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Welcher Dom hat die Rolle gewechselt? Erfahrungen...


dr****

Empfohlener Beitrag

Sehr interessantes Thema, ich habe mir die Frage auch mal gestellt und bin letztlich zu dem Schluss gekommen, dass ich es nicht gleich empfinden könnte. Ich bin nach wie vor ein großer Freund davon, Dinge erstmal an sich selbst zu testen (ganz simpel z. B. die Wirkung eines neuen Schlagwerkzeugs), aber das Ganze hat Grenzen für mich. Schmerzen lösen bei mir zum Beispiel etwas komplett anderes aus, als bei vielen Subs. Das gleiche würde für Fesselungen etc. gelten, sodass ich irgendwann davon Abstand genommen habe, dergleichen auszuprobieren, da die Empfindung sowieso erheblich abweichen und keinen Vergleich zulassen würde.

Dennoch kann ich den Ansatz nur unterstützen, da man so viel, wie eben möglich, selbst nachempfinden sollte und dies aus meiner Sicht mit der Verantwortung als Dom einhergeht und das Bewusstsein erweitert. Kann es echt nicht mehr hören, wenn halbstarke Doms davon quatschen, dass XY an sich selbst zu testen "undommig" wäre. Das Gegenteil ist der Fall und täte vielen Doms (und ihren Subs) extrem gut...

Vor 6 Minuten , schrieb Ich_diene:

Ich bleibe beim Switchen...dem meist verachtetsten Weg von allen!!!😆

DA ist die Tür! 😂

Vor 1 Stunde, schrieb Aberration:

Sehr interessantes Thema, ich habe mir die Frage auch mal gestellt und bin letztlich zu dem Schluss gekommen, dass ich es nicht gleich empfinden könnte. Ich bin nach wie vor ein großer Freund davon, Dinge erstmal an sich selbst zu testen (ganz simpel z. B. die Wirkung eines neuen Schlagwerkzeugs), aber das Ganze hat Grenzen für mich. Schmerzen lösen bei mir zum Beispiel etwas komplett anderes aus, als bei vielen Subs. Das gleiche würde für Fesselungen etc. gelten, sodass ich irgendwann davon Abstand genommen habe, dergleichen auszuprobieren, da die Empfindung sowieso erheblich abweichen und keinen Vergleich zulassen würde.

Dennoch kann ich den Ansatz nur unterstützen, da man so viel, wie eben möglich, selbst nachempfinden sollte und dies aus meiner Sicht mit der Verantwortung als Dom einhergeht und das Bewusstsein erweitert. Kann es echt nicht mehr hören, wenn halbstarke Doms davon quatschen, dass XY an sich selbst zu testen "undommig" wäre. Das Gegenteil ist der Fall und täte vielen Doms (und ihren Subs) extrem gut...

Danke für den Kommentar, ich war auch schon zweimal in der Situation das eine Frau mich dominieren wollte, habe auch keinen Zugang im Sinne von Lust empfunden. Ohne das abwerten zu wollen, ich fand es eher süß und niedlich und es hat mich noch mehr gereizt dagegen angehen zu wollen.
Dein Argument bezüglich der individuellen Wahrnehmung finde ich gut. Es gibt natürlich qualitative Unterschiede in der Ausübung, sich mal fesseln lassen ist kann auch reizvoll sein, da wo es an unterwürfige Haltung geht, stoße ich an meine Grenzen.

Ich bin heute dankbar genau diesen Schritt vor einiger Zeit zu wählen und es war aus heutiger Sicht einfach nur gut das gemacht zu haben. Mein Verständnis für den Subpart ist um ein vielfaches gestiegen und ermöglicht mir heute einen ganz anderen Zugang. Die Kunst das Gegenüber zu lesen ust einfach soviel deutlicher geworden. Die erste Zeit war tatsächlich seltsam und hat auch zu der ein oder anderen Diskussion geführt da ich hauptsächlich einfach gern dominant bin. Jedoch denke ich das wir auch viel in unserem Kopf festlegen und ob ein Mensch tatsächlich ausschließlich dominant oder devot ist, ist vielleicht häufig nur eine Frage von mal loslassen und probieren.... man erkennt auf einmal welch emense Verantwortung der dominate Part trägt. In diesem Sinne wünsche ich Dir gute Erlebnisse und Menschen mit denen Du beide Seiten ausleben kannst

Vor 1 Minute , schrieb Akira666:

Ich bin heute dankbar genau diesen Schritt vor einiger Zeit zu wählen und es war aus heutiger Sicht einfach nur gut das gemacht zu haben. Mein Verständnis für den Subpart ist um ein vielfaches gestiegen und ermöglicht mir heute einen ganz anderen Zugang. Die Kunst das Gegenüber zu lesen ust einfach soviel deutlicher geworden. Die erste Zeit war tatsächlich seltsam und hat auch zu der ein oder anderen Diskussion geführt da ich hauptsächlich einfach gern dominant bin. Jedoch denke ich das wir auch viel in unserem Kopf festlegen und ob ein Mensch tatsächlich ausschließlich dominant oder devot ist, ist vielleicht häufig nur eine Frage von mal loslassen und probieren.... man erkennt auf einmal welch emense Verantwortung der dominate Part trägt. In diesem Sinne wünsche ich Dir gute Erlebnisse und Menschen mit denen Du beide Seiten ausleben kannst

Danke für die Sichtweise und die guten Wünsche

Mir ist das sehr egal, wer mal was ausprobieren möchte. Das meiste sind Spielereien und keine wirkliche Neigung. Mal was "erfahren" wollen. 

Und dieses "mal die andere Seite erleben wollen", ist ja auch nochmal etwas anderes, als etwas an sich auszuprobieren oder so, woran ich allerdings auch keine Dom Qualitäten festmachen würde. 

Er muss stark genug sein, mich zu unterwerfen. Ich möchte Fügung spüren. Die Wege und Mittel dahin, lege ich mal in Doms Hand. Nur sollte er den Weg der Sub in die Unterwerfung wollen und keine halben Sachen machen! Wenn er das nicht kann, nehme ich ihn auch als Dom überhaupt nicht ernst. 

Er muss schon eine eigene Neigung an Demütigung, Qualen, Leid und Benutzung hinsichtlich der Sub für mich haben und ihren zuweilen tiefen Fall erwünschten. 👍 

Also meiner Person gegenüber ist da nichts mit Switchen. Aber sonst hätte ich auch nichts dagegen, wenn mein Partner mal was ausprobieren möchte. 

Neigung gibt es in dem Sinne nur eine für mich. Der Sadist ist Sadist. Das kommt immer wieder, er möchte quälen. Meine absoluten Lieblinge! Ob der da auch mal irgendwo anders was ausprobieren oder abschalten will, braucht mich nicht zu interessieren. Bei mir sollte der eher geschärfte Sinne haben! 

Switcher nenen sich auch oft genug Leute, die eigentlich dann doch eher die devote Seite mögen. Sowas ist nichts für mich.

Ich brauche eine strenge Hand. 

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