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Online oder lieber doch real?


Av****

Empfohlener Beitrag

Rein eine Beziehung egal welcher Art die nur Virtuell existiert, existiert in meinen Augen nicht. Sofern der ganzen die Basis nämlich die reale Beziehung fehlt kannst du noch so träumerisch daher reden, am Ende ist und bleibt es Digital.

Mehr Tiefe kann ich online absolut nicht greifen!!! 

Vielleicht können das Menschen. 

Ich brauche schon jetzt authentisch das Zischen vom Rohrstock in der Luft und dieses Angst Gefühl! Dass ich mich da nicht entziehen kann... 

Bei mir wird das sonst jetzt nichts mit der Erziehung. 🤭

Jetzt ernster: Haptik, Blicke, SM, das Spiel aus Nähe und Distanz, das Feeling, Schritte, alles real! 

Ich erkenne in "Online Gedöns" keine Tiefe. 

Die Sicherheit muss real natürlich gewährleistet sein. Sonst lasse ich es, aber greife aus dem Aspekt heraus nicht auf Online zurück. 

Was ich wohl mag und mal funktionieren kann, aber auch passen muss, ist Online als Ergänzung. Mehr könnte das für mich nie sein. Nicht alle sehen sich regelmäßig und da mag das ja einen Reiz zur Überbrückung noch haben. 

vor 22 Stunden, schrieb AvatarGirl03:

Schnellere emotionale Abhängigkeit möglich

Diesen Punkt sehe ich online bei mir nicht als Risiko. Ist aber insgesamt eine Sache, wo man achtsam sein muss. 

 

vor 22 Stunden, schrieb AvatarGirl03:

Einfachere Kommunikation über Wünsche und Grenzen

Der Vorteil online besser über Wünsche und so sprechen zu können, das sehe ich auch nicht. Wenn man das real nicht kann, läuft da ja was schief... Aber gut, Menschen sind verschieden. Ich will das gar nicht alles werten. 

Für mich passen die Punkte an sehr vielen Stellen nicht. 

Sind das deine Punkte @AvatarGirl03 oder hast du bei KI Vor- und Nachteile der beiden Varianten eingegeben? Würde mich nur interessieren. 

Real ist für mich definitiv im Vordergrund. Online kann nur eine Ergänzung sein, für ein kleines Spiel um überprüfen zu können ob sie eine Aufgabe außer Haus erfüllt. Das ist dann aber eher per WhatsApp oder so.

Ich sehe online auch als Ergänzung zu real. Gerade wenn längere Zeit zwischen den realen Treffen liegen, kann es zB für Aufgaben im Rahmen D/s ganz nett sein. Außerdem wüsste ich nicht, wie ich meinen Masochismus online befriedigen könnte.

Online kann für mich auch maximal eine Ergänzung zum realen sein und auch nur wenn die Entfernung groß ist etc. Real ist nun mal real, online Bestrafungen funktionieren für mich nicht. Dafür bin ich wohl zu sadistisch 😈

online sehe ich als dom als kennenlernphase. sollten beide interesse an online haben kann man das natürlich dich etwaige dinge ausbauen, allerdings sollte man sich darüber im klaren sein das aftercare ein problem sein kann.

Die aufgelisteten Vor- und Nachteile sehe ich auch so. Gerade die Abhängigkeit war bei online-Sachen bei mir immer viel größer, schon alleine weil man sehr schnell sehr tief im Kopf des anderen war. SM funktioniert online für mich nicht, DS aber sehr gut und sehr tief. 

Und irgendwann hab ich die Onlinepartner getroffen und es ging in reale Interaktion über. 

vor 14 Stunden, schrieb ichbines1:

Ich habe mich immer gefragt was einem das Online bringen soll?

Kommunikation und Verbindung. Man kriecht in den Kopf des anderen und zu seinen Vorlieben. 

Dazu braucht es gewisse kognitive Vorraussetzungen, eben ein reiches inneres Gedankenleben, das man teilen kann. Es braucht Wahrhaftigkeit. Wer da nicht selbstreflektiert ist und sich nicht kennt, kann das nicht.

Allerdings frage ich mich immer, wie Leute es real hinbekommen wollen, wenn sie es nicht mal nur mental ausleben können. Was ja im Prinzip einfacher ist, hier Tiefe zu finden.

Ich glaube nicht, dass mehr emotionale Nähe bei physischer Distanz entstehen kann...

