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Ist Feminität prägend für Subs?


Le****

Empfohlener Beitrag

Hier muss ich aber nochmal kurz was sagen @Silky, weil das  nicht grundsätzlich beide haben. 🤭

Alleiniges Sorgerecht bei Geburt

--> Wenn die Eltern bei der Geburt nicht verheiratet sind, hat die Kindsmutter automatisch das alleinige Sorgerecht (§ 1626a BGB).

So war das bei mir. Geteiltes Sorgerecht gibt es nicht. Es gibt nur gemeinsames Sorgerecht.

In einer Sorgerechtserklärung kann die Frau das dem Mann freiwillig übertragen. Dann haben es beide. Das hatte ich gemacht.

Ansonsten muss der Mann das einklagen. Er hat es nicht automatisch! 

vor 5 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Es gibt nur gemeinsames Sorgerecht

Richtig, gemeinsam ist korrekt. 

vor 7 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Wenn die Eltern bei der Geburt nicht verheiratet sind, hat die Kindsmutter automatisch das alleinige Sorgerecht (§ 1626a BGB).

War bei uns tatsächlich nicht so.

Aber, einige Jahre zuvor, bei meinem Bruder, wurde das noch so gehandhabt. 

Vor 18 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

Hier muss ich aber nochmal kurz was sagen @Silky, weil das  nicht grundsätzlich beide haben. 🤭

Alleiniges Sorgerecht bei Geburt

--> Wenn die Eltern bei der Geburt nicht verheiratet sind, hat die Kindsmutter automatisch das alleinige Sorgerecht (§ 1626a BGB).

So war das bei mir. Geteiltes Sorgerecht gibt es nicht. Es gibt nur gemeinsames Sorgerecht.

In einer Sorgerechtserklärung kann die Frau das dem Mann freiwillig übertragen. Dann haben es beide. Das hatte ich gemacht.

Ansonsten muss der Mann das einklagen. Er hat es nicht automatisch! 

Wenn der Mann als Vater in der Geburtsurkunde steht muss er nichts einklagen. Rechte aber auch Pflichten hat er dann automatisch.

vor 24 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Ist der Mann in der Urkunde eingetragen hat er auch ab Geburt Rechte ohne Klage so war es bei meinem Bruder 

Es ist egal, wie das bei euch war. Die Eintragung wird vorgenommen, wenn die Mutter dem gemeinsamen Sorgerecht zugestimmt hat und zwar schon vorab. Dann steht das in der Urkunde.

--> Unverheiratete Eltern erhalten das gemeinsame Sorgerecht bei Geburt, indem sie eine Sorgeerklärung beim Jugendamt abgeben, was bereits vor der Geburt möglich ist. Andernfalls hat die Mutter das alleinige Sorgerech

Hat die Mutter keinerlei Vorkehrungen getroffen und irgendwo zugestimmt und ist nicht verheiratet (etliche heutzutage!), hat sie nach wie vor automatisch das alleinige Sorgerecht. 

Und da gibt es bisher auch keine Gesetzesänderung!

vor 20 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Kommen wir zum Thema zurück? 

🫡

 

Ich bin Sub, aber nicht wirklich feminin. Abgesehen von den optischen Merkmalen.

 

Ausser beim Kuscheln 🫠

Hazel Brugger hat einmal einen Witz gemacht, dass Sie niemals nachts Angst auf der Straße haben muss, weil siw sich wie eine Mischung aus Esel und Faultier bewegt. Das fühle ich.😂 Ich wäre gerne femininer, aber das bin
ich nicht.

Am 16.4.2026 at 11:10, schrieb Lenard1:

Hallo zusammen,

ich habe in letzter Zeit öfter darüber nachgedacht, welche Rolle Feminität innerhalb einer Sub-Dynamik eigentlich spielt. Für manche scheint sie ein selbstverständlicher Teil des Ausdrucks zu sein, während sie für andere kaum eine Bedeutung hat.

Besonders spannend finde ich dabei, wie sich das eigene Empfinden auf das Auftreten auswirkt. Gerade an die Subs gerichtet: Inwiefern fühlt sich eure Rolle für euch feminin an und zeigt sich das vielleicht auch in eurem Verhalten, in Bewegung, Mimik oder Gestik, ganz ohne dass es bewusst gesteuert wird?

