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Safety im Spiel.


Ruilina

Empfohlener Beitrag

Nichts ist ohne Risiko. Das will ich gar nicht abstreiten.
Ich habe das mit dem Würgen nur genommen da es in der Szene Recht weit verbreitet ist und gefühlt viele sich nicht damit auseinander gesetzt haben. So gar nicht.
Strangulation in Verbindung mit Sex ist eine Recht häufige Todesursache (zumindest bei Single Männern, laut Statistiken).

Aber ich hab auch immer wieder gehört das beim Fesseln darauf zu achten ist das man nach Möglichkeit keine Nerven abklemmt z. B. Die beiden Nerven zur Hand.

Oder das man beim Peitschen die Gelenke vermeiden soll.

Um schlimmeres zu vermeiden. Am Ende des Tages will man das "Hobby" ja noch lange ausüben und genießen.

Sollte man nicht verzichten können oder wollen kann man wenigstens schauen das man die Sicherste Alternative wählt.

Ich für meinen Teil weiß das ich bei solchen Themen oft nur in eine Richtung blicke und mir Sachen dadurch entgehen. Dadurch suche ich hier den Austausch mit anderen. Ich bezweifle das ich alles brauchen werde weil manche Dinge einfach nicht mein Ding sind. Aber zumindest grobes Wissen zu haben ist nie verkehrt.

Vor 47 Minuten , schrieb Handcuffs_1985:

@Ruilina Hast Du praktische BDSM-Erfahrungen und Dich zu den Risiken informiert?

Ja und nein. Noch nicht alles getestet zu dem ich mich informiert habe. Nicht alles zu dem ich mich informiert habe will ich testen.

Vor 3 Stunden, schrieb TaliX:

Ich bin nicht so SM-lastig, daher muss ich mich nicht mit Gefahren durch Bullwhip oder Bambusstäben (können anscheinend sehr übel splittern) auseinandersetzen. Bondage bevorzuge ich Baumwollseile, weil ich kein enges dünnes Band einschneiden haben will mit einem harten, kantigen Knoten am falschen Punkt.
Fisten schließe ich komplett aus, alles, was evtl innen Schäden anrichtet, die zu Inkontinenz führen können, oder Trip zum Notarzt nötig machen.
Würgen etc ebenfalls. Ein einziges Mal zugelassen bei jemandem, der über Kampfkunst und Recherche zumindest grob Bescheid wusste. Mochte ich aber nicht besonders, das enger werdende Blickfeld fand ich etwas unheimlich, was das so mitbringen könnte bzgl Sehnerv, Gefäße, Hirn. Und drei Tage Heiserkeit war auch ätzend.

Gerade Baumwollseile meide ich ganz bewusst, da sich dort die Knoten sehr fest fressen können, wenn sich mal jemand etwas wehrt oder so.

Mir war lange nicht bewusst was für gefahren selbst bei bondage mit Handfesseln besteht. Stichwort: Hände über Herzhöhe. Selbst sowas kann durchaus Ohnmacht hervorrufen, gerade beim lösen bzw arme nach unten nehmen.

Mittlerweile habe ich immer ein kleines Erste-Hilfe Pack mit, wo auch Traubenzucker enthalten sind (sind manchmal ein echter game changer.

Vor 29 Minuten , schrieb Michi693:

Mir war lange nicht bewusst was für gefahren selbst bei bondage mit Handfesseln besteht. Stichwort: Hände über Herzhöhe. Selbst sowas kann durchaus Ohnmacht hervorrufen, gerade beim lösen bzw arme nach unten nehmen.

Mittlerweile habe ich immer ein kleines Erste-Hilfe Pack mit, wo auch Traubenzucker enthalten sind (sind manchmal ein echter game changer.

Bondage/Shibari ist ja angelehnt an Folterfesselungen der Japaner, die bewusst auf neuralgischen Punkten saßem und Gefangene schwächten, aber am Leben ließen. Jetzt sind tendenziell Knoten eher auf erogenen Zonen - aber so grundlegend anders ist die Fesselung nicht, dass auch immer noch einiges unangenehm schwächend ist

Vor 1 Minute , schrieb TaliX:

Bondage/Shibari ist ja angelehnt an Folterfesselungen der Japaner, die bewusst auf neuralgischen Punkten saßem und Gefangene schwächten, aber am Leben ließen. Jetzt sind tendenziell Knoten eher auf erogenen Zonen - aber so grundlegend anders ist die Fesselung nicht, dass auch immer noch einiges unangenehm schwächend ist

