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Nein ist Nein vs Nur "Ja" ist Ja.


Ei****

Empfohlener Beitrag

"Zu deiner Situation. Es besteht doch Konsens, also kein Problem." --- Der Punkt ist eben, daß ich diesen Konsens in den meisten Fällen nicht explizit mitteile sondern durch gewähren lassen, mich der Situation ausliefern etc. herstelle nach dem Motto solang ich nicht Stopp sage ist es ok. Dieser stumme, passive Konsens entspricht weitgehend dem "Nein heißt Nein" Modell aber genau das soll ja abgeschafft werden womit diese Praxis so nicht mehr legal wäre.

Vor 5 Minuten , schrieb Paco2022:

"Zu deiner Situation. Es besteht doch Konsens, also kein Problem." --- Der Punkt ist eben, daß ich diesen Konsens in den meisten Fällen nicht explizit mitteile sondern durch gewähren lassen, mich der Situation ausliefern etc. herstelle nach dem Motto solang ich nicht Stopp sage ist es ok. Dieser stumme, passive Konsens entspricht weitgehend dem "Nein heißt Nein" Modell aber genau das soll ja abgeschafft werden womit diese Praxis so nicht mehr legal wäre.

Es wird nicht automatisch illegal, es taucht nicht innerhalb von 5 Sekunden ein Polizist aus dem nichts auf, wenn du nicht rechtzeitig laut „Ja“ rufst.

Du kannst deinen Konsens auch nonverbal geben. Und solange du nicht hinterher meckerst, fragt auch keiner nach.

Der einzige Unterschied ist, dass der aktive Part den Konsens nicht automatisch voraussetzen kann.

(bearbeitet)

Klar, solange man das völlig privat auslebt kann man hier nach dem Motto "wo kein Kläger da kein Richter" sich darüber hinwegsetzen und quasi seine eigenen Regeln fortführen.

Auf ner Fetischveranstaltung die Peitsche weiterreichen um von einer anderen Person ohne explizite Vorbesprechung geschlagen zu werden wird dann schon heikler... also nicht für mich selbst aber ob dazu dann überhaupt noch wer bereit ist?

Und wie lange wird es dauern bis Veranstalter dafür zur Verantwortung gezogen werden und die Reißleine ziehen,, sprich solche Möglichkeiten nicht mehr anbieten werden?

bearbeitet von Paco2022
vor 8 Minuten, schrieb Paco2022:

Klar, solange man das völlig privat auslebt kann man hier nach dem Motto "wo kein Kläger da kein Richter" sich darüber hinwegsetzen und quasi seine eigenen Regeln fortführen.

Auf ner Fetischveranstaltung die Peitsche weiterreichen um von einer anderen Person ohne explizite Vorbesprechung geschlagen zu werden wird dann schon heikler... also nicht für mich selbst aber ob dazu dann überhaupt noch wer bereit ist?

Und wie lange wird es dauern bis Veranstalter dafür zur Verantwortung gezogen werden und die Reißleine ziehen,, sprich solche Möglichkeiten nicht mehr anbieten werden?

Der Markt regelt... auch da gibt's Mittel und Wege. Ich sehe da kein Problem. Aber ich sehe mich auch in der Lage dazu Konsens zu erfragen... und ja, auch in solchen Szenarien. 

 

vor 1 Stunde, schrieb Arasjal:

Ich denke eher beim sechsten Bier🤷‍♀️

 

vor 34 Minuten, schrieb TaliX:

Die Orthographie bzw deren Fehlen legt diesen Schluss nahe.

Danke, das würde für mich einiges erklären. 

Vielleicht gelingt es mir jetzt, seine Texte nicht wie ein Kreuzworträtsel zu lesen.

vor 31 Minuten, schrieb TaliX:

 

Laut der Firma, die das Spiel Uno vertreibt, darf man auch keine +2Karte auf eine +2Karte legen. Die kommen aber auch nicht ins Wohnzimmer gestürmt in primärfarbener Swat-Gear, wenn man +2+2+2+2 zockt.

Perfekt😊

Vor 44 Minuten , schrieb TaliX:

Laut der Firma, die das Spiel Uno vertreibt, darf man auch keine +2Karte auf eine +2Karte legen. Die kommen aber auch nicht ins Wohnzimmer gestürmt in primärfarbener Swat-Gear, wenn man +2+2+2+2 zockt.

Also irgendwo erkenne ich schon noch einen Unterschied zwischen Verstößen gegen das Strafgesetz und solchen gegen Regeln beim Kartenspielen ;)

Vor 2 Minuten , schrieb Paco2022:

Also irgendwo erkenne ich schon noch einen Unterschied zwischen Verstößen gegen das Strafgesetz und solchen gegen Regeln beim Kartenspielen ;)

Beim Kartenspiel werden Verstöße härter geahndet.
Deswegen sind wir ja hier an der Diskussion.

Die Behauptung, daß es gar nicht um solche Bereiche geht und man sich keine Sorgen machen müsse gab es auch damals als nach 9/11 die Antiterrorgesetze eingeführt wurden und manche Leute Bedenken wegen der Beweislastumkehr und möglichen Mißbrauch äußerten (dasselbe Konzept ist ja auch Grundlage der nur Ja ist Ja Vorlage).
Der Gesetzgeber beteuerte daß sowas natürlich niemals für andere Zwecke benutzt werden würde. Der erste Prozeß nach dem neuen Antiterrorgesetz in Österreich war dann die Anklage gegen einen Verein, der gegen den Verkauf von Pelzmänteln protestierte und dem der politisch gut vernetzte Chef der Firma Kleiderbauer ohne irgendwelche Beweise unterstellte seine Autoreifen aufgeschlitzt zu haben aber das mußte er auch nicht beweisen denn die angeklagten "Terroristen" mußten beweisen es nicht gewesen zu sein ;)

Vor 16 Stunden, schrieb Arasjal:

Am Ende profitieren hier Menschen die bislang Opfer von sexueller Gewalt wurden… mit dem jetzigen Gesetz kam es wie hier schon oft erwähnt wurde oftmals zu Aussage gegen Aussage. Die Hürde die eine Person nach einer *** hat sind sehr hoch die eine Anzeige betreffen. Und deshalb geht es oftmals leider nicht in eine Richtung die dem Opfer entgegen kommt. Aber lass mal lieber diskutieren das ja vielleicht auch mal jemand zum Täter werden kann ohne Schuld. Das passiert sicher häufiger.

Ich finde es zudem spannend dass hier wieder mal einige Männer Schwierigkeiten haben eine neue Gesetzgebung zu akzeptieren die vornehmlich weiblich gelesene Personen schützen soll. Es gab erst vor kurzem wieder einen Bericht als eine Frau beim 2. Date ver.ge.wal.tigt wurde und diese Frau sagte „Nein!“, der männliche Richter entschied für den Täter mit der Aussage an sie „Sie haben ja nur mit sich selbst geredet“ und jetzt haben wir hier Männer in den Kommentaren, die sich in ihren Persönlichkeitsrechten eingeschränkt fühlen. LOL

Stellt einfach Konsens her, das ist keine Raktenwissenschaft und denkt mal drüber nach, wie sich das für Menschen liest die sexuelle Gewalt erfahren haben, wie Täterschutz.

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