Es steigert vielleicht die Neugier, ob das Gegenüber real so ist, wie die Vorstellung, die man sich durch den kleinen Ausschnitt, den man mitbekommt. Gerade schriftlich können Reaktionen weniger spontan sein als in einem direkten Gespräch...

Ich Stelle mir da auch die Frage, in wie weit Devotion online gelebt werden kann, wenn doch die Möglichkeit fehlt direkt nützlich sein zu können. Die ganzen kleinen Gesten, wie einfach mal einen Kaffee zu bringen zum Beispiel sind da nicht möglich, die sowas "rund" machen können fallen ganz weg. So eine Kleinigkeit, wie das sie mir vor einer Session erstmal einen Tee macht, würde mir da fast schon mehr fehlen als die Session selbst. 

Online den Kontakt zu halten, wenn man sich real kennt, ist da schon etwas anderes - aber auch da deute ich eher mal an, was ich für das nächste Treffen so in meinem Kopf habe und erfahre, wie das letzte mit etwas Abstand gesehen wird - da ist es vielleicht von Vorteil, die eigenen Gedanken bedachter in Worte fassen zu können, diese Eindrücke zu beschreiben - gerade bei Dingen, die vielleicht negativ getriggert haben. Ich spiele da aber keine Onlinespiele, sondern bekomme die Informationen aus Nebensätzen und scheinbaren Kleinigkeiten, mit denen ich später real arbeiten kann.

Wo ich zustimme, ist die Sicherheit - man kann einfach jederzeit das Gerät, mit dem man online ist erstmal abschalten, wenn etwas zu viel werden sollte und dann später mit geordnetem Kopf darüber reden...

Man muss sich auf jeden Fall klar darüber sein, dass man sich einen Gesamteindruck aus Bruchstücken mit dem zusammenstellt, wie man das Gegenüber gerne sehen möchte...

Ich denke, dass ein Realitätscheck zum Abgleich zwischen Vorstellung und tatsächlicher Persönlichkeit da mehr emotionale Nähe erzeugt als nur virtuell miteinander umzugehen.

Wenn es nur Phantasie bleibt, kann kann sich dafür ein "Idealbild" ausmalen - aber wird auch nie erfahren, ob das ganze in Echt nicht sogar noch besser wäre, wenn scheinbare Nebensächlichkeiten wirken können, die man so nichtmal bedenkt. Und die Wirkung einer Berührung ist da deutlich intensiver als die Vorstellung davon.

vor 1 Stunde, schrieb Ropamin:

Es steigert vielleicht die Neugier, ob das Gegenüber real so ist, wie die Vorstellung, die man sich durch den kleinen Ausschnitt, den man mitbekommt. 

Im realen Zusammenleben erlebe ich regelmäßig, wie sehr Menschen daneben liegen, wenn sie sich ein Bild von jemandem machen, ohne in Worten zu kommunizieren. Sie glauben, sie wüssten wie der andere ist, weil sie ihn gesehen haben.

vor 1 Stunde, schrieb Ropamin:

Ich Stelle mir da auch die Frage, in wie weit Devotion online gelebt werden kann, wenn doch die Möglichkeit fehlt direkt nützlich sein zu können. Die ganzen kleinen Gesten, wie einfach mal einen Kaffee zu bringen zum Beispiel sind da nicht möglich, die sowas "rund" machen können fallen ganz weg. 

Weil es nicht um Kaffee oder Tee geht, es geht um Aufmerksamkeit, um Sehen und darum, Zeit und Energie darein zu stecken, herauszufinden, was der andere mag. Ein "vergiss bitte nicht zu trinken" ist nicht weniger umsorgt, wie ein Getränk wortlos hinzustellen.

vor 1 Stunde, schrieb Ropamin:

Wo ich zustimme, ist die Sicherheit - man kann einfach jederzeit das Gerät, mit dem man online ist erstmal abschalten, wenn etwas zu viel werden sollte und dann später mit geordnetem Kopf darüber reden...

Das habe ich anders erlebt. Es ist nicht sicherer, es verletzt auf andere Art, wenn es drüber geht. Und wenn es tief geht, gibt es kein Abschalten mehr, dass sich nicht wie Schlussmachen anfühlt.

