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Die Selbstaufgabe der Sub?


Br****

Empfohlener Beitrag

Ich kann mich da Universal09 nur anschließen - dann hat er bei einer Sub nichts verloren, das ist nur sein Wunschdenken !

Selbstaufgabe obliegt wenn dann nur einem Sklaven, zumindest was die grundlegende Rollenbeschreibung so beinhaltet. Man sollte sich informieren oder zumindest seinen „eigenen Kindern“ eigene Namen geben und nicht bekannte Begriffe in der Szene dadurch aufweichen oder gar verwässern.

Oder einfach still sein 😎

Vor 22 Minuten , schrieb Universal09:

Nur ein kleiner Kommentar…… dieser Herr kennt anscheinend nicht mal ansatzweise den Unterschied zwischen einer Sub und einer Sklavin…….da haben wir es wohl mit der Gattung zu tun, die noch nicht mal ansatzweise etwas mit dieser Materie zutun hatten !

Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

vor 21 Minuten, schrieb Universal09:

Nur ein kleiner Kommentar…… dieser Herr kennt anscheinend nicht mal ansatzweise den Unterschied zwischen einer Sub und einer Sklavin…….da haben wir es wohl mit der Gattung zu tun, die noch nicht mal ansatzweise etwas mit dieser Materie zutun hatten !

Mit der "Materie" kennt er sich schon aus und hat 2 Subs, keine Skalvinnen. 

Ich fand den Wortlaut so grundsätzlich auch nicht passend. Allerdings war es so auch nicht gemeint. 

Die Frage allerdings, ob eine Sub sich gewissermaßen nicht ein Stück weit immer selbst aufgibt und da sprechen wir nicht mal von irgendwelchen extremen Sklaven!, fand ich interessant. 🤔

Grundsätzlich passt Selbstaufgabe für mich allerdings nicht und für ihn auch nicht in einem allumfassenden Verständnis. 

Die Subs kenne ich nicht, aber soweit ich weiß haben sie noch ein Eigenleben. 

Was ja auch logisch ist, wenn es sich um 2 handelt...🤭 

vor 6 Minuten, schrieb Teaspoon:

Wer sich mit der Materie wirklich auskennt weiß, dass es keine objektiven Kriterien gibt, die festlegen, wer sich Sklave und wer "nur" Sub nennen darf.

Ja, das ist immer wieder so ein Thema @Teaspoon. 🙈

Für uns sind das alles "Subs". 🤭🤫

Vor 8 Minuten , schrieb Teaspoon:

Wer sich mit der Materie wirklich auskennt weiß, dass es keine objektiven Kriterien gibt, die festlegen, wer sich Sklave und wer "nur" Sub nennen darf.

 

Wer so die Definitionen reitet klingt für mich immer, als ginge es nicht um individuelle Vorlieben, sondern darum, das Klischee zu leben. Wie kann man mit individuellen Erfahrungen daran festhalten?

 

Zum Thema: ich finde Selbstaufgabe bedenklich, Hingabe trifft es für mich besser. 

Wenn man hier nicht wenigstens im Ansatz abgrenzt was eine Sub oder eine Sklavin abbildet, nur die groben Züge, an was sollen sich dann bspw Neulinge orientieren ?

Ich beobachte bzw lerne jeden Menschen ohnehin so kennen wie er ist, sehr individuell. Dennoch ist es angenehm wenn der submissive Part sich in der Vorstellung einordnen kann, die passen, ohne das später gravierende Missverständnisse auftreten.

Persönlich mag ich Doms nicht die eine selbstherrliche Art Checkliste abarbeiten und dann herablassend reagieren wenn auch nur in einem Punkt widersprochen wird - dann ist ein willenloser Sklave wohl doch das richtige für Sie anstatt einer Sub oder gar Brat - manche Menschen sind eben eine zu große Herausforderung für Andere ☺️

(bearbeitet)

Ich frage mich allerdings, warum sich Neulinge an Begriffen orientieren sollten @slaughter

Die Vorstellungen sind ja recht verschieden. 

Am Ende orientiert man sich an Begriffen, statt in sich zu gehen was man überhaupt möchte und was der Dom sagt...😉 

Die Bezeichnung ist nicht relevant, sondern nur ob die gewählte sinnig erscheint. Aber nicht in Abhängigkeit anderer. 

Eine Sklavin muss für meinen Herrn auch nicht "willenlos" sein, sondern wäre für ihn möglicherweise ein anderer Verfügungsrahmen. Sie kann aber auch "brattig" sein und sich in ihren ⛓ auflehnen. Der Sklavin muss ja nicht alles gefallen^^. An "Ja und Amen" macht er das jedenfalls nicht fest. 

Aber andere Doms haben andere Vorstellungen. 

