Moderator FETMod-Legolas Geschrieben August 4 Moderator vor 51 Minuten, schrieb Arasjal: Voll gut danke😊 aber wenn man die Antworten komplett auch mit löschen würde… dann würden die unangemessenen Beiträge auch im Zitat nicht mehr auftauchen.😉 Wenn was übersehen wurde, melde das doch bitte über die Meldefunktion, das kann dann ggf nachträglich bearbeitet werden. Es ist unnötig, sowas hier im Thema zu erwähnen. Deine zweite Reaktion hat nichts mit meiner Umsetzung zu tun und ist daher ebenfalls unpassend. Danke FETMod-Legolas
Glasseslover1978 Geschrieben August 4 Für mich ist letztendlich nur entscheidend, dass man sich einig ist und man die Tabus des Partners auch berücksichtigt und einhält. Alles darf nichts muss, da man sich für seine Vorlieben weder rechtfertigen noch schämen sollte, denn sie entstehen aus Gedanken, aus Phantasien und werden dann in Gefühle und Leidenschaft umgesetzt. Auch gibt es dazu eine immer auch eine Entstehungsgeschichte.
Veganbang Geschrieben am Donnerstag um 02:13 Hi zusammen, ich lebe vegan und bin sehr genau mit der Umsetzung. Ich finde es etwas schade, dass ich nicht zu den Stammtischen, den Clubs und Partys gehen kann, weil es da nichts veganes zu essen gibt. Ich bin momentan noch alleine, aber bei einer Spielepartnerin ist mir schon wichtig dass wir nur veganes Material verwenden.
Ro**** Geschrieben am Donnerstag um 07:23 vor 5 Stunden, schrieb Veganbang: Hi zusammen, ich lebe vegan und bin sehr genau mit der Umsetzung. Ich finde es etwas schade, dass ich nicht zu den Stammtischen, den Clubs und Partys gehen kann, weil es da nichts veganes zu essen gibt. Ich bin momentan noch alleine, aber bei einer Spielepartnerin ist mir schon wichtig dass wir nur veganes Material verwenden. Auf das Essen verzichten? Oder Salat wählen? Ich verstehe nicht warum man irgendwo nicht hin kann, weil man dort nicht ißt? Es geht doch nicht in erster Linie ums Essen in Clubs und auf Stammtischen?
Al**** Geschrieben am Donnerstag um 07:40 vor 5 Stunden, schrieb Veganbang: Hi zusammen, ich lebe vegan und bin sehr genau mit der Umsetzung. Ich finde es etwas schade, dass ich nicht zu den Stammtischen, den Clubs und Partys gehen kann, weil es da nichts veganes zu essen gibt. Ich bin momentan noch alleine, aber bei einer Spielepartnerin ist mir schon wichtig dass wir nur veganes Material verwenden. Hoffentlich hast du keine Haustiere die Fleisch essen 👀 Und das mit den Veranstaltungen kann ich nicht bestätigen. Gab immer Salat, bei Gluten oder Laktose wirds schon schwieriger wenn man nicht nur Salat essen will. Btw könnte man auch zuhause essen um das Problem gar nicht erst zu haben. Eher wäre dann das Problem das dort Leder (Möbel und tools) anwesend wären
La**** Geschrieben am Donnerstag um 13:38 vor 11 Stunden, schrieb Veganbang: Hi zusammen, ich lebe vegan und bin sehr genau mit der Umsetzung. Ich finde es etwas schade, dass ich nicht zu den Stammtischen, den Clubs und Partys gehen kann, weil es da nichts veganes zu essen gibt. Ich bin momentan noch alleine, aber bei einer Spielepartnerin ist mir schon wichtig dass wir nur veganes Material verwenden. Gehst du an keine Orte wo es kein Nicht-Veganes Essen gibt? Ich hatte damit bisher kein Problem. Zum Stammtisch nicht, weder im Lokal noch in privater Location in der Snacks selbst mitgebracht werden. Beim Fesseltreffen gibt es gar nicht immer was zu essen, nur wenn jemand freiwillig was mitbringt, das ist oft Obst, oft auch nicht vegan, aber wenn ich was Essen will back ich selbst was, letztens beispielsweise Zimtschnecken 🤷♀️
Igel Geschrieben am Donnerstag um 13:52 vor 12 Minuten, schrieb LadyViolet_: letztens beispielsweise Zimtschnecken ZimtSCHNECKEN? <- vegan? 😉
