Si**** Geschrieben vor 4 Stunden vor 2 Minuten, schrieb Rosenrot82: Und zu diesem Konsens und so weiter sage ich jetzt mal nix. Weil es mich irgendwie nicht betrifft. Warum glauben hier alle, deren Beziehung auf einem Metakonsens basiert, dass sie der Metakonsens nicht betreffen würde? Vielleicht weil sie gleichzeitig für die gesetzliche Abschaffung des Metakonsens im sexuellen Bereich sind?
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ro**** Geschrieben vor 4 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. vor 5 Minuten, schrieb SirTorben: Warum glauben hier alle, deren Beziehung auf einem Metakonsens basiert, dass sie der Metakonsens nicht betreffen würde? Vielleicht weil sie gleichzeitig für die gesetzliche Abschaffung des Metakonsens im sexuellen Bereich sind? Der Master ist mein Gesetz. Was interessiert mich etwas anderes? Der Beitrag "nur ja heißt ja" ist für mich schon zu spät. Aber für die Verbrechen an Menschen, die nach so einem Gesetzesbeschluß geschehen, für diese Opfer ist es wichtig. Mich selbst betrifft nichts davon. Und weißt du auch warum? Weil ich schon so ziemlich alles durch hab, gibt nichts mehr hier - das zählt. Und als ich eben @Bratty_Lo geantwortet habe, habe ich nicht an Gesetze gedacht. Ja es ist wichtig - aber wie gesagt mir persönlich kann es egal sein.
Si**** Geschrieben vor 4 Stunden (bearbeitet) vor 9 Minuten, schrieb Rosenrot82: Der Master ist mein Gesetz. Was interessiert mich etwas anderes? Der Beitrag "nur ja heißt ja" ist für mich schon zu spät. Aber für die Verbrechen an Menschen, die nach so einem Gesetzesbeschluß geschehen, für diese Opfer ist es wichtig. Mich selbst betrifft nichts davon. Und weißt du auch warum? Weil ich schon so ziemlich alles durch hab, gibt nichts mehr hier - das zählt. Und als ich eben @Bratty_Lo geantwortet habe, habe ich nicht an Gesetze gedacht. Ja es ist wichtig - aber wie gesagt mir persönlich kann es egal sein. Ich wollte hier sicher kein anderes Thema aufwärmen. Nee, das würd ich mir nicht nochmal antun und persönlich ist mir das auch egal. Ich fand nur die Erklärung von @Bratty_Lo gut: vor 2 Stunden, schrieb Bratty_Lo: Prinzip Metakonsens wird irgendwie nicht gerafft bearbeitet vor 4 Stunden von SirTorben
Ro**** Geschrieben vor 4 Stunden vor 7 Minuten, schrieb SirTorben: Ich wollte hier sicher kein anderes Thema aufwärmen. Nee, das würd ich mir nicht nochmal antun und persönlich ist mir das auch egal. Ich fand nur die Erklärung von @Bratty_Lo gut: Wenn du das gleich so geschrieben hättest, hätte ich es auch gerafft 😅
Br**** Geschrieben vor 3 Stunden Hoffentlich fragt man auf irgendwelchen Veranstaltungen noch meinen Herrn und nicht irgendwann mich! Vielleicht muss man das alles auch erstmal genauer studieren. 🤭 Ich muss das auch nicht jedem Stino im Detail erzählen @Rosenrot82. Ich meinte nur, die Probleme haben manchmal bdsm'ler mehr selbst...😉 Bei mir im Umfeld gibt es da auch keine bestimmten radikalen Ansichten und so. Ist alles easy...
Ro**** Geschrieben vor 3 Stunden vor 2 Minuten, schrieb Bratty_Lo: Hoffentlich fragt man auf irgendwelchen Veranstaltungen noch meinen Herrn und nicht irgendwann mich! Vielleicht muss man das alles auch erstmal genauer studieren. 🤭 Ich muss das auch nicht jedem Stino im Detail erzählen @Rosenrot82. Ich meinte nur, die Probleme haben manchmal bdsm'ler mehr selbst...😉 Bei mir im Umfeld gibt es da auch keine bestimmten radikalen Ansichten und so. Ist alles easy... Ich kann grade gedanklich nicht folgen. Welche radikalen Ansichten gibt es nicht bei dir im Umfeld? Anti-BDSM ? 😅 Anti-Stino? Ich habe kein Umfeld in diesem Sinne. Ich bin also frei von den meisten Einflüssen. Und dafür bin ich überaus dankbar. Ich bin voll und ganz auf das wesentliche konzentriert. Und gerade merke ich, dass ich zu diesem nur ja heißt ja Ding - gar nichts fühle. Ich mag es einfach mitgerissen zu werden. Aber eigentlich steckt dahinter nicht immer eine Überzeugung. Ich weiß dann einfach was richtig wäre, und Menschen mögen das im Allgemeinen. Dinge die eben richtig sind. Und das gefällt mir irgendwie.
