Ne**** Geschrieben vor 19 Stunden Also ich sehe mich als Mann weder als Jäger oder Bittsteller, sondern einfach als Mann. 😅 Aus meiner persönlichen Erfahrung (und nur von dieser kann ich sprechen) ist es einfach so, dass Frauen eigentlich nie zuerst schreiben und möchten, dass der Mann schreibt, ob nun hier oder wo anders. Allerdings zeigen sie auf ihre Art, ihre Interesse. Mal durch Foto Like, mal mit Spank, oder einfach nur durch ein Profilbesuch. Wenn ich mir das Profil dann anschaue, entscheide ich, ob ich in Kontakt treten möchte oder nicht und ob’s überhaupt passt. Wenn nein, war’s das, wenn ja schreibe ich und wenn nichts zurückkommt, oder auch nur kein Interesse etc., dann bleibts auch dabei. Denn ganz ehrlich, was möchte ich mit einer Frau, die ich erst krampfhaft von mir überzeugen muss? Entweder sie findet mich ansprechend und ist direkt interessiert an mir, oder nicht. Wenn nicht, hab ich selbst direkt keine Interesse mehr, denn ich möchte mindestens genauso begehrt werden, damit es für mich funktioniert. Ganz simpel eigentlich.
kleiner_phönix Geschrieben vor 19 Stunden Vor 20 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress: Im primal kann aber auch mann die Beute sein und Frau der Jäger.... Und dazu braucht es konsenz der erst entstehen kann wenn man sich kennt. Ich für meinen Teil will nicht wie iwas behandelt werden was ich nicht bin... Ich bin keine Beute und will nicht gejagt werden. Ich bin kein Objekt auf das jemand Anspruch hat und erobert werden muss. Ne genau so sehe ich das auch, der ET zielt nicht auf Primal Play ab…
Al**** Geschrieben vor 19 Stunden (bearbeitet) vor 15 Minuten, schrieb Nenn-mich-dein-Herr: Also ich sehe mich als Mann weder als Jäger oder Bittsteller, sondern einfach als Mann. 😅 Aus meiner persönlichen Erfahrung (und nur von dieser kann ich sprechen) ist es einfach so, dass Frauen eigentlich nie zuerst schreiben und möchten, dass der Mann schreibt, ob nun hier oder wo anders. Allerdings zeigen sie auf ihre Art, ihre Interesse. Mal durch Foto Like, mal mit Spank, oder einfach nur durch ein Profilbesuch. Wenn ich mir das Profil dann anschaue, entscheide ich, ob ich in Kontakt treten möchte oder nicht und ob’s überhaupt passt. Wenn nein, war’s das, wenn ja schreibe ich und wenn nichts zurückkommt, oder auch nur kein Interesse etc., dann bleibts auch dabei. Denn ganz ehrlich, was möchte ich mit einer Frau, die ich erst krampfhaft von mir überzeugen muss? Entweder sie findet mich ansprechend und ist direkt interessiert an mir, oder nicht. Wenn nicht, hab ich selbst direkt keine Interesse mehr, denn ich möchte mindestens genauso begehrt werden, damit es für mich funktioniert. Ganz simpel eigentlich. Profil anschauen oder Fotos gucken bedeutet noch lange kein interesse... Dazu sind die da zum anschauen.... Das narrativ das Frauen nicht zu erst schreibt ist auch überholt... Wir schreiben nur nicht jedem 🤷🏻♀️ Ich hab es sogar ins Profil geschrieben... Ich like Fotos das bedeutet nicht das ich interesse habe sonst hätte ich geschrieben.... Ich darf doch wohl mir Profile und Bilder anschauen die auch noch gut finden? Ich hab auch einige die nur gucken und nie schreiben, einer davon immer wenn ich neue Bilder poste weil er meinen faible für lange Nägel teilt... Warum muss alles immer mehr sein als es ist... Und darum haben viel Frauen keine Lust... Denn es passiert nix mehr ohne Hintergedanken.... Das steht dir = lass ficken Du bist hübsch = lass ficken.... Etc kein Kompliment ohne Hintergedanken das ist traurig... Ja ich weiss ist auch ein narrativ, es gibt (selten) Männer die es so meinen ohne *lass ficken * im Kopf zu haben... Wäre es nicht toll ohne diese narrative leben zu können und wir das meinen was man sagt oder gesagt bekommt ohne das da jemand Erwartungen und druck hinter stellt? Utopisch I know... Wäre ja zu leicht... bearbeitet vor 19 Stunden von Alexiel_Mistress