Mich interessiert, ob solche Aspekte eher aus der Dynamik heraus entstehen oder ob sie schon vorher Teil des eigenen Selbstbildes sind.

Ich bin neugierig auf eure Gedanken und Erfahrungen dazu.

🤷 Auf mich wirken so gut wie alle Frauen feminin, unabhängig ob als Domme oder SUB. 

Ausnahmen gibt's, ich glaub das nennt sich "masc", bei Frauen, die sich bewusst wie Männer geben, kleiden und stylen. 

Es gibt verschiedene Perspektiven, wie sich jemand fühlt und vom gegenüber empfunden wird.

Habe die Kommentare jetzt nicht gelesen. Ich fühle mich als sub extrem feminin, da ich immer sehr gestylt bin mit Heels usw. Das ändert automatisch mein Gefühl. Beim Kampf werde ich dann zur Amazone, auch ein sehr feminines Gefühl. Im Alltag ist es tagesformabhängig…

Vor 15 Stunden, schrieb TaliX:

Zurück zum Thema und zur Subrolle als feminin - dieses Verständnis an sich stammt aus patriarchalen Strukturen. Ohne dem TE diese Denke vorzuwerfen. Aber dass Frauen dienend und devot, hingebungsvoll, ergeben seien, das galt jahrhundertelang in den meisten Kulturen in irgendwelchen Formen als das einzig Richtige.
Im BDSM kann man damit spielen. Sissy/Zwangsfeminisierung sind quasi spielerische Verzerrung - ein männliches Wesen geht in die "alte" Rolle der Frau, in der weiblich mit schwach und minderwertig gleichgesetzt wurde.
Problematisch ist nur, wenn Macho-Wannabe-Doms erwerten, dass a) alle Frauen hier devot sind und b)sofort devot ihnen gegenüber sein sollen - das ist dann die alte Denke, und sobald man denen das aufzeigt, kriegt man die üblichen Schimpfworte an den Kopf geworfen.

Ich fühle mich nicht besonders feminin in Sessions - aber setze mich mit weiblichen Facetten auseinander. Die üblichen Schimpfnamen für Frauen, die mir oft mit verletzter Absicht entgegengeschleudert wurden, finde ich da ganz nett - da das der Typ ist, den ich mir ausgesucht habe. Und find's insgeheim niedlich, wie der jeweilige meint, dass mich ein Wort wie Sch...reimt-sich-auf-Lampe erniedrigt, wenn ich das lange schon als Ehrentitel trage;)

Da stimme ich dir zu.

Als am ehesten Switch mag ich es, wenn Frauen Stärke zeigen und mir die Stirn bieten oder es zumindest versuchen. Sissyfication ist für mich persönlich aus den von dir beschriebenen Gründen ein Hard Limit. Da ich mich im Alltag nicht besonders männlich fühle und dies früher für andere zu oft ein Thema war, wäre es für mich ein Grund, eine Session abzubrechen.

Vor 45 Minuten , schrieb TaliX:

Und bei diesem Gespräch über Feminität im BDSM in der Subrolle speziell ist das Patriarchat nun einmal wirklich Bestandteil - sonst würden degradierende Namen wie Schlāmpe (promiskuitive oder nicht verheiratete, aber Sex genießende Frau', Nūtte oder Hūre( für Sexworker, aber auch gern generell Schimofbame für Frauen, die tun, was sie wollen, für stumpfe Kerle) keinen Sinn ergeben, wenn man nicht gerade diese alten Stereotypen spielerisch benutzt, gerade weil das als böse, zu verachtende Form der Weiblichkeit galt.

Exakt und wenn man das nicht versteht und als OT abtut möchte man dies auch nicht verstehen.

  • Moderator

Ich habe einige Beiträge, die zu sehr ins offTopic "abgedriftet" sind sowie zugehörige Reaktionen entfernt.

Die aktuellen Beiträge sind zwar auch wieder "grenzwertig",aber ich lasse sie stehen, denn ihr merkt ja meistens selbst, wenn es zu sehr in eine Richtung geht, die nichts mehr oder nur ganz am Rande mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Daher bin ich zuversichtlich, dass ihr zeitnah wieder mehr zum eigentlichen Thema schreibt.

LG Carmen, FET Team

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