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Die Verantwortung der Subs


Aberration

Empfohlener Beitrag

Vor 3 Minuten , schrieb tuXsumisa:

Aus meiner Sicht gehört dazu vor allem Ehrlichkeit. Ehrlichkeit über die eigenen Wünsche, Grenzen, Ängste und Bedürfnisse. Wer sich hingibt, übernimmt die Verantwortung, diese Dinge klar zu kommunizieren und nicht zu erwarten, dass der dominante Part Gedanken lesen kann.
Ebenso wichtig ist Selbstreflexion. Eine Sub sollte sich bewusst darüber sein, warum sie bestimmte Dynamiken sucht, was ihr guttut und wo ihre persönlichen Grenzen liegen. Hingabe bedeutet für mich nicht, Verantwortung vollständig abzugeben, sondern sich bewusst und freiwillig in die Hände eines anderen Menschen zu begeben.
Verantwortung zeigt sich auch in Vertrauen und der Bereitschaft, nach einer "Session" offen über Gefühle und Erfahrungen zu sprechen. Wenn etwas unangenehm war oder Unsicherheiten entstanden sind, sollte das angesprochen werden, damit beide daraus lernen können.
Für mich entsteht eine gesunde BDSM-Dynamik dann, wenn beide Seiten Verantwortung übernehmen: Der Dom für Führung, Sicherheit und Fürsorge und die Sub für ehrliche Kommunikation, Selbstkenntnis und Vertrauen.
Letztlich basiert BDSM nicht auf Macht allein, sondern auf gegenseitigem Respekt, Offenheit und einem tiefen Verständnis füreinander.

Dem kann ich nichts mehr hinzufügen.

Vor 25 Minuten , schrieb tuXsumisa:

Ohne gegenseitige Verantwortung kann aus Hingabe keine wirklich gesunde und vertrauensvolle Dynamik entstehen.

Das verstehen leider manche nicht und schieben jegliche Verantwortung auf Dom. Um so wichtiger ist das Thema.

Vor 4 Minuten , schrieb DreamGirlYuki:

Das verstehen leider manche nicht und schieben jegliche Verantwortung auf Dom. Um so wichtiger ist das Thema.

Das war eben auch einer meiner Gedanken. Es wird eben sehr, sehr viel über die Pflichten und die Verantwortung der Doms diskutiert, aber die umgekehrte Perspektive wird häufig ausgeblendet. War aus meiner Sicht in der Vergangenheit erstaunlich, wie knapp Antworten zu dem Thema ausfallen können oder gelegentlich völlige Ratlosigkeit anzutreffen ist.

Vor 10 Minuten , schrieb Aberration:

Das war eben auch einer meiner Gedanken. Es wird eben sehr, sehr viel über die Pflichten und die Verantwortung der Doms diskutiert, aber die umgekehrte Perspektive wird häufig ausgeblendet. War aus meiner Sicht in der Vergangenheit erstaunlich, wie knapp Antworten zu dem Thema ausfallen können oder gelegentlich völlige Ratlosigkeit anzutreffen ist.

Und selbst wenn man es in Themen mit einbezieht. Kommen irgendwelche dumm Sub und vertreten ungesundes BDSM. Schieben Verantwortung komplett auf Dom oder denken dieser könne die Tabus von Sub bestimmen. Nicht umgekehrt. Das wahre Dom all das könnten selbst wenn sie dazu z.B. unter Alkohol nicht mehr in der Lage sind. Denn wahre führungspersonen können ja selbst unter Alkoholvergiftung führen und so ein selbstzerstörerischer Quatsch. Auch Sub trägt Verantwortung. Das ist wichtig! Für beide. Ansonsten ist man irgendwann innerlich ausgebrannt oder hat Traumata. Was keinem was bringt.

@DreamGirlYuki Schön gesagt, sehe ich genauso. Ich habe manchmal das Gefühl, dass dies bei einigen ausgeschlossen ist, da solche Kommunikation nicht als mit dem Machtgefälle vereinbar angesehen wird. Auch aus meiner Sicht eher Quatsch. Gibt sicherlich Ausnahmen, bei denen es auch anders funktioniert, aber für mich ist sowas essenziell und sollte Teil des Selbstverständnisses sein.

Da kann ich ja mal auf ein ähnliches Thema hinweisen, das schon etwas älter ist...

 

Zumindest meine Ansichten haben sich in der Zwischenzeit nicht groß geändert.

BlackownsPurple

Ich erwarte Offenheit, Authentizität und eine reflektive Kommunikation auf Augenhöhe um einn tragfähigen Konsens aushandeln zu können. Die Verantwortung für und die Macht über sich selbst sollte sie mindestens in dem Maße mitbringen, in dem sie sie auch abgeben will. 

 

LG, BoP (m)

 

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