Al**** Geschrieben am Donnerstag um 13:56 (bearbeitet) vor 18 Minuten, schrieb LadyViolet_: Gehst du an keine Orte wo es kein Nicht-Veganes Essen gibt? Ich hatte damit bisher kein Problem. Zum Stammtisch nicht, weder im Lokal noch in privater Location in der Snacks selbst mitgebracht werden. Beim Fesseltreffen gibt es gar nicht immer was zu essen, nur wenn jemand freiwillig was mitbringt, das ist oft Obst, oft auch nicht vegan, aber wenn ich was Essen will back ich selbst was, letztens beispielsweise Zimtschnecken 🤷♀️ Wie macht ihr das bei Saft? Fragt ihr ob die veganen haben, gibt ja noch viele die mit gelantine geklärt werden 🫤 bearbeitet am Donnerstag um 13:56 von Alexiel_Mistress
La**** Geschrieben am Donnerstag um 14:09 vor 6 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress: Wie macht ihr das bei Saft? Fragt ihr ob die veganen haben, gibt ja noch viele die mit gelantine geklärt werden 🫤 Ich bin nicht so ein Saft-Trinker. Beim Stammtisch und Fesseltreff zu dem ich jetzt gehe gibt es keine Gastro da sieht man also die Packungen.. Ich bin aber auch inzwischen nicht mehr so streng. Das heißt ich esse auch Dinge von denen ich davon ausgehe, sie sind wahrscheinlich vegan (oder gerettete vegatarische Sachen) Ich trage gebrauchte unvegane Sachen, ich kaufe unvegane Sachen für Familienmitglieder und Haustiere und ich bin nicht generell konsumkritisch (weil das von der Systemkritik ablenkt) Für viele bin ich deswegen gar nicht vegan, mir egal 😅 Also würde in der Gastro wahrscheinlich den Wein und den Saft einfach trinken. Meistens ist der Saft in den urigen Bars aber auch naturtrüb
Veganbang Geschrieben am Donnerstag um 14:18 (bearbeitet) Ich gehe tatsächlich nicht an Orte, in denen es kein veganes Essen gibt. Ich bekomme nämlich schnell wieder Hunger. Ich muss dann die Location wieder verlassen oder etwas mitgebrachtes essen. Wenn das aber nicht erlaubt ist, wird es schwierig. bearbeitet am Donnerstag um 14:26 von Veganbang Buchstabe vergessen
Igel Geschrieben am Donnerstag um 14:58 vor 39 Minuten, schrieb Veganbang: Ich gehe tatsächlich nicht an Orte, in denen es kein veganes Essen gibt. Ich bekomme nämlich schnell wieder Hunger. Ich muss dann die Location wieder verlassen oder etwas mitgebrachtes essen. Wenn das aber nicht erlaubt ist, wird es schwierig. Tja, dann ist es aber wirklich schwierig.
Igel Geschrieben am Donnerstag um 15:09 vor 49 Minuten, schrieb LadyViolet_: Ich bin nicht so ein Saft-Trinker. Beim Stammtisch und Fesseltreff zu dem ich jetzt gehe gibt es keine Gastro da sieht man also die Packungen.. Ich bin aber auch inzwischen nicht mehr so streng. Das heißt ich esse auch Dinge von denen ich davon ausgehe, sie sind wahrscheinlich vegan (oder gerettete vegatarische Sachen) Ich trage gebrauchte unvegane Sachen, ich kaufe unvegane Sachen für Familienmitglieder und Haustiere und ich bin nicht generell konsumkritisch (weil das von der Systemkritik ablenkt) Für viele bin ich deswegen gar nicht vegan, mir egal 😅 Also würde in der Gastro wahrscheinlich den Wein und den Saft einfach trinken. Meistens ist der Saft in den urigen Bars aber auch naturtrüb Ja, das ist auch mein Stil, nur halt auf dem Vegetarier-Level. Ich werfe es nicht web, nur weil da Fleisch drin ist, aber nun mal da ist. Ich unterteile da in Realos und Fundis. Die veganen Fundis lassen alles weg, wenn da was Tierisches drin oder dran ist, die Realos überlegen, was im konkreten Fall sinnvoller ist (wobei „sinnvoll“ dann immer individuell ist). Meine Tochter war einige Jahre lang veganer Fundi, letztens hatte sie neue Schuhe an aus Leder. Daraufhin befragt sagte sie, dass die veganen Schuhe und Stiefel viel schneller kaputtgehen. Wandlung vom Fundi zum Realo.