Einfach mal Hojojutsu googeln und mit typischen Shibari vergleichen

Vor 2 Stunden, schrieb Seilfuchs:

Da muss ich kurz Wissen rauswerfen  Da ist weit mehr als nur "die beiden Nerven" zur Hand. Medianus, Radialis und Ulnaris sind durchaus die bekanntesten Nerven, da diese am ehesten bemerkt werden und dabei verschiedene Bereiche der Hand betreffen. Wie weit aber der Arm betroffen ist, hängt davon ab, wie weit 'vorher' die Nerven beschädigt wurden. Dabei werden die Nerven nicht "abgeklemmt", starker Druck kann auch schon ausreichen um die Myelinschicht zu beschädigen oder zu zerstören (für Nerv durch brauchts schon etwas mehr). Die Lage der Nerven verschiebt sich auch, je nachdem wie das Körperteil gedreht ist und die Muskeln beeinflussen auch den Schutz (zu viele starke Muskeln könnten allerdings auch den Nerv quetschen, ohne das das Seil dahin kommt). Generell liegen die Nerven bei jedem Menschen auch etwas anders. 

Weniger bekannt sind tatsächlich bsp. die Nerven in den Beinen / Füßen, die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden können. Aber seltener zu motorischen Problemen führen, sondern eher sensorischer Ausfall (was nicht bedeutet, dass da nicht mehr gehen kann. Es ist einfach nur seltener).

Je mehr Infos ich innerhalb von Shibari (emotionales Fesseln) gesammelt hatte, desto bewusster gehe ich hier an die Sachen ran, da ich bsp. auch ein Problem an einem Arm habe und ich weiß, dass dieser sich mit bestimmten Fesselungen nicht verträgt -> verzichte ich eben auf bestimmte Pattern und bei neuen Pattern achte ich genau darauf.
Auch fessel ich nicht über meinem Level und lasse mich von einigen Menschen nicht einfach so aufhängen. Hätte ich vorher nicht gemacht, aber jetzt erst recht. 

Thematik Breathplay(damit meine ich nicht nur würgen), Neckrope sowie Carotis - Sinus - Reflex Play (was in der Regel das ist, was die Ohnmacht / "Schwarz sehen" auslöst) ist ein ziemlich breites, gefährliches Feld. Umso mehr freut es mich, dass es dazu mittlerweile Workshops gibt um über Risiken und Gefahren aufzuklären, aber auch, was es da alles gibt und wie sich hier die Risiken unterscheiden. Welche Risiken sich wie minimieren lassen - vollständig ausmerzen ist aber nicht möglich. Mit Langzeitschäden über längere Zeit hinweg sollte bsp. auch sicherheitshalber gerechnet werden. Zum Thema Ohnmacht im Seil gibt es auch mind. ein Workshop, wo nochmals Neckrope aufgreift, aber auch, was hier sinnvoll ist zu beachten beim entfesseln der Person bzw. aus der Luft holen. 

Was hier aus meiner Sicht erschreckender ist: Viele wollen unbedingt wissen, wie es "safe" machbar ist mit dem Atem zu spielen - überlegen sich aber selten, was wirklich zu tun wäre, würde etwas schief gehen. Und wenn du dann noch auf einen Menschen trifft, der spontan Dinge ausprobiert, kommt es dann so zustande, dass du zu dir kommst, weil du plötzlich ohnmächtig gemacht wurdest und der nur meinte "Ach ich wusste gar nicht, wann ich den Krankenwagen hätte rufen sollen... Aber ich wollte das schon immer mal ausprobieren!" Fragt da also lieber nach, bevor ihr mit jemanden spielt, wie es um Erste Hilfe, Notruf etc. steht und klärt Konsens. Nicht nur bei so Atemsachen, sondern auch bei anderen Dingen. BDSM spezifisches Erste Hilfe Kurse gibt es noch nicht so viele - wenn ihr einen seht, nehmt ihn mit, auch als Bottom! 

Genauso wie sieht die Nachsorge aus, wenn etwas schief geht? Wer versorgt ggf. die Person, wenn mit zwei Fallhänden nichts mehr gemacht werden kann? Oder wie sieht es aus, wenn ein Beruf längere Zeit nicht mehr ausübbar ist oder gar dauerhaft? Das sind gewissermaßen auch alles Risiken, nicht nur die Risiken bezüglich Leib und Seele... Psychologische Folgen sind auch nicht zu verachten, die vielleicht auch eine Langzeittherapie benötigen, Traumata hinterlassen etc. Ich habe Fälle mitbekommen, wo ein nicht allzu schlimmer Unfall mit einer körperlichen Verletzung passiert ist, aber das emotionale danach aufgrund schlechten Umgangs den weitaus schlimmeren Schaden verursacht hat - und das steht leider nicht in den Statistiken drin.