Br**** Geschrieben vor 3 Stunden vor 1 Minute, schrieb Rosenrot82: Welche radikalen Ansichten gibt es nicht bei dir im Umfeld? Anti-BDSM ? 😅 Ach Anti Männer und gendern und diese ganzen woke Geschichten. Ist auch egal, wird OT. Aber einige schreiben ja lieber darüber als über bdsm...
Dies ist ein beliebter Beitrag. Arasjal Geschrieben vor 2 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. Um mal aufs Thema zurück zu kommen ich würde zb niemals mit Menschen etwas machen die zb etwas gegen Gendern haben.. Bdsm inkludiert ja irgendwie alle Menschen 😊 ebenso Menschen die Permanent politische Kampfbegriffe verwenden obwohl es hier verboten ist. Nur um auf diese Themen zu lenken und damit ragebait zu provozieren.🤷♀️ da kann der Rest noch so gut passen.
Br**** Geschrieben vor 1 Stunde vor 47 Minuten, schrieb Arasjal: Bdsm inkludiert ja irgendwie alle Menschen 😊 Das sollte auch nicht anders gemeint sein @Arasjal 😉 Wir kennen selbst Trans, Homosexuelle usw. Wo das keine Pflicht ist, empfinde ich das als unflüssige Sprache der Ideologie wegen. Für mich ist ohnehin logisch, dass alle gleich sind. Ich als Frau habe da auch nichts dagegen, wenn es "Lehrer" heißt (gut, man könnte Lehrerschaft schreiben, aber dieses ohne Fluss und per Zwang da immer ausweichen, gefällt mir nicht). Dass es unter Lehrern tatsächlich auch weibliche Menschen, also LehrerINNEN gibt, ist recht logisch für mich...😅 Fühle mich aber 0 angegriffen, wenn man jetzt die "männliche" (eine allgemeine Form) nimmt... Aber auch das ist ok, wenn man dann nach sowas auswählt. Für mich wäre immer die Neigung am wichtigsten. Ob jetzt vegan, ob der nen Hund hat oder nicht, raucht, Kinder, in vielerlei Hinsicht maximal offen... Tatsächlich können solche Dinge aber auch Themen sein. Wenn dann Entfernung, Alter und hier und da hinzukommt, wirds irgendwann eng... Aber all das ist ja auch in Ordnung. Ich muss ehrlich sein, dass ich gegen extreme Einstellungen auch was habe, aber Neigung, Passung, Humor, da wären mir viele Dinge wichtiger als dass der hier und da ne andere Meinung hätte...
Br**** Geschrieben vor 1 Stunde Und jetzt sind wir allgemein bei Kompromissen und Passung allgemein. Meiner Meinung nach, spielt die Neigung wirklich ganz oben eine Rolle. Wenn das einfach in dir ist... und die Erfahrungen: bei wie vielen passt das mit der Neigung nicht und dann sind die nicht ehrlich... müssen als faulen Kompromiss da was öffnen und beklagen sich hier und dies und das... Nee. Ist doch Blödsinn. Kann die noch so lieb und nett und freundlich sein... Macht dann keinen Sinn. 🙃
Arasjal Geschrieben vor 1 Stunde Vor 11 Minuten , schrieb Bratty_Lo: Das sollte auch nicht anders gemeint sein @Arasjal 😉 Wir kennen selbst Trans, Homosexuelle usw. Wo das keine Pflicht ist, empfinde ich das als unflüssige Sprache der Ideologie wegen. Für mich ist ohnehin logisch, dass alle gleich sind. Ich als Frau habe da auch nichts dagegen, wenn es "Lehrer" heißt (gut, man könnte Lehrerschaft schreiben, aber dieses ohne Fluss und per Zwang da immer ausweichen, gefällt mir nicht). Dass es unter Lehrern tatsächlich auch weibliche Menschen, also LehrerINNEN gibt, ist recht logisch für mich...😅 Fühle mich aber 0 angegriffen, wenn man jetzt die "männliche" (eine allgemeine Form) nimmt... Aber auch das ist ok, wenn man dann nach sowas auswählt. Für mich wäre immer die Neigung am wichtigsten. Ob jetzt vegan, ob der nen Hund hat oder nicht, raucht, Kinder, in vielerlei Hinsicht maximal offen... Tatsächlich können solche Dinge aber auch Themen sein. Wenn dann Entfernung, Alter und hier und da hinzukommt, wirds irgendwann eng... Aber all das ist ja auch in Ordnung. Ich muss ehrlich sein, dass ich gegen extreme Einstellungen auch was habe, aber Neigung, Passung, Humor, da wären mir viele Dinge wichtiger als dass der hier und da ne andere Meinung hätte... Ja nu warum sollte man homosexuelle denn gendern🤣 auch nicht jede Transperson musste gendern🤷♀️🤦♂️ ist halt bisl uninformiert deine Aussage. Und mal erlich wenn jemand Wert darauf legt ist Oki… dich betrifft es ja nicht. Da kann es dir egal sein wasn Luxus. Am Ende ist es wie mit ADHS usw.. und deine Aussagen hier sind sehr Radikal teilweise.