Br**** Geschrieben vor 3 Stunden Interessant @Igel. Fundi und Realo...😂 Ja, aus Überzeugung kann man alles vegan kaufen. Hier kam allerdings bereits, dass vegan nicht zwangsläufig nachhaltiger ist. Für mich ist eine Lederpeitsche einfach etwas anderes und die hält ja Jahre... Aber abwägen muss am Ende jeder selbst. Die Frage, weg von vegan, jetzt mal allgemein gelesen: Ich glaube grundsätzlich vertragen Fetische und Kinks nur wenig Kompromisse. Einen Fetisch hat man ja ohnehin und möchte den ausleben. Der ist ja sehr gesetzt. Wenn es jetzt allgemein um DS und eine bdsm Dynamik geht, die erlaubt im Prinzip zwar Kompromisse an den ein oder anderen Stellen, aber mein Herr mochte es nie, wenn er nicht seine Art von Dominanz ausleben konnte oder ihm das Ganze einfach zu "abgespeckt" war. Ich denke, da möchten Doms auch gerne in ihrem Element sein. Ich habe, die Frage oben allgemein gelesen, zu Kompromissen grundsätzlich mal die KI befragt, weil ich das interessant fand und füge die Antwort hier noch mal ein (muss ich noch ein wenig sortieren). Vielleicht für einige interessant.
Br**** Geschrieben vor 3 Stunden (bearbeitet) Vorsicht, ein wenig Text. 🤭 Ich fand die Frage allgemein oben spannend, wie viele Kompromisse Kinks und Fetische vertragen. Ich habe die KI befragt, zunächst kurz allgemein zu Beziehungen. Danach zu bdsm und Fetischen. Hierbei lieferte sie mir die 3 Kernbereiche, welche sie thematisiert hat und in denen Kompromisse kaum bis nicht möglich sind, aber die dachte ich mir selbst auch schon. 1. DS als 24/7 Lebensform oder "aufs Schlafzimmer" begrenzt 2. Sadismus und Masochismus 3. Echte Fetische (keine Vorlieben) Zunächst schreibe ich etwas zu Partnerschaften allgemein: In der Paarpsychologie gilt: Es kommt nicht auf die bloße Anzahl der Zugeständnisse an, sondern auf deren Qualität und Ausgewogenheit. Toxische Kompromisse (Identitätsebene): Wenn Sie Ihre Grundwerte, Lebensziele oder Persönlichkeit dauerhaft verbiegen müssen, führt das zu Frust und emotionaler Erschöpfung. Das ist kein Kompromiss mehr, sondern Selbstaufgabe. Gesunde Kompromisse (Verhaltensebene): Diese betreffen den Alltag, die Freizeitgestaltung oder organisatorische Fragen. Außerdem ist es völlig gesund, wenn jeder Partner eigene Freiräume und getrennte Aktivitäten beibehält. Kommen wir zu bdsm und hier zu der Ausprägung von Machtgefällen --> DS Bedürfnisse nach Führung (oder Unterwerfung) lassen sich nicht einfach wegreduzieren oder "für den Partner" abstellen. Wer seine Kern-Bedürfnisse dauerhaft unterdrückt, wird emotional unzufrieden. Ein dominanter Part benötigt einen submissiven Part, dessen Grenzen und Wünsche zu den eigenen Impulsen passen. Klafft hier eine fundamentale Lücke, funktioniert das Machtgefälle nicht mehr authentisch. Es kommt nicht auf die bloße Anzahl der Vorlieben an, sondern auf deren Kompatibilität und Relevanz für die Partner: Die Toleranz für Kompromisse hängt stark davon vor, wie tief der Kink in der Persönlichkeit verankert ist: Der "nice-to-have"-Ansatz: Für manche ist BDSM eine spannende Würze im Sexleben. Wenn diese Paare Kompromisse eingehen (z. B. weniger Fesseln, mehr Vanilla), spüren sie zwar einen Verzicht, aber keine existenzielle Krise. Der Identitäts-Ansatz: Für viele Menschen – gerade in einer D/s-Beziehung – ist die Dynamik ein Grundbedürfnis wie die sexuelle Orientierung. Ein Sub, das tiefe psychologische Hingabe und Führung braucht, verkümmert in einer reinen Vanilla-Beziehung emotional. In einer 24/7 D/s Beziehung können Kompromisse über die Intensität, sowie Gestaltungsmöglichkeiten