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Nein ist Nein vs Nur "Ja" ist Ja.


Ei****

Empfohlener Beitrag

Vor 6 Minuten , schrieb Einfach-Ich:

Man könnte auch sagen, aus den Augen aus dem Sinn. Aus den Augen der Öffentlichkeit und aus dem Schutz des Staates entlassen.

In Deutschland haben Sexworker Rechte und Pflichten, welche diese schützen.

Jo 70 Prozent sind davon leider nicht betroffen weil zwangspeostetuierte … aber ja immerhin 20 Prozent profitieren davon 🤷‍♀️

vor 3 Stunden, schrieb Stony-sucht:

lass deinen Sklaven jeden Morgen bekunden, dass du alles mit ihm machen darfst. 🤷

 

Schönes Frühstücksritual ^^

Ich mag diese Idee sehr. Jeden Morgen bei meinem unreinen Blut schwören , dem Master mit ganzem Wesen zu dienen und ihn nach seinem Gusto agieren zu lassen 😍

Gerade eben, schrieb Arasjal:

Jo 70 Prozent sind davon leider nicht betroffen weil zwangspeostetuierte … aber ja immerhin 20 Prozent profitieren davon 🤷‍♀️

30

Eben, im Grunde genügt eine vage Aussage wie "ich kann mich nicht erinnern zugestimmt zu haben" um die andere Person zu verurteilen. Ein Gegenbeweis ist sowieso nur möglich wenn Zeugen oder Aufzeichnungen vorhanden sind.

vor 5 Stunden, schrieb Stony-sucht:

Es geht darum, dass du sicher sein sollst, dass es die andere Person auch möchte. 

 

Es bringt garnichts die Debatte dahingehend zu abstrahieren, wie man immer einen Staatsvertrag schließen muss, um Sex zu haben. 

Es geht darum, dass der aktive Part die Verantwortung hat, dass das was er/sie tut nicht gegen den Willen des anderen passiert. 

Sorry, aber dafür braucht ein normaler Mensch keinen Bürokratentrottel, der ihm das in einem von Steuern finanzierten Gesetzesentwurf "haltungstechnisch" näher bringt LOL

Und diejenigen, die Frauen als f*ckbares Freiwild sehen (oder Männer, je nach Gusto) interessieren sich bekanntermaßen nicht für Gesetze, sonst gäbe es ja keine Kriminalität mehr auf der Welt. Von daher halte ich viel von Aufklärung, von Thematisieren in den Medien, wie es sich für die Seite des Opfers anfühlt - und nicht, wie allgemein üblich, den Täter selbst zum "Opfer" zu deklarieren (er war halt traumatisiert, blabla), aber Bürokraten, die Gesetze auf Steuerzahlerkosten erlassen, die im realen Leben keinerlei Auswirkung haben, außer Geld gekostet zu haben sind für mich ein teurer Rohrkrepierer.

Vor 4 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

Ein normaler Mensch weiss auch das man nicht töten oder vergew. altigen soll... Also scheinbar brauchen wir es doch

Ne Gesetze machen keinen Unterschied 😂 🤦‍♂️ ob du jetzt in ein Land einreist wo es Oki ist zu Vergewaltigen oder in eins wo es verboten ist und Strafrechtlich verfolgt wird… beides das selbe…

vor 22 Minuten, schrieb Sunstone_1983:

@BP139 Der wesentliche Unterschied ist, dass es jetzt noch nicht mal zu der Wertung „Aussage gegen Aussage“ kommt, wenn das Opfer vor Gericht ehrlich sagt: „Ich wollte nicht, habe mich aber nicht getraut Stopp zu sagen.“

Da wird es dann allerdings ziemlich schwierig, ein wahrheitsbasiertes Urteil zu fällen. In dubio pro reo - wäre dann abgeschafft und es würden zudem Urteile gefällt, die rein auf Aussagen/Behauptungen einer der beiden betroffenen Parteien basieren. Ungefähr so, wie wenn man einen anderen Autofahrer anzeigt, weil er einen auf der Autobahn überholt hat, weil er das schnellere Auto hat und man sich deshalb geärgert hat und allein die Aussage "der ist mir zu dicht aufgefahren, bevor er überholt hat" wäre ausreichend, um dem anderen Punkte und Führerscheinentzug für ein Jahr aufzubrummen.

