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Kink vs. politische Ansicht


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Empfohlener Beitrag

Vor 22 Minuten , schrieb Ropamin:

Es ist nicht direkt die politische Einstellung - welches Menschenbild jemand hat, ist das entscheidende für mich. 

Wessen Ideologie darauf beruht, andere wegen ihres anders Seins zu hassen, passt einfach nicht in die diverse BDSM- Szene...

Über Politik kann man sich durchaus streitbar unterhalten, wenn es um Lösungsansätze und Inhalte geht - aber es gibt da Strömungen, deren Anhänger nichtmal wissen, welche Inhalte ihre Partei wirklich vertritt und welche Konsequenzen deren Umsetzung bedeuten würde - "der kleine Mann von der Straße" könnte sich wahrscheinlich weniger mit manchen Inhalten identifizieren, wenn man die mal nachlesen würde und sich fragt, wer auf welche Weise davon profitiert. Meist ist da die Schnittmenge eben nur ein Feindbild vor einer Gruppe, vor der gezielt Angst gestreut wird und das wird unreflektiert übernommen und weiter gestreut. Ich kann mich einfach nicht mit Menschen unterhalten, die allgemeine Feindbilder einfach übernehmen und andere Menschen hassen, weil ihnen gesagt wurde, die hassen zu sollen...

Szene bedeutet für mich jedenfalls erstmal, Andere einfach anders sein zu lassen, weil ich eben auch anders bin - wenn ich jemanden nicht mag, hat das immer individuelle Gründe, die nicht mit den Werten vereinbar sind, die mir wichtig sind, sei es nun politisch motiviert oder aus dem Dunstkreis der "red pill" Bewegung. Bei letzterem finde ich es sogar schlimmer, wenn das auch noch von einer Frau unterstützt und bejubelt wird - wäre aber ein eigenes Thema...

Scheine es falsch gelesen zu haben ich hasse Menschen mit „ Meinungen „ die ausgrenzen und auf Hass basieren. Warum sollte ich auch nett sein zu so einer Person 🤷‍♀️ ich meine wenn jemand zb sagt ich bin dafür das deiner Sorte Mensch etwas schlimmes passiert. Oder die Sorte Mensch ist weniger wert etc…

Für mich sind andere Faktoren wichtiger! Aber das muss eben jeder für sich selbst entscheiden!

(bearbeitet)
vor 7 Minuten, schrieb Panalepsis:

 

Wie hat sich denn die "Homo feindlichkeit" geäußert, wenn ich fragen darf?

[...]
Oft wird simple Ablehnung direkt als Feindlichkeit geframed. Aber muss denn alles akzeptieren?

[...]
Mittlerweile wird einem eine individuelle Feindlichkeit unterstellt, wenn man etwas einfach nur nicht gut findet, oder Probleme kritisiert.

Ist das dein Ernst? Natürlich ist "simple Ablehnung" und "nicht gut finden" wenn man über Homosexualität spricht, Homophobie. Niemand entscheidet sich für seine Sexualität und dass da dann anderen Menschen ihre purer Existenz mit "simpler Ablehnung" entgegenstehen, ist halt einfach menschenfeindlich. 

bearbeitet von Violet_Fog
Vor 15 Minuten , schrieb Violet_Fog:

Ist das dein Ernst? Natürlich ist "simple Ablehnung" und "nicht gut finden" wenn man über Homosexualität spricht, Homophobie. Niemand entscheidet sich für seine Sexualität und dass da dann anderen Menschen ihre purer Existenz mit "simpler Ablehnung" entgegenstehen, ist halt einfach menschenfeindlich. 

Dabke für den schlagenden Beweis meiner Diagnose dieser Gemengelage.
Ich habe lediglich gefragt, wie sich diese Feindlichkeit äußert und selbst das soll dann bereits "Homophob" sein.

So würgt man jede ergebnisoffene Diskussion ab.

Weder du, noch ich wissen, WAS da passiert ist, weshalb ich gefragt habe, aber für dich steht die Homophobie bereits fest.
Soviel zum Thema schwarz/weiß.
Ein Grau wird dadurch völlig verunmöglicht.

vor 21 Minuten, schrieb Panalepsis:

Muss man mit allem D'accord sein, was einem vorgesetzt wird?

Nein, muss niemand.

Niemand muss alles und jeden gut finden oder mögen.

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Zum Thema als Solches: Anstatt zu hassen, kann man  auch im Kopf ignorieren und nach dem Motto verfahren: Leben und leben lassen.

Egal, wie jemand politisch "gestrickt" ist, leben und leben lassen sollte auf der Fahne stehen.