gefunden werden. Lösungen, die sich jedoch auf gelegentliche Sessions oder eine zeitweise Auslebung beschränken, sind keine Lösungen, sondern ein langsames Ersticken der eigenen Persönlichkeit. Sadismus & Masochismus Masochistischer Schmerz ist für Betroffene oft kathartisch, hochgradig befreiend und die primäre Brücke, um in den tiefen Sub-Space zu gelangen. Fällt das weg, bleibt die Sub permanent unbefriedigt und hungrig. Für eine echte Masochistin ist Schmerz kein „Bonus“ zum Sex, den man einfach durch mehr Sex oder andere Vorlieben ersetzen kann. Physischer Schmerz ist das Tor zur mentalen Entlastung, zum Sub-Space und zur tiefen Verbundenheit. Wenn ein Dom die Natur des Masochismus seiner Sub nicht versteht oder nicht akzeptieren kann, dass eine glückliche D/s-Beziehung nicht auf dem Verbiegen der eigenen Natur basiert, sondern auf der perfekten, ehrlichen Passung, wird diese langfristig nicht erfüllend sein. Das Gefühl der Unzulänglichkeit bei Ablehnung: Sub bekommt das Gefühl, mit ihren tiefsten Bedürfnissen „falsch“ oder „zu viel“ zu sein. Mögliche Kompromisse: Verschiebung auf die psychologische Ebene: Es wird geprüft, ob die Sub den Schmerz durch intensive psychologische Unterwerfung, Demütigung, sensorische Deprivation (Reizentzug) oder extreme Grenzerfahrungen im Bereich der Kontrolle (z. B. Keuschheit, strikte Regeln) kompensieren kann. Das funktioniert aber nur, wenn der Masochismus der Sub nicht rein physisch ist. Öffnung der Beziehung für Spielpartner (Kink-Sharing): Der Dom bleibt der emotionale und strukturelle Herr im Alltag (D/s), erlaubt der Sub aber, sich den rein physischen Masochismus bei einem "Cut-off-Sadisten" oder befreundeten Top auf Partys/Stammtischen zu holen. Das erfordert jedoch ein extrem hohes Maß an Vertrauen und emotionaler Reife. Die Sub bekommt den schmerzhaften Masochismus, den ihr Körper und ihre Psyche verlangen, in einem sicheren, abgesprochenen Rahmen von einem Sadisten, der genau daran Freude hat. Sadismus zieht seine sexuelle oder psychologische Energie aus der echten Freude am Beherrschen oder Schmerzzufügen. Sadismus und Masochismus leben von der Intensität, der psychologischen Spannung und der authentischen Hingabe. Wenn ein Sadist seine Neigung „nur ein bisschen“ oder gebremst auslebt, verliert die Dynamik ihre emotionale Ladung. Es fühlt sich für beide wie Scharade an. So wie eine Sub sich in der Unterwerfung fallen lassen möchte, muss sich auch der Sadist fallen lassen können. Er braucht das absolute Vertrauen, dass sein Gegenüber diese spezielle Form der Intensität will und psychisch verarbeiten kann. Ein ständiges „Auf-Eierschalen-Laufen“ zerstört den kathartischen, Zustand (den sogenannten Top Space), den der Sadist sucht. Kann die Sub darauf nicht eingehen, fühlt sich der Sadist in seinem tiefsten Inneren oft abgelehnt. Es fehlt die tiefgreifende Intimität, die entsteht, wenn zwei Menschen sich in ihren extremen Facetten bedingungslos annehmen. Das Verhungern der kreativen und gestalterischen Energie: Sadismus im BDSM ist oft ein aktiver, kreativer Prozess. Der Sadist inszeniert Szenen, testet Grenzen aus und steuert die Dynamik. Wenn die Sub hier enge, restriktive Grenzen setzt, die den Sadismus im Kern ersticken, wird dem Sadisten jede Ausdrucksmöglichkeit genommen.Es fühlt sich für ihn an, als müsste ein Maler Leinwände bemalen, darf aber nur eine einzige, blasse Farbe benutzen. Genau deshalb ist es ein fauler Kompromiss: Man kann nicht „ein bisschen“ sadistisch sein, ohne dass die Essenz dessen, was die Lust ausmacht, verloren geht. Im Top