Zur Zeit läuft es so, dass solche Anzeigen meist nur dann bearbeitet werden, wenn beide Parteien unabhängig voneinander Anzeige erstatten, oder mindestens unabhängige Zeugen da sind.....

vor 26 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Jo 70 Prozent sind davon leider nicht betroffen weil zwangspeostetuierte … aber ja immerhin 20 Prozent profitieren davon 🤷‍♀️

Nachprüfbare Zahlen?

vor 11 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Ein normaler Mensch weiss auch das man nicht töten oder vergew. altigen soll... Also scheinbar brauchen wir es doch

Du bestätigst (ungewollt?) genau meine Aussage :thumbsup:

vor 10 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Ich nehme an du warst noch nie Opfer eines traumatisierenden Übergriffes?

Denn sonst würdest du so nicht sprechen.

Langsam wird meine gefühlte Wut, zu dieser Diskussion,  von Traurigkeit ersetzt.

 

Ich bedauere, dass Du diese Erfahrungen machen musstest und verstehe daher Deine Perspektive und Empfindungen.

Aber was denkst Du, wie Du dann empfinden wirst, wenn Du die Konsequenzen für Deine jetzige Beziehung oder auch nur die Aktivitäten in diesem Rahmen realisieren wirst ...

Good Luck!

Vor 5 Minuten , schrieb BP139:

Da wird es dann allerdings ziemlich schwierig, ein wahrheitsbasiertes Urteil zu fällen. In dubio pro reo - wäre dann abgeschafft und es würden zudem Urteile gefällt, die rein auf Aussagen/Behauptungen einer der beiden betroffenen Parteien basieren. Ungefähr so, wie wenn man einen anderen Autofahrer anzeigt, weil er einen auf der Autobahn überholt hat, weil er das schnellere Auto hat und man sich deshalb geärgert hat und allein die Aussage "der ist mir zu dicht aufgefahren, bevor er überholt hat" wäre ausreichend, um dem anderen Punkte und Führerscheinentzug für ein Jahr aufzubrummen.

Zur Zeit läuft es so, dass solche Anzeigen meist nur dann bearbeitet werden, wenn beide Parteien unabhängig voneinander Anzeige erstatten, oder mindestens unabhängige Zeugen da sind.....

Es ist leider ein Missverständnis, dass „Aussage gegen Aussage“ immer ins Leere läuft.
Zum einen hat ein Richter immer die Gesamtumstände zu würdigen und kann durchaus einer Seite mehr Glauben schenken.

Zum anderen ist es irgendwann nicht „Aussage gegen Aussage“, sondern es gibt meistens dann doch mehrere betroffene Personen bei einem Täter.

Natürlich wird der Erfolg der Änderung überschaubar bleiben, aber trotzdem ist es eine Verbesserung.

Übergriffes Verhalten wird es weiterhin geben.

vor 10 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Ich nehme an du warst noch nie Opfer eines traumatisierenden Übergriffes?

Denn sonst würdest du so nicht sprechen.

Langsam wird meine gefühlte Wut, zu dieser Diskussion,  von Traurigkeit ersetzt.

 

Auch ich kenne es, hilflos zu sein aus meiner Kindheit, das waren aber keine sexuellen Übergriffe, sondern halt die üblichen Schlägertypen auf Schulhöfen oder wo man ihnen halt irgendwo da draußen zufällig begegnet ist. Hat mich so einiges gelehrt, wie man es zum einen gar nicht so weit kommen lässt und zum anderen, wie solche Dynamiken ablaufen und entstehen.

Gerade das, was du sagst, ist mein Anliegen: die Opfer müssen mehr thematisiert werden, statt die ach so schlimme Vergangenheit der Täter. Aber hilft da Bürokratie? Mitnichten! Und das ist, was ich aussagen wollte. Sieht man ja jahrein jahraus, wie toll der Staat die Opfer hier schützt - obwohl schon alle nötige Bürokratie existiert, die einen vollumfänglichen Schutz gewährleisten MÜSSTE.

Ich stimme einerseits zu, daß die derzeitige Gesetzeslage und vor allem die praktische Umsetzung davon dringend überarbeitet werden muß aber ich hab erhebliche Zweifel daran, daß ein nur Ja ist ja steht Nein ist Nein die Lösung des Problems ist.

In Wien gab es vor Jahren einen Freispruch für einen Vergewaltiger eines 13 jährigen Jungen in der Umkleide eines städtischen Freibades. Urteilsbegründung: der Täter konnte wegen fehlender Deutschkenntnisse das "Nein" des Jungen nicht verstehen.
Auf den ersten Blick das perfekte Beispiel für den Fall "nur Ja ist Ja" hätte hier zur Verurteilung führen können. In der Praxis hätte der findige Anwalt des Täters einfach das Opfer gefragt ob es abwehrend die Hand ausgestreckt hat - "Ja" - "das hat dann mein Mandant als eindeutige Zustimmung verstanden weil das im Irak die Aufforderung näher zu kommen ist" - erneuter Freispruch.