Ne**** Geschrieben vor 19 Stunden Ich habe nicht gesagt, dass es immer so ist und gleich was bedeutet, dennoch könnte es doch so sein!? Aber warum kann ich ihr nicht schreiben? Wenn da tatsächlich kein Interesse da ist, ist doch okay und sie muss ja nicht antworten. Tut doch beiden nicht weh. Das mit dem Frauen schreiben zuerst oder nicht, lass ich jetzt einfach mal so stehen und wird zu nichts führen. Die Diskussion kennt auch jeder zu genüge. Es war einfach auch nur meine Erfahrung, nicht mehr und nicht weniger. Und darum mach ich solche Komplimente erst gar nicht, oder kommentiere Bilder. Weil gleich von sowas ausgegangen wird. Aber natürlich trifft das wohl leider überwiegend zu, das stimmt schon. Aber ich hab auch schon Komplimente zum Profil gemacht, weil es toll geschrieben war etc. Und da waren keine Hintergedanken vorhanden, da es als solches nicht gepasst hat. Also kann man dies auch nicht verallgemeinern.
usedbyher Geschrieben vor 18 Stunden (bearbeitet) In einer Gesellschaft, in der der Frau gestattet wird, sich über den Mann in vielen Belangen zu erheben, gerät der Mann zwangsläufig ins Hintertreffen, oder gar in eine submissive Rolle, die er erst dann ins Gegenteil verkehrt, wenn er sich behauptet, und sich nicht von jeder aussuchen lässt. Der Anspruch an Qualität eines Mannes, die erwartet wird, steigt dabei nicht selten ins Unermessliche, und kann nicht mehr erfüllt werden. Die Konsequenz ist, dass man dann auf so Seiten wie diesen landet, um wieder die Balance zu finden, die nur schwer wieder zurückzugewinnen ist, wenn überhaupt. Es gab mal Zeiten, in denen der Mann eine männliche Rolle hatte, und die Frau eine weibliche. Diese Zeiten sind vorbei. Und wie Rom als grosses Reich mit seiner Hurerei unterging, so wird auch diese Zeit irgendwann sein Ende finden, weil es nicht das ist, was dem Mann und der Frau gegeben wurde, sondern eine Welt, in der durch strukturelle Zwänge das Ursprüngliche grundlegend zerstört wurde. bearbeitet vor 18 Stunden von usedbyher
Al**** Geschrieben vor 18 Stunden Und da ist der erste mit Evolution... Und jeder hat seine Rolle zu erfüllen... Ich bin raus 😆 hoffe das sowas mit ausstirbt
Ruilina Geschrieben vor 18 Stunden Ich weiß nicht ob es aus Ego oder aus Verzweiflung passiert. Bei einigen würde es mich nicht wundern wenn ihre Verzweiflung an dem Ego Kratz und sie es sich deshalb beweisen müssen. Ich habe hier auch schon die ein oder andere Variante von "Nein Danke" Männern erlebt die wegen diesem Verhalten bei mir übel aufstoßen und am schlimmsten die Chancen für andere minimieren. Denn ganz ehrlich wenn ich gerade so einen Chat hatte ist meine Lust auf einen neuen Chatpartner sehr gering. Oder ich schreibe nicht mehr mit Chatpartnern weil ich gerade kein Bock auf die schlechte Seite der App habe. Was nicht fair ist. Das ist mir bewusst. Aber es entspricht meiner Wahrheit. Es ist oft nicht Mal so das man sie Melden kann weil sie einfach nur penetrant sind. Und wenn die geblockt werden geht's halt zur nächsten, die gerade bereit ist zu antworten. Und da wird der selbe scheiß abgezogen.
