Dies ist ein beliebter Beitrag. Ch**** Geschrieben vor 3 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. Zum eigentlichen Hauptthema: Ich habe das Gefühl, dass hier sehr viele Begriffe in einen Topf geworfen werden, die so nicht automatisch zusammenhängen: „GentleDom“ beschreibt erstmal einen Stil von Dominanz: fürsorglich, achtsam, liebevoll dominant. Das sagt aber noch nichts darüber aus, ob jemand „alte Werte“ vertritt — zumal gar nicht definiert wird, was mit „alten Werten“ überhaupt gemeint ist. Auch der Zusammenhang zwischen langjährigen kinky Beziehungen, devoten Frauen, die „ihr Abenteuer auskosten“, und Gendern erschließt sich mir nicht wirklich. Da werden Themen verbunden, ohne dass erklärt wird, warum sie zusammengehören sollen. Vielleicht wäre die Diskussion ergiebiger, wenn die Begriffe erstmal sauber getrennt und definiert würden. Sonst bleibt es eher ein Sammelbecken aus Assoziationen als eine konkrete Fragestellung.
Br**** Geschrieben vor 2 Stunden Ein Gentleman richtete sich früher auch nach einem bestimmten "Verhaltens-Kodex" der Schwächere unter Schutz stellte. Es ging dabei um Tugenden und natürlich auch einen entsprechenden Umgang, Höflichkeiten und Rücksichtnahme. "Gentledoms" meinen auch häufiger einen bestimmten "Verhaltenskodex" im bdsm. Die Sub keinem Machtmissbrauch auszusetzen, sofortige Achtung des Safeworts, Einhaltung von Tabus, keine willkürlichen Bestrafungen usw. Auch sie zu schützen. Oft ist damit natürlich auch eine entsprechende Höflichkeit ihr gegenüber als "Dame" gemeint, gerade auch in der Öffentlichkeit. Gentledom kann meinen "Gentleman" und "Dom". Gewissermaßen bezeichnet sich auch mein Herr als Gentleman. Er würde sich allerdings nie "Gentledom" nennen. Genug haben den Spruch: "Gentleman... bis zu geschlossenen Türen." Gentledom bezeichnet nicht zwangsläufig ein softes bdsm. Der auf der Seite bekannte "Gentledom" steht selbst auf ra.pe und härtere Praktiken, Impact usw. Bei einigen ist allerdings auch die Führung im bdsm sehr "weich", tendenziell kein sehr stark ausgeprägter SM usw. Aber das muss nicht der Fall sein. Einige meinen wie gesagt Gentleman + Dom und praktizieren durchaus sehr harten SM.
Arasjal Geschrieben vor 2 Stunden Vor 7 Minuten , schrieb Bratty_Lo: Ein Gentleman richtete sich früher auch nach einem bestimmten "Verhaltens-Kodex" der Schwächere unter Schutz stellte. Es ging dabei um Tugenden und natürlich auch einen entsprechenden Umgang, Höflichkeiten und Rücksichtnahme. "Gentledoms" meinen auch häufiger einen bestimmten "Verhaltenskodex" im bdsm. Die Sub keinem Machtmissbrauch auszusetzen, sofortige Achtung des Safeworts, Einhaltung von Tabus, keine willkürlichen Bestrafungen usw. Auch sie zu schützen. Oft ist damit natürlich auch eine entsprechende Höflichkeit ihr gegenüber als "Dame" gemeint, gerade auch in der Öffentlichkeit. Gentledom kann meinen "Gentleman" und "Dom". Gewissermaßen bezeichnet sich auch mein Herr als Gentleman. Er würde sich allerdings nie "Gentledom" nennen. Genug haben den Spruch: "Gentleman... bis zu geschlossenen Türen." Gentledom bezeichnet nicht zwangsläufig ein softes bdsm. Der auf der Seite bekannte "Gentledom" steht selbst auf ra.pe und härtere Praktiken, Impact usw. Bei einigen ist allerdings auch die Führung im bdsm sehr "weich", tendenziell kein sehr stark ausgeprägter SM usw. Aber das muss nicht der Fall sein. Einige meinen wie gesagt Gentleman + Dom und praktizieren durchaus sehr harten SM. Ich glaube ja das Gentledoms oftmals inflationär von dummdoms verwendet wird 🤣
Aberration Geschrieben vor 2 Stunden Vor 46 Minuten , schrieb Chris-Corax: Zum eigentlichen Hauptthema: Ich habe das Gefühl, dass hier sehr viele Begriffe in einen Topf geworfen werden, die so nicht automatisch zusammenhängen: „GentleDom“ beschreibt erstmal einen Stil von Dominanz: fürsorglich, achtsam, liebevoll dominant. Das sagt aber noch nichts darüber aus, ob jemand „alte Werte“ vertritt — zumal gar nicht definiert wird, was mit „alten Werten“ überhaupt gemeint ist. Auch der Zusammenhang zwischen langjährigen kinky Beziehungen, devoten Frauen, die „ihr Abenteuer auskosten“, und Gendern erschließt sich mir nicht wirklich. Da werden Themen verbunden, ohne dass erklärt wird, warum sie zusammengehören sollen. Vielleicht wäre die Diskussion ergiebiger, wenn die Begriffe erstmal sauber getrennt und definiert würden. Sonst bleibt es eher ein Sammelbecken aus Assoziationen als eine konkrete Fragestellung. Schließe mich dir und @Bratty_Lo komplett an; darauf wollte ich nämlich hinaus, was die Bezeichnung "GentleDom" angeht. Gentledom beschreibt auch aus meiner Sicht einen konkreten Stil, aber gewiss keine erzkonservativen, politischen Ansichten. Wäre mir ja völlig neu. Vielleicht mag der TE nochmal etwas Klarheit mit einbringen, @Dom_76?