Space erlebt der Sadist eine tiefe, fast meditative Fokussierung und schöpferische Gestaltung. Die Befriedigung Schmerz oder extreme Reize zuzufügen und dabei die absolute Kontrolle zu behalten. Fetisch: Das Must-Have (Bedürfnis): Ist der Fetisch die einzige Möglichkeit, Erregung zu empfinden, sind Kompromisse kaum möglich. Ein dauerhafter Verzicht führt hier oft zu Frust oder dem Ausbrechen aus der Beziehung. Mögliche Kompromisse: Dosierung: Der Fetisch wird nicht jedes Mal, sondern nur zu bestimmten Zeiten oder Anlässen ausgelebt. Modifikation: Es werden nur Teile des Fetischs umgesetzt, die für beide Partner angenehm oder akzeptabel sind. Auslagerung: Das Paar vereinbart (z. B. durch eine Teilöffnung der Beziehung), dass der Fetisch außerhalb ausgelebt werden darf. Solo-Ausleben: Akzeptanz von Solo-Ausleben in der Partnerschaft: Ein Partner muss den Fetisch nicht aktiv teilen. Oft reicht es als Kompromiss schon, wenn der Partner toleriert, dass der andere einen Fetisch für sich alleine (z. B. im eigenen Zimmer, bei Abwesenheit, unter der Kleidung usw.) auslebt. Insgesamt: Wenn beide Partner experimentierfreudig sind und eine breite Schnittmenge haben, kann eine Beziehung Dutzende Vorlieben (z. B. Seile, Leder, Rollenspiele, Impact) harmonisch integrieren. Keinen einzigen kompatiblen Kern-Fetisch/Neigung: Wenn ein Partner ein absolutes Bedürfnis nach etwas hat, das der andere Part strikt ablehnt oder verabscheut, ist das meist ein unlösbarer Widerspruch und führt unweigerlich dazu, dass eine Seite leidet oder frustriert ist. Spannend bleibt, wie solche Paare langfristig damit umgehen. Oft führt Unkompatibilität im BDSM entweder zur Trennung oder zur Öffnung der Beziehung. bearbeitet vor 3 Stunden von Bratty_Lo
Ro**** Geschrieben vor 3 Stunden vor 20 Minuten, schrieb Bratty_Lo: Vorsicht, ein wenig Text. 🤭 Ich fand die Frage allgemein oben spannend, wie viele Kompromisse Kinks und Fetische vertragen. Ich habe die KI befragt, zunächst kurz allgemein zu Beziehungen. Danach zu bdsm und Fetischen. Hierbei lieferte sie mir die 3 Kernbereiche, welche sie thematisiert hat und in denen Kompromisse kaum bis nicht möglich sind, aber die dachte ich mir selbst auch schon. 1. DS als 24/7 Lebensform oder "aufs Schlafzimmer" begrenzt 2. Sadismus und Masochismus 3. Echte Fetische (keine Vorlieben) Zunächst schreibe ich etwas zu Partnerschaften allgemein: In der Paarpsychologie gilt: Es kommt nicht auf die bloße Anzahl der Zugeständnisse an, sondern auf deren Qualität und Ausgewogenheit. Toxische Kompromisse (Identitätsebene): Wenn Sie Ihre Grundwerte, Lebensziele oder Persönlichkeit dauerhaft verbiegen müssen, führt das zu Frust und emotionaler Erschöpfung. Das ist kein Kompromiss mehr, sondern Selbstaufgabe. Gesunde Kompromisse (Verhaltensebene): Diese betreffen den Alltag, die Freizeitgestaltung oder organisatorische Fragen. Außerdem ist es völlig gesund, wenn jeder Partner eigene Freiräume und getrennte Aktivitäten beibehält. Kommen wir zu bdsm und hier zu der Ausprägung von Machtgefällen --> DS Bedürfnisse nach Führung (oder Unterwerfung) lassen sich nicht einfach wegreduzieren oder "für den Partner" abstellen. Wer seine Kern-Bedürfnisse dauerhaft unterdrückt, wird emotional unzufrieden. Ein dominanter Part benötigt einen submissiven Part, dessen Grenzen und Wünsche zu den eigenen Impulsen passen. Klafft hier eine fundamentale Lücke, funktioniert das Machtgefälle nicht mehr authentisch. Es kommt nicht auf die bloße Anzahl der Vorlieben an, sondern auf deren Kompatibilität und Relevanz für die Partner: Die Toleranz für