf zu nehmen und dafür den Einblick in eine neue, mir bisher unbekannte Weltansicht hinein zu kommen.
Ich habe ihm mein Leben dafür angeboten und habe dafür eine Tür geöffnet bekommen. Klar verletze ich mich hierbei, neue Sachen haben dass so an sich. Nur bin ich dabei nicht alleine, werde aufgefangen und habe eine Hand nach der ich greifen kann, während ich alleine vorwärts presche und alles neue in mir aufnehme. Und dazu gehört auch die neuen offenen Seiten des heutigen BDSM mit offenen Augen und Ohren in mir aufzunehmen und herauszufinden was ich daran genieße.
Natürlich hat alles seinen Preis, doch die Konsequenzen die sich aus diesem Verhalten und dieser Entscheidung ergeben ist etwas bewusst entschieden es. Ich trage einen Teil der Verantwortung selbst und den anderen Teil übernimmt mein Partner und das gibt mir Sicherheit vorwärts zu gehen, Fehler und neue Erfahrungen zu machen und daraus zu lernen und zu genießen.

×
×
  • Neu erstellen...