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Wie erkläre ich Sub, warum ich gerne Dom bin?


k1****

Empfohlener Beitrag

Redet miteinander. Hör ihr zu aber geh auch in dich uns kommuniziere das. Was in dir ist. Zeig ihr, was in dir steckt.
Viel Erfolg

Ich kann mir vorstellen, dass Gesten mehr bringen, als Worte und Konzepte. Wenn sich die Unsicherheit bei ihr eingefahren hat, braucht es Zeit, bis sie die Muster ablegen kann, das ist normal. Wichtig ist meiner Meinung nach trotzdem eine gute Kommunikation vor der Session, aber das scheinst du bereits gut zu machen. Dadurch kannst du abschätzen, was ihr wichtig ist. Ein liebevolles "Das hast du gut gemacht" im Aftercare zeigt ihr auch nochmal, das alles in Ordnung ist.

Wenn sie während einer Session versucht in eine Dom Rolle zu switchen, kannst du sie liebevoll davon abhalten. Widersprich ihr, oder mach ihr klar, dass man als Hund nicht sprechen kann. Zeige ihr, dass du gerne die Führung übernimmst und sie ihre alten Muster ablegen kann.

Wie soll die hier denn irgendwer dabei helfen können? Du selbst bist doch der einzige Mensch, der das wissen kann, welche Motivation du dazu hast... 🤷🏻‍♂️

dann bleib doch beim Petplay wenn ihr das mögt , könntet darauf weiter aufbauen

vor 11 Stunden, schrieb k1r1ban:

Mein jetziger Sub (Frau) war früher gezwungen Dom su sein (bei anderen Frauen). Sie mögte nicht, befehlen und leiten, sich um jemanden sexuell kümmern

Dein Text liest sich etwas schwierig @k1r1ban, aber darauf hattest du ja hingewiesen.

Warum auch immer sie dazu gewungen wurde? Hat sie sich da überreden lassen und was mitgemacht? Oder war es ein Gefühl, eher Dom sein zu "müssen"?

Jedenfalls möchte sie offenbar sehr eindeutig Sub sein. 

vor 11 Stunden, schrieb k1r1ban:

Jetzt, wo sie Sub ist, sie hat immer wieder Unruhe.

vor 11 Stunden, schrieb k1r1ban:

Ich habe es immer schon gemocht, Verantwortung für andere zu übernehmen, und ich bin gut darin.

Ich denke, dass sie Unruhe wegen fehlender Sicherheit hat. Die muss erst wachsen. Ihr könnt Pet Play und alles mögliche machen. Aber dauerhaft möchte sie Sub sein. 

Da muss sie spüren, dass du nicht nur gut darin bist, aus einer Pflicht heraus Verantwortung zu übernehmen, sondern das wirklich willst. 

In deinem Profil steht "Switcher". Vielleicht hat sie Angst, dass du Dom nicht konsequent bist. 

Das gilt es dann ihr zu zeigen und dass das Vertrauen wächst. Dass du tatsächlich führst. 

Aus Unsicherheit heraus, möchte sie vielleicht eine Erklärung, warum du gerne Dom bist. Vielleicht denkt sie auch, du würdest das ihr zuliebe tun, aber nicht weil es dir selbst vollends etwas gibt. 

Ich habe meinen Herrn sowas noch nicht gefragt, warum er Dom sein möchte. Er ist einfach von sich aus, also intrinsisch dominant und sadistisch. Ich kenne meinen Platz. Auch wenn seine Dominanz sich natürlich auch nicht ständig in aktiver Ausübung zeigt. Sein Sadismus kommt immer wieder, weil er einfach Sadist ist, diese Neigung hat... Man spürt es so, dass daran keine Zweifel aufkommen. 🙈 

vor 11 Stunden, schrieb k1r1ban:

Vielleicht verwende ich die falschen Konzepte oder Wörter.

Sei authentisch. Es geht nicht um "Konzepte" oder die Wahl der richtigen Wörter, die du irgendwo suchst. 

Wenn du bestimmte Konzepte magst und sie passen, kannst du natürlich stringent dabei bleiben und ja, darauf aufbauen. 

Es muss am Ende Deins sein. Authentische Dominanz, Sicherheit, Führung. Handeln statt Worte. 

Das scheint bei deiner Sub so zu sein, dass sie immer wieder Erfahrungen in Punkto zu wenig Verlässlichkeit in der Hinsicht gemacht hat. 

 

Wenn du diese Art von Dom dauerhaft einfach nicht bist, dann lass es sie wissen! 

Sehr einfach. 

