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Würdet ihr ..


OnlyWomenForDevGirl

Empfohlener Beitrag

Vor 12 Minuten , schrieb lexy_01:

Schlicht und einfach Nein!
Es ist quatsch das es dazu gehört. Es gibt kein Handbuch dafür und sollte für jede Seite Lust, Spaß und Befriedigung der Bedürfnisse bedeuten. Alles andere finde ich absolut respektlos und schadet so einer Beziehung und dessen Vertrauen enorm!

Ich hab die betroffenden Personen danach auch jedes mal kommemtarlos blockiert. Seh es nämlich genau so wie du

ich habe es probiert, weil ich die harte Grenze nicht ganz verstanden hatte.... diese Beziehung wurde zu Recht von ihr beendet!

aber man lernt dazu und jetzt bin ich ein klarer verfechter: harte grenzen sind harte grenzen, ganz egal wie lächerlich sie dir auch erscheinen mögen! sollte irgendjemand das nicht respektieren, dann solltest du dich ganz schnell von dieser Person entfernen. (ja, ich habe keinen kontakt mehr zu der Sub, aber das habe ich verdient)

Nur zur Info: Ich war diese Herrin nicht. :P Ich stehe auf gayporn, aber wenn ein Sub nicht drauf steht, dann halt nicht. Nur ich muss sagen, dass manche Subs es trotzdem machen und dann glücklich sind, wenn ich glücklich bin. Generell finde ich dass du mit der Herrin, die du hier beschreibst nichts mehr machen solltest, da du als Sub offenbar nicht das geben kannst, was sie geil findet und du dich von ihr unter Druck gesetzt fühlst. Solche Dynamiken sind so nervig, für beide Seiten. Sie wird SICHER einen Sub finden, der auch Sex mit Männern akzeptiert und wenn sie das sehr wichtig findet, dann sollte sie sich so jemanden suchen statt dich zu zwingen. Und du solltest entweder up-leveln oder klare Grenzen ziehen und ihr klar sagen, dass ihr euch nicht mehr seht, wenn sie dich drängen oder zwingen will. Sag ihr dass Sex mit Männern ein No Go für dich ist. Fertig.

Vor 9 Minuten , schrieb OnlyWomenForDevGirl:

Ich danke euch allen. Habe schon kurzzeitig an mir selber gezweifelt, aber das bestärkt mich darin dann auch den Kontakt zu der Person zu beenden.

Muss eine etwas komische Herrin sein, wenn sie nicht weiß, dass es eine Trillion Subs da draußen gibt, die ihr das geben können, was sie will.

Definitiv NEIN!

Mein Wirken als Herr bezieht sich auf das Fördern und Fordern VORHANDENER Neigungen, nicht darauf Neigungen zu konstruieren, die gar nicht vorhanden sind, was eh nicht geht. Allerdings erwarte ich bei vorhandenen Neigungen eben auch die Bereitschaft eines sehr weitgehenden Annehmens dieser Neigungen. Da gibt es dann keinen Wunschzettel. Aber wenn die VORHANDENEN Neigungen nicht meinen Vorstellungen entsprechen, kommt es gar nicht zu einer Beziehung mit mir.

@OnlyWomenForDevGirl grundsätzlich ist Einvernehmlichkeit das oberste Prinzip und es gibt nichts, was dazu gehören würde. Wenn etwas für jemanden unbedingt sein muss, was du absolut nicht möchtest, dann passt das eben einfach nicht und man schaut weiter, ob jemand anderes zu einem passen würde...

Aber ich zwinge eine Spielpartnerin auch schonmal zu Dingen, die sie nicht möchte - aber da merke ich am Widerstand schon ziemlich gut, wie weit ich dabei gehen kann und ich hab dabei im Auge, was es mit ihr macht. Nur ist das über die Zeit gewachsen, dass ich das so machen kann, in der ich mich hab beweisen müssen, dass ich jederzeit auf sie aufpassen werde und es hinterher gut gewesen sein wird...

Grenzen zu verschiedenen gehört eben für manche mit dazu - aber das passiert eben nicht mit Gewalt, sondern über wachsendes Vertrauen.

