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Was ist los mit den Männern


me****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)

Es geht also weiter mit Mimimi. Logisch. Wird aber nicht besser dadurch.
 

vor 3 Stunden, schrieb Strafe-muss-sein:

Das ist so ein Umfeld wo die Situation bereits so verfahren und die Fronten verhärtet sind, dass es schwierig wird, das wieder geradezubiegen (zumindest auf Gesellschaftsebene - im Einzelfall mag dein Ansatz durchaus funktionieren).

Wenn sich das ändern soll, dann wird das nur über ganz vereinzelte einzelne Einzelfälle funktionieren, egal wie verfahren die Situation auch sein mag. Aber anders geht es nicht. 

Es bleibt dabei: Ein jeder mache es besser, so wie er es kann. Die einzige Chance ist, dass es immer mehr so machen. 

Das Mimimi hilft nur dafür, sich bewusst zu werden, wie schlimm es ist. Aber Vorsicht, allzu viel Mimimi kann auch schnell zu Frustration führen. Also: Besser machen. Ich gebe zu, es ist nicht einfach und dazu auch sehr zeitintensiv. Aber es geht.

bearbeitet von Igel
vor 19 Minuten, schrieb LadyViolet_:

Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass Männer früher "besser" waren und damit mein ich aufmerksamer, respektvoller, ernsthafter ect. Frauen sind heutzutage sehr sehr unzufrieden mit Männern, aber ich glaube eben nicht dass sie sich schlechter verhalten, sondern sogar etwas besser. Frauen lassen Männern ja gar nicht mehr so viel durchgehen. Und sie sind unzufrieden, weil ein Umbruch stattfindet. Was einst normal war, wird zurecht hinterfragt. Das macht erstmal unglücklich und unzufrieden und frustriert. Niemand möchte mehr was der "Standard Mann" zu bieten hat. Er muss sich reflektieren und regelrecht über sich hinaus wachsen, sich schmerzhaften gesellschaftlichen Fragen stellen. Den sexistischen Humor loswerden, lernen sich zurückzunehmen usw. Früher hat man ihnen das durchgehen lassen. Sie waren nicht besser.

Ich finde diesen Beitrag wirklich unmöglich! Auf mich wirkt er stark pauschalisierend, abwertend und in Teilen auch sexistisch.

Was sollen diese pauschalisierenden Behauptungen über Männer und Frauen? Man kann doch nicht Männer als Gruppe zu einem gesellschaftlichen Problem oder Entwicklungsprojekt erklären.

„Frauen sind heutzutage sehr unzufrieden mit Männern“, „niemand möchte mehr, was der Standard-Mann zu bieten hat“, Männer müssten sich grundsätzlich reflektieren, zurücknehmen und über sich hinauswachsen – das sind ziemlich weitreichende Aussagen über Millionen völlig unterschiedliche Menschen.

Und was soll überhaupt der „Standard-Mann“ sein? 

 

(bearbeitet)
vor 16 Minuten, schrieb LadyViolet_:

Doch natürlich. Das Problem heißt Patriarchat. Und das habe ich mir nicht ausgedacht 🤷‍♀️ 

Daraus folgt nicht, dass man Männer pauschal als gesellschaftliches Problem oder als grundsätzlich problematische Gruppe darstellen kann. Von Männern Selbstreflexion einzufordern, die eigenen Pauschalisierungen aber offenbar gar nicht zu hinterfragen, wirkt auf mich wie eine ziemliche Doppelmoral.

bearbeitet von Kapitän_Nemo
vor 9 Minuten, schrieb Kapitän_Nemo:

Ich finde diesen Beitrag wirklich unmöglich! Auf mich wirkt er stark pauschalisierend, abwertend und in Teilen auch sexistisch.

Was sollen diese pauschalisierenden Behauptungen über Männer und Frauen? Man kann doch nicht Männer als Gruppe zu einem gesellschaftlichen Problem oder Entwicklungsprojekt erklären.

„Frauen sind heutzutage sehr unzufrieden mit Männern“, „niemand möchte mehr, was der Standard-Mann zu bieten hat“, Männer müssten sich grundsätzlich reflektieren, zurücknehmen und über sich hinauswachsen – das sind ziemlich weitreichende Aussagen über Millionen völlig unterschiedliche Menschen.

Und was soll überhaupt der „Standard-Mann“ sein? 

Das finde ich ja interessant, denn ich fand den Beitrag von @LadyViolet_ echt bedenkenswert und interessant. Sie hat da das Thema von einem anderen Blickwinkel aus betrachtet und gleichzeitig mehr in die Breite geschaut. 

Aber okay, Du, @Kapitän_Nemo, findest das unmöglich und empfindest das abwertend. 