Ansonsten muss ich gerade wirklich scharf nachdenken... Mein Risikoprofil hat sich durchaus in den Jahren angepasst / geändert - allerdings waren viele Praktiken für mich schon von Anfang an klar, dass diese aus persönlichen Risikogründen nicht an mir ausgeführt werden oder ich ausführen werde. Die "Ups, da ist was scheiße verlaufen" Momente hatte ich im Shibari mit ziemlich klaren Fällen, warum da etwas schief gelaufen ist und es lag nicht am Shibari selbst, sondern an Fehlern, Pattern etc.. Plus der ein oder andere Schlag, der einfach daneben ging oder das Schlagwerkzeug, dass zu früh / zum falschen Zeitpunkt genutzt wurde - das sind eher die modifizierten Fälle. Spielereien mit Atemsachen -> davon bin ich quasi weg. Luftanhalten auf Kommando gibt es vllt. noch, wenn es passt, dass lässt sich dann aber selbstständig von mir abbrechen als Sicherheitsstruktur.

 

Mein größtes Learning: 

Es lohnt sich, sich darauf einzustellen, dass irgendwann mal was schief gehen wird und niemand dafür die Schuld trägt - das sind dann keine Konsensverletzungen oder das Gegenüber plötzlich ein Täter, wenn der Shibariring durchbricht. Wenn die Person sich aber danach nicht um dich kümmert, dann ist diese Person ein Arsch...
Fehler sind Menschlich. Fehler passieren. Und selbst geringste Risiken können einen dann doch unvermittelt hart treffen, obwohl ich mir dachte, damit käme ich klar. Oder wegen welchen Gründen auch immer: Mensch ist sich dem einen Risiko nicht bewusst und es passiert. Verlasst euch auch nicht auf die Aussagen eures Gegenübers bezüglich der Risiken - informiert euch selbst und unabhängig von der Person. kinkbeyondlimits ist eine Seite, die bsp. Risiken auflistet. Und auf den BDSM Seiten werden sich häufiger auch über Risiken ausgetauscht. Überlegt, welche Risiken ihr ggf. auf einmal in einer Session eingehen und die Konsequenzen danach auch ertragen könnt. Je mehr verschiedene Dinge passieren, desto mehr verschiedene Dinge könnten theoretisch gleichzeitig passieren. Ja, beachtet dennoch die mögliche Wahrscheinlichkeit, seid aber realitisch genug und geht nicht davon aus, das niemals etwas passieren wird. Prüft, welche Risiken sich minimieren lassen. Ganz wenige Risiken lassen sich komplett ausschalten, aber das dürfte die wenigsten betreffen. 

Ebenso können Missverständnisse entstehen, gerade dann, wenn ihr mit Label um euch werft und dann nicht genauer definiert ist, was ihr persönlich genau damit meint, welche Handlungen es impliziert und welche nicht. Für manche ist Würgen einfach nur Hand am Hals anlegen und ein wenig "umarmen" - andere wollen wirklich Handabdrücke am Hals haben. Wenn das nicht am Ende erklärt wird, ist eine (Konsens)Verletzung vorprogrammiert. Es ist auch nicht allumfassend möglich, Konsens 100% abzuklären und niemand kann sich 100% richtig einschätzen und muss am Ende vllt. den Konsens zurück nehmen oder feststellen, dass der Konsens eigentlich doch nicht da war  - das ist okay und in Ordnung. Euer Gegenüber sollte damit auch dann klar kommen können. Manche Sachen sind in der Fantasie richtig toll, stellen sich dann aber als echt s***** raus. Check-Ins können hier im übrigen helfen zu verhindern, dass bsp. Bottom sich trotzdem durchzwingt. 

Schwierig wird es, wenn jemand wiederholt "Missverständnisse" vorschiebt um wirklich Grenzen/Tabus verschieben oder gar bricht. Oder wenn es ein Missverständnis gab, aber keine Verantwortung übernommen wurde. 