Diaperslave2507 Geschrieben vor 16 Stunden Vorteil dieser Männer ist, dass sie den "Ehrgeiz" haben am Ende eine "Beute" ihr eigen zu nennen. 🤭 Möglicherweise die berühmte Kerbe im Bettrahmen. Und damit haben sie vermutlich sogar Erfolg, weil Ausdauer in der Regel belohnt wird. Lässt sich sicherlich sogar statistisch belegen, auf 200 erfolglose Anmachen im Chat erfolgt ein Erfolg, oder so. Für die Damenwelt ist das sicherlich anstrengend und erinnert eher an Hausierer die so schnell wie möglich Umsatz machen wollen. Ein wenig beneide ich diese Jungs/Männer denn ich würde mich das bei dem Inhalt meines Profils nicht mal trauen, auch wenn die Chance dann "ausgewählt" zu werden gegen Null geht, weil ich zu ehrlich in meinem Profil bin. Aber ich bin eben auch der Meinung, dass Frauen auch online kein Freiwild sind und sich tatsächlich in der Position der Auswählenden befinden. Egal wo man hin schaut, überall sind männliche Profile in der Überzahl, da hat Lenard1 absolut Recht, entsprechend sollten sich Männer wohl eine Strategie zurechtlegen, mit der sie eher positiv auffallen. Aber der Jäger und Sammler muss sich heute vermutlich online beweisen, weil er zum Jagen nur noch in den Supermarkt muss.
St**** Geschrieben vor 14 Stunden es gab doch früher mal den Spruch ... "früher war ich Jäger und nu sammler " eigentlich hat die Beute das sagen ... welcher Jäger es zerlegen darf ...
no**** Geschrieben vor 13 Stunden Das ist leider genau das narrativ vom klassischen Schema "Sex als Ware". Du nennst Frauen Torhüterinnen. Sie suchen sich aus welchem Mann sie sich geben. Als müssen sie hart verhandeln und seien Sie die Ware die Sie im Gegenzug bekommen....ja für was eigentlich, für den Schutz des Mannes und der Heirat oder Mitgift kann es ja nicht sein in den Kontext der sexuellen Entfaltung von dem hier die Rede ist. Wir müssen uns alle frei von diesen Mustern machen. Ich möchte jemanden kennenlernen und gemeinsame Interessen erkunden und weder Bittsteller noch verführer oder Eroberer sein. Was im Spiel passiert ist etwas anderes. Aber wir sollten Spiel und allgemeines miteinander doch deutlich trennen Leute, das ist doch das wichtigste!
Zaubermaus666 Geschrieben vor 7 Stunden vor 11 Stunden, schrieb usedbyher: In einer Gesellschaft, in der der Frau gestattet wird, sich über den Mann in vielen Belangen zu erheben, gerät der Mann zwangsläufig ins Hintertreffen, oder gar in eine submissive Rolle, die er erst dann ins Gegenteil verkehrt, wenn er sich behauptet, und sich nicht von jeder aussuchen lässt. Der Anspruch an Qualität eines Mannes, die erwartet wird, steigt dabei nicht selten ins Unermessliche, und kann nicht mehr erfüllt werden. Die Konsequenz ist, dass man dann auf so Seiten wie diesen landet, um wieder die Balance zu finden, die nur schwer wieder zurückzugewinnen ist, wenn überhaupt. Es gab mal Zeiten, in denen der Mann eine männliche Rolle hatte, und die Frau eine weibliche. Diese Zeiten sind vorbei. Und wie Rom als grosses Reich mit seiner Hurerei unterging, so wird auch diese Zeit irgendwann sein Ende finden, weil es nicht das ist, was dem Mann und der Frau gegeben wurde, sondern eine Welt, in der durch strukturelle Zwänge das Ursprüngliche grundlegend zerstört wurde. Für mich ist die weibliche "Rolle", die submissive. Das würde bedeuten du als submissiver Mann, laut Profil, wärst dann auch nur in dieser weiblichen Rolle , weil du durch aufgedrückte Zwänge dort hineingeraten bist?