Die Probleme in diesem Justizsystem liegen ganz woanders! Dazu gehört auch daß ein ellenlanges Vorstrafenregister (in einer bayrischen Statistik wurde mal aufgeführt, daß Angeklagte sexueller Übergriffe im Schnitt 12 andere Vorstrafen haben, abseits von Sexualdelikten also Körperverletzung, Betrug, Diebstahl etc) als mildernd gewertet werden wegen schwieriger Verhältnisse des Täters usw.
Wenn solche inzwischen als "Bagatelldelikte" weitgehend ignorierte Straftaten mal ernsthaft geahndet werden würde hätte man auch den Großteil der Sexualgefährder aus dem Verkehr gezogen.

Moin, die 2.

 

Ich finde es interessant zu lesen, dass es Personen gibt, welche sich durch handschriftliche Zustimmung des Partners absichern. 

Andere merken an, dass sie davon ausgehen, dass bei einem Lebens- Spielekonzept das einmalige Ja, für die Dauer der Beziehung ausreicht.

Wenn man nun allerdings bedenkt, dass eine Ehe, mit einem "Ja, ich will" beginnt, der Staat Zeuge ist und im Strafrecht es trotzdem den Straftatbestand "*** in der Ehe" gibt, im nur den sexuellen Missbrauch anzusprechen, ist fraglich ob die oben genannten Absicherungen, Auffassungen bestandskräftig genug sind.

 

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Einfach-Ich:

Ich finde es interessant zu lesen, dass es Personen gibt, welche sich durch handschriftliche Zustimmung des Partners absichern. 
Andere merken an, dass sie davon ausgehen, dass bei einem Lebens- Spielekonzept das einmalige Ja, für die Dauer der Beziehung ausreicht.
Wenn man nun allerdings bedenkt, dass eine Ehe, mit einem "Ja, ich will" beginnt, der Staat Zeuge ist und im Strafrecht es trotzdem den Straftatbestand "*** in der Ehe" gibt, im nur den sexuellen Missbrauch anzusprechen, ist fraglich ob die oben genannten Absicherungen, Auffassungen bestandskräftig genug sind.

Sorry, geht aus meiner Sicht am Thema vorbei, denn das "Ja ist Ja" im Kontext von Sex ist eine anderes als das "ja, ich will" bei der Eheschließung. 

bearbeitet von Igel
vor 3 Stunden, schrieb Einfach-Ich:

Die Mündigkeit des Bürgers in fragestllen mit der Vorschrift, wie die Zustimmung zum sexuellen Aussehen soll.

 

Ich bin da ganz bei @SirTorben und @Windgust, die klar sagen,cdass dieses ein Eingriff des Staates in die Persönlichkeitsrechte ist.

 

Aus meiner persönlichen Ansicht, tut sich der Staat immer und immer schwerer, dass bestehende Strafrecht in der Form zu reformieren, dass Straftaten in ihrer schwere gew8rdigt vwrden, so findet heute vielfach eine Opfer/Täter Umkehrung statt.

Ein nicht vorhandenes "Ja", ist leichter zu verfolgen, als ein fehlendes "Nein".

 

Ich habe sehr wohl auch gelesen, dass es User gibt, welche eine bestommende, klar vorgeben Rolle des Staates begrüßen.

Der Staat stellt die Regeln auf, bestimmt wie diese aussehen und wie man diese Regeln für sich mit Leben befüllt.

Ein solches Vorgehen, macht jedem zum Täter, der sich nicht an die Regeln hält, mehr noch, diese Regeln unterdrücken jede Art von individuelle Gedanken, bzw Leben.

Vor der Wiedervereinigung gsn es einen Stadt, der das Leben seiner Burger bestimmte, der Mündigkeit und individuelles Leben seiner Burger abgelehnt hat.

Vielleicht gibt es hier den Einen oder Anderen der diese Zeit bewusst, als persönlich Betroffener mitbekommen hat.

Den irgendwann stellt dich die Frage, wie weit darf der Staat in die Persönlichkeitsrechte hinein regieren. 

 

Den Bogen zum BDSM spannen.

 

Aus einigen Beiträgen habe ich entnommen, dass einige die Ansicht vertreten, dass nur der Akt, jenes was unter Sexuelle Handlungen im Normalbereich verstanden wird, unter dieses "Ja" fällt. Also Sex ä, OV, AV  oder die Penetration mit Händen und Co.

 

Dieses ist leider ein Irrglaube. Sämtliche Handlungen im BDSM gelten als sexuelle Handlungen.Heist Fesseln, hauen und so weiter.