Br**** Geschrieben vor 2 Stunden vor 1 Minute, schrieb Arasjal: Ich glaube ja das Gentledoms oftmals inflationär von dummdoms verwendet wird 🤣 😂 Keine Ahnung. Gentleman ist oft so die Richtung Stil, Etikette, gerne Anzug. Ich fühle mich nicht davon angezogen, wenn es eine softe bdsm Variante meint. Aber die meinen auch nicht alle Gentledoms.
Arasjal Geschrieben vor 2 Stunden Vor 3 Minuten , schrieb Bratty_Lo: 😂 Keine Ahnung. Gentleman ist oft so die Richtung Stil, Etikette, gerne Anzug. Ich fühle mich nicht davon angezogen, wenn es eine softe bdsm Variante meint. Aber die meinen auch nicht alle Gentledoms. 1. Was ist ein Gentledom? Obwohl dieser Begriff englische Wurzeln hat, ist sein Ursprung tatsächlich im deutschen Sprachraum zu finden. Er wurde zunächst als Künstlername von einem deutschen Blog-Autor geprägt und hat mittlerweile das Spektrum vieler BDSM-Beziehungen entscheidend geprägt. Dabei handelt es sich um eine Bezeichnung für das Selbstverständnis vieler Doms, die das Wohl ihrer Sub ebenso im Auge haben wie ihr eigenes. Ein Gentledom ist zwar kein Märchenprinz — aber er verkörpert das neue, feinfühlige Gesicht im BDSM: dominant wie respektvoll, führend wie sanft. Ein gentle dom hat verstanden, dass das Spiel aus Macht und Hingabe nur dann funktioniert, wenn das Gegenüber respektiert und wertgeschätzt ist. Sanfte Dominanz trifft hier auf emotionale Intelligenz. Dabei stehen Vertrauen, Sicherheit und Hingabe auf Augenhöhe im Mittelpunkt – ebenso wie das Erleben von Lust, Tiefe und Verbundenheit. Der dominante Gentleman ist für viele die Antwort auf die Frage: Geht BDSM auch liebevoll? Ja, das geht. Und zwar genauso aufregend wie respektvoll. Ist ausm Netz… ist wie das Handy meines Bruders. ( nicht meins)
Dies ist ein beliebter Beitrag. Igel Geschrieben vor 2 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) vor 53 Minuten, schrieb Chris-Corax: Vielleicht wäre die Diskussion ergiebiger, wenn die Begriffe erstmal sauber getrennt und definiert würden. Sonst bleibt es eher ein Sammelbecken aus Assoziationen als eine konkrete Fragestellung. Jepp, sehe ich absolut genauso. Also, @Dom_76, bitte erkläre uns doch mal, was Du mit „Gentle Do“, mit „alte Werte“ meinst und wo Du der Zusammenhang mit „vielen Möglichkeiten wie Gendern usw.“ siehst. Denn so verstehe ich Deine Frage(n) nicht. vor 7 Minuten, schrieb Aberration: Vielleicht mag der TE nochmal etwas Klarheit mit einbringen, @Dom_76? bearbeitet vor 2 Stunden von Igel Rechtschreibfehler eines Linkshänders
Br**** Geschrieben vor 2 Stunden vor 2 Minuten, schrieb Arasjal: 1. Was ist ein Gentledom? Obwohl dieser Begriff englische Wurzeln hat, ist sein Ursprung tatsächlich im deutschen Sprachraum zu finden. Er wurde zunächst als Künstlername von einem deutschen Blog-Autor geprägt und hat mittlerweile das Spektrum vieler BDSM-Beziehungen entscheidend geprägt. Dabei handelt es sich um eine Bezeichnung für das Selbstverständnis vieler Doms, die das Wohl ihrer Sub ebenso im Auge haben wie ihr eigenes. Ein Gentledom ist zwar kein Märchenprinz — aber er verkörpert das neue, feinfühlige Gesicht im BDSM: dominant wie