Die Frage von "Selbstaufgabe" die ich gestellt habe, richtet sich nicht an bestimmte Rollen, sondern ist eine grundsätzliche Frage. 

bearbeitet von Bratty_Lo

Und wieder gibt es Individuen die den Unterschied zwischen Kriterium und Grundsatz nicht kennen!
Einen schönen Tag und für nachher besorge ich mir glatt noch etwas Popcorn !

vor 29 Minuten, schrieb Teaspoon:

Wer sich mit der Materie wirklich auskennt weiß, dass es keine objektiven Kriterien gibt, die festlegen, wer sich Sklave und wer "nur" Sub nennen darf.

Weiß nicht eines der Kriterien zwieschen Sub/Slave ist für mich die Ablehnung einer Handlung "die nicht zu denn no goes,, gehört. Kann eine Sub durch aus machen, eine Slave nicht. Zumindest bei mir :stuck_out_tongue_closed_eyes: 

vor 7 Minuten, schrieb Universal09:

Und wieder gibt es Individuen die den Unterschied zwischen Kriterium und Grundsatz nicht kennen!
Einen schönen Tag und für nachher besorge ich mir glatt noch etwas Popcorn !

Ich denke, wenn man langfristige, erfüllende Dynamiken aufbauen kann, dann wird es wohl der richtige Weg gewesen sein. 

Aber gern, besorg dir Popcorn.

vor 1 Minute, schrieb OkkyundKitty:

Weiß nicht eines der Kriterien zwieschen Sub/Slave ist für mich die Ablehnung einer Handlung "die nicht zu denn no goes,, gehört. Kann eine Sub durch aus machen, eine Slave nicht. Zumindest bei mir :stuck_out_tongue_closed_eyes: 

Und würdest du das dann als Selbstaufgabe sehen, wenn die Sklavin Sachen nicht ablehnen kann, die kein Nogo sind, sie die dann aber nicht möchte? Oder wäre Selbstaufgabe dann, wenn man gar nichts definiert und Alles dem Dom überlässt? Oder muss es das auch nicht sein? 

(bearbeitet)
vor 4 Minuten, schrieb OkkyundKitty:

Weiß nicht eines der Kriterien zwieschen Sub/Slave ist für mich die Ablehnung einer Handlung "die nicht zu denn no goes,, gehört. Kann eine Sub durch aus machen, eine Slave nicht. Zumindest bei mir :stuck_out_tongue_closed_eyes: 

Ich finde solche Aussagen immer lustig, denn real was machst du, wenn Sklave sagt "Nö"? Kannst du eigentlich nur die Beziehung beenden, wenn du bereit dazu bist, ohne Dynamik dazustehen.

bearbeitet von Teaspoon
vor 5 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Und würdest du das dann als Selbstaufgabe sehen, wenn die Sklavin Sachen nicht ablehnen kann, die kein Nogo sind, sie die dann aber nicht möchte? Oder wäre Selbstaufgabe dann, wenn man gar nichts definiert und Alles dem Dom überlässt? Oder muss es das auch nicht sein? 

Selbstaufgabe gehört zur Sklavin, Hingabe würde ich eher der Sub zuordnen. Kenne keine Mitbestimmung in unserer Beziehung, Kati kann ohne Anweisung gar nichts selber. Aber das ich jetzt sagen würde, das muss jetzt so sein, denke nicht.  

vor 6 Minuten, schrieb Teaspoon:

Ich finde solche Aussagen immer lustig, denn real was machst du, wenn Sklave sagt "Nö"? Kannst du eigentlich nur die Beziehung beenden, wenn du bereit dazu bist, ohne Dynamik dazustehen.

Wenn es eine echte Slave ist kommt kein "nö,, Bei einer Sub schon eher, da würde es auch keine Bestrafung für geben, bei einer Slave auf jeden Fall und wenn sie die Bestrafung nicht akzeptiert, bitte soll sie gehen. Vorher definiertes zählt bei mir auch nachher. 

vor 8 Minuten, schrieb OkkyundKitty:

Selbstaufgabe gehört zur Sklavin, Hingabe würde ich eher der Sub zuordnen. Kenne keine Mitbestimmung in unserer Beziehung, Kati kann ohne Anweisung gar nichts selber. Aber das ich jetzt sagen würde, das muss jetzt so sein, denke nicht.  

Danke für Deine Ansicht. 

vor 6 Minuten, schrieb OkkyundKitty:

Wenn es eine echte Slave ist kommt kein "nö,,

Ah... "Echte" Sklavin? 🙈 Ich denke, ein "Nö" würde nicht kommen, wenn der Dom Rücksicht nimmt. Natürlich kann sie darum bitten, wenn sie etwas nicht kann. Nimmt der Dom keine Rücksicht, würde das wohl auch kommen. Aber natürlich möchte man das nicht.  Bedenklich wäre, und hätte für mich auch nichts mit Sklavin zu tun, dauerhaft nicht mehr in der Lage zu sein, ein "Nein" zu äußern. Ob man das dann letzendlich tut oder nicht^^

Was sicher von der Art der Anweisung abhinge. Sonst könnte man Jegliches verlangen.^^ 

Bei einem "Nö" müsste man dann auch die Sklavin bestrafen, das akzeptieren oder die Beziehung beenden. 