 

Ich habe eine MDLG Beziehung und bin damit ziemlich glücklich

Wenn du dich gerne um jemanden kümmerst, wie es meine mommy macht und sie ist dabei natürlich trotzdem in gewissen maße dominant,

Ich fand reine bdsm beziehungen zu anstrengend, so könnte deine Partnerin auch unbeschwerter leben aber trotzdem grenzen und regeln

Vielleicht hat deine Partnerin noch das Problem die "Verantwortung" abzulegen. Das ist vollkommen normal.
Falls ihr zum Beispiel zusammen "wohnt" dann kann es vielleicht sein, dass du ihr im Haushalt nicht genug abnimmst, sodass sie das Gefühl hat die Kontrolle behalten zu müssen.
Durch negative Erfahrungen, ist es nochmal schwerer aus seinen Verhaltensmustern zu kommen. Als ein Beispiel, was ich halt oft erlebt habe. Muss in eurem Fall nicht so sein.
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Was du für sie tun kannst? Sicherheit geben. Bestärkung darin, dass du weißt was du tust, dass du sie auffangen kannst, dass du ihre Bedürfnisse erkennst, annimmst.
Umso mehr Sicherheit und Selbstsicherheit du ausstrahlst in dem "was du tust" und "wie du es tust" kannst du ihr die Möglichkeit geben, sich fallen zu lassen.
So ein Prozess benötigt Zeit und Geduld.
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Ansonsten wie erwähnt ist die "ehrliche" Kommunikation wichtig. Nicht nur "miteinander zu reden" sondern "übereinander zu reden".
Besonders negative und störende Aspekte sind manchmal schwer auf die Zunge zu legen oder werden weggelacht/verdrängt. Aber sind wie eine unsichtbare Mauer, die im Weg ist.
Wie man dagegen ankommt? Mit Worten. Mit geschrieben ehrlichen Worten. Mit Deep Talk, wo es um die Sehnsüchte geht, um die "Tiefe" und das "Wahrnehmen" des Geschehens.
Manchmal kann man das auch nur heimlich für sich, wie in ein Tagebuch zu schreiben, nur so, in dem Wissen es dem Partner zu zeigen, auch mit der Herzklopfenden Unsicherheit, den anderen mit den "ehrlichen" empfinden zu verletzen. Aber nur so kann man aneinander wachsen, verstehen, begreifen, erforschen.
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Bereite ein paar Fragen vor und schreibe ihr diese und sie soll sich ohne Zwang ganz normal Gedanken machen und das gleiche gilt für dich und dann tauscht ihr die geschrieben Worte aus. Vielleicht hilft es euch ja.
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Ich nutze diese Variante sehr oft, weil ich etwas schwer ehrlich und offen ausdrücken kann. Mein Partner merkt die Veränderung in meinem Verhalten und lässt mir die Zeit die Gedanken aufzuschreiben um zu verstehen. Warum ist es jetzt so.
Ich nutze es um genau zu beschreiben, wie sich welche Berührung in dem Moment angefühlt hat, was in mir passiert ist, was ich gefühlt habe und ob mein Kopf leer war oder voller Gedanken. Manchmal ist es auch einfach eine diffuse Ansammlung unverständlicher Worte, die ihn zum lachen bringen. Weil ich es einfach nicht in Worte fassen kann, weil er meinen Kopf dahin gefegt hat. Anderseits, besonders wenn ich meltdown oder shutdowns habe, hilft es ihm im Anschluss zu verstehen wo der Auslöser herkam, wenn er durch meine Gedanken Switcht. Wir nutzen dafür eine App die wir beide zum schreiben nutzen können und ich habe dort verschiedene Themen und Gedanken angelegt. In den letzten 6 Jahren ist da echt viel zusammen gekommen und ich stöbere gerne und sehe wie ich mich weiterentwickelt habe.
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Wichtig ist dass es keine Einbahnstraße ist.
Wenn du selbst aufschreibst wie du es aus deiner Sicht wahrnimmst, wie sehr es dir gefällt was du wie tust, kannst du ihr dadurch ebenfalls die Sicherheit geben, dass sie weiß, dass du Spaß daran hast, ein DOM zu sein und es genießt dass sie deine SUB ist. Sie muss bemerken dass du es nicht nur ihretwegen tust sondern weil du es selbst möchtest. Damit strahlst du dann mehr Selbstsicherheit aus, die sie wiederrum dazu bringt, sich fallen lassen zu können.
Es zu sagen und zu wiederholen ist das eine. Es zu lesen und zu begreifen und zu verinnerlichen etwas tieferes.

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