Ro**** Geschrieben vor 6 Stunden Das ganze Thema hier ist doch wieder eines dieses Narrative aus der INCEL Bubble - wenn ich schon etwas über "fundamentale Wahrheit" lese, hat das schon eindeutig redpill-Vibes... Und ist es nicht albern, daraus irgendwie eine Machtfrage ableiten zu wollen, wer sich wen "aussuchen" kann? Gerade wenn es nach den Geburtenstatistiken etwa gleich viele weibliche wie männliche Single geben muss.
usedbyher Geschrieben vor 6 Stunden (bearbeitet) Genau. Alleine schon, sich auf einen Job zu bewerben halte ich für einen - fast schon perversen - submissiven Akt, in dem der Mann sich anderen bzw. einer Institution anbietet. Aber es fängt bereits viel früher in der Schule an. Es gibt keine echte Option, sich gegen die Schulpflicht zu wehren. Wenn das Kind nicht zur Schule will, übernimmt meist die Mutter ein dominantes Verhalten, in das sie selbst hineingezwängt wird. Sie muss das Kind zwingen, und wenn sie es nicht tut, wird sie u.U. bestraft. Das hat nichts mit freier Willensentscheidung zu tun. Es sind diese kleinen Dinge, nicht bemerkt werden, die uns zu Menschen machen, die wir nicht sind und lange nicht waren. Es ist nicht unsere Natur, morgens aufzustehen und um 8 Uhr zu dienen. Es mag sich asozial anhören, aber das ist es nicht. Es sind die angepassten, die sich dem hingegeben haben, und damit erfolgreich sind. Aber sie sind es nur, weil sie es geschafft haben, es zu ihrem "Standard" zu machen, weil es ihnen nützt, sich an Regeln zu halten. Aber das ist nicht meine Art zu Leben. Aber wenn du aussteigst, bist du "nicht mehr im System", was dich erst Recht vom System abhängig machen kann. Und an dieser Stelle wird klar, dass der Mensch wie zweite Klasse behandelt werden kann, was nichts anderes ist, als Degradierung. Und wenn du das lange mitmachst, wird es irgendwann ein Teil von dir, ohne, dass du es willst. Und wenn der Mann sich in einer solchen Gesellschaft nicht integriert, wird er in der Regel auch nicht von einer Frau respektiert, obwohl gerade ihm eigentlich der grösste Respekt zukommen müsste, weil er sich nicht beugt, und auch nicht verbiegbar ist, auch in widrigen Umständen. Aber das erzähle mal einer Frau... bearbeitet vor 6 Stunden von usedbyher
Zaubermaus666 Geschrieben vor 5 Stunden vor 28 Minuten, schrieb usedbyher: Genau. Alleine schon, sich auf einen Job zu bewerben halte ich für einen - fast schon perversen - submissiven Akt, in dem der Mann sich anderen bzw. einer Institution anbietet. Aber es fängt bereits viel früher in der Schule an. Es gibt keine echte Option, sich gegen die Schulpflicht zu wehren. Wenn das Kind nicht zur Schule will, übernimmt meist die Mutter ein dominantes Verhalten, in das sie selbst hineingezwängt wird. Sie muss das Kind zwingen, und wenn sie es nicht tut, wird sie u.U. bestraft. Das hat nichts mit freier Willensentscheidung zu tun. Es sind diese kleinen Dinge, nicht bemerkt werden, die uns zu Menschen machen, die wir nicht sind