Kompromisse hängt stark davon vor, wie tief der Kink in der Persönlichkeit verankert ist: Der "nice-to-have"-Ansatz: Für manche ist BDSM eine spannende Würze im Sexleben. Wenn diese Paare Kompromisse eingehen (z. B. weniger Fesseln, mehr Vanilla), spüren sie zwar einen Verzicht, aber keine existenzielle Krise. Der Identitäts-Ansatz: Für viele Menschen – gerade in einer D/s-Beziehung – ist die Dynamik ein Grundbedürfnis wie die sexuelle Orientierung. Ein Sub, das tiefe psychologische Hingabe und Führung braucht, verkümmert in einer reinen Vanilla-Beziehung emotional. In einer 24/7 D/s Beziehung können Kompromisse über die Intensität, sowie Gestaltungsmöglichkeiten gefunden werden. Lösungen, die sich jedoch auf gelegentliche Sessions oder eine zeitweise Auslebung beschränken, sind keine Lösungen, sondern ein langsames Ersticken der eigenen Persönlichkeit. Sadismus & Masochismus Masochistischer Schmerz ist für Betroffene oft kathartisch, hochgradig befreiend und die primäre Brücke, um in den tiefen Sub-Space zu gelangen. Fällt das weg, bleibt die Sub permanent unbefriedigt und hungrig. Für eine echte Masochistin ist Schmerz kein „Bonus“ zum Sex, den man einfach durch mehr Sex oder andere Vorlieben ersetzen kann. Physischer Schmerz ist das Tor zur mentalen Entlastung, zum Sub-Space und zur tiefen Verbundenheit. Wenn ein Dom die Natur des Masochismus seiner Sub nicht versteht oder nicht akzeptieren kann, dass eine glückliche D/s-Beziehung nicht auf dem Verbiegen der eigenen Natur basiert, sondern auf der perfekten, ehrlichen Passung, wird diese langfristig nicht erfüllend sein. Das Gefühl der Unzulänglichkeit bei Ablehnung: Sub bekommt das Gefühl, mit ihren tiefsten Bedürfnissen „falsch“ oder „zu viel“ zu sein. Mögliche Kompromisse: Verschiebung auf die psychologische Ebene: Es wird geprüft, ob die Sub den Schmerz durch intensive psychologische Unterwerfung, Demütigung, sensorische Deprivation (Reizentzug) oder extreme Grenzerfahrungen im Bereich der Kontrolle (z. B. Keuschheit, strikte Regeln) kompensieren kann. Das funktioniert aber nur, wenn der Masochismus der Sub nicht rein physisch ist. Öffnung der Beziehung für Spielpartner (Kink-Sharing): Der Dom bleibt der emotionale und strukturelle Herr im Alltag (D/s), erlaubt der Sub aber, sich den rein physischen Masochismus bei einem "Cut-off-Sadisten" oder befreundeten Top auf Partys/Stammtischen zu holen. Das erfordert jedoch ein extrem hohes Maß an Vertrauen und emotionaler Reife. Die Sub bekommt den schmerzhaften Masochismus, den ihr Körper und ihre Psyche verlangen, in einem sicheren, abgesprochenen Rahmen von einem Sadisten, der genau daran Freude hat. Sadismus zieht seine sexuelle oder psychologische Energie aus der echten Freude am Beherrschen oder Schmerzzufügen. Sadismus und Masochismus leben von der Intensität, der psychologischen Spannung und der authentischen Hingabe. Wenn ein Sadist seine Neigung „nur ein bisschen“ oder gebremst auslebt, verliert die Dynamik ihre emotionale Ladung. Es fühlt sich für beide wie Scharade an. So wie eine Sub sich in der Unterwerfung fallen lassen möchte, muss sich auch der Sadist fallen lassen können. Er braucht das absolute Vertrauen, dass sein Gegenüber diese spezielle Form der Intensität will und psychisch verarbeiten kann. Ein ständiges „Auf-Eierschalen-Laufen“ zerstört den kathartischen, Zustand (den sogenannten Top Space), den der Sadist sucht. Kann die Sub darauf nicht eingehen, fühlt sich der Sadist in seinem tiefsten Inneren oft abgelehnt. Es fehlt die tiefgreifende Intimität, die entsteht, wenn zwei Menschen