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Wie erkläre ich Sub, warum ich gerne Dom bin?


k1****

Empfohlener Beitrag

Redet miteinander. Hör ihr zu aber geh auch in dich uns kommuniziere das. Was in dir ist. Zeig ihr, was in dir steckt.
Viel Erfolg

Ich kann mir vorstellen, dass Gesten mehr bringen, als Worte und Konzepte. Wenn sich die Unsicherheit bei ihr eingefahren hat, braucht es Zeit, bis sie die Muster ablegen kann, das ist normal. Wichtig ist meiner Meinung nach trotzdem eine gute Kommunikation vor der Session, aber das scheinst du bereits gut zu machen. Dadurch kannst du abschätzen, was ihr wichtig ist. Ein liebevolles "Das hast du gut gemacht" im Aftercare zeigt ihr auch nochmal, das alles in Ordnung ist.

Wenn sie während einer Session versucht in eine Dom Rolle zu switchen, kannst du sie liebevoll davon abhalten. Widersprich ihr, oder mach ihr klar, dass man als Hund nicht sprechen kann. Zeige ihr, dass du gerne die Führung übernimmst und sie ihre alten Muster ablegen kann.

Wie soll die hier denn irgendwer dabei helfen können? Du selbst bist doch der einzige Mensch, der das wissen kann, welche Motivation du dazu hast... 🤷🏻‍♂️

dann bleib doch beim Petplay wenn ihr das mögt , könntet darauf weiter aufbauen

Ich habe eine MDLG Beziehung und bin damit ziemlich glücklich

Wenn du dich gerne um jemanden kümmerst, wie es meine mommy macht und sie ist dabei natürlich trotzdem in gewissen maße dominant,

Ich fand reine bdsm beziehungen zu anstrengend, so könnte deine Partnerin auch unbeschwerter leben aber trotzdem grenzen und regeln

Vielleicht hat deine Partnerin noch das Problem die "Verantwortung" abzulegen. Das ist vollkommen normal.
Falls ihr zum Beispiel zusammen "wohnt" dann kann es vielleicht sein, dass du ihr im Haushalt nicht genug abnimmst, sodass sie das Gefühl hat die Kontrolle behalten zu müssen.
Durch negative Erfahrungen, ist es nochmal schwerer aus seinen Verhaltensmustern zu kommen. Als ein Beispiel, was ich halt oft erlebt habe. Muss in eurem Fall nicht so sein.
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Was du für sie tun kannst? Sicherheit geben. Bestärkung darin, dass du weißt was du tust, dass du sie auffangen kannst, dass du ihre Bedürfnisse erkennst, annimmst.
Umso mehr Sicherheit und Selbstsicherheit du ausstrahlst in dem "was du tust" und "wie du es tust" kannst du ihr die Möglichkeit geben, sich fallen zu lassen.
So ein Prozess benötigt Zeit und Geduld.
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Ansonsten wie erwähnt ist die "ehrliche" Kommunikation wichtig. Nicht nur "miteinander zu reden" sondern "übereinander zu reden".
Besonders negative und störende Aspekte sind manchmal schwer auf die Zunge zu legen oder werden weggelacht/verdrängt. Aber sind wie eine unsichtbare Mauer, die im Weg ist.
Wie man dagegen ankommt? Mit Worten. Mit geschrieben ehrlichen Worten. Mit Deep Talk, wo es um die Sehnsüchte geht, um die "Tiefe" und das "Wahrnehmen" des Geschehens.
Manchmal kann man das auch nur heimlich für sich, wie in ein Tagebuch zu schreiben, nur so, in dem Wissen es dem Partner zu zeigen, auch mit der Herzklopfenden Unsicherheit, den anderen mit den "ehrlichen" empfinden zu verletzen. Aber nur so kann man aneinander wachsen, verstehen, begreifen, erforschen.
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Bereite ein paar Fragen vor und schreibe ihr diese und sie soll sich ohne Zwang ganz normal Gedanken machen und das gleiche gilt für dich und dann tauscht ihr die geschrieben Worte aus. Vielleicht hilft es euch ja.
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Ich nutze diese Variante sehr oft, weil ich etwas schwer ehrlich und offen ausdrücken kann. Mein Partner merkt die Veränderung in meinem Verhalten und lässt mir die Zeit die Gedanken aufzuschreiben um zu verstehen. Warum ist es jetzt so.
Ich nutze es um genau zu beschreiben, wie sich welche Berührung in dem Moment angefühlt hat, was in mir passiert ist, was ich gefühlt habe und ob mein Kopf leer war oder voller Gedanken. Manchmal ist es auch einfach eine diffuse Ansammlung unverständlicher Worte, die ihn zum lachen bringen. Weil ich es einfach nicht in Worte fassen kann, weil er meinen Kopf dahin gefegt hat. Anderseits, besonders wenn ich meltdown oder shutdowns habe, hilft es ihm im Anschluss zu verstehen wo der Auslöser herkam, wenn er durch meine Gedanken Switcht. Wir nutzen dafür eine App die wir beide zum schreiben nutzen können und ich habe dort verschiedene Themen und Gedanken angelegt. In den letzten 6 Jahren ist da echt viel zusammen gekommen und ich stöbere gerne und sehe wie ich mich weiterentwickelt habe.
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Wichtig ist dass es keine Einbahnstraße ist.
Wenn du selbst aufschreibst wie du es aus deiner Sicht wahrnimmst, wie sehr es dir gefällt was du wie tust, kannst du ihr dadurch ebenfalls die Sicherheit geben, dass sie weiß, dass du Spaß daran hast, ein DOM zu sein und es genießt dass sie deine SUB ist. Sie muss bemerken dass du es nicht nur ihretwegen tust sondern weil du es selbst möchtest. Damit strahlst du dann mehr Selbstsicherheit aus, die sie wiederrum dazu bringt, sich fallen lassen zu können.
Es zu sagen und zu wiederholen ist das eine. Es zu lesen und zu begreifen und zu verinnerlichen etwas tieferes.

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