Ein "auf keinen Fall" wird da einfach nicht hinterfragt und ich spreche solche Themen auch nicht von mir aus an - manches bleibt da einfach eine Grenze und anderes wird vielleicht doch über die Neugier zu einem 'sehr gerne"...

Ein " das finde ich doof' oder "mag ich nicht" ignoriere ich aber einfach, wenn ich das so möchte und ein "bitte nicht das" führt oft dazu, dass ich etwas moch schlimmeres mache. Ich finde es einfach unterhaltsam, wenn sich jemand selbst in sein "Unglück" reitet.

Jedes Tabu von heute kann ein Vielleicht von übermorgen sein - aber das erzwingt man nicht. Erst Recht nicht, schon bevor man überhaupt die Verbindung zueinander hat, die das möglich machen könnte...

Dein Körper - deine Entscheidung was damit passieren darf

Ich halte das auch für völligen Quatsch..  "Müssen" ist schonmal garnicht.. denn, beide Seiten lassen sich auf die Verbindung ein um ein harmonisches miteinander zu erleben.. selbst im dom/dev Kontext. Da gehört NICHTS automatisch dazu.. Wer etwas so strikt fordert, wovon er weiß dass es seinem Gegenüber so überhaupt nicht zusagt oder mit seiner Einstellung absolut nicht vereinbar ist, hat die Logik einer Dom/Dev Verbindung so überhaupt nicht verstanden..

"Tolle Harmonie in den 'meisten' Bereichen" ist leider eine beliebte Methode, um Menschen zu manipulieren.
Der dominante Part missbraucht hier nicht seine Machtstellung, sondern, was ich noch viel schlimmer finde, die Sympathie, Loyalität und Zuneigung des Sub.
Das hat nichts mit Schwäche zu tun.
Gerade als Sub möchte man gerne gefallen.
Manche Subs fürchten dann den Verlust ihrer Dom oder ihres Doms, wenn sie Anweisungen verweigern.

Jeder Beteiligte, sowohl Dom als auch Sub, sollten sich stets bewusst sein, welche Privilegien, aber auch Verantwortung in ihrem Bereich liegt.

Als Sub hat man sich selbst und seine persönliche Freiheit, je nach vorheriger Absprache, ein Stück weit aufgegeben, um sich dem dominanten Part zu unterwerfen.
Dies verpflichtet zu einem Gehorsam in den zuvor gesetzten Grenzen, der unabdingbar ist und, bei Nichtbefolgung, sanktioniert wird.
Die teilweise Aufgabe dieser persönlichen Freiheiten wird dafür aber mit Aufmerksamkeit, Zuwendung, Sicherheit, Führung und einer allgemeinen Stabilität, einer Konstanten im eigenen Leben belohnt.
Im Falle einer romantischen Beziehung zwischen Dom und Sub kann das sogar erfüllend für beide sein.
Es kann DAS Fundament schlechthin der gemeinsamen Liebe sein, wenn Vertrauen und Zuneigung, Gehorsam und Fürsorge für beide die Richtschnur (oder Leine) des Lebens sind.

Was man als Sub nämlich nie vergessen sollte:
Wenn man das Halsband ablegt, hält der dominante Part ab dieser Sekunde nur noch einen bedeutungslosen Lederriemen in der Hand.
Die Leine verbindet in BEIDE Richtungen.

Der dominante Part hingegen hat das Recht und das Privileg, woe oben bereits erwähnt, vom devoten Part die Aufgabe gewisser Freiheiten und die Befolgung gewisser Regeln einzufordern.
Diese Freiheitseinschränkungen und Regeln werden zumeist vor dem Beginn der D/S Beziehung abgesprochen.
Der dominante Part hat ab diesem Zeitpunkt das Recht, vom Sub die Befolgung einzufordern und Verstöße zu sanktionieren.
Natürlich genießt der dominante Part dadurch gewisse Privilegien. Der oder die Sub gibt sich und seinen Körper in den gesetzten Grenzen in die Hände des dominanten Parts und nimmt an, was gefordert wird. Dazu gehören auch Schmerzen, je nach Absprache.
Es verlangt vom dominanten Part aber auch einiges ab.
Sie/er muss ihren/seinen Tag ja auch entsprechend strukturieren, um Zeitfenster für die gemeinsame Rituale zu schaffen.
Das bedeutet durchaus Aufwand, Konzentration und Verantwortung. Manche Subs tendieren dazu, den Aufwand zu übersehen, den der dominante Part damit hat.
Aus diesem Grund bevorzugen einige das 1 zu 1 Modell, da ein dominanter Part, der mehrere Subs betreut, regelrecht Buchführung betreiben muss, um neben dem alltäglichen Leben nicht den Überblick zu verlieren.
Außerdem fühlt es sich so bedeutend persönlicher an.