sich in ihren extremen Facetten bedingungslos annehmen. Das Verhungern der kreativen und gestalterischen Energie: Sadismus im BDSM ist oft ein aktiver, kreativer Prozess. Der Sadist inszeniert Szenen, testet Grenzen aus und steuert die Dynamik. Wenn die Sub hier enge, restriktive Grenzen setzt, die den Sadismus im Kern ersticken, wird dem Sadisten jede Ausdrucksmöglichkeit genommen.Es fühlt sich für ihn an, als müsste ein Maler Leinwände bemalen, darf aber nur eine einzige, blasse Farbe benutzen. Genau deshalb ist es ein fauler Kompromiss: Man kann nicht „ein bisschen“ sadistisch sein, ohne dass die Essenz dessen, was die Lust ausmacht, verloren geht. Im Top Space erlebt der Sadist eine tiefe, fast meditative Fokussierung und schöpferische Gestaltung. Die Befriedigung Schmerz oder extreme Reize zuzufügen und dabei die absolute Kontrolle zu behalten. Fetisch: Das Must-Have (Bedürfnis): Ist der Fetisch die einzige Möglichkeit, Erregung zu empfinden, sind Kompromisse kaum möglich. Ein dauerhafter Verzicht führt hier oft zu Frust oder dem Ausbrechen aus der Beziehung. Mögliche Kompromisse: Dosierung: Der Fetisch wird nicht jedes Mal, sondern nur zu bestimmten Zeiten oder Anlässen ausgelebt. Modifikation: Es werden nur Teile des Fetischs umgesetzt, die für beide Partner angenehm oder akzeptabel sind. Auslagerung: Das Paar vereinbart (z. B. durch eine Teilöffnung der Beziehung), dass der Fetisch außerhalb ausgelebt werden darf. Solo-Ausleben: Akzeptanz von Solo-Ausleben in der Partnerschaft: Ein Partner muss den Fetisch nicht aktiv teilen. Oft reicht es als Kompromiss schon, wenn der Partner toleriert, dass der andere einen Fetisch für sich alleine (z. B. im eigenen Zimmer, bei Abwesenheit, unter der Kleidung usw.) auslebt. Insgesamt: Wenn beide Partner experimentierfreudig sind und eine breite Schnittmenge haben, kann eine Beziehung Dutzende Vorlieben (z. B. Seile, Leder, Rollenspiele, Impact) harmonisch integrieren. Keinen einzigen kompatiblen Kern-Fetisch/Neigung: Wenn ein Partner ein absolutes Bedürfnis nach etwas hat, das der andere Part strikt ablehnt oder verabscheut, ist das meist ein unlösbarer Widerspruch und führt unweigerlich dazu, dass eine Seite leidet oder frustriert ist. Spannend bleibt, wie solche Paare langfristig damit umgehen. Oft führt Unkompatibilität im BDSM entweder zur Trennung oder zur Öffnung der Beziehung. Ich hatte echt vor das zu lesen 🤭 ... Aber nö ...😒
Br**** Geschrieben vor 2 Stunden 😅 Vielleicht ist hier irgendwann nichts los und dann überwindest du dich. Einige Passagen finde ich recht spannend. Bdsm ist komplex @Rosenrot82...🤭 Nein, ich mag es tatsächlich auch easy going und ist es bei uns auch. Aber eben auch, weil da Kompromisse grundsätzlich keine Rolle spielen...🤔 Und das ist schon oft genug so ein Thema. Wobei jeder Kompromisse eingehen kann, es dürfen nur keine "faulen", bzw. unauthentische sein.
Ro**** Geschrieben vor 10 Minuten vor 2 Stunden, schrieb Bratty_Lo: 😅 Vielleicht ist hier irgendwann nichts los und dann überwindest du dich. Einige Passagen finde ich recht spannend. Bdsm ist komplex @Rosenrot82...🤭 Nein, ich mag es tatsächlich auch easy going und ist es bei uns auch. Aber eben auch, weil da Kompromisse grundsätzlich keine Rolle spielen...🤔 Und das ist schon oft genug so ein Thema. Wobei jeder Kompromisse eingehen kann, es dürfen nur keine "faulen", bzw. unauthentische sein. Keine Ahnung was in dem KI Text jetzt als "easy going" bezeichnet wird. Aber wenn du es magst, ist es doch das richtige für dich.
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