Jump to content

Wie viel Kompromiss vertragen Kinks und Fetische?


Hekate

Empfohlener Beitrag

Vorab: Ich bin nicht Veganer. Mir fehlt da die innere Stärke, das konsequent umzusetzen.
Ich versuche es, aber vielfach bleibt es beim Versuch.

Bei Kondomen hätte ich jetzt erwartet, dass es vegane Produkte gibt. Die Zeiten, als man Tiergedärme verwendet hat, sind ja vorbei.

Ansonsten denke ich, dass man da keine Kompromisse eingehen sollte. Oder anders gefragt: Sind deine ethischen Prinzipien, die du auf Ernährung anwendest, nicht mehr zutreffend, wenn es um deine Lust geht?
(Ich weiß, diese Frage von einem Nicht-Veganer ist auch heuchlerisch, ich argumentiere hier nur logisch)

Anders gesagt: Du kannst natürlich Leder zum Beispiel einbeziehen, aber dann ernährst du dich vielleicht vegan, lebst aber nicht vollständig vegan.

Ich kenne da einen veganen Shop, bei dem ich aber noch nichts gefunden hatte, das mit wirklich gefällt - das wäre theothernature, der auch explizit queergreundlich auf seine Fahnen geschrieben hat. Und ein Shop für Schwule hat sogar eine vegane Rosshaarpeitsche - der nennt sich meo und hat sehr interessante Dinge, die ich sonst noch nicht bei anderen Händlern entdeckt habe. Ich weiß nicht, welcher Leim in den Produkten von meinArtgerecht benutzt wird - ich bin begeistert von meinen Zauberstab und dem Schwert, die mehr können als hauen. Da könnte sich ne Anfrage lohnen...

Tschuldigung, kein veganer, ich glaube, das wenn du dich vegan ernähren willst ist das völlig ok, aber denke mal daran, das Tiere auch natürlich sterben, kann man da das Leder nicht verwende, wenn es nicht extra dafür gezeugt wurde, wie nennt sich die Weiterverwendung, nachhaltig, besser als Ruten aus Kunststoff zu nehmen , die aus Erdöl hergestellt werden, und später nicht verrotten

Nicht vegan, aber die Frage ging ja darüber hinaus. Ich war zeitweise nicht wählerisch genug mit Spielpartnern und in Beziehungen, dass ich da nach Sympathie/Attraktivität gegangen bin, aber ethische Diskrepanzen irgendwann nicht mehr zu ignorieren waren. War nur eine Affäre, aber mich stieß es dann immer mehr ab, dass er sich für 10 Jahre jünger ausgab und als 50jähriger zwei Frauen unter 25 aufgabelte, sich freute, dass die zu extremen Sachen bereit waren - und dann beide "kippten" und sich unwohl fühlten. Worauf er über ihre psychischen Diagnosen lästerte, als habe er nichts damit zu tun als doppelt so alter, ziemlich verantwortungsloser Dom.
Als ich ihn dann auch sortierte, warnte der dann auf seinem Profil, dass er mit Borderlinerinnen, Bipolaren und "sonstwie gestörten Frauen" (=ich:) nichts zu tun haben wollte. [Profil ist seit langem gelöscht].
Ich bin damn sehr viel kritischer geworden, weil ich nicht mit noch mal mit jemandem mit miesem Menschenbild und fragwürdigem Charakter intim sein will. Egal wie attraktiv.
Und meine ethische Nonmonogamie schließt auch mit ein, dass ich kein Vehikel fürs Fremdgehen sein will. Das schon sehr lange - bloß weil mir sexuelle Treue wumpe ist, heißt das noch lange nicht, dass ich Motiv bin, jemand Drittes zu hintergehen und zu verletzen.

×
×
  • Neu erstellen...