Br**** Geschrieben vor 1 Stunde Siehste, ich bin so allgemein, dass ich nicht mal weiß, wer das mit dem Gendern besser oder schlechter findet...😅 vor 2 Minuten, schrieb Arasjal: Am Ende ist es wie mit ADHS usw.. Habe ich ja selbst und will da jetzt echt nicht groß ne Besonderheit sein...
Arasjal Geschrieben vor 1 Stunde Vor 15 Minuten , schrieb Bratty_Lo: Das sollte auch nicht anders gemeint sein @Arasjal 😉 Wir kennen selbst Trans, Homosexuelle usw. Wo das keine Pflicht ist, empfinde ich das als unflüssige Sprache der Ideologie wegen. Für mich ist ohnehin logisch, dass alle gleich sind. Ich als Frau habe da auch nichts dagegen, wenn es "Lehrer" heißt (gut, man könnte Lehrerschaft schreiben, aber dieses ohne Fluss und per Zwang da immer ausweichen, gefällt mir nicht). Dass es unter Lehrern tatsächlich auch weibliche Menschen, also LehrerINNEN gibt, ist recht logisch für mich...😅 Fühle mich aber 0 angegriffen, wenn man jetzt die "männliche" (eine allgemeine Form) nimmt... Aber auch das ist ok, wenn man dann nach sowas auswählt. Für mich wäre immer die Neigung am wichtigsten. Ob jetzt vegan, ob der nen Hund hat oder nicht, raucht, Kinder, in vielerlei Hinsicht maximal offen... Tatsächlich können solche Dinge aber auch Themen sein. Wenn dann Entfernung, Alter und hier und da hinzukommt, wirds irgendwann eng... Aber all das ist ja auch in Ordnung. Ich muss ehrlich sein, dass ich gegen extreme Einstellungen auch was habe, aber Neigung, Passung, Humor, da wären mir viele Dinge wichtiger als dass der hier und da ne andere Meinung hätte... Aber willste jetzt lieber übers gendern reden oder über Bdsm? Ist ja scheinbar nen Thema für dich?😅
Arasjal Geschrieben vor 1 Stunde Vor 2 Minuten , schrieb Bratty_Lo: Siehste, ich bin so allgemein, dass ich nicht mal weiß, wer das mit dem Gendern besser oder schlechter findet...😅 Habe ich ja selbst und will da jetzt echt nicht groß ne Besonderheit sein... Ja das mit deinem ADHS wissen wir doch alle hier🤷♀️ das ewige aufgezwinge nervt und hat nichts mit Bdsm zu tun
Br**** Geschrieben vor 1 Stunde vor 2 Minuten, schrieb Arasjal: Ja das mit deinem ADHS wissen wir doch alle hier🤷♀️ Ja und ich betone, dass ich da jetzt keine Extrawurst möchte (wenn mein Herr es in Kleinigkeiten so sieht, ok. Aber die hat jeder irgendwie). Bdsm ist ja noch weniger recht. Warte auf meinen Herrn. Der hatte nen Wildunfall und sein Handy ist aus... vor 12 Minuten, schrieb Arasjal: auch nicht jede Transperson musste gendern🤷♀️🤦♂️ Die eine doch, die andere nicht, dann ist der beleidigt... Kann ich nichts mit anfangen. (Privat kann man das regeln), ansonsten einfach alles allgemein...
