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Die Selbstaufgabe der Sub?


Br****

Empfohlener Beitrag

Vielleicht stocher ich auch in nem einzelnen Wort wieder zu sehr rum. 😅 Aber wenn ich versuche, es "einzusortieren", ist das bei mir manchmal so. 

Vor 1 Stunde, schrieb Teaspoon:

An ihrer Neigung. Ganz einfach. 

Na wenn alles so einfach ist …


wenn DumDom ohne Einfühlvermögen der Meinung ist - manifestiert - das BDSM ohne gewisse Selbstaufgabe der Sub nicht möglich ist, ja hey, dann soll er dabei bleiben.
Dadurch werden nur Viele Subs versaut und machen dann oft gänzlich dicht - aber zum Glück ist es ja nicht die Masse an Doms 😎

Letztendlich passt es eh nur wenn sich beide „finden“ - ich mag eben keine Seelenfresser 🙈

vor 15 Minuten, schrieb Bratty_Lo:
vor 23 Minuten, schrieb Windgust:

nicht mehr komplett in ihrem freien Willen ist, dass sie psychisch abhängig ist. Und das gefällt mir nicht.

Ja, mir gefällt daran eben auch etwas nicht @Windgust. 😅 Aber wie gesagt, Machtgefälle können intensiv sein, Kontrolle nicht nur bewusst abgegeben, sondern nicht mehr vorhanden sein usw. 

Klar, meine Sklavin z. B. war sehr unterwürfig. Sich selbst aufgeben musste sie sich dafür nicht. Im Gegenteil, ich denke es hat ihr geholfen zu sich selbst zu finden.

Gerade eben, schrieb Ricke2:

Ich gebe mich nicht auf, ich erlaube den Dom mich zu benutzen.

Wie immer habe ich hier nur für mich gesprochen, nicht für andere.

vor 38 Minuten, schrieb Ricke2:

Ich gebe mich nicht auf, ich erlaube den Dom mich zu benutzen.

Das finde ich gut @Ricke2 und dein Bild auch. Es sieht anstrengend aus. Das längere könnte eine Dressurgerte sein, die liebt mein Herr sehr! 

Gerade eben, schrieb Ricke2:

Es war eher Spaß

Bitte ignoriert den Kommentar

Vor 5 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

Das finde ich gut @Ricke2 und dein Bild auch. Es sieht anstrengend aus. Das längere könnte eine Dressurgerte sein, die liebt mein Herr sehr! 

Es hat mehr Spaß gemacht wie alles andere, da wir die Fotos extra gemacht haben.

Vor 2 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

Ah ok. Hätte ja auch sein können, dass da echt was anstrengend war @Ricke2...😉

Da stände ich ohne BH da, er mag das nicht

Vor 2 Minuten , schrieb Ricke2:

Da stände ich ohne BH da, er mag das nicht

Was man hier aber schlecht durchgekommen und ich auch nicht für jeden wöllte

Das Thema hab ich schon 100 mal gehört. Eine SelbstAUFGABE kann es gar nicht sein. Denn eine Aufgabe würde voraussetzen, dass etwas "weg" ist. Allerdings ist D/S eine Übertragung. Keine Aufgabe. Viele Herrschaften vergessen, dass die Kontrolle, die jemand abgibt, von ihnen geschultert werden muss.

Und wie ist das noch mit Konsens? Was genau soll man aufgeben, wenn man doch nur bewusst abgibt? Und wann endet Konsens? Sollte man nicht aus gesundem Menschenverstand wenigstens so weit bei sich selbst bleiben, um eine Dynamik aus eigener Kraft wieder zu verlassen?

Und genau das ist der Punkt, wo "die O" eben toxisch und manipulativ ist. Und wir wissen, wie die Geschichte endet...

Danke für Deine Ansicht @Ben-Hart

Bei der "O" kann ich gar nicht mitreden. Die Bildungslücke muss ich nochmal schließen. 😉

"Selbstaufgabe" bezeichnet die Aufgabe des eigenen Willens bzw. das komplette Zurückstellen eigener Interessen hinter die eines anderen. 

In verschiedenen Profilen von subs auf der Plattform sind Beschreibungen zu lesen wie "den Kopf ausschalten", "Regeln und Befehlen folgen" oder "keine eigenen Entscheidungen mehr treffen müssen" und das klingt zunächst wie Selbstaufgabe und sei sie nur zeitlich begrenzt für eine session oder Teile des Alltags. Auch wenn ein Dom eine Sub führt und diese auf jegliches Kommando ohne zögern korrekt reagiert, mag das erscheinen wie Selbstaufgabe. In der Regel wird das aber keine wirkliche Selbstaufgabe sein.

