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Sein/Ihr Lustobjekt?


Dom_76

Empfohlener Beitrag

Für mich ist Sex in keinster Weise sekundär. Und, BDSM ohne Sex geht für mich und meine Sub überhaupt nicht. Es erregt uns zu spielen und bringt uns soweit, dass die Orgasmen beim Sex enorm sind! Aber, es gibt ja immer solche und solche...

Ich finde die Vielfalt macht es faszinierend. Man kann S/m und D/s und Sex. Oder nur S/m und Sex. Oder mal nur kurz S/m oder D/s zum Appetit anregen.
Da gibt es weder Regeln noch Grenzen,nur Fantasie.

Ich trenne die penetration auch von bdsm, da ich asexuell bin und rein sm ds auslebe brauche ich das andere nicht, bei mir findet sm ds im Kopf statt und nicht zwischen den Beinen

Mich erregen die Handlungen schon, aber meine Reaktion darauf muss nichts Sexuelles sein. Evtl hebe ich mir die Erinnerung für später auf.

Vor 9 Minuten , schrieb SubRomy81:

Ich trenne die penetration auch von bdsm, da ich asexuell bin und rein sm ds auslebe brauche ich das andere nicht, bei mir findet sm ds im Kopf statt und nicht zwischen den Beinen

Same.

@Seilfuchsdie Defintion von Sex war hier nicht gefragt, zumal ihn jeder anders definiert und ich nichts vorweg nehmen wollte. Der Thread heißt „Sein/Ihr Lustobjekt“und somit schlägt die Kritik fehl. Es ist alles gesagt. Die Meinungen hierzu sind bisher vielfältig, wie man lesen kann. Mich persönlich erregt jedes Mal der Gedanke, dass die Submissive willentlich und tabulos sein Lustobjekt sein und benutzt werden will. Für andere ist das nichts und das ist auch gut so! @kleiner_phönixhat es kurz und knapp auf den Punkt gebracht. ^^ Meow

Keiner der Buchstaben B D S M steht für Sex. Insofern sind das per Definition verschiedene Dinge, die natürlich jeder nach Lust und Laune vermengen kann.

Auch bei D/S Szenarien wie Benutzung und Fremdbenutzung, steht die Unterwerfung im Mittelpunkt, die sexuell ausgelebt wird. Ohne BDSM Mindset wäre es einfach swingen, oder Partnertausch, ist auch schön.

Wenn ich für meinen Dom zum Lustobjekt werde, dann wird er auch für mich zum Lustobjekt. Denn seine Lust, die er meinetwegen verspürt, steigert automatisch mein Lustempfinden.

Und je länger er seine Lust genießt, umso stärker wird mein Begehren ihm seine Befriedigung erfüllen zu dürfen. 

vor 4 Stunden, schrieb Silky:

Wenn ich für meinen Dom zum Lustobjekt werde, dann wird er auch für mich zum Lustobjekt. Denn seine Lust, die er meinetwegen verspürt, steigert automatisch mein Lustempfinden.

Und je länger er seine Lust genießt, umso stärker wird mein Begehren ihm seine Befriedigung erfüllen zu dürfen. 

@Silkydas klingt für mich richtig gut und gesund. Bin begeistert von Deiner kurzen Ausführung, so soll es sein.

vor 5 Stunden, schrieb Windgust:

Und wenn du für jemand anderen als Lustobjekt Verwendung findest, @Silky?

Woran denkst du dabei?

Einen ONS oder an ausleihen, MMF oder Affäre, vielleicht auch sonstige Spielereien?

vor 1 Stunde, schrieb Dom_76:

@Silkydas klingt für mich richtig gut und gesund. Bin begeistert von Deiner kurzen Ausführung, so soll es sein.

Seit ich mir meiner Devotion bewusst bin und diese lieben gelernt habe, weiß ich, dass mich alles andere langweilt und einfach nur abturnt.

Tatsächlich habe ich erst durch BDSM Lustempfinden kennengelernt. Zuvor habe ich meine Befriedigung für mich alleine gelebt.

vor 2 Stunden, schrieb Silky:

Woran denkst du dabei?

Einen ONS oder an ausleihen, MMF oder Affäre, vielleicht auch sonstige Spielereien?

Da du einen Herrn hast, kommt wohl nur Verleih oder Fremdbenutzung dafür in Frage.

vor 48 Minuten, schrieb Windgust:

Da du einen Herrn hast, kommt wohl nur Verleih oder Fremdbenutzung dafür in Frage.

Wenn es nach deinen Regeln ginge.

Das einzige Erlebnis, welches ich mit meinem (damaligen) Dom und einem weiteren Mann erleben durfte, war mein erster MMF. Bei dem mein Dom erst während des Geschehens dazu kam.