Das heißt auch eine Vorführung ist vor Dritten nicht mehr möglich.

Metakonsens, Tpe, CNC oder grenzerweiterndes Spielen, alles sehr schwierig.

Zudem kommt noch folgendes Problem hin zu.

Der /die Sub wird nach einem Unfall im Büro, in welchem von seinem SM-Leben nichts bekannt ist,  in die Klinik eingeliefert,, dummerweise ohne Bewusst sein.

Der behandelnde  Arzt stellt neben den Verletzungen vom Sturz auf der Treppe noch massive Verletzungen am Gesäß, sowie im Bereich der Oberschenkel fest.

Du kelbösu, lila bis grün unterlaufender Hautpartien, dazu schwulste von auf geplatzer Haut, blutunterlaufen.

Der Arzt hat zwar ne Vermutung, es könnte sich im BDSM handeln, jedoch empfindet dieser es als Abartig und informiert die Polizei.

Zitat aus der KI:

"

Ja, der Staat kann Straftaten anklagen, ohne selbst Opfer zu sein. In Deutschland hat der Staat das staatliche Strafmonopol inne. Das bedeutet, die Staatsanwaltschaft erhebt im Namen der Allgemeinheit Anklage (öffentliche Klage), um das Gesetz durchzusetzen. [1, 2, 3, 4,5]
Dies funktioniert über die folgenden Prinzipien:
  • Offizialdelikte: Die meisten Straftaten (z. B. Diebstahl, Betrug, gefährliche Körperverletzung) sind Offizialdelikte. Erfährt die Staatsanwaltschaft davon, muss sie von Amts wegen (also automatisch) ermitteln und Anklage erheben, völlig unabhängig davon, ob das konkrete Opfer dies möchte oder selbst Anzeige erstattet

 

Aber nicht nur der Staat kann klagen, auch jeder Dritte darf, ohne betroffen zu sein, es zur Anzeige bringen.

 

Eine Zustimmung, ein "Ja" welches nur verbal oder nonverbal abgegeben wurde, glaubhaft nach zuweisen, während der Kläger und oder die Allgemeinheit dieses snzweifelt, glaubhaft nachzuweisen ist ohne Ende schwieriger, als ein "Nein".

Zum Thema Swingerclubs, mhh er in Ja muss individuell Gegenüber der Beteiligten Personen ausgesprochen werden oder durch non-verbsle zustimmen mit "Ja" geäußert werden

 Wird mit unter schwierig.

 

Noch schwieriger wäre es auf BDSM Veranstaltungen.

Catonium, da können locker in dem Raum 10 Paare für dich individuell Spielen.

Bislang, man geht in den Raum, ist das gewünschte "Gerät" frei, spielt man. Andere Personen kommen rein und spielen an anderen Geräten, sofern diese Frei sind. Wiederum andere kommen, schsuene sich das an und gehen wieder, nur jeder der den Raum betritt ist Teil jede Bdsm-Handlung.

Und dann betritt eine Person den Raum, der ein/e Ex von einer der bereits anwesenden Personen ist. Und zwischen den besteht absolut kein Konsens mehr, was dann?

Eun Ja zwischen diesen beiden Personen gibt es nicht!

 

 

 

 

Es wird immer hanebüchener...Sind wir tatsächlich bei Sub mit selektivem Mutismus

Vor 3 Minuten , schrieb TaliX:

Es wird immer hanebüchener...Sind wir tatsächlich bei Sub mit selektivem Mutismus

Ich denke eher beim sechsten Bier🤷‍♀️

vor 5 Stunden, schrieb Paco2022:

 

Also ich bin selbst in dem Sinn der "passive Part" und meine Vorlieben bewegen sich jetzt schon teilweise in einem rechtlichen Graubereich, mit diesem geplanten Gesetz wäre es wohl direkt illegal. Ich könnte jetzt natürlich sagen, nicht mein Problem sondern das der aktiv handelnden Person aber es stellt natürlich eine Hürde für beide dar und ob gewisse Dinge wie das Ausleben auf Fetischveranstaltungen vor teilweise fremden Zuschauern dann noch möglich sein werden ist mehr als fraglich...

Abgesehen von meinem Fall stellen sich da natürlich hundert andere Fragen, was ist wenn ein Paar sich trennt und im Streit einfach behauptet wird damals vor 3 Jahren habe ich Handlung x nicht zugestimmt? Den Beweis, daß doch zugestimmt wurde muß ja dann der andere erbringen.

Es ist kein Argument zu sagen, dass ein Gesetz nicht funktioniert, weil man es mit einer Straftat umgehen kann... 

 

Zu deiner Situation. Es besteht doch Konsens, also kein Problem. 

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