Ich denke, die meisten tun dann letzeres^^🤭 

Also nach 7 Jahren D/S Beziehung mit einer sub, scheine ich sehr Verständnis voll und oder emphatisch genug zu sein. Denke das es eine Definitionssache ist. Aber was vorher gesagt und ausgemacht wurde, zählt auch danach und ich würde einer Slave ein verbiegen der Absprache nicht durchgehen lassen ganz einfach. Und wenn sie meint das nicht zu dulden, bitte reisende soll man nicht aufhalten. :stuck_out_tongue_closed_eyes: 

Man darf und sollte sich nie selbst aufgeben, das klingt irgendwie gefährlich.
Selbstaufgabe kann psychologisch schon problematisch sein.
Wenn dich jemand selbst aufgibt ist er ja hoffnungslos und sie keinen Mehrwert in seiner Person, sowas führt dann im schlimmsten Fall zum Suizid.

Ich glaube der Dom hat das Wort im falschen Kontext verwendet.
Er wird wohl "Verzicht auf eigene Bedürfnisse" gemeint haben.

Geb mal meinen Senf mit dazu ich bin SUB und habe zum teil meine Eigenständigkeit aufgegeben wie manche wissen leben wir in Progressiver Domestic Disziplin. 

Dazu gehört das du einiges Aufgibst was du vorher einfach so gemacht hast. 

Aber in einigen Teilen auch auf Augenhöhe bleiben kannst. 

Aber die Hauptverantwortung hat der Dom für den du vieles Aufgibst.

Das hat nichts mit Sub oder Sklavin zu tun. 

(bearbeitet)

Also ich glaube, dass alle die nicht so ein BDSM betreiben wie ich im Grunde keine Ahnung davon haben. Spielen wahrscheinlich nur ein bisschen rum.

Aber, was war nochmal die Frage? Ach ja, solche Begriffe wie "Selbstaufgabe" oder auch "Hörigkeit" verwende ich nicht. Das klingt für mich danach, dass Bottom (ausgetrickst :yum:) nicht mehr komplett in ihrem freien Willen ist, dass sie psychisch abhängig ist. Und das gefällt mir nicht.

Und der erste Absatz war Ironie, nur zur Sicherheit.

bearbeitet von Windgust
vor 5 Minuten, schrieb DerZilinscy:

Ich glaube der Dom hat das Wort im falschen Kontext verwendet.
Er wird wohl "Verzicht auf eigene Bedürfnisse" gemeint haben.

Dankeschön @DerZilinscy. Das habe ich mich auch gefragt. 

Ja, man kann auf eigene Bedürfnisse verzichten. Und auch die Kontrolle abgeben. Sehr bewusst. 

Kann man das aber wirklich nicht mehr kontrollieren, ist es ja in dem Moment "Selbstaufgabe"

Dieses gewissermaßen kommt also schon hin. 

Aufopferung wäre auch nochmal was anderes. Ich tue auch das sozusagen gewissermaßen gerne. Und empfinde da keine Selbstaufgabe. Leute zu umsorgen. Und man könnte auch Mütter als Beispiel nennen. 

Gewissermaßen ist das dann aber Selbstaufgabe. Eigentlich doch Dinge, wo man was Eigenes dann nicht mehr beeinflussen kann. 

Das kann man als Mutter zwar auch, sich entlasten oder so, aber manchmal ist es dann auch einfach ein funktionieren. Dabei hat man sich als Menschen nicht "aufgegeben". 

Aber einen Teil der Selbstbestimmung eben doch. 

Und das wäre bei der Sub im Prinzip auch der Fall. 

Ich denke, dass so gut wie alle Subs auch mal eigene Interessen verfolgen und Bereiche für sich haben, der Dom da auch was in die Richtung zulässt. Wünsche haben auch Sklaven usw. Auch einen Willen. Alleine den bdsm zu machen. Das ist in dem Sinne keine totale "Selbstaufgabe" für mich. 

Auch wenn es ein permanentes Machtgefälle ist, würde ich also nicht von "Selbstaufgabe" sprechen, nur weil man die Rechte an den Dom überträgt. 

Aber es ist jetzt auch nicht so, dass dieses Wort gar nicht hinkommt! 🤔 

vor 5 Minuten, schrieb Windgust:

nicht mehr komplett in ihrem freien Willen ist, dass sie psychisch abhängig ist. Und das gefällt mir nicht.

Ja, mir gefällt daran eben auch etwas nicht @Windgust. 😅 Aber wie gesagt, Machtgefälle können intensiv sein, Kontrolle nicht nur bewusst abgegeben, sondern nicht mehr vorhanden sein usw. 

Das kommt am Ende also auf eine gewisse Art für mich sogar hin. 🤔 Auch wenn ich das Wort eigentlich auch eher schlecht gewählt finde. 

Aber darüber musste ich halt mal nachdenken. 

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