respektvoll, führend wie sanft. Ein gentle dom hat verstanden, dass das Spiel aus Macht und Hingabe nur dann funktioniert, wenn das Gegenüber respektiert und wertgeschätzt ist. Sanfte Dominanz trifft hier auf emotionale Intelligenz. Dabei stehen Vertrauen, Sicherheit und Hingabe auf Augenhöhe im Mittelpunkt – ebenso wie das Erleben von Lust, Tiefe und Verbundenheit. Der dominante Gentleman ist für viele die Antwort auf die Frage: Geht BDSM auch liebevoll? Ja, das geht. Und zwar genauso aufregend wie respektvoll. Ist ausm Netz… ist wie das Handy meines Bruders. ( nicht meins) Ja, das mag auch eine Beschreibung sein @Arasjal. Aber wie gesagt, da wäre ich auch vorsichtig. Die Seite "Gentledom" kennt man ja. Die Person dort steht auch schon auf ra.pe, Verleih (nicht die Partnerin), bestimmten Zwang, Ohrfeigen uvm. Ob das immer sanfte Dominanz meint, lasse ich mal dahingestellt, je nach "Gentledom". 😉
Arasjal Geschrieben vor 2 Stunden Vor 3 Minuten , schrieb Bratty_Lo: Ja, das mag auch eine Beschreibung sein @Arasjal. Aber wie gesagt, da wäre ich auch vorsichtig. Die Seite "Gentledom" kennt man ja. Die Person dort steht auch schon auf ra.pe, Verleih (nicht die Partnerin), bestimmten Zwang, Ohrfeigen uvm. Ob das immer sanfte Dominanz meint, lasse ich mal dahingestellt, je nach "Gentledom". 😉 Jo sehe ich ähnlich glaube liest sich fickbarer🤷♀️😂
Br**** Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) Genau. Daher wollte ich dir in Bezug auf "Dumm-Dom" und Gesäusel gerade auch recht geben. Dass einige vermeintliche Gentledoms ihre eigenen Werte wie Ehrlichkeit, Vertrauen, Anstand, dann auch nicht ganz so ernst nehmen, ist schon klar. Stichwort: "biete Diskretion". (und erwarte diese auch 🤣). Es gäbe so weitere Wörtchen, wo man dann mal hellhörig werden kann. Das klingt halt stilvoller als: "möchte ficken und betrüge meine Ehefrau". bearbeitet vor 2 Stunden von Bratty_Lo
Te**** Geschrieben vor 1 Stunde Ich hatte unter "Gentledom" immer jemanden verstanden, der kein Sadist ist und keine Strafspielchen spielt. 🤷🏻 Führen durch Präsenz und nicht durch Geschrei. Doms, die zudem ein Safeword nicht als topping from the bottom abtun.
Toy4her Geschrieben vor 1 Stunde Ich möchte gar nicht mal sagen, dass „die vielen Möglichkeiten“ verwirren oder bereichern. Das ist für mich keine Frage des Menschen selbst, sondern dessen Haltung und seiner Perspektive auf seine Umwelt. Wir alle haben mal Pronomen gelernt, wenn da welche hinzukommen ist das jetzt für mich kein Grund überfordert zu sein. Früher waren Frauen extrem unterrepräsentiert, was ihre Inklusion in Sprache anbelangte. Das kann nun durch das Gendern besser werden. Wir haben heute viel mehr Wissen über intersektionelle Diskriminierung, das Zusammenspiel von Privilegen und Macht etc. Das eröffnet uns neue Perspektiven, Möglichkeiten und Chancen. Wenn man das belächelt, ignoriert oder sich davon „verwirren“ lässt, ist das in meinen Augen das Letzte. Nicht zuletzt, weil es so oft ein vorgeschobenes Argument ist, um den eigenen Platz an der Sonne nicht mit anderen Teilen zu müssen und an der Unterdrückung anderer aktiv mitwirken zu können.