und lange nicht waren. Es ist nicht unsere Natur, morgens aufzustehen und um 8 Uhr zu dienen. Es mag sich asozial anhören, aber das ist es nicht. Es sind die angepassten, die sich dem hingegeben haben, und damit erfolgreich sind. Aber sie sind es nur, weil sie es geschafft haben, es zu ihrem "Standard" zu machen, weil es ihnen nützt, sich an Regeln zu halten. Aber das ist nicht meine Art zu Leben. Aber wenn du aussteigst, bist du "nicht mehr im System", was dich erst Recht vom System abhängig machen kann. Und an dieser Stelle wird klar, dass der Mensch wie zweite Klasse behandelt werden kann, was nichts anderes ist, als Degradierung. Und wenn du das lange mitmachst, wird es irgendwann ein Teil von dir, ohne, dass du es willst. Und wenn der Mann sich in einer solchen Gesellschaft nicht integriert, wird er in der Regel auch nicht von einer Frau respektiert, obwohl gerade ihm eigentlich der grösste Respekt zukommen müsste, weil er sich nicht beugt, und auch nicht verbiegbar ist, auch in widrigen Umständen. Aber das erzähle mal einer Frau... Warum beugst du dich weiblicher Dominanz?
Al**** Geschrieben vor 5 Stunden vor 30 Minuten, schrieb usedbyher: Genau. Alleine schon, sich auf einen Job zu bewerben halte ich für einen - fast schon perversen - submissiven Akt, in dem der Mann sich anderen bzw. einer Institution anbietet. Aber es fängt bereits viel früher in der Schule an. Es gibt keine echte Option, sich gegen die Schulpflicht zu wehren. Wenn das Kind nicht zur Schule will, übernimmt meist die Mutter ein dominantes Verhalten, in das sie selbst hineingezwängt wird. Sie muss das Kind zwingen, und wenn sie es nicht tut, wird sie u.U. bestraft. Das hat nichts mit freier Willensentscheidung zu tun. Es sind diese kleinen Dinge, nicht bemerkt werden, die uns zu Menschen machen, die wir nicht sind und lange nicht waren. Es ist nicht unsere Natur, morgens aufzustehen und um 8 Uhr zu dienen. Es mag sich asozial anhören, aber das ist es nicht. Es sind die angepassten, die sich dem hingegeben haben, und damit erfolgreich sind. Aber sie sind es nur, weil sie es geschafft haben, es zu ihrem "Standard" zu machen, weil es ihnen nützt, sich an Regeln zu halten. Aber das ist nicht meine Art zu Leben. Aber wenn du aussteigst, bist du "nicht mehr im System", was dich erst Recht vom System abhängig machen kann. Und an dieser Stelle wird klar, dass der Mensch wie zweite Klasse behandelt werden kann, was nichts anderes ist, als Degradierung. Und wenn du das lange mitmachst, wird es irgendwann ein Teil von dir, ohne, dass du es willst. Und wenn der Mann sich in einer solchen Gesellschaft nicht integriert, wird er in der Regel auch nicht von einer Frau respektiert, obwohl gerade ihm eigentlich der grösste Respekt zukommen müsste, weil er sich nicht beugt, und auch nicht verbiegbar ist, auch in widrigen Umständen. Aber das erzähle mal einer Frau... All das und noch mehr trifft auch auf die Frau zu.... Lass doch den Sexismus weg...