Ob ihr einem Menschen wirklich vertrauen könnt / euch auf diesen Verlassen könnt, merkt ihr dann, wenn Sachen schief gehen. Wenn diese plötzlich flüchten, euch ignorieren, euch plötzlich Vorwürfe machen etc. Ihre Fehler nicht eingestehen können und nichts tun, um diesen Fehler in Zukunft zu eliminieren oder Risiken zu minimieren - geht von diesen Menschen weg. Fragt das aber auch am besten beim Kennenlernen ab, die Reaktionen zeigen auch, ob sich die Person so etwas bewusst ist. Kann die Person Verantwortung übernehmen oder nicht? Und will sie das auch? 

Und ja, auch Bottoms können hier etwas verursachen - wenn auch seltener körperlich, sondern mehr psychisch. Und auch hier sollte Verantwortung übernommen werden. Wenn ihr dazu tendiert, dass Safeword nicht sagen zu können, macht das eurem Gegenüber bewusst, wenn ihr zu Traumaresponses neigt ebenfalls. Oder Dissoziation, Mutismus etc. Egal ob Bottom oder Top, wer auch immer hier zu psychologischen Herausforderunge neigt (gerade neurodivergente Menschen dürften hier betroffen sein mehr oder weniger, nicht alle, aber viele), sollte über diese informieren (und das geht auch ohne Diagnosen zu nennen) und sich auch überlegen, ob Mensch bereit ist, selbst dieses Risiko einzugehen. Komme ich damit klar, wenn zufällig mein sexuelles Trauma getriggert wird und ich nicht safeworden kann, dass nicht mein Gegenüber das Problem ist, sondern die Traumareaktion? Was brauche ich nach solch einer Situation um da gut wieder rauszukommen? Oder weiß ich das vielleicht noch nicht, möchte es aber herausfinden? Oder sollte ich genau deshalb Bereiche auslassen? Und kann mir mein Gegenüber das geben? Zeigt sich mein Gegenüber dem offen? 

Und ja, es gibt Menschen, die gar nichts wissen von ihrem Trauma bis da plötzlich etwas getriggert wird. Und es ist generell okay, hier als Gegenüber zu sagen, dass BDSM mit diesen Menschen nicht möglich ist, weil das nicht ins Risikoprofil passt, hier sollte einem allerdings bewusst sein, dass ein Großteil der Menschen mittlerweile irgendetwas psychologisches mit sich herum trägt oder es innerhalb seines Lebens bekommen wird. Das ist aus meiner Sicht ebenso ein Konsensthema wie welche Praktiken praktiziert werden sollen usw. und informierter Konsens kann hier aus meiner Sicht nicht gegeben werden, wenn hier etwas absichtlich verheimlicht wird. Wenn ich mein Herzinfarktrisiko verschweige und munter mit Strangulation / Würgen herumspielen lasse - werde ich meinem Gegenüber vermutlich den Schock seines Lebens geben, wenn da dann etwas passiert. Weiß ich das als Topperson, kann ich direkt sagen: "Auch wenn dich das reizt, ich werde das wegen dem Herzinfarktrisiko mit dir nicht ausüben!" 



 

Danke für die tolle Antwort. ☺️
Ich geb zu bisher hatte ich mehr an die Körperlichen Dinge gedacht.
Aber ja das die Psyche da einen auch böse mitspielen kann, hätte ich mir denken können.

Und ein passender (verantwortungsvoller) Partner ist natürlich auch immer etwas was das Risiko verringert.

Das es Erste Hilfe Kurse rund um BDSM gibt war mir zum Beispiel nicht bekannt. Bisher hab ich das Internet durchstöbert und da geschaut worauf man achten kann und sollte und auch teilweise warum man dann darauf achten sollte. Alles noch kein wissen das ich mit hand und Fuß verteidigen würde. Weswegen ich vieles eher vorsichtig beschrieben habe.

Aber so ein Kurse wäre auf jeden Fall etwas an dem ich auch interessiert wäre.
Einfach um im Notfall gewidmet zu sein. ☺️

Vor 2 Stunden, schrieb Ademar:

Learning by doing habe ich früher immer wieder gehört und es wird schon nix passieren. Das ist gefährlicher Blödsinn und kann richtig ins Auge gehen.

Mal eben mit Rohrstock den Rücken bearbeiten oder vielleicht doch besser dafür die Stahlgerte nehmen? Auch eine Wirbelsäule kann schaden nehmen.

Beim Shibari/Bondage, da kann durch einen falschen Griff, eine Bewegung von Bunny, auch mal ein Seil minimal in Bewegung kommen und zack, Falldaumen oder mehr. Ist mir passiert und ist dann auch nicht lustig und ich habe nicht wenig Erfahrung am Seil.