Wahrscheinlicher ist bei den meisten Sub, dass die Sub bewusst und aus freiem Willen entscheidet, gehorchen zu wollen. Und ich denke, das ist es, was einige Vorredner hier mit Hingabe bezeichnet haben. Bei jedem Kommando erfolgt der Gedankengang, ob das ihre Grenzen verletzt, ob sie gehorchen will oder ihr safe word benutzen will. In einer gewohnten Umgebung und gewohnten Kommandos mag das so schnell gehen, dass Gehorsam automatisch und ohne nachzudenken erfolgt, aber das ist trotzdem keine Selbstaufgabe, auch wenn es von außen so aussehen mag. Solange die Sub sich gut aufgehoben und gut geführt fühlt, mag sich das sogar anfühlen wie Selbstaufgabe, aber dieser Eindruck wird wahrscheinlich beim ersten Kommando, das nicht mehr ins Bild und die Grenzen passt aufhören. In Unkenntnis des Gesprächs würde ich vermuten, diese scheinbare Selbstaufgabe war von Deinem Gesprächspartner gemeint.

Tatsächliche Selbstaufgabe weil die Sub keine Möglichkeit außer Gehorsam sieht, hielte ich in der Tat für psychisch gefährlich und muss definitiv von beiden Seiten der Beziehung vermieden werden.

Vor 15 Minuten , schrieb Sierra2:

"Selbstaufgabe" bezeichnet die Aufgabe des eigenen Willens bzw. das komplette Zurückstellen eigener Interessen hinter die eines anderen. 

In verschiedenen Profilen von subs auf der Plattform sind Beschreibungen zu lesen wie "den Kopf ausschalten", "Regeln und Befehlen folgen" oder "keine eigenen Entscheidungen mehr treffen müssen" und das klingt zunächst wie Selbstaufgabe und sei sie nur zeitlich begrenzt für eine session oder Teile des Alltags. Auch wenn ein Dom eine Sub führt und diese auf jegliches Kommando ohne zögern korrekt reagiert, mag das erscheinen wie Selbstaufgabe. In der Regel wird das aber keine wirkliche Selbstaufgabe sein.

Wahrscheinlicher ist bei den meisten Sub, dass die Sub bewusst und aus freiem Willen entscheidet, gehorchen zu wollen. Und ich denke, das ist es, was einige Vorredner hier mit Hingabe bezeichnet haben. Bei jedem Kommando erfolgt der Gedankengang, ob das ihre Grenzen verletzt, ob sie gehorchen will oder ihr safe word benutzen will. In einer gewohnten Umgebung und gewohnten Kommandos mag das so schnell gehen, dass Gehorsam automatisch und ohne nachzudenken erfolgt, aber das ist trotzdem keine Selbstaufgabe, auch wenn es von außen so aussehen mag. Solange die Sub sich gut aufgehoben und gut geführt fühlt, mag sich das sogar anfühlen wie Selbstaufgabe, aber dieser Eindruck wird wahrscheinlich beim ersten Kommando, das nicht mehr ins Bild und die Grenzen passt aufhören. In Unkenntnis des Gesprächs würde ich vermuten, diese scheinbare Selbstaufgabe war von Deinem Gesprächspartner gemeint.

Tatsächliche Selbstaufgabe weil die Sub keine Möglichkeit außer Gehorsam sieht, hielte ich in der Tat für psychisch gefährlich und muss definitiv von beiden Seiten der Beziehung vermieden werden.

Genau das wollte ich eigentlich implizieren. Ich hatte nur keine Lust, es so aus zu formulieren.

vor 8 Minuten, schrieb jackXjacqueline:

Und während eine vollumfängliche Selbstaufgabe durchaus problematisch sein kann, sehe ich das weniger kritisch wenn diese nur teilweise stattfindet. Es kommt eben darauf an, welchen Teil man aufgibt, aus welcher Motivation das geschieht und man letzten Endes überhaupt von Aufgeben sprechen kann.

Das sehe ich auch so. Und Nein, damit habe ich kein Problem. Deine Beschreibung passt in der Hinsicht gut. Auch wenn ich irgendwie vielleicht andere Wörter genutzt hätte, als das genannte. Da musste ich schon nachdenken, denn als übergeordneten Begriff bin ich da tatsächlich eher weniger und vielleicht war ich auch bei der Beschreibung des Dudens, eher einer negativer Art, sich eben als Mensch aufzugeben. Daher finde ich andere Begriffe tatsächlich vielleicht passender. 

Aber "gewissermaßen" trifft es dann auch und das ist ja sogar erfüllend. 

Auch da ist für mich allerdings wieder die Frage, gibt man sich selbst "auf", wenn man aus Erfüllung seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellt? Meiner Meinung nach nicht. 

Wenn man es jetzt so sieht, dass man Teile "aufgibt", dann tut das jeder. Wir geben unsere Seele, tun das für eine Verbindung usw. Und das ist positiv. 