Arasjal Geschrieben vor 1 Stunde Vor 3 Minuten , schrieb Bratty_Lo: Die eine doch, die andere nicht, dann ist der beleidigt... Kann ich nichts mit anfangen. (Privat kann man das regeln), ansonsten einfach alles allgemein... Ich sage lass die Leute gendern wenn sie es wollen und wenn sie es nicht tun Oki… ganz schön Radikal im Gegensatz zu deiner Meinung oder? Wenn u eine Transfrau mit männlichen Pronomen ansprichst ist die beleidigt weil sie eine Frau ist🤷♀️ hoppla 😬 was für Zicken🤦♂️
Arasjal Geschrieben vor 1 Stunde Vor 5 Minuten , schrieb Bratty_Lo: Die eine doch, die andere nicht, dann ist der beleidigt... Kann ich nichts mit anfangen. (Privat kann man das regeln), ansonsten einfach alles allgemein... Btw du fängst hier gerade mit gendern als Thema an und das ist oft so… irgendwer haut random so etwas in Themen raus… und dann heißt es das immer andere davon reden 🤷♀️ sry aber das ist peinlich und offensichtlich.
Br**** Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) vor 25 Minuten, schrieb Arasjal: Ich sage lass die Leute gendern wenn sie es wollen und wenn sie es nicht tun Oki Dann sind wir uns einig. 😃 Wenn Sie es tun, ok. Und wenn nicht halt auch. vor 25 Minuten, schrieb Arasjal: Wenn u eine Transfrau mit männlichen Pronomen ansprichst ist die beleidigt weil sie eine Frau ist🤷♀️ hoppla 😬 was für Zicken🤦♂️ Keine Ahnung. Wollte da jetzt nicht draus hinaus, auf diese Dinge, wann da wer beleidigt ist. 🤷♀️ Ich mache das wie angegeben beim Geschlecht oder gewünscht. Sonst allgemein, aber nicht ständig *** Sprache oder so. Zicken sind ja einige Frauen. Das hat mit Trans nichts zu tun. Aber wenn man sich mal vertut, auch wegen fehlender Informationen, kann man das ja lösen. Muss niemand an die Decke gehen... bearbeitet vor 58 Minuten von Bratty_Lo
Arasjal Geschrieben vor 1 Stunde Vor 4 Minuten , schrieb Bratty_Lo: Keine Ahnung. Wollte da jetzt nicht draus hinaus, auf diese Dinge, wann da wer beleidigt ist. 🤷♀️ Du solltest aber auch drauf achten das bewusst das falsche Pronomen benutzen..teuer werden kann 😊 besonders wenn man darauf hingewiesen wird. Das mal am Rande. Und es eigentlich nicht so schwer ist. Ich sag zb die Person… tut mir nicht weh. Du genderst auch jeden Tag… weisst das aber scheinbar nicht. Ich verlasse jetzt mal wieder den OT Bereich. Reingehauen
Arasjal Geschrieben vor 1 Stunde Vor 9 Minuten , schrieb Bratty_Lo: Keine Ahnung. Wollte da jetzt nicht draus hinaus, auf diese Dinge, wann da wer beleidigt ist. 🤷♀️ Oh ein Ding noch wenn du nicht einschätzen kannst warum ein falsches Pronomen jemand beleidigen kann… dann weißt du nichtmal warum Menschen gendern?🤣🤣🤣 sry aber wie witzig ist das bitte.