Nadelungen in gewissen Körperregionen und damit meine ich jetzt nicht zwingend Schamlippen oder Penis/Hoden, sondern Gesicht, Hände, Füße oder auch das Winkefleisch unter den Achseln, kann problematisch werden.

Eim Workshop ist definitiv eine gute Investition und lieber einen Schritt zurück als sich beweisen zu wollen, wie toll man ist, ist Respektabel und zeugt von Größe. Wer nicht fragt bleibt dumm, da steckt viel Weisheit hinter.

Und selbst wenn man 1000 mal etwas gemacht hat, es kann immer mal dieses eine Mal geben, da passt etwas nicht, geht etwas schief und wir, der aktive Teil, wir stehen dort in der Verantwortung.

Es schadet also nicht, wenigstens auch Ahnung im Bereich erste Hilfe zu haben und vielleicht zu wissen, wie die Notrufnummer lautet.

Und nach all dieser Dramatik, in 30 Jahren BDSM ist bis heute zum Glück nichts dauerhaft schädigendes geschehen und das liegt nicht daran, dass ich 'streichel'. Aber ich bin vorsichtig und näher mich an, nehme mir Zeit und lasse es sich entwickeln.

Nur darf man sich auch nicht davon überwältigen lassen, was halt passieren könnte, denn dann kann man es am besten sein lassen.

Danke für die Antwort. Ich fand sie wirklich hilfreich ☺️

Learning by doing ist auch etwas das ich zwiegespalten sehe. Aber wenn es Risiken gibt sollte man zumindest wissen welche das sind und warum das ein Risiko ist.

Mir geht es auch nicht darum hier diesen Aspekt des Lebens zu verderben. Sondern viel mehr mit gutem Gewissen diesen Aspekt des Lebens voll genießen zu können. ☺️

vor 32 Minuten, schrieb Ruilina:

 

Danke für die tolle Antwort. ☺️
Ich geb zu bisher hatte ich mehr an die Körperlichen Dinge gedacht.
Aber ja das die Psyche da einen auch böse mitspielen kann, hätte ich mir denken können.

Und ein passender (verantwortungsvoller) Partner ist natürlich auch immer etwas was das Risiko verringert.

Das es Erste Hilfe Kurse rund um BDSM gibt war mir zum Beispiel nicht bekannt. Bisher hab ich das Internet durchstöbert und da geschaut worauf man achten kann und sollte und auch teilweise warum man dann darauf achten sollte. Alles noch kein wissen das ich mit hand und Fuß verteidigen würde. Weswegen ich vieles eher vorsichtig beschrieben habe.

Aber so ein Kurse wäre auf jeden Fall etwas an dem ich auch interessiert wäre.
Einfach um im Notfall gewidmet zu sein. ☺️

Da hilft es bisschen mehr die Augen offen zu halten auf mehreren Seiten. In kleiner Form habe ich das bei der AIDS Hilfe in Heidelberg mitnehmen können, allerdings mehr auf seelischer Basis.  Vor paar Jahren gab es wohl auch noch 2-3 richtige BDSM Erste Hilfe Kurse irgendwo in Deutschland verteilt... Also es ist wirklich sehr rar. Was irgendwie schade ist. Ein normaler Erste Hilfekurs oder Auffrischungskurs ist ebenfalls hilfreich - allerdings gibt es im BDSM Kontext doch paar Dinge, die nicht mal eben so im Alltag aufkommen würden ^^' 
 

Vor 3 Minuten , schrieb Seilfuchs:

Da hilft es bisschen mehr die Augen offen zu halten auf mehreren Seiten. In kleiner Form habe ich das bei der AIDS Hilfe in Heidelberg mitnehmen können, allerdings mehr auf seelischer Basis.  Vor paar Jahren gab es wohl auch noch 2-3 richtige BDSM Erste Hilfe Kurse irgendwo in Deutschland verteilt... Also es ist wirklich sehr rar. Was irgendwie schade ist. Ein normaler Erste Hilfekurs oder Auffrischungskurs ist ebenfalls hilfreich - allerdings gibt es im BDSM Kontext doch paar Dinge, die nicht mal eben so im Alltag aufkommen würden ^^' 
 

Das ist echt schade. Kann man sowas nicht organisieren? Hier gibt es doch Events.
Auch wenn ich ehrlich gesagt keinen Plan habe wo oder wie man da anfängt 🙈

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