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Alles abnehmen vs Service orientiert?


Al****

Empfohlener Beitrag

Mh, was du schreibst, das Dom singt ruft um nachzuschauen, die Tasse nach zu tragen... das ist genau das, was für mich mein Sub Leben ausmacht, ich möchte das es meinem Dom gut geht und er nichts unnötig machen muss dafür hat er mich. Als aber persönliche Ansichten und auch deine ist für mich nachvollziehbar und ok.

@Rosenrot82 Das klingt ja durchaus auch interessant.
Wenn das für euch funktioniert, super.
Blöde Frage: Darfst du denn Fragen stellen? Also die wirklichen Basics, wie ein Glas Wasser oder zur Toilette gehen.
Oder muss Dom das erkennen und daran denken?

Muss ich vielleicht auch mal ausprobieren. Wäre halt natürlich noch einmal etwas komplett anderes.

Vor 4 Minuten , schrieb Sunstone_1983:

Zu der Anmerkung von @LovedLady bezüglich Machtgefälle:

Ich finde es immer befremdlich, wenn Dom glaubt, es untergräbt das Machtgefälle, wenn Dom „niedere Dinge“ tut.
Es ist ein Zeichen von Macht, selbst entscheiden, auch so etwas zu tun.
Dom darf doch auch aufmerksam ggü. sub sein und nette Dinge für sub tun.

Wenn man schon dadurch verunsichert wird, dass man sub ein Glas Wasser bringt oder beim einkaufen eine Tüte Chips mitbringt, dann sollte man als Dom seine Position überdenken.

Ja oder? Ich finde es auch eher strange!
Ich mag deine Beiträge, deine Haltung ist bemerkenswert!🫶🏻

Vor 2 Minuten , schrieb Arasjal:

Also ich koche putze etc . Ist mein Ding als Mommydom 🤷‍♀️ Service Dom fängt für mich an wenn jemand nur um nicht alleine zu sein zb… oder unbedingt ficken will die eigenen Wünsche und Grenzen im Bdsmkontext verschiebt. Sowas wo am Ende der subpart das Ruder in der Hand hat …. So etwas wäre für mich nichts weil eine Person möchte führen… die andere sich fallen lassen. So hätten beide auf Dauer keinen Spaß.

Oh das gilt nur für mich und es gibt sicher welche die das mögen ☺️ und das ist völlig innordnung. Ist nur wie mit dem Handy von meinem Bruder ( nicht meins)

Das tückische ist als Femdom mit Malesub ist glaube ich, dass es eine gesellschaftliche Diskrepanz gibt. Will man einem Mann im Haushalt sagen was er tun soll und dann dafür loben? Das ist ja der Mental Load aus dem wir ausbrechen wollen. Das ist nicht sexy. Da ist dann besser jemand auf Augenhöhe, der mitdenkt. Kleine Rituale die man zusätzlich macht können das bestärken, vielleicht steht Sub auch doppelt so oft auf um was zu holen und zu bringen, aber diese Falle das Mitwirken des Subs im gemeinsam Haushalt überzubewerten und damit die schwierigen Strukturen zu zementieren, wodurch schlussendlich die Femdom ja viel mehr Arbeit und Last hat und Sub für jeden Furz gelobt wird.. 

Ich lasse mich sehr gerne bekochen, Kaffee bringen, massieren usw.. aber das muss die Person nicht in ihrer Rolle als Sub machen.

Als oben Spielender (ich schreibe bewusst nicht Dom) ist es für mich eher ein Annehmen können dessen, was eine Spielpartnerin aus der Devotion heraus für mich tun möchte - dabei wäre es für mich uninteressant, daraus Aufgaben und Regeln zu machen aber wenn sich etwas als Ritual ergibt, dann wird es ganz natürlich Teil der Dynamik...

Ist es denn wirklich ein Service, wenn man etwas aus innerem Antrieb heraus macht, das einem (un-)mittelbar etwas gibt oder in einem auslöst? Wenn ich Freude daran habe etwas zu tun, nach Dem sie noch eine Weile seelig grinsen muss und den Cocktail der körpereigenen Opioide genießt, macht mich das zu einem Servicetop? - insbesondere wenn sie die Dinge (alle oder zum Teil) wirklich hasst, die ich dafür mit ihr anstelle

Wie sieht es damit aus, wenn man aus Fürsorge etwas für das Gegenüber macht, das man als Service beschreiben könnte?

Mein SM soll einfach sein und ich, wie auch meine Partnerin einfach unüberlegt handeln dürfen - ich muss keine Interpretationen finden, weshalb nun Handlung x jetzt besonders dominant oder devot wäre oder ob es überhaupt etwas mit BDSM zu tun hätte.

Ich sage schon lange, dass man sich aus "egoistischen Gründen" gegenseitig gut tut - mir wäre alles Andere auch zu viel Klischee, weshalb ich mich auch nicht als Dom identifizieren möchte...

 

vor 2 Stunden, schrieb Sunstone_1983:

Ich rufe sub aus dem Nebenraum, damit mein Glas nachgefüllt wird aus der Karaffe, die daneben steht.

Ich finde das lustig. 😁 Aber ich mache halt auch gerne Sachen, die sub auf die Nerven gehen.

Ich habe sehr verschiedene subs kennengelernt. Welche, denen überhaupt nicht bewusst wurde, dass ich sie gerade bediene, indem ich ihnen Wasser nachfülle oder Ähnliches (ich bin manchmal echt gefangen in meiner Gastgeberinnen-Rolle). Die z. B. auch nach einer Session nicht angeboten haben, mir zu helfen, das Zeug wieder wegzuräumen. Ich schaue mir das an, mache mir eine geistige ‚Pascha‘-Notiz und unsere Wege werden sich dann trennen.

Und ich habe subs getroffen, die in Leerlaufzeiten, weil ich zum Beispiel gerade etwas am iPad gemacht habe, meine Küche aufgeräumt haben. Das ist mir gerade zu Beginn des Kennenlernens etwas unangenehm (Gastgeberin und so), aber gefreut hat mich das immer.

Im Laufe einer Beziehung möchte ich schon, dass er etwas mehr macht, bzw. mir die Dinge, die mir unangenehm sind, abnimmt - weil ich mich im Gegenzug auf andere Weise um ihn kümmere und Gedanken mache. Wenn es gut läuft, ist niemand überarbeitet und niemand langweiligt sich und das Ganze braucht auch relativ wenig Kommunikation. 

Dabei kann es natürlich, weil ich eine willkürliche Bitch bin, passieren, dass ich frage, wo er hinzugehen gedenkt und auf die Antwort: „Auf Toilette?“ meine Anweisung erfolgt, heute danach zu fragen. Und nur zu fragen, wenn es so dringend ist, dass es kritisch wird und überhaupt soll er erstmal einen Liter Wasser trinken.

Das ist dann meine Dienstleistung an ihn 🥰

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