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Ideen gesucht! BDSM eher nur mit Bindung möglich. Situation komplex.


CallhimCrow

Empfohlener Beitrag

Umfangreicher Text. BDSM ist für mich ein tiefergehendes Thema. Nur jemand mit dem mich emotional etwas verbindet, bereitet mir wirklich Freude und Lust und leidet mit Mehrwert, platt gesagt. Ich teile immer am Anfang mit im Austausch, dass es eine Fortsetzung geben darf, wenn beide cool damit sind. Leider lässt es sich nicht vermeiden, dass man auch auf jemanden trifft, für den "Top Hopping" zum Lifestyle gehört. Dieses Wochenende habe ich Zeit mit jemandem verbracht, wo das Interesse gegenseitig vorhanden ist, das Kennenlernen fortzusetzen.

Als Sub stell ich mir das Schwierig vor, aber man kann das sicherlich kommunizieren, nicht als Unsicherheit, sondern als Bedürfnis. Als Dom bietet sich da die Möglichkeit Spielelemente im Laufe des Kennenlernens einzubauen die niederschwelliger sind und sich auch zum Herantasten eignen. Andersrum will man ja auch Sehen wie jemand mit bestimmten Situationen umgeht oder auf sie anspricht. Da kann man ja als Dom auch nicht direkt sagen, ob das passt und was wird. Es ist ein Tanz.

Und da würde ich auch keinem Sub raten direkt auf Blankoconsent zu gehen, sondern jedes einzelne Ding einzeln zu bestätigen wenn es sich gut anfühlt. Wenn du Situation drin bist, merkst du das schon, wie es sich anfühlt. Ich wäre dann beispielsweise so, ich habe dann diese Idee für diese kleine Sache und habe das Gefühl, das könnte passen, da frage ich was die andere Person von der Idee hält und wie es ihr gefallen würde und beschreibe was ich mir dabei vorstelle und denke sehr transparent. Da gibt es natürlich auch verschiedene Dom-Typen. Nämlich welche die Geheimnisvoll und Mysteriös sein wollen und gerne mit Überraschungen überwältigen. Und andere die wie ich sehr genau sagen, was Sache ist. Und wenn du mit jemanden dran bist, der mit dir und deinen Bedürfnissen da matcht, klappt das auf einmal so viel besser als du das jetzt befürchtest. 

(bearbeitet)
vor 51 Minuten, schrieb GroundControlNDS:

Umfangreicher Text. BDSM ist für mich ein tiefergehendes Thema. Nur jemand mit dem mich emotional etwas verbindet, bereitet mir wirklich Freude und Lust und leidet mit Mehrwert, platt gesagt. Ich teile immer am Anfang mit im Austausch, dass es eine Fortsetzung geben darf, wenn beide cool damit sind. Leider lässt es sich nicht vermeiden, dass man auch auf jemanden trifft, für den "Top Hopping" zum Lifestyle gehört. Dieses Wochenende habe ich Zeit mit jemandem verbracht, wo das Interesse gegenseitig vorhanden ist, das Kennenlernen fortzusetzen.

Ich vermute auch dass es das für viele ist, zumindest wurde mir mal so einiges verraten in Gesprächen mit dominanten Frauen die länger unterwegs waren. 

Aber das ist schon ein lebenlanges Thema, egal um was es geht, dass ich schwer mit der Dissonanz zwischen der Maske im Alltag und Öffentlichkeit der Menschen und dem was ich spüre und "sehe", klarkommen kann. Man kann auch sagen ich mag keinen "Fake". Aber mir ist mittlerweile auch klar, dass Öffentlichkeit nicht ohne Grund so genannt wird, privat ist eben was anderes.

 

vor 38 Minuten, schrieb LadyViolet_:

Als Sub stell ich mir das Schwierig vor, aber man kann das sicherlich kommunizieren, nicht als Unsicherheit, sondern als Bedürfnis. Als Dom bietet sich da die Möglichkeit Spielelemente im Laufe des Kennenlernens einzubauen die niederschwelliger sind und sich auch zum Herantasten eignen. Andersrum will man ja auch Sehen wie jemand mit bestimmten Situationen umgeht oder auf sie anspricht. Da kann man ja als Dom auch nicht direkt sagen, ob das passt und was wird. Es ist ein Tanz.

Das "Sub Sein" kann je nach Gegenüber wahnsinnig in Gefühle stürzen und da ist die riesen Sehnsucht das alles endlich mal zu zu lassen, da wäre eine distanzierte Frau die gähnt über jemanden der in Gefühlsgedöhns landet natürlich äußerst ungut. 

 

Kann sein dass es bei mir auch etwas Richtung "Little" geht, aber dafür müsst ich noch tiefer reingehen. 

bearbeitet von CallhimCrow

ja aber deine Überlegungen klingen sehr theoretisch. Glaubst du nicht dass es in der Situation, wenn es sich gut und sicher anfühlt, ganz anders sich gestaltet?

Naja es sind Erfahrungswerte dass es die 2-3 mal unangebracht war, als es iim Leben passierte. Ich musste mich aber auch erst besser verstehen. 

 

Und grad auf Internetportalen ließt man sehr häufig scheinbar kühl distanzierte Texte, wo ich auch schon las wie "gelangweilt" manche dominante oder sadistische Frauen über Männer waren, die damit Gefühle verbinden oder mehr wollen. 

 

Und auf Stammtischen ist mir teils die Kinnlade runter gefallen, da viele mehrere Gegenüber haben (vor allem viele Frauen) und ich ganz woanders stehe und vielleicht auch einfach anders bin. 

 

Was ich zumindest merkte ist, dass es ohne "Ebene" auch gar nicht so sehr Spaß machte und danach nicht sonderlich erfüllend war, außer ne Strichliste abhaken zu können (würde man sie führen) dass man mal Praktik XY ausprobiert hat. 

 

Deshalb ist mir eigentlich auch sehr klar, dass ich sowas gar nicht mehr suche, außer es würde sich im Partyaffekt mal ergeben - diese Momente eben. Aber dann wäre mir eh eher nach "Gruppen" als nur ein Gegenüber.

 

Klar allgemein ist es etwas problematisch, da muss ich eben das Wagnis eingehen. Ich muss ja für mich selbst auch sehen ob es passt, und Spannung benötigt es meist eben ein wenig, ein Spiel, oder wie du es nanntest "Tanz". 

 

Könnte sein dass ich selbst überhaupt kein Interesse entwickel, wenn von Anfang an gleich "Spiel-los" die Realität kommuniziert würde.

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