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Behaarte Frauen – wer findet das attraktiv?


da****

Empfohlener Beitrag

vor 2 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

 

Und darüber zu diskutieren ob behaarte Frauen schön sind schließt in der Diskussion das gegenteilige Schönheitsideal aus? 🙃

Sofern du die die Fragestellung genauso durchgelesen hast: ja, es geht nur um behaarte Frauen. 

Und sofern trotzdem das gegenteilige Schönheitsideal diskutiert oder gegenübergestellt werden soll, kannst du zumindest versuchen deinen missionarischen Eifer vielleicht etwas zu bremsen, ein kleines bisschen... 

Vor 8 Minuten , schrieb Tau08:

Sofern du die die Fragestellung genauso durchgelesen hast: ja, es geht nur um behaarte Frauen. 

Und sofern trotzdem das gegenteilige Schönheitsideal diskutiert oder gegenübergestellt werden soll, kannst du zumindest versuchen deinen missionarischen Eifer vielleicht etwas zu bremsen, ein kleines bisschen... 

Man kann nicht über ein Schönheitsideal diskutieren ohne andere in der Diskussion einfließen zu lassen. Erst recht beim gegenteilige Ideal. Ansonsten wird das hier ein Ja und Nein Beitrag da alles weitere ja OT wäre...
Und im übrigen missioniere ich nicht. Einfach nur eine Unterstellung. Soll ich das jetzt mal über dich behaupten. Das du versuchst mich gerade zu missionieren. Nur weil dir mein Beitrag nicht passt.

Ich mag es auf jeden Fall, ob ich es lieber mag als andere Varianten kann ich so pauschal nicht sagen. Gerade zum Streicheln finde ich Behaarung (komischer Ausdruck) oft sogar angenehmer und ich habe den Eindruck, dass es auch nochmal neue taktile Erlebnisse ermöglicht. Rasieren reizt die Haut ja sehr, sich das zu sparen hat natürlich auch Vorteile. Vor allem im Bereich Vulva/Venushügel finde ich Haare oft auch sehr ästhetisch durch das entstehende "Muster". Nicht zuletzt finde ich es einfach attraktiv, wenn Leute das machen, was sie für richtig halten, egal was die gesellschaftliche Erwartung ist

Vor 3 Minuten , schrieb Tjard:

Ich mag es auf jeden Fall, ob ich es lieber mag als andere Varianten kann ich so pauschal nicht sagen. Gerade zum Streicheln finde ich Behaarung (komischer Ausdruck) oft sogar angenehmer und ich habe den Eindruck, dass es auch nochmal neue taktile Erlebnisse ermöglicht. Rasieren reizt die Haut ja sehr, sich das zu sparen hat natürlich auch Vorteile. Vor allem im Bereich Vulva/Venushügel finde ich Haare oft auch sehr ästhetisch durch das entstehende "Muster". Nicht zuletzt finde ich es einfach attraktiv, wenn Leute das machen, was sie für richtig halten, egal was die gesellschaftliche Erwartung ist

Ich hingegen finde es glatt beim streicheln angenehmer. Daher bin ich wie oben erwähnt auch glatt rasiert.

Vor 23 Minuten , schrieb BiginBerlin:

Naja, so 100% natürlich wird es wohl niemand wollen. Was wäre das dann überhaupt? Ein wilder Mensch, der Beeren sammelt und jagt und ab und an mal im Fluss badet, dem mit 45 die Zähne ausfallen und was weiß ich nicht alles?
Ziemlich sicher würde den heutzutage niemand wollen. Von daher finde ich den Gedanken „möglichst natürlich, aber …“ durchaus sinnvoll.
Mich würde mal interessieren ob der ET sich auf bestimmtes Haar bezieht.
Haupthaar wird wohl kaum jemand wegrasiert haben wollen, außer derer, die halt genau darauf stehen.
Bei Schamhaar im Intimbereich gehen die Meinungen ja schon deutlich auseinander, manche haben konkrete Vorstellungen, andere lassen sich gerne überraschen. (Ich persönlich mag die Abwechslung, mal rasiert, mal gestutzt, mal wild wachsend)

Bei Körperbehaarung allgemein, also Arme, Beine, Brust, Schultern, wo auch immer, sind die meisten glaube ich auch sehr tolerant.
Nur bei Achselbehaarung tun sich, glaube ich, viele schwer. Es wird vermutlich mit Hygiene bzw. mangelnder Hygiene gleichgesetzt.