Es muss bzw. sollte auch respektiert werden, wenn eine Person auf Grund politischer Ansichten nicht ins eigene Leben passt.

Etwas ablehnen hat nichts damit zu tin, dass man es hasst.

Man will es einfach nicht und etwas nicht zu wollen, ist nun mal freier Wille.

Mal zum Thema etwas ablehnen Beispiel: ein heterosexueller man lehnt für sich eine homosexuelle Lebensweise ab. Ist Oki👍 ich find Schwule doof ist was anderes oder ich wenn ich sage das ich etwas an einer Person ablehne. Wir hatten hier mal eine Nonbinäre Person die richtig steil ging wenn man es ihr aberkannt hat oder als doof unautentisch etc tituliert hat.Aber ist ja immer was anderes wenn es nicht um einen selbst geht☺️ das muss man aber auch erstmal erkennen wie die Tasche was sexismus ist( hat nichts mit Sex oder Körperlichkeiten zu tun) homophobie etc ist da nochmal ne Schippe drauf

Vor 3 Minuten , schrieb Ropamin:

@Arasjal ich würde nicht sagen, dass ich andere für ihren Hass hassen würde - die passen einfach nur nicht in meine Welt... Und inzwischen sortiere ich auch die Freunde von aussortieren Personen aus. Die kurze Zeit, die mir auf diesem Planeten noch bleibt, würde ich lieber einsam im Frieden mit mir selbst verbringen als mit Menschen, an denen mich etwas wirklich stört...

Bin ich bei dir allerdings wenn ich von den Äußerungen persönlich betroffen bin kann das andere Gefühle auslösen. Wenn ich zb ausm Ausland komme und weiß mein Gegenüber arbeitet dafür das ich das Land verlassen muss… ist es emotional immer noch etwas anders ☺️

vor 1 Minute, schrieb Ropamin:

Und inzwischen sortiere ich auch die Freunde von aussortieren Personen aus. Die kurze Zeit, die mir auf diesem Planeten noch bleibt, würde ich lieber einsam im Frieden mit mir selbst verbringen als mit Menschen, an denen mich etwas wirklich stört...

Das unterschreibe ich zu 100%

Ich halte es eben so.

Jemanden (aus welchem Grund auch immer)  ablehnen, ist noch lange kein Hass, sondern der freie Wille, jemanden nicht im Umfeld haben zu wollen.

Achtung ironie: Ich sage zur Flugbegleiterin : ich möchte nicht neben dem Ausländer sitzen. ( freier Wille) ich bin mal raus . Allen Kameraden hier noch viel Spaß 😊

Vor 9 Minuten , schrieb Arasjal:

Achtung ironie: Ich sage zur Flugbegleiterin : ich möchte nicht neben dem Ausländer sitzen. ( freier Wille) ich bin mal raus . Allen Kameraden hier noch viel Spaß 😊

Definition: Homophobie (oft auch Homofeindlichkeit genannt) bezeichnet die offene oder subtile Ablehnung, Abneigung oder Feindseligkeit gegenüber homosexuellen, bisexuellen oder queeren Menschen. .. zu dem Thema noch mal etwas. Jetzt aber mal wieder meinen mangelnden intellekt verbessern..und RtL 2 schauen.

vor 2 Minuten, schrieb Arasjal:

ich möchte nicht neben dem Ausländer sitzen. ( freier Wille)

Mir ist es egal neben wem ich im Flugzeug/Bus/Zug sitzen muss.

Es ist nur eine begrenzte Zeit, die man da zusammen verbringt/verbringen muss.

Da geht es nicht um Beziehung/Freundschaft etc.

Ich fahre z.B. täglich Bahn und da gibt es viele verschiedene Menschen, die von "A" nach "B" wollen.

Ich konzentriere mich da auf mein Fahrtziel und nicht auf die Personen im Zug.

Bitte nicht immer etwas hineininterpretieren.

(bearbeitet)

*******

 

vor 8 Stunden, schrieb Bbob89:

Da könnte sonst noch so viel übereinstimmen, wenn sich rausstellen würde, die Person vertritt Rechte Politik, wäre die Verbindung dahin, totaler abturner.

Sehe ich als absolut legitim an.

vor 8 Stunden, schrieb Bbob89:

Da versteh ich auch nicht die Leute sagen "mich interessiert die Politische Gesinnung nicht"

Damit fühle ich mich persönlich angesprochen und ist auch der Grund, warum ich überhaupt auf deinen Beitrag eingehe. 

