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Die Selbstaufgabe der Sub?


Br****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)

na dann zieh' ich mich mal wieder polite zurück.

bearbeitet von friedberg859395
Vor 12 Stunden, schrieb Bratty_Lo:

Mein Herr nutzt die Wörter: Abgabe der Kontrolle, der Entscheidungshoheit, den Willen ablegen und den des Doms anzunehmen, Hingabe, Führung, Gehorsam, Folgsamkeit. Aber auch den Willen "aufgeben", "willenlos", machtlos usw. Von Selbstaufgabe sprach er nie. Was für mich als Überbgriff auch meint = sich selbst aufgeben. 

Gewissermaßen tun wir das vielleicht sogar alle ein Stück weit, die Sub in einem Machtgefälle sicher mehr, sobald wir Verbindungen mit Menschen eingehen. 

Jetzt wirfst du "Ego" in den Raum @DominantesHerz. Das meint ja einfach das "Ich", das Bewusstsein seiner selbst. Ich bin mir gerne der Stellung unter meinem Herrn bewusst. 🥰 Und dieses Bewusstsein spüre ich gerne durch seine Regeln, Führung und auch meine bewusste Anpassung. Ich mag das sehr. 

Ego gäbe es natürlich auch noch im Sinne von "egoistisch". Das eigene Ich zuerst sehen. Die Sub stellt das für mich hinten an. Aber Das kann niemand von uns immer. Auch der Dom nicht. Und generell würde so einigen etwas weniger "Ego" ganz gut stehen...😜 

Es ist ja auch so, wenn man "Selbstaufgabe" und "Ego" nimmt, Leute haben heutzutage tatsächlich zu häufig Angst vor festen Bindungen. Damit einhergehend natürlich jemanden immer weiter "in ihren Bereich" zu lassen und die Kontolle darüber nicht mehr bei sich zu haben. Das passiert ja irgendwann sogar unbewusst. Bei Paaren fühlt sich zu viel Nähe auf einmal nicht "gut" an, obwohl sie sich lieben usw. Menschen bekommen automatisch umso mehr von uns mit, Einblicke in unsere Seele, wie jemand wirklich ist, ohne irgendwelche Bereiche zu verstecken, je mehr Zeit wir mit den Menschen verbringen. Ich kann immer eine Spielbeziehung haben und mich hingeben, behaupte aber mal nie das vollumfängliche "Ich" zu zeigen und zuzulassen. Vielleicht wollte man das auch gar nicht. 

Für mich wird individuelle Entfaltung in heuten Zeiten viel zu groß geschrieben! Echte Bindungen, sich einzulassen und Kompromisse zu finden, das können und wollen die meisten doch gar nicht mehr. 

Es heißt eher: "Ich zuerst". Mit solchen Gedanken kann ich absolut nichts anfangen. Und diese "Ich zuerst" Mentalität und das Recht auf freie Entfaltung, welches Individuen heutzutage für sich an erster Stelle sehen und ausreizen, ist gesellschaftlich an einigen Stellen ein Problem für mich. Darauf gehe ich jetzt allerdings mit Sicherheit nicht ein! 

Was mein Herr oft sagt und mag: miteinander verschmelzen. 🥰 Das finde ich schön. Alles miteinander zu teilen, sich zu offenbaren, zu vereinen. Und er spricht von einem Miteinander. Und wenn es darin ein Machtgefälle gibt und ich die untere Stellung habe (denn von Gleichberechtigung spricht er nicht! Sondern Gleichwertigkeit), dann erfüllt mich das. 

Danke @DominantesHerz für deine Ansicht. 

Spannend, "Ego" reinzuwerfen...😉

Du hast in deinem Post selbst gesagt das er von Selbstaufgabe gesprochen hat. Oh mann 🤔

(bearbeitet)

du verwirrst den armen Jungen

bearbeitet von friedberg859395

Bei dem Wort Selbstaufgabe stellen sich mir immer ein bisschen die Nackenhaare auf. Egal in welcher Art der Beziehung. Ich glaube in einer, ich nenne es mal bewussten Beziehung in der beide Partner eine gesunde Selbstwahrnehmung haben sollte niemand sein "Selbst" aufgeben. Bewusst zu entscheiden wer den Ton angibt und dann als der submissive Teil bewusst zu entscheiden, " dem folge ich jetzt" kann und darf ja keine Selbstaufgabe sein. Gerade in solchen Beziehungen muss die Verantwortung bei beiden Partnern liegen auf sich selbst zu achten. Das der dominante Part mal nicht auf Bedürfnisse eingeht, was bestimmte Bereiche angeht kann eine bewusste Entscheidung sein, aber das liegt dann eher im Bereich "was der/die Sub will und was er oder sie braucht sind zwei unterschiedliche Dinge" und das liegt dann beim dominanten Part zu wählen und beim devoten sich dem zu fügen. Gehorsam kann befreiend sein, sich vertrauensvoll hinzugeben ebenso, aber Selbstaufgabe ist der Verlust deiner selbst, will man das als Dom? Was " Geschichte der O" angeht, ja das ist Lektüre für eine Menge Fantasien als aber Beziehungsratgeber bestimmt nicht geeignet. Schönes Wochenende 😊

Meiner Meinung nach sollte das einfach jeder für sich selbst entscheiden. So lange man sich damit gut fühlt, ist das in Ordnung. 

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