Es gab in den 80ern ein Lied (von Ina Deter), das handelte und hieß: "Neue Männer braucht das Land". Die Männer, die sich Ina Deter damals wünschte, sind jetzt, gut 40 bis 50 Jahre später, schon wieder total überholt, damals fand ich ihre Ideen aber ganz gut und passend. So ist das eben mit dem gesellschaftlichen Wandel und deren Entwicklung.

vor 4 Minuten, schrieb Kapitän_Nemo:

... Von Männern Selbstreflexion einzufordern, die eigenen Pauschalisierungen aber offenbar gar nicht zu hinterfragen, wirkt auf mich wie eine ziemliche Doppelmoral.

Okay, @LadyViolet_ hätte ihre Statements auch auf alte Frauenrollen und überhaupt auf überholtes Denken und Handeln beziehen können, aber von Grundsatz her finde ich ihre Sichtweise nicht unpassend. 

Ich habe oft Lust zu chatten und Menschen kennen zu lernen, aber bin sehr froh das ich nicht auf der Suche nach einem Partner bin! Es ist wirklich selten das es ein netter und trotzdem spannender Austausch ist … man muss sich ja nicht immer gleich die ganze Lebensgeschichte erzählen, aber so ein Hauch Interesse bevor man ein Schwanzbild schickt erwarte ich mir sehr wohl! Es langweilt mich wenn es nur ums ficken geht! Dann sollen sie bitte in ein Puff gehen und meine Zeit nicht vergeuden … aber manchmal, ganz selten treffe ich auf spannende Personen, man darf seine Geduld nicht an den Falschen verlieren

Ich versuche mal anders herum dieses Thema anzugehen:
Keiner von uns kann sich aussuchen, wie die anderen kommunizieren.
Aber jede/r hier kann sich aussuchen, mit wem kommuniziert wird. Und wie er/sie selber kommuniziert.

Es gibt hier nunmal eine Vielzahl von Leuten, die das für ein SM-Tinder halten. Kann man nicht ändern, kann man nur aussieben. Die meisten gehen aber auch nach einer Woche wieder.

Es gibt aber auch genug Personen aller Geschlechter/Identitäten, die in der Lage sind, gut zu kommunizieren. Gibt ja genug Beiträge hier im Forum mit ausreichend komplexen Inhalten.

Was will ich damit sagen?
Es braucht einfach Zeit, den richtigen Gesprächspartner zu finden.
Das ist manchmal frustrierend, aber seien wir mal ehrlich: Das ist es real genau so. Die älteren anwesenden Personen hier kennen das noch.
Da wurde entweder die falsche Telefonnummer im Club getauscht oder beim Date ist niemand aufgetaucht.

Man muss hier einfach nur die richtigen Leute finden oder gefunden werden. Irgendwann klappt das.

vor 2 Stunden, schrieb LadyViolet_:

Den sexistischen Humor loswerden,

Oh nein! 😮🫣

Nicht das auch noch!!! 

Vor 1 Stunde, schrieb Kapitän_Nemo:

Daraus folgt nicht, dass man Männer pauschal als gesellschaftliches Problem oder als grundsätzlich problematische Gruppe darstellen kann. Von Männern Selbstreflexion einzufordern, die eigenen Pauschalisierungen aber offenbar gar nicht zu hinterfragen, wirkt auf mich wie eine ziemliche Doppelmoral.

Sich über Pauschalisierung nur zu echauffieren, wenn sie von einer Frau kommt, ist auch ne ziemliche Doppelmoral.

vor 8 Minuten, schrieb SKintsugi:

 

Sich über Pauschalisierung nur zu echauffieren, wenn sie von einer Frau kommt, ist auch ne ziemliche Doppelmoral.

Woher nimmst du denn die Annahme, dass ich Pauschalisierungen nur dann kritisiere, wenn sie von einer Frau kommen?

Vor 1 Stunde, schrieb LadyViolet_:

Doch natürlich. Das Problem heißt Patriarchat. Und das habe ich mir nicht ausgedacht 🤷‍♀️ 

Danke schön ☺️👍🏼

vor 9 Stunden, schrieb Velvet_Pair:

Frauen sind da leider nicht besser und mit dem Alter hat es auch nichts mehr zutun. Es werden sich dutzende Optionen warm gehalten und dann die beste rausgesucht, bis was besseres kommt. Das ist zumindest meine Wahrnehmung.

Genau das ist auch mein Verdacht. Warmhalten, während gleichzeitig noch andere Optionen warmgehalten werden und / oder bis etwas *noch* besseres auftaucht. Dann hat der Esel seine Schuldigkeit getan und kann gehen  - sprich wird blockiert oder geghosted, damit man sich nicht lange eine "Entschuldigung" ausdenken muss, warum man plötzlich kein "Interesse" mehr hat.... ;) 

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