He**** Geschrieben vor 9 Minuten vor 14 Stunden, schrieb Bratty_Lo: Vorsicht, ein wenig Text. 🤭 Ich fand die Frage allgemein oben spannend, wie viele Kompromisse Kinks und Fetische vertragen. Ich habe die KI befragt, zunächst kurz allgemein zu Beziehungen. Danach zu bdsm und Fetischen. Hierbei lieferte sie mir die 3 Kernbereiche, welche sie thematisiert hat und in denen Kompromisse kaum bis nicht möglich sind, aber die dachte ich mir selbst auch schon. 1. DS als 24/7 Lebensform oder "aufs Schlafzimmer" begrenzt 2. Sadismus und Masochismus 3. Echte Fetische (keine Vorlieben) Zunächst schreibe ich etwas zu Partnerschaften allgemein: In der Paarpsychologie gilt: Es kommt nicht auf die bloße Anzahl der Zugeständnisse an, sondern auf deren Qualität und Ausgewogenheit. Toxische Kompromisse (Identitätsebene): Wenn Sie Ihre Grundwerte, Lebensziele oder Persönlichkeit dauerhaft verbiegen müssen, führt das zu Frust und emotionaler Erschöpfung. Das ist kein Kompromiss mehr, sondern Selbstaufgabe. Gesunde Kompromisse (Verhaltensebene): Diese betreffen den Alltag, die Freizeitgestaltung oder organisatorische Fragen. Außerdem ist es völlig gesund, wenn jeder Partner eigene Freiräume und getrennte Aktivitäten beibehält. Kommen wir zu bdsm und hier zu der Ausprägung von Machtgefällen --> DS Bedürfnisse nach Führung (oder Unterwerfung) lassen sich nicht einfach wegreduzieren oder "für den Partner" abstellen. Wer seine Kern-Bedürfnisse dauerhaft unterdrückt, wird emotional unzufrieden. Ein dominanter Part benötigt einen submissiven Part, dessen Grenzen und Wünsche zu den eigenen Impulsen passen. Klafft hier eine fundamentale Lücke, funktioniert das Machtgefälle nicht mehr authentisch. Es kommt nicht auf die bloße Anzahl der Vorlieben an, sondern auf deren Kompatibilität und Relevanz für die Partner: Die Toleranz für Kompromisse hängt stark davon vor, wie tief der Kink in der Persönlichkeit verankert ist: Der "nice-to-have"-Ansatz: Für manche ist BDSM eine spannende Würze im Sexleben. Wenn diese Paare Kompromisse eingehen (z. B. weniger Fesseln, mehr Vanilla), spüren sie zwar einen Verzicht, aber keine existenzielle Krise. Der Identitäts-Ansatz: Für viele Menschen – gerade in einer D/s-Beziehung – ist die Dynamik ein Grundbedürfnis wie die sexuelle Orientierung. Ein Sub, das tiefe psychologische Hingabe und Führung braucht, verkümmert in einer reinen Vanilla-Beziehung emotional. In einer 24/7 D/s Beziehung können Kompromisse über die Intensität, sowie Gestaltungsmöglichkeiten gefunden werden. Lösungen, die sich jedoch auf gelegentliche Sessions oder eine zeitweise Auslebung beschränken, sind keine Lösungen, sondern ein langsames Ersticken der eigenen Persönlichkeit. Sadismus & Masochismus Masochistischer Schmerz ist für Betroffene oft kathartisch, hochgradig befreiend und die primäre Brücke, um in den tiefen Sub-Space zu gelangen. Fällt das weg, bleibt die Sub permanent unbefriedigt und hungrig. Für eine echte Masochistin ist Schmerz kein „Bonus“ zum Sex, den man einfach durch mehr Sex oder andere Vorlieben ersetzen kann. Physischer Schmerz ist das Tor zur mentalen Entlastung, zum Sub-Space und zur tiefen Verbundenheit. Wenn ein Dom die Natur des Masochismus seiner Sub nicht versteht oder nicht akzeptieren kann, dass eine glückliche D/s-Beziehung nicht auf dem Verbiegen der eigenen Natur basiert, sondern auf der perfekten, ehrlichen Passung, wird diese langfristig nicht erfüllend sein. Das Gefühl der Unzulänglichkeit bei Ablehnung: Sub bekommt das Gefühl, mit ihren tiefsten Bedürfnissen „falsch“ oder „zu viel“ zu sein. Mögliche Kompromisse: Verschiebung auf die psychologische Ebene: Es wird geprüft, ob die Sub den Schmerz durch intensive psychologische Unterwerfung, Demütigung, sensorische Deprivation (Reizentzug) oder extreme Grenzerfahrungen im Bereich der Kontrolle (z. B. Keuschheit, strikte Regeln) kompensieren kann. Das funktioniert aber nur, wenn der Masochismus der Sub nicht rein physisch ist. Öffnung der Beziehung für Spielpartner (Kink-Sharing): Der Dom bleibt der emotionale