Erstmal ist es nicht wirklich relevant, ob ich dein Verständnis für meine Einstellung erhalte. Doch ich kann dir versichern, dass ich meine Gründe dafür habe, dass ich mich von den politischen Gruppierungen distanziere.

Aber um dir einen kleinen Einblick in mein Denken zu gewähren:

In meiner Illusion gibt es weder politische noch nationale noch religiöse oder ethische Grenzen.

Meine Orientierung und Sympathieen basieren auf der menschlichen Ebene.

 

bearbeitet von CaraVirt
Textteile wg. Bezug auf inzw. gelöschte Inhalte entfernt
Vor 4 Minuten , schrieb Uyen:

Mir ist es egal neben wem ich im Flugzeug/Bus/Zug sitzen muss.

Es ist nur eine begrenzte Zeit, die man da zusammen verbringt/verbringen muss.

Da geht es nicht um Beziehung/Freundschaft etc.

Ich fahre z.B. täglich Bahn und da gibt es viele verschiedene Menschen, die von "A" nach "B" wollen.

Ich konzentriere mich da auf mein Fahrtziel und nicht auf die Personen im Zug.

Bitte nicht immer etwas hineininterpretieren.

Wie respektlos von dir? Dachte wir zitieren uns nicht mehr☺️ schau mal hab da mal ne Definition reingemacht zum Thema homophobie. Wenn du magst kann ich das bei anderen Themen auch… etwas spät leider find so etwas in gewissen Positionen schon gut zu wissen 🤔

(bearbeitet)
vor 14 Minuten, schrieb Arasjal:

Dachte wir zitieren uns nicht mehr

Habe ich irgendwo gesagt, dass "nicht zitieren" für immer gilt oder für alle Themen?

Begrabe endlich dieses Kriegsbeil, ich bin nicht dein Feind auch wen ich bei manchen Dingen eine andere Meinung habe.

Meinungen können und müssen nicht immer konform gehen.

Alles Gute für dich.

 

bearbeitet von Uyen
Vor 9 Minuten , schrieb Panalepsis:

Ich erwarte, dass man deshalb nicht gleich als Homophob, feindlich, oder wie auch immer gebrandmarkt wird.
Ich spreche ja nicht davon, dass man akzeptieren muss, wenn jemand wirklich derbe gegen diese Community wettert.
Das sollte niemand nötig haben.

Aber selbst das ist hier ja nichtmal geklärt.
Man wird schon angefahren, wenn man lediglich fragt, was passiert ist, um es auch mal inhaltlich einzuordnen.
Wenn ich nach selbigem Muster einen guten Freund von mir (in einer Homosexuellen Beziehung) bewerten würde, müsste ich ihn als Heterophob bezeichnen.
Der lehnt das Heteroprinzip vehement ab und lässt da seine Sprüche ab.

Ob man das dann an sich ran lässt, oder es einfach nur müde belächelt, ist Sache des Individuums.

Ich hätte es jedenfalls nicht nötig, ihm sofort hass und Hetze gegen Heteros zu unterstellen, wenn er mal wieder nen Spruch ablässt.
Das ist sowieso so eine Sache.
Was man teilweise über Heteros aus der Homosexuellen Community hört, ist nicht selten ebenso derbe, wie manch Hetero über Homos spricht. Konischerweise springt dagegen dann niemand laut in die Bresche.

Auch hier sollte sich jeder gewaltig an die eigene Nase fassen.
Wie du sagts... leben und leben lassen. Aber das ist keine Einbahnstraße.

Ich z.B. habe gewaltige Probleme damit, dass das Thema mittlerweile bis in die Kindergärten reicht.
Vorlesungen von Drag Queens vor Kindergartenkindern mit entsprechender Lektüre, ist in meinen Augen einfach falsch.
In dem Alter hat man die Kinder noch nicht mit Sexualität zu konfrontieren. Die sollen Kinder sein und nicht mit der Brechstange per äußerem Einfluss ihr Geschlecht hinterfragen.

Habe ich deshalb eine generelle Abneigung gegen Transpersonen? Gegen Homosexuelle?
Nein... Aber es wird immer und überall sofort in diese Schublade gesteckt.
Weil es aber auch so einfach ist.
Mach dein Gegenüber zum Monster und die Inhalte sind ab dem Moment indiskutabel.
So braucht man sich nicht mit unbequemen Inhalten befassen.