Aber wie gesagt „all natural“ wird wohl niemand mögen, noch lässt es sich überhaupt realisieren, ohne in der Gesellschaft aufzufallen.

Das empfinde ich als sehr eurozentrisch.

Vor 3 Minuten , schrieb Tjard:

Ja, so unterschiedlich sind Menschen; eigentlich auch voll schön, oder?

Ja das ja.

Vor 16 Minuten , schrieb Marushko:

Das empfinde ich als sehr eurozentrisch.

Ist auch europäisch bzw. westlich geprägt. In anderen Teilen des Globus sind andere ideale. Teil aus biologischen Gründen. Teils finanzielle und teils halt ideologische. Bunte Mischung aus allem. Asien z.B. hat mehr aus biologischen Gründen haarlos bei Frauen als ideal. Viele Haare bei Männern. Weil asiatische Menschen biologisch eher zu wenig bis kaum Körper Haare neigen. In afrikanischen Raum ist es biologisch eher umkehr. Europäer und Afrikaner neigen zu Mittel bis viel Körper Haare. Afrikaner Wenn ich mich nicht täusche mehr als die Europäer. Trotzdem ist in Europa eher haarlos bei Frauen. In vielen Teilen Afrika aber nicht. Da ist es schlicht egal. Denke weil die Finanzen für haarlos nicht reichen. Wenn der Großteil kein Dach und warme Mahlzeit hat und ja. Auch so was beeinflusst Schönheitsideal. In vielen armen Kulturen ist Adipositas daher z.B. ein Schönheitsideal. Haare aber wenn nur bei denen die es sich leisten können. Zeit, Geld und Ressourcen da rein zu stecken. Kostet ja auch Geld, Wasser und zeit. Und wenn das knapp ist, ist es auch eher unwichtig. Bei Natur verbundenen oder sogar spirituelle Menschen ist auch oft Haare kein Thema. Denke weil die oft losgelöster von menschlichen weltlichen idealen sind. Eine andere gewischtung im Denken selbst haben. Bei was ist wichtig und was nicht.

Vor 20 Minuten , schrieb Marushko:

Das empfinde ich als sehr eurozentrisch.

Kannst du das etwas differenzierter erklären?
Ansonsten ist der Kommentar leider überhaupt nichts wert. Was genau kommt dir daran eurozentrisch vor? Und worin unterscheidet es sich denn vom Rest der Welt?

Eurozentrisch finde ich die Diskussion über das alte Rom, oder das Mittelalter, wobei ja ausschließlich europäische Gedanken zählen, immerhin sah die Welt während unseres Mittelalters in Südamerika oder Australien sehr viel anders aus.
Ein wildes Tier war der Mensch aber überall, bevor er sich zivilisierte (in manchen Teilen mehr in anderen Teilen weniger). Und ab einem gewissen grad der Zivilisiertheit nennt man es dann nicht mehr natürlich. Aber wo genau liegt dieser Punkt? Wer definiert ihn? Und warum sind vorherige Veränderungen „noch“ natürlich?

Vor 17 Minuten , schrieb BiginBerlin:

Kannst du das etwas differenzierter erklären?
Ansonsten ist der Kommentar leider überhaupt nichts wert. Was genau kommt dir daran eurozentrisch vor? Und worin unterscheidet es sich denn vom Rest der Welt?

Eurozentrisch finde ich die Diskussion über das alte Rom, oder das Mittelalter, wobei ja ausschließlich europäische Gedanken zählen, immerhin sah die Welt während unseres Mittelalters in Südamerika oder Australien sehr viel anders aus.
Ein wildes Tier war der Mensch aber überall, bevor er sich zivilisierte (in manchen Teilen mehr in anderen Teilen weniger). Und ab einem gewissen grad der Zivilisiertheit nennt man es dann nicht mehr natürlich. Aber wo genau liegt dieser Punkt? Wer definiert ihn? Und warum sind vorherige Veränderungen „noch“ natürlich?