 

 

Aber ich merke schon, da bin ich mal wieder anders. Was in meinem Kopf ist, ist sehr real. Und mit Menschen, denen es auch so geht, entsteht da wirklich was draus.

vor 30 Minuten, schrieb Violet_Fog:

Wenn man sich dann trifft, ist es wie die Verfilmung :D 

Das sehe ich tatsächlich sehr ähnlich @Violet_Fog. Ich kann nach einigen Kommentaren jetzt zumindest besser verstehen, warum als Beispiel oben die emotionale Tiefe bei Online-bdsm stärker sein kann. Man kann sich in Fantasien und Vorstellungen sehr verlieren. Für mich ist das gewissermaßen ein Reingleiten. Die Person kann bereits sehr nah kommen. Die Verfilmung kann real dann ernüchternd sein. Oder die Reize aber erst wirklich lebendig machen und steigern... Das kann online in meinen Augen einfach nicht. Die Tiefe, welche ich meine, sich eben auch real und nicht nur online einlassen zu können, beginnt real! 

Ich brauche vorab auch schon ein Hineinfühlen in die andere Person, den Aufbau einer Stimmung usw. Real zeigt sich dann beidseitig, ob die Erwartungen das vorherige Online Kennenlernen einfangen. Wenn es das sogar noch übertrifft, ist es fast schon wie etwas Übermächtiges.

Ich kann online noch so gut jemanden kennenlernen, mich in die Person hineinversetzen oder mich auch mental darin verlieren, bzw. verbinden. Wenn es real aber das Erlebnis wird, einen wirklich trifft, ja das kann dann noch mehr. 

Also ich wurde bei meiner ersten Session ohnmächtig. 🤣 Weil das so viel mehr war. Ich konnte mich nicht auf den Beinen halten. Aber das konnte dann auch schnell weitergehen...🤭 Darüber lachen wir im Nachhinein natürlich, dass mich bdsm schon damals so "bewegt" hat. 

Diese Emotionen, die dich mental und körperlich treffen, enthalten für mich dann nochmal wesentlich mehr Energie! 

vor 3 Stunden, schrieb Ropamin:

Wenn es nur Phantasie bleibt, kann kann sich dafür ein "Idealbild" ausmalen - aber wird auch nie erfahren, ob das ganze in Echt nicht sogar noch besser wäre,

Ich sehe das auch so. Da kann man online zwischen den Zeilen lesen, wie man will. 

vor 3 Stunden, schrieb Ropamin:

Und die Wirkung einer Berührung ist da deutlich intensiver als die Vorstellung davon.

Ja, für mich eindeutig auch. 

(bearbeitet)

Also für mich ist sowas rein online einfach Unterhaltung, Zeitvertreib, Inspiration das macht durchaus auch mal Spaß aber mit einer Beziehung hat das nichts zu tun...

bearbeitet von Paco2022

Folgender Vorteil Online:
Es gibt im Idealfall eine starke Sehnsucht die unerfüllt bleibt und als solche sehr faszinierend sein kann 😇

BlackownsPurple

Ich brauche die reale Begegnung. Ich brauche die Session, den Menschen aus Fleisch und Blut, spürbare Reaktionen. Ich will real erleben, anfassen, spüren, schmecken, riechen. 

Eine Online.Beziehung wäre für mich wie virtuell essen gehen. sieht vielleicht hübsch aus, macht aber nicht satt und befriedigt nur einen ganz kleinen Teil von mir, wenn überhaupt.

Ich halte diesen Vergleich für absolut sinnfrei.

LG, BoP (m)

vor 7 Stunden, schrieb jckoro:

Folgender Vorteil Online:
Es gibt im Idealfall eine starke Sehnsucht die unerfüllt bleibt und als solche sehr faszinierend sein kann 😇

Und quält dich das dann nicht irgendwann nur @jckoro. Ich mag auch mentale Qualen. Der Enthaltsamkeit oder so. 

Aber das wäre einfach unbefriedigend für mich, wenn ohnehin immer etwas unerfüllt bliebe und das ist nicht faszinierend für mich. 

Dann sollte die Sehnsucht auch schon mal real werden. 😅 

Ich finde online extrem gefährlich. Du lässt dich auf die Tiefe ein und dann ist er weg von jetzt auf gleich. Oder du hast einen drop und bist physisch alleine. Ist nicht schön. SM ausleben kommt auf die Aufgaben an, hat bei mir gut funktioniert. Dennoch Stand heute, rein online kommt für mich nicht mehr in Frage.

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