Jump to content

Deprivate Spielebeziehung, kann man dort Devotion ausleben?


Ei****

Empfohlener Beitrag

Viele werden bestimmt m lesen der Überschrift denken, was für eine blöde Frage, ja klar!

 

Aber ist es wirklich so?

 

Man trifft sich bei einem Zuhause oder in einem Hotel oder sonstiger Möglichkeit.

Anwesend ist Top und Sub, Geschlecht nachrangig.

Das e Spielezeit, 2, 3 oder 4 Stunden, evtl sogar die ganze Nacht. SUB bekommt Befehle, etwS zu machen oder still zuhalten, erfährt evtl Schmerzen oder wird sexuell benutzt.

Aber lebt Sub in diesem Zeitraum Devotion aus?

Immerhin bestimmt Sub den Zeitpunkt mit, evtl. sogar den Ort und den Zeitraum. Das was passiert, passiert im privaten Rahmen, ist abgesprochen und ist von Beiden für diesen Zeitpunkt gewollt!

Oder lebt Sub ihre Dominanz in Form von Devotion aus?

 

Zum Vergleich, damit man evtl versteht, aus welchem Ansatz heraus diese Frage kommt 

Wenn Top mit Sub zum Beispiel in einem n Restaurant geht, sich aus dem Mantel helfen lässt, SUB muss das Salz vom Nachbartisch holen oder andere dienende Tätigkeiten verrichten, welche Außenstehende nicht mit BDSM in Verbindung bringen müssen, dann dient Sub.

Auch bei einer langfristigen D/S Beziehung sogar bei einem Treffen über ein ganzes WE kann Sub Devotion ausleben, da Top über den Zeitraum viele Dinge anweisen/ fordern kann, welche in einem straffen Zeitplan und bei begrenzten Möglichkeiten eines Raumes nicht möglich sind.

 

Bin mal gespannt!

 

 

Kann man die Pärchen nicht in 3 Kategorien aufteilen?
Im ersten Pärchen ist das Regelmäßige Alltag. Man sieht sich öfter und wir du das halt selbst beschrieben hast.

Dann gibt es das Sextreffen Pärchen. Leute die sich nur treffen um es ins Bett zu schaffen und dann dort ihre Lust befriedigen. Da wird das Devote nur in Form von Sex, sexuellen Handlungen und co ausgelebt.

Das Dritte Pärchen würde ich als Fernbeziehungs Pärchen bezeichnen. Man steht im Kontakt, Aufgaben und co. Sehen dann eben auch anders aus. Man trifft sich selten und auch wenn man dann schon außerhalb vom 'Schlafzimmer' angefangen hat endet man dort. Hier denke ich schon das man Devotion ausleben kann. Auch wenn es dann halt eben anders aussieht als bei einem Paar das sich regelmäßig sieht.

Ich könnte mir auch vorstellen das es Menschen gibt die das Devote ausleben wollen ohne den Sexuellen part.

Also möglich ist das schon, nur in einem anderen Rahmen.

Ich denke ja. Wobei es immer darauf ankommt, wie das Vertrauensverhältnis ist.
Ist es das erste Treffen? Kennt man sich länger?
Die Devotion einer Sub sollte immer aus der Stärke entstehen.
Dann kann sie aus den meisten Situationen ihre Lust / Devotion beziehen

(bearbeitet)
Am 24.4.2026 at 10:48, schrieb Einfach-Ich:

Man trifft sich bei einem Zuhause oder in einem Hotel oder sonstiger Möglichkeit.

Anwesend ist Top und Sub, Geschlecht nachrangig.

Das e Spielezeit, 2, 3 oder 4 Stunden, evtl sogar die ganze Nacht. SUB bekommt Befehle, etwS zu machen oder still zuhalten, erfährt evtl Schmerzen oder wird sexuell benutzt.

Ja, das muss ja nicht verkehrt sein @Einfach-Ich. Mein Herr hatte auch schon das ein oder andere Hoteldate (also direkt bdsm), wobei ihm Ferienhäuser ohne hellhörige Wände lieber waren. 🤭 Dennoch haben sich auch da Subs teilweise sehr ausgeliefert. Blind Date und die Tür geöffnet auf ein Signal hin und da mit Augenbinde gewartet. Bdsm komplett mit der, ohne sie auszuziehen oder so. 

Ich würde da nicht unbedingt von Devotion sprechen. 

Aber von einer Unterwerfungsneigung. Die kann sich auch in einzelnen Sessions äußern und da die Kontrollabgabe weitreichend sein. 