Zaubermaus666 Geschrieben vor 5 Stunden Am 22.6.2026 at 07:47, schrieb Lenard1: In den Foren und Chats begegne ich immer wieder demselben Narrativ: Männer, die mit einer fast schon ritterlichen oder manchmal eher besitzergreifenden Attitüde davon sprechen, eine Frau „erobern“ zu wollen. Das Bild vom Jäger, der die Beute aufspürt, sie umwirbt und schließlich durch Ausdauer oder Dominanz „für sich gewinnt“, scheint tief in den Köpfen verankert zu sein. Doch bei all diesem Fokus auf die Strategie des Mannes bleibt eine fundamentale Realität oft völlig unbeachtet: Die Macht der Auswahl. Wenn ein Mann glaubt, er sei derjenige, der den Takt angibt und die Entscheidung trifft, übersieht er dabei oft, dass er sich in einem riesigen Angebot bewegt. Eine begehrte Frau in der modernen Dating-Welt – und ganz besonders in unseren spezifischen Subkulturen steht selten vor dem Problem, niemanden zu finden. Sie steht vor dem Problem, filtern zu müssen. Warum halten so viele Männer an dem veralteten Bild des Eroberers fest? Ist es ein Schutzmechanismus des Egos, um sich selbst die Kontrolle einzureden? Ist es die Unfähigkeit, zu akzeptieren, dass man selbst nur eine von vielen Optionen ist? Die Wahrheit ist doch: Der Mann investiert. Er schreibt, er überzeugt, er stellt sich vor. Aber am Ende des Tages ist sie es, die entscheidet, ob dieser Einsatz überhaupt eine Resonanz findet. Sie ist die Torwächterin. Sie entscheidet, wer Zeit bekommt, wer Aufmerksamkeit verdient und wer den „Zugang“ erhält. Wer glaubt, er müsse eine Frau „erobern“, hat das Spiel schon verloren, weil er die Dynamik gar nicht verstanden hat. Es geht nicht darum, jemanden zu bezwingen. Es geht darum, ob man überhaupt in der Lage ist, die Kriterien derjenigen zu erfüllen, die längst die Wahl hat. Mich würde interessieren: Seht ihr das auch so? Warum ist das Ego vieler Männer so sehr auf dieses „Eroberer-Narrativ“ angewiesen, obwohl die Realität der Auswahlmöglichkeiten doch eigentlich für jeden offensichtlich sein sollte? Mich würde interessieren von wo der Text stammt, denn er macht mir den Eindruck, er käme aus weiblicher Feder? Für mich ließt es sich hier, (mal wieder) wie eine Beschwerde über das Verhalten von Männern.
usedbyher Geschrieben vor 5 Stunden (bearbeitet) Wohl aus mehreren Gründen. Einerseits das Gefühl, gewisse Anforderungen nicht mehr aus eigener Kraft erfüllen zu können, und andererseits, weil es in zumindest meiner Natur liegt, das Begehrenswerte, wenn es sich denn als solches zeigt, auch zu begehren. Aber auch das ist für mich bereits ein Bedürfnis, das mich - unter normalen Umständen durchaus überfordern kann. Deshalb schreibe ich persönlich hier so gut wie kaum jemanden an. Und wenn, dann immer mit dem Wissen, dass ich u.U. der Bittsteller bin. Deshalb wähle ich sehr gut aus. In der Realität ist das nichtmal abnorm, sondern es ist eigentlich so, wie es normalerweise läuft. Dieser Bazar, auf dem wir uns hier befinden gibt es im Grunde in der Öffentlichkeit nur hinter verschlossenen Türen^^. Erklärt es Deine Frage? bearbeitet vor 5 Stunden von usedbyher
usedbyher Geschrieben vor 5 Stunden Vor 45 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress: All das und noch mehr trifft auch auf die Frau zu.... Lass doch den Sexismus weg... Sexismus - inwiefern? Dass es die Frau ebenfalls treffen kann, ist korrekt. Aus meiner Sicht eine Tragödie...