Le**** Geschrieben vor 1 Stunde Vielfalt ist nicht neu, sie wird nur heute offener diskutiert und findet auch mehr Akzeptanz. Früher war die Welt kleiner, fragmentierter. Die lokal stärkste Gruppe hat festgelegt, was akzeptiert wird und was nicht. "Die Anderen" wurden ausgegrenzt und sozial isoliert. Heute hat man Möglichkeiten, sich zu finden. Man muss nicht mehr so tun als wäre man "normal", um soziale Kontakte zu pflegen. Das erlaubt einen freieren Umgang mit dem eigenen Sein, ein Präsentieren der eigenen Andersartigkeit. Ein Beispiel aus dem BDSM: Früher gab es einzelne Zirkel mit festen Regeln. Wer gegen diesen Verhaltenskodex verstieß, war nicht willkommen. Wohin sollte man dann mit seiner Neigung? Heute kann man seine Vorlieben und Neigungen wesentlich freier ausleben, man findet sich einfacher, Stammtische müssen nicht mehr im Sexclub stattfinden, online gibt es Communities für alles. Nun frage ich mich, warum immer wieder dieses Aufjaulen kommt, wie kompliziert alles geworden ist, weil die alten Werte nichts mehr zählen. Ist es der Machtverlust? "Die Anderen" sind auf einmal auf der gleichen Stufe wie "die Normalen". Oder ist es tatsächlich eine Überforderung damit, sich auf die Bedürfnisse des Partners einzulassen, sie zu akzeptieren? Weil früher musste sich ein Partner schließlich "normal" verhalten.
Arasjal Geschrieben vor 46 Minuten Vor 53 Minuten , schrieb Teaspoon: Ich hatte unter "Gentledom" immer jemanden verstanden, der kein Sadist ist und keine Strafspielchen spielt. 🤷🏻 Führen durch Präsenz und nicht durch Geschrei. Doms, die zudem ein Safeword nicht als topping from the bottom abtun. Doms die ein Saveword nicht als topping from the bottom abtun…dachte die nennt man keine Trottel 🤷♀️
Es**** Geschrieben vor 15 Minuten @Leondriel. Was du erzählst ist komplett quatscg. Heute ist einfalt exklusion schlimmer den jeh. Eben genau deshalb weil der soziale druck immer mehr verschwiegen. Genau das drängt dichbin die soziale isolation. Charakterschwäche wird noch Subventioniert. Was du erzählst sind Milchmädchen träume. Die sich schön Anhören. Allerdings absolut Realitätsfern. Und vor allem Missachtung der menschlichen Natur.
Ta**** Geschrieben vor 15 Minuten vor 36 Minuten, schrieb Leondriel: Nun frage ich mich, warum immer wieder dieses Aufjaulen kommt, wie kompliziert alles geworden ist, weil die alten Werte nichts mehr zählen. Ist es der Machtverlust? "Die Anderen" sind auf einmal auf der gleichen Stufe wie "die Normalen". Oder ist es tatsächlich eine Überforderung damit, sich auf die Bedürfnisse des Partners einzulassen, sie zu akzeptieren? Weil früher musste sich ein Partner schließlich "normal" verhalten. Einen Teil der Antwort hast du selbst ausgesprochen und ein weiterer Part ist der, dass bei Themen dieser Art eine laute Minderheit der leisen Mehrheit oftmals etwas aufdrängt, aufzeigt oder aufzwingt und damit eine Gegenreaktion provoziert, die der vielleicht sogar berechtigten Sache kontraproduktiv entgegensteht. Das betrifft viele Bereiche des Lebens und der Gesellschaft, wie z.B. auch Klimakleber, Umwelt allgemein oder eben gendern. Menschen wollen oftmals nicht mit diesen Themen behelligt, belästigt, erzogen oder bevormundet werden. Sie wissen durchaus, dass es ein ernstes oder sogar berechtigtes Thema sein kann, sehen es aber als übergriffig an, ständig belehrt und bekehrt zu werden. Manche reagieren trotzig, andere mit Hass, andere schweigen, manche stimmen zu.
Te**** Geschrieben vor 7 Minuten vor 38 Minuten, schrieb Arasjal: Doms die ein Saveword nicht als topping from the bottom abtun…dachte die nennt man keine Trottel 🤷♀️ Ja, dachte ich auch. Dann lese ich hier im Forum.
Te**** Geschrieben vor 6 Minuten @Tau08 und weil diese Menschen es nicht hören wollen, müssen die anderen darunter leiden.
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