Ja laut Definition schon🤷‍♀️ schau mal hab ich weiter oben erklärt. Ich habe zb ein Problem damit das nicht aufgeklärt wird. Weil sich dann weiter Männer an Kindern vergehen können. Die können dann nicht definieren was da passiert. Ich bin als Kind mit hape Kerkeling groß geworden und anderen Travestie Künstlern. Also ja du bist homophob ist voll Unordnung und deine Meinung 😊

Wenn es nur um Sex oder das Ausleben des Kinks und weniger um den Charakter geht, kann ich verstehen wenn man das nicht zum Thema machen will.

Für mich wäre das allerdings eine absolute Red Flag. Ich sehe mich als linksgrünversifft und kann mir mit rechten Personen keine gemeinsame Basis für jegliche Art von tiefer gehender persönlicher Interaktion / Dynamik vorstellen.

Puh, wie gehe ich das Thema an ohne Strafpunkte zu kassieren, gesperrt zu werden oder meinen eigenen Hintergrund soweit anzugeben, dass es mir in einem öffentlichen Forum unangenehm wird?

Was ich sagen kann aus eigenen Erfahrungen, ich mag Extreme allgemein nicht, egal in welche Richtung, das ganze ist schlichtweg immer die gleiche Einstellung bei extremen jeglicher Art "wer nicht meine Meinung ist gehört beseitigt und ist minderwertig".
Dabei spielt die Ausrichtung wie Religion, Politik oder allgemein Ansicht keine Rolle. Die einzige "Wahrheit" ist dabei meine und die meiner "Führer" auf geistiger Ebene die ich als "Erlöserperson" erlebe.

Aus persönlicher Erfahrung heraus kann ich sagen, dass es mich absolut nicht stört mit einem rechten Menschen zu reden, so absolut gar nicht und zwar immer unter dem Punkt "komm wir setzen uns hin, erzähl mir deine Lebensgeschichte und ich versuche das unter diesen Punkten nachzuvollziehen warum du deine Ansichten hast". Immer so dass ich dabei auch meine Ansichten nennen darf ohne mich verbiegen zu müssen und niemanden seine Ansichten abgesprochen werden, man trotzdem aber darauf eingehen kann das man so absolut nicht dem übereinstimmt.

Und dann habe ich Linksradikale Menschen erlebt, die mich dazu brachten ganz klar zu sagen das ich das ablehne, da waren Leute die wunderbar Parolen wiederholten und ganz klar "es gibt falsche Meinungen die beseitigt gehören und es gibt meine Meinungen" als einzige Ansicht hatten. Da komme ich absolut nicht mit klar, das sind jene die mir was von Tolleranz- und Weltoffenheit erzählen wollen und so engstirnig bei dem Meinungskorridor sind, das es schlichtweg keine Offenheit ist.

Wer nicht bereit ist mit wen zu diskutieren, nur weil eine andere Ansicht besteht, der ist bereits so radikalisiert, dass er eine ernsthafte Lebensgefahr für andere Menschen darstellt, nicht mit dem "Nazi" zu reden, bedeutet, dass man bereits so radikalisiert ist, dass man jene unter gegebenen günstigen Bedingungen bereit ist zu beseitigen. Damit ist man radikaler als das wogegen man vorgibt zu sein.

Sollte ich dabei extra jedes Mal erwähnen müssen das es für JEDE Seite und Ansicht gilt, weil man sich das nicht denken kann, gehe ich strikt von aus das eine Diskussion darüber mit entsprechender Person nicht möglich ist.


Allgemein mag ich den Begriff "Nazi" nicht und zwar so gar nicht, wenn ich sehe wofür dieser heutzutage verwendet und gleichgesetzt wird. Es fühlt sich für mich an als würde man die damaligen Opfer ausgraben, den Schädel nehmen, in den Mund des Opfers spucken und sagen "sieh nur, das was mir angetan wird, dass jemand eine andere Meinung hat und mir widersprochen hat, ist mit dem was du erlebt hast absolut gleichzusetzen".
Für mich eine absolute Entmenschlichung und Anpassung an das "Feindbild" was man vorgibt zu bekämpfen.

Genau so wie jede Person natürlich Rassismus und Vorurteile in sich trägt, die sogar absolut gesund sind. Sich bewusst zu machen das man andere Völker, Merkmale und dergleichen erst mal skeptisch gegenüber tritt, ist absolut gesund. Denn wenn einem das bewusst ist, kann man hinterfragen wieso das eigentlich so ist (was uns lange Zeit das Leben gerettet hat in der Geschichte) und sich fragen ob man nicht Vorurteile hat, die man deshalb nicht ablegen muss, aber wo man genauer beobachten sollte ob diese denn auch stimmen, so dass man sie ablegen kann und zu der Erkenntnis kommen kann das es bei diesem Menschen nicht zutrifft.