Aber ja, dieser Mann hat mich seine Lust spüren lassen und diese hat sich ebenfalls auf mich übertragen. Nur fehlte ihm eben das 'Führungspotential' und wusste nicht mit meiner Submission umzugehen. 

Diese Situation war für mich auch sehr erkenntnisreich. 

Um deine Frage zu beantworten; Ja, auch bei einem anderen Mann kann diese Lust aufkommen. Jedoch muss er fähig sein die Führung zu übernehmen, sonst endet die ganze 'Mühe' ganz schlicht in einem (physischen) Orgasmus, den er sich selber vermutlich befriedigender hätte geben können.

Am 30.8.2026 at 14:17, schrieb Feenwesen:

Ich finde die Vielfalt macht es faszinierend. Man kann S/m und D/s und Sex. Oder nur S/m und Sex. Oder mal nur kurz S/m oder D/s zum Appetit anregen.
Da gibt es weder Regeln noch Grenzen,nur Fantasie.

Vielfalt ist immer gut @Feenwesen! Gefesselt am Baum, tief im Wald „wo niemand deine Schreie hört“ klingt brisant zum Beispiel, braucht Vertrauen und hatte ich auch nur mit langjährigen Partnerinnen. Schreie gab es selten, Sex meist keinen und dennoch war es erregend von vornherein. Ich zog es vor, sie unten herum zu entkleiden. Ansonsten war es nicht so aufregend, wie es zunächst klingt. Es war irgendwie wie zu Hause, eben nur einfach im Wald. Prinzipiell mag ich öffentliche Orte für S/M und dort spielt Sex eher keine Rolle. 

Am 30.8.2026 at 14:17, schrieb LadyViolet_:

Die Frage ist doch auch was Sex ist, wie man das definiert. Wenn man sich die Beiträge durchliest, geht es dann sehr oft eben doch um Sexualität, Erotik und Lust. Da wird dann Sex als das verstanden, was man in der Vanillawelt, im Fernsehen, in Magazinen für Sex hält: Rein und Raus und Stöhnen. Sobald aber kein Penis irgendwo reingesteckt wird, oder keine Orgasmen stattfinden, zählt es für viele nicht zum Sex. Und dann gibt es natürlich tatsächlich auch Non-Sexuelles BDSM wo es eben ausschließlich um SM, Fesseln, Dominanz und dergleichen geht, die auf einer emotionalen, körperlichen, mentalen oder sonstigen Ebene für eine Befriedigung sorgt, aber eben nicht auf der sexuellen Ebene. Öfter aber findet es sicherlich auf mehreren Ebenen gleichzeitig statt.

Für mich ist die sexuelle Ebene insofern sekundär, dass sie nicht essentiell ist. Essentiell ist meistens das Mentale, kann aber auch beim Shibari das Sensuelle sein.  Sexuell muss es mich nicht befriedigen oder ansprechen, aber mental und emotional unbedingt. Es darf sexuell ansprechend sein, aber es muss nicht und manchmal ist die Gefahr dass das Sexuelle auch den anderen Bereichen den Raum wegnimmt wenn es zu sehr auf Geilheit rausläuft und man auch die andere Person nicht mehr so gut auf anderen Ebenen catchen kann weil sie komplett horny ist und kein Blut mehr im Kopf. 

Aber am Schönsten eben finde ich und glaube auch viele andere wenn es so "ganzheitlich" ist, also ganz viele Ebenen angesprochen und stimuliert werden und ganz breit erlebt werden.

 

Hier kommt für mich etwas Entscheidendes zum Ausdruck @LadyViolet_. Wenn man Sex nicht vorher schon ausschließt, ist alles viel entspannter und es kommt auch nicht unbedingt dazu. Diese Dynamik im BDSM und das nötige Vertrauen bedienen ein besonderes Mindset und ich denke, es ist nicht jedem klar. „Alles kann, nichts muss“ wäre hier eine viel schönere Ansage, auch wenn die Formulierung manchmal etwas überstrapaziert wurde. Vorher einen Teil für die Session auszuschließen, klingt für mich nach „wasch mich, aber mach mich nicht nass“. Es stellt sich auch die Frage nach echtem Machtgefälle, wenn es Regeln und NoGos gibt. Diese resultieren sicher meist aus vorherigen Erfahrungen, was man zu verstehen versucht. Natürlich hat das alles nichts damit zu tun, wenn man asexuell ist. Jeder kann sich überlegen, ob er es so will und ob ihm das reicht. Mir gefällt nur nicht, wenn von manchen Gruppenmitgliedern das Sexuelle abgewertet wird. Welchen Eindruck muss das bei Unerfahrenen, also Anfängern hinterlassen?

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