Aber halt keine Selbstaufgabe für mich. Tatsächlich konnotiere ich das eher negativ. Aber das muss man zu einem gewissen Grad nicht zwangsläufig. Aber Selbstaufgabe nimmt die Entscheidung für mich, auf etwas verzichten zu wollen! 

Selbstverwirklichung, weil die eigenen Bedürfnisse die des anderen sind und man dies sehr bewusst so mag, finde ich gut! 👍

Am Ende ist es ein gewisser Unterschied, von "Selbstaufgabe" zu sprechen, statt von Hingabe. Und passt tatsächlich nur begrenzt für mich.  

vor 21 Minuten, schrieb Sierra2:

Selbstaufgabe" bezeichnet die Aufgabe des eigenen Willens bzw. das komplette Zurückstellen eigener Interessen hinter die eines anderen. 

Ich gebe meinen Willen auch gerne auf und stelle meine Interessen zurück @Sierra2

Weil ich das gerne tue und mich nicht aufgegeben habe. 

Sonst wäre es belanglos für mich. 

vor 23 Minuten, schrieb Sierra2:

Wahrscheinlicher ist bei den meisten Sub, dass die Sub bewusst und aus freiem Willen entscheidet, gehorchen zu wollen. Und ich denke, das ist es, was einige Vorredner hier mit Hingabe bezeichnet haben.

Ja, Dankeschön. Für mich auch passender. 🥰 

Deine Beschreibung liest sich gut. 👍

Moin, 

@Bratty_Lo, sehr gutes Thema und mit deinen Schlussfolgerungen gehe ich zu 99% mit.

 

Ich bin echt geflasht, wie in den ersten Nlbwitrafen versucht wurde, die Definitionshoheit über die Begriffe "Sub" vs "Sklave/Sklavin" versucht wurde zu erlangen.

Wie hier User hier versuchen aufzuzeigen, dass Personen welche sich selbst als "Sklave/in" bezeichnen bzw. sich so titulieren zu lassen, klar erklären, dass sie sich selbst aufgeben haben und Widerworte oder ein "Nö"  ihrem Status "Sklave/in" nicht zu steht ".

 

Ich glaube da haben einige BDSM nicht begriffen!

 

Zunächst!

Jeder/jede ist zu erst Mensch.

Mitbürger/In evtl. Sogar Nachbar/in welchem man nichts von BDSM ansieht .

Dann trifft auf alle §1 GG zu.

Und dann mache ich Mal einen Ausflug ins Fernsehen. RTL .

Wer wird Millionär, da machen sich einige zum "Horst", freiwillig, teilweise unfreiwillig freiwillig. 

Wer kein Bock mehr hat, sagt Danke, dass war's oder wird aeltens freundlich gegangen.

 

Und dann gibt es das "Dschungelcamp" . Ex-Stars arbeiten an der Karriere oder versuchen Geld zum Überleben zu sammeln. Böse Erniedrigung life . Würden "BDSM- ***-Elemente"erlaubt sein, auch diese würden sie Kandidaten akzeptieren. Ausstieg durch votum Zuschauer oder vom Arzt 

 

Zurück zum BDSM.

Jeder , welcher die submessive Seite wählt, knüpft daran Erwartungen, welche die eigenen Bedürfnisse Befriedigen soll. Sue einen, etwas Schmerz und/oder  Erniedrigung. Alles im Rahmen dessen, dass es einem persönlich Spaß macht und befriedigt. Nichts wo man beißen muss um es zu schaffen.

 

Andere gehen weiter, Wissensveränderung, auch unter Zwang, Schmerzen, Erniedrigung, 

Abgabe  Entscheidungen selbst treffen zu wollen. Auch Benutzung.gehort dazu. Ich kenne sogar submessive Personen, welche von einem zum anderen Top weiter gereicht wurden.

Diese Weitergabe stimmten diese submessiven Menschen ohne Zwang zu.

Für die allermeisten Außenstehende viel zu extrem, gar ungesund. Nicht ungesund, aber dieses extreme ist von diesen Personen gewünscht.

Und diese Personen handeln stets in vollster Eigenverantwortung 

 

Zu dem Top aus deiner Beschreibung, @Bratty_Lo.

Dieser Top ist kein Einzelfall, sondern mehr Regelfall in Foren. Auf realer Bühne allerdings ein rares Wesen.

Wer Selbstaufgabe einfordert, entzieht sich selbst jede Art von Kritik, seitens der Submessiven Person.

Das gleichzeitige Einfordern, das die Submessive Person Sich stetig was einfallen lassen soll um Dom glücklich zu machen, zeigt nur auf, dass sich dieser Mensch bewusst ist, dass er wahrscheinlich schlecht führt und dazu Neuling, bzw einfallslos ist, im Umgang mit der submessiven Person.

Aber wenn Sub Dom keine Freude macht, liegt die Schuldfrage bei Sub.

 

 

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