Das ganze zusammengefasst lautet schlichtweg das man miteinander reden sollte, sich die Lebensgeschichte anhören sollte und wer das nicht leistet, ist eigentlich weit schlimmer als das was man der Gegenseite vorwirft und man selber ist das weit größere Problem.

vor 9 Stunden, schrieb OkkyundKitty:

Finde die geschichtlichen Wissensstände immer wieder bedenklich. 1933 wurde nicht gewählt! 1932 war die Wahl in der die NSDP die stärkste Kraft wurde.... 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt, das war ein legaler aber nicht demokratischer Akt. Vergleichbar mit der Ernennung unserer Richter oder des Bundespräsidenten. Zu dem Zeitpunkt war in Deutschland eine Präsidialkabinett-Struktur. Der Reichspräsident zu dem Zeitpunkt Hindenburg, musste im Sinne der Strukturen Adolf Hitler ernennen. Die stärkste Kraft stellte dieses Amt. So wie jetzt nach Wahlen die Partei die Regierung/Koalition stellt und denn Bundeskanzler. Das wäre ja dann auch undemokratisch aus deiner Sicht, wobei ich die Menschen verstehe, die so eine Ansicht haben. Wenn Schwarz/Blau gewählt ist kann man eigentlich nicht erwarten Rot/rot/Grün/lila zu bekommen als Regierung. Hoffe du verstehst das nicht als Angriff oder Abwertung deiner Aussage.  Muss vorsichtig sein bekomme sonst wieder Prügel aus bestimmten Lagern.   😆

Kein Problem, dass ich mit dem Jahr getäuscht habe - das gebe ich gerne zu, aber es ändert am Kern meiner Aussage nichts.

An welcher Stelle sollte ich denn erwähnt haben welche Art der Regierungsbildung aus meiner Sicht undemokratisch sei? Prinzipiell obliegt es den Parteien welche Koalitionen sie bilden. Und nur weil die Koalition schwarz-blau am größten gewesen wäre, ist es m.E. nicht undemokratisch, dass wir nun schwarz-rot haben. Im Gegenteil: Ich unterstelle sogar, dass schwarz-blau gegen den Willen der meisten Unions-Wähler*innen gewesen wäre, da vor der Wahl immer wieder Bezug auf die Brandmauer genommen wurde und die Menschen (wohlwollend, dass es kein schwarz-blau geben wird) dennoch die Union wählten (schwarz-rot war absehbar).

Und selbst wenn blau noch (massiv) an Stimmen zulegen würde und nur seltsame (bzw. unrealistische) Koalitionen (z.B. eine solche in der zwingend Union und Linke benötigt würde - und ja ich weiß, dass es da auch eine Brandmauer gibt, aber es ist ja nur hypothetisch) möglich wären um eine Regierung zu bilden, fände ich es noch immer nicht undemokratisch, da dann immer noch die Mehrheit nicht blau gewählt hätte.

Vor 1 Stunde, schrieb Uyen:

Nein, muss niemand.

Niemand muss alles und jeden gut finden oder mögen.

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Zum Thema als Solches: Anstatt zu hassen, kann man  auch im Kopf ignorieren und nach dem Motto verfahren: Leben und leben lassen.

Egal, wie jemand politisch "gestrickt" ist, leben und leben lassen sollte auf der Fahne stehen.

Es muss bzw. sollte auch respektiert werden, wenn eine Person auf Grund politischer Ansichten nicht ins eigene Leben passt.

Etwas ablehnen hat nichts damit zu tin, dass man es hasst.

Man will es einfach nicht und etwas nicht zu wollen, ist nun mal freier Wille.

Mein reden...
Man muss sich nicht mit allem abgeben, was einem schadet, aber man muss auch nicht alles zu einem Schaden für sich hochkochen, wenn man mal nen dummen Spruch bekommt.

Und da gehen die Meinungen gewaltig auseinander. Wie man bei Violet_fog's Reaktion sieht, ist ja bei einigen simple Ablehnung bereits Hass und Phobie.

Sowas muss man sich dann aber schon (in meinen Augen) mit aller Gewalt einreden.
Ich halte das für eine sehr radikale Form der Opferrolle.
Man wird da das Gefühl nicht los, dass man sich mit der Brechstange als Opfer darstellen will.

Damit will ich Homophobie keinesfalls relativieren oder bagatellisieren. Aber ganz klar hinterfragen, ob denn etwas, was man so bezeichnet, überhaupt auch solches ist, oder vielleicht auch einfach nur übertrieben hereininterpretiert.

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