kleiner_phönix Geschrieben vor 4 Stunden Lieber alleine als Bittsteller zu sein. War auch schon mal in dieser Rolle. Besser man lernt, sich selbst genug zu sein, egal wie groß die Sehnsucht auch ist
Ta**** Geschrieben vor 1 Stunde vor 4 Stunden, schrieb usedbyher: Genau. Alleine schon, sich auf einen Job zu bewerben halte ich für einen - fast schon perversen - submissiven Akt, in dem der Mann sich anderen bzw. einer Institution anbietet. Aber es fängt bereits viel früher in der Schule an. Es gibt keine echte Option, sich gegen die Schulpflicht zu wehren. Wenn das Kind nicht zur Schule will, übernimmt meist die Mutter ein dominantes Verhalten, in das sie selbst hineingezwängt wird. Sie muss das Kind zwingen, und wenn sie es nicht tut, wird sie u.U. bestraft. Das hat nichts mit freier Willensentscheidung zu tun. Es sind diese kleinen Dinge, nicht bemerkt werden, die uns zu Menschen machen, die wir nicht sind und lange nicht waren. Es ist nicht unsere Natur, morgens aufzustehen und um 8 Uhr zu dienen. Es mag sich asozial anhören, aber das ist es nicht. Es sind die angepassten, die sich dem hingegeben haben, und damit erfolgreich sind. Aber sie sind es nur, weil sie es geschafft haben, es zu ihrem "Standard" zu machen, weil es ihnen nützt, sich an Regeln zu halten. Aber das ist nicht meine Art zu Leben. Aber wenn du aussteigst, bist du "nicht mehr im System", was dich erst Recht vom System abhängig machen kann. Und an dieser Stelle wird klar, dass der Mensch wie zweite Klasse behandelt werden kann, was nichts anderes ist, als Degradierung. Und wenn du das lange mitmachst, wird es irgendwann ein Teil von dir, ohne, dass du es willst. Und wenn der Mann sich in einer solchen Gesellschaft nicht integriert, wird er in der Regel auch nicht von einer Frau respektiert, obwohl gerade ihm eigentlich der grösste Respekt zukommen müsste, weil er sich nicht beugt, und auch nicht verbiegbar ist, auch in widrigen Umständen. Aber das erzähle mal einer Frau... Du haderst mit allem, Job, Gesellschaft, Frauen, System, gegen die Natur etc. Und das den "anderen" kein Respekt entgegengebracht wird und sie größten Respekt verdienen. Es gibt mehr als genug Menschen, die ihren eigenen oder anderen Weg gehen und darin erfolgreich sind, die Partner finden, respektiert werden. Es sind diejenigen die "tun". Und dann gibt es diejenigen die jammern, allen anderen Schuld geben und vom System, dass sie schlecht reden ernährt werden, vom Steuergeld der "anderen", über die sie schimpfen. Das die zweite Kategorie schwer einen Partner findet ist normal und wenn dann nur jemand mit der gleichen Kragenweite. Dein Leben gehört dir. Mach was draus. wähle deinen eigenen Weg in deine Freiheit und diesen Weg musst du selbst laufen, niemand geht ihn für dich.
Zaubermaus666 Geschrieben vor 31 Minuten vor 4 Stunden, schrieb usedbyher: Wohl aus mehreren Gründen. Einerseits das Gefühl, gewisse Anforderungen nicht mehr aus eigener Kraft erfüllen zu können, und andererseits, weil es in zumindest meiner Natur liegt, das Begehrenswerte, wenn es sich denn als solches zeigt, auch zu begehren. Aber auch das ist für mich bereits ein Bedürfnis, das mich - unter normalen Umständen durchaus überfordern kann. Deshalb schreibe ich persönlich hier so gut wie kaum jemanden an. Und wenn, dann immer mit dem Wissen, dass ich u.U. der Bittsteller bin. Deshalb wähle ich sehr gut aus. In der Realität ist das nichtmal abnorm, sondern es ist eigentlich so, wie es normalerweise läuft. Dieser Bazar, auf dem wir uns hier befinden gibt es im Grunde in der Öffentlichkeit nur hinter verschlossenen Türen^^. Erklärt es Deine Frage? Ja das beantwortet meine Frage. Danke, dass du darauf eingegangen bist.
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