Am 24.4.2026 at 10:48, schrieb Einfach-Ich:

Immerhin bestimmt Sub den Zeitpunkt mit, evtl. sogar den Ort und den Zeitraum. Das was passiert, passiert im privaten Rahmen, ist abgesprochen und ist von Beiden für diesen Zeitpunkt gewollt!

Oder lebt Sub ihre Dominanz in Form von Devotion aus?

 

Also das etwas von beiden gewollt ist, setze ich jetzt mal voraus. Natürlich trifft man da Absprachen. Alles andere ginge später im Metakonsens allerdings auch. Das wäre aber was anderes. Aber dass eine Sub den Ort mitbestimmt, finde ich recht logisch. 

All dass ist jetzt allerdings nicht dominant. Wenn eine Sub möglichst viele solcher Details bestimmen möchte, am Anfang viele Tabus angibt usw., dann möchte sie sich dennoch unterwerfen, ist allerdings zunächst auch noch mehr im Bereich der Selbstbestimmung, da man vor zu viel Kontrollabgabe oder gar Verlust (noch) Angst hat. Sicher muss es irgendwie passen. Eine gewisse Offenheit schon zu Beginn einiges aus der Hand zu geben, mochte mein Herr wohl immer. 😜 Bei einigen entwickelt sich das dann immer mehr, andere wollen das aber auch einfach nicht. Also dass Dom quasi jederzeit alles machen kann usw. 

Mein Herr hat zumindest immer bdsm gemacht, wie er wollte. Was sie mitbestimmt oder ausgeschlossen hat, spielte da nicht die Rolle. Außer es passte irgendwie gar nicht, da durch Ausschlussberfahren nur die Wunschbefriedigung stehen bleiben sollte. 😉 Auch das ist allerdings nicht unbedingt "dominant", nur weil man da mehr die Art der Unterwerfung und den Rahmen bestimmen will.

Männliche Subs gehen zu einer Domina. Die wird auch nur machen, was sie möchte und natürlich dominant sein. Nicht der Sub. Dass das mitunter mehr "Wunschbefriedigung" ist, ist schon logisch. Dennoch ist das ja für die Zeit ein Machtgefälle und empfinden Subs auch als intensiv. Mitunter hat sie vielleicht auch Vorgaben, wo nicht jeder Sub "Kunde" wird. Das heißt, was sie macht, ist am Ende auch allein ihre Sache. 😉

Aber wie gesagt, mein Herr hatte direkt schon Subs, die viel zugelassen haben. Devot muss das allerdings nicht zwangsläufig sein. Dennoch kann die Art der Unterwerfung beiden viel geben. Auch nur temporär. Und ein gutes Erlebnis sein. 

Devotion ist eine innere Haltung für mich. Verbundenheit, Hingabe, Führung, die Anerkennung der Herrschaft. Das ist für mich eine Tiefe, die sich dann entwickeln muss. Ein Devoter ist auf den Dom ausgerichtet. Einige wollen das allerdings auch nie. 

Für intensive bdsm Erlebnisse braucht es schlicht keinen "Maximalgrad" der Devotion. 😉 Dennoch unterwirft sich das Gegenüber - mehr oder weniger. 

Dienen ist eine bestimmte Einstellung für mich und auch oft langfristige Entwicklung. Dienen zu wollen und "dienlich" zu sein. Gehorsam als Selbstverständnis zu entwickeln. Was jeder wie gesagt schon verschieden mitbringen kann.

Die Richtung "Metakonsens" wollen am Ende aber auch einfach nicht alle. 🙃

bearbeitet von Bratty_Lo
(bearbeitet)
Am 24.4.2026 at 10:48, schrieb Einfach-Ich:

Auch bei einer langfristigen D/S Beziehung sogar bei einem Treffen über ein ganzes WE kann Sub Devotion ausleben, da Top über den Zeitraum viele Dinge anweisen/ fordern kann, welche in einem straffen Zeitplan und bei begrenzten Möglichkeiten eines Raumes nicht möglich sind.

Das mochte mein Herr sicher auch @Einfach-Ich. Und zwar gerne schon zu Beginn einen längeren Zeitraum. Allein der Grad der Abhängigkeit wird ein ganz anderer sein. Als wenn Sub weiß, die Session geht jetzt nur den Abend. 

Das muss man allerdings auch wissen und natürlich wollen. 😉 

Mein Herr schätzt insbesondere den Faktor Zeit. 👍🤭🙊 Und für die Einsicht kann Sub dann mal längere Zeit unbequem verbringen oder so. Sie weiß ja, dass sie am Abend in ner halben Stunde nicht wegkommt. 😜 Und der Dom auch bestimmt, wie sie schläft usw. 

Aber das ist so sicher auch nicht für jeden was. 

bearbeitet von Bratty_Lo
×
×
  • Neu erstellen...