Der dominante Part genießt die Kontrolle. Wenn sich Sub dieser ab einem gewissen Punkt nicht mehr unterwerfen will, kann dies durchaus zur Beendigung der Beziehung führen.
Also sollte Sub durchaus achtsam sein, wie sehr sie oder er Regeln verletzt oder aushebelt.
Der dominante Part ist nicht dazu da, Sub zu bespaßen, sonder zu führen.
Verweigert Sub es, geführt zu werden, kann Dom ebenso seine Konsequenzen daraus ziehen.

Was aber ein ganz bedeutender Teil jeder D/S Dynamik ist, ist die vorherige Absprache.
Alles, was bei der Absprache unerwähnt geblieben ist, wird zu einer Grauzone, die beliebig ausgelegt werden kann.
Deshalb ist absolute Ehrlichkeit bei dieser Absprache so wichtig.
Beide Seiten müssen ganz klar kommunizieren, was sie wollen, brauchen und erwarten und was klare No-Gos sind.
Natürlich sind diese Absprachen nicht in Stein gemeißelt und können angepasst werden.
Wenn sie jedoch schon vorher klar festgelegt worden sind, darf dies niemals EINSEITIG geschehen.

Sub darf nicht auf einmal Freiheiten einfordern, die sie vorher bereitwillig abgegeben hat, oder Pflichten verweigern, denen zugestimmt worden ist.
Dom darf aber ebenso wenig auf einmal willkürlich noch bestehende Freiheiten einschränken oder Pflichten hinzufügen, die nicht Teil der Absprache waren.

Beide Verhaltensweisen sind ein klarer Verstoß und ein Vertrauensbruch.

Und Vertrauen ist das Höchste Gut in jeder D/S-Beziehung.
Für beide Seiten.

Fazit:
Hier wird bewusst eine Grenze überschritten, die sich für Dich nicht einfach nur "nicht gut", sondern verletzend und schlecht anfühlt.
Dazu hat die Herrin kein Recht.
Weil es eben NICHT halt mal eben so dazugehört, dass Du alles mit Dir machen lässt.

Du bist immer noch ein Mensch mit Gefühlen und kein 'Ding'.
Wer Dich nicht respektvoll behandeln und Deine berechtigten Grenzen respektieren kann, hat Deine Unterwerfung nicht verdient.

Ich habe kein Recht, Dir zu sagen, was Du zu tun oder zu lassen hast.

Ich bitte Dich nur, Dir anhand meiner Ausführungen selbst ein Bild zu machen, was Dj für gut und richtig hältst.

Meine Worte sind auch nur MEINE persönliche Wahrnehmung.
Jeder darf das gerne anders sehen und mir widersprechen.

Nur als Randnotiz... Ich bin devot veranlagt und
schreibe selten bis nie hier im Forum.
Wenn ich mich also mal äußere, dann weil in meinem Beschützerinstinkt-Zentrum die Alarmsirenen losgehen.

Mit den besten Grüßen!

Wer sich als Sklavin/sklave zum Eigentum des dominanten Parts hingibt, tut dies nicht aus Willkür. Diese Entscheidung wird bewusst getroffen und geht mit Vertrauen einher. Ein dominanter Part der seine Sklaven/in zu etwas zwingen muss, hat nicht verstanden was seine/ihre Position oder Rolle ist.

Es gibt sklaven die bewusst zustimmen das Recht auf Tabus abzugeben. Ohne so eine Zustimmung sind diese aber ein no Go für jeden Dom.

Eine Sklavin zu haben bedeutet nicht Zwang, es bedeutet Hingabe auf beiden Seiten. Wer mit dieser Verantwortung nicht umgehen kann, sollte sie nicht haben.

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