und strukturelle Herr im Alltag (D/s), erlaubt der Sub aber, sich den rein physischen Masochismus bei einem "Cut-off-Sadisten" oder befreundeten Top auf Partys/Stammtischen zu holen. Das erfordert jedoch ein extrem hohes Maß an Vertrauen und emotionaler Reife. Die Sub bekommt den schmerzhaften Masochismus, den ihr Körper und ihre Psyche verlangen, in einem sicheren, abgesprochenen Rahmen von einem Sadisten, der genau daran Freude hat. Sadismus zieht seine sexuelle oder psychologische Energie aus der echten Freude am Beherrschen oder Schmerzzufügen. Sadismus und Masochismus leben von der Intensität, der psychologischen Spannung und der authentischen Hingabe. Wenn ein Sadist seine Neigung „nur ein bisschen“ oder gebremst auslebt, verliert die Dynamik ihre emotionale Ladung. Es fühlt sich für beide wie Scharade an. So wie eine Sub sich in der Unterwerfung fallen lassen möchte, muss sich auch der Sadist fallen lassen können. Er braucht das absolute Vertrauen, dass sein Gegenüber diese spezielle Form der Intensität will und psychisch verarbeiten kann. Ein ständiges „Auf-Eierschalen-Laufen“ zerstört den kathartischen, Zustand (den sogenannten Top Space), den der Sadist sucht. Kann die Sub darauf nicht eingehen, fühlt sich der Sadist in seinem tiefsten Inneren oft abgelehnt. Es fehlt die tiefgreifende Intimität, die entsteht, wenn zwei Menschen sich in ihren extremen Facetten bedingungslos annehmen. Das Verhungern der kreativen und gestalterischen Energie: Sadismus im BDSM ist oft ein aktiver, kreativer Prozess. Der Sadist inszeniert Szenen, testet Grenzen aus und steuert die Dynamik. Wenn die Sub hier enge, restriktive Grenzen setzt, die den Sadismus im Kern ersticken, wird dem Sadisten jede Ausdrucksmöglichkeit genommen.Es fühlt sich für ihn an, als müsste ein Maler Leinwände bemalen, darf aber nur eine einzige, blasse Farbe benutzen. Genau deshalb ist es ein fauler Kompromiss: Man kann nicht „ein bisschen“ sadistisch sein, ohne dass die Essenz dessen, was die Lust ausmacht, verloren geht. Im Top Space erlebt der Sadist eine tiefe, fast meditative Fokussierung und schöpferische Gestaltung. Die Befriedigung Schmerz oder extreme Reize zuzufügen und dabei die absolute Kontrolle zu behalten. Fetisch: Das Must-Have (Bedürfnis): Ist der Fetisch die einzige Möglichkeit, Erregung zu empfinden, sind Kompromisse kaum möglich. Ein dauerhafter Verzicht führt hier oft zu Frust oder dem Ausbrechen aus der Beziehung. Mögliche Kompromisse: Dosierung: Der Fetisch wird nicht jedes Mal, sondern nur zu bestimmten Zeiten oder Anlässen ausgelebt. Modifikation: Es werden nur Teile des Fetischs umgesetzt, die für beide Partner angenehm oder akzeptabel sind. Auslagerung: Das Paar vereinbart (z. B. durch eine Teilöffnung der Beziehung), dass der Fetisch außerhalb ausgelebt werden darf. Solo-Ausleben: Akzeptanz von Solo-Ausleben in der Partnerschaft: Ein Partner muss den Fetisch nicht aktiv teilen. Oft reicht es als Kompromiss schon, wenn der Partner toleriert, dass der andere einen Fetisch für sich alleine (z. B. im eigenen Zimmer, bei Abwesenheit, unter der Kleidung usw.) auslebt. Insgesamt: Wenn beide Partner experimentierfreudig sind und eine breite Schnittmenge haben, kann eine Beziehung Dutzende Vorlieben (z. B. Seile, Leder, Rollenspiele, Impact) harmonisch integrieren. Keinen einzigen kompatiblen Kern-Fetisch/Neigung: Wenn ein Partner ein absolutes Bedürfnis nach etwas hat, das der andere Part strikt ablehnt oder verabscheut, ist das meist ein unlösbarer Widerspruch und führt unweigerlich dazu, dass eine Seite leidet oder frustriert ist. Spannend bleibt, wie solche Paare langfristig damit umgehen. Oft führt Unkompatibilität im BDSM entweder zur Trennung oder zur Öffnung der Beziehung. ... auch wenn der beitrag sehr ausführlich ist, hab ich ihn gelesen und kann aus eigenem erleben manches davon bestätigen ... inkl. der varianten ... trennung oder öffnung ... wobei letzteres, also die öffnung öfter nur eine zwischenstation zur trennung war
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