Das was ist natürlich ist ein guter Punkt. Werkzeug zählt als nicht natürlich. Ein Affe oder ein Rabe der Stöcke, Steine oder durchaus kompliziertere Werkzeuge (im Vergleich zu Stock und stein) nutzt. Das zählt wieder als natürliches Verhalten. Durch den Intellekt des Menschen machen Menschen Dinge die als unnatürlich zählen. Gleichzeitig liegt es aber in der Natur des Menschen. Eng verbunden mit seinem Intellekt und Neugier. Und so gesehen ist Haarlos genauso natürlich wie Haare haben. Geschminkt sein genauso natürlich wie nicht geschminkt sein. Beides dient z.B. Einerseits dem natürlichen Sexualtrieb aber auch den natürlichen drang zur Individualität sowie gleichzeitig auch dem natürlichen drang einer Gruppe zuzugehören. Guter Punkt.

Vor 27 Minuten , schrieb BiginBerlin:

Kannst du das etwas differenzierter erklären?
Ansonsten ist der Kommentar leider überhaupt nichts wert. Was genau kommt dir daran eurozentrisch vor? Und worin unterscheidet es sich denn vom Rest der Welt?

Eurozentrisch finde ich die Diskussion über das alte Rom, oder das Mittelalter, wobei ja ausschließlich europäische Gedanken zählen, immerhin sah die Welt während unseres Mittelalters in Südamerika oder Australien sehr viel anders aus.
Ein wildes Tier war der Mensch aber überall, bevor er sich zivilisierte (in manchen Teilen mehr in anderen Teilen weniger). Und ab einem gewissen grad der Zivilisiertheit nennt man es dann nicht mehr natürlich. Aber wo genau liegt dieser Punkt? Wer definiert ihn? Und warum sind vorherige Veränderungen „noch“ natürlich?


Ich fand diesen Abschnitt von dir eurozentrisch:
„Aber wie gesagt „all natural“ wird wohl niemand mögen, noch lässt es sich überhaupt realisieren, ohne in der Gesellschaft aufzufallen“.
Niemand? Und das es sich auch nicht realisieren? Menschen des sogenannten globalen Südens sind von ihrer/unserer Natur her stärker behaart. Und das wollte ich dadurch kurz korrigieren.
Das mein Kommentar wenn ich ihn nicht differenziere nichts wert wäre, ok. Geschenkt.
Ich finde auch den Ausdruck „zivilisiert“ in dem Sinne schwierig als das er nur vom eigenen Standpunkt aus ausgeht. Denke nicht das hier irgendwer in der Position ist das definieren zu können oder dürfen.
Siehe eine deiner letzten Fragen, wer diesen Punkt definiert. Diese Frage fand ich sehr gut.

Vor 39 Minuten , schrieb Marushko:


Ich fand diesen Abschnitt von dir eurozentrisch:
„Aber wie gesagt „all natural“ wird wohl niemand mögen, noch lässt es sich überhaupt realisieren, ohne in der Gesellschaft aufzufallen“.
Niemand? Und das es sich auch nicht realisieren? Menschen des sogenannten globalen Südens sind von ihrer/unserer Natur her stärker behaart. Und das wollte ich dadurch kurz korrigieren.
Das mein Kommentar wenn ich ihn nicht differenziere nichts wert wäre, ok. Geschenkt.
Ich finde auch den Ausdruck „zivilisiert“ in dem Sinne schwierig als das er nur vom eigenen Standpunkt aus ausgeht. Denke nicht das hier irgendwer in der Position ist das definieren zu können oder dürfen.
Siehe eine deiner letzten Fragen, wer diesen Punkt definiert. Diese Frage fand ich sehr gut.

Okay, das sind absolut nachvollziehbare Punkte.
Das Auffallen in der Gesellschaft ist sicherlich eurozentrisch gedacht; „niemand“ ist definitiv zu polarisiert, grundsätzlich sollte man die Worte „nie“ und „immer“ äußert sorgsam verwenden. Irgendjemanden, der das mag, wird es bei groß genügender Gruppe bestimmt geben; der Unterschied der Menge der Körperbehaarung nach Herkunft ist sicher real, finde ich aber für den Thread nicht wirklich relevant (außer natürlich für den, der es besonders mag). Falls du meintest, dass es durchaus Regionen in der Welt gibt, in denen die Menschen schon sehr urtümlich (also quasi „natürlich“) leben und diese Menschen dann dem Anspruch der Natürlichkeit sehr nahe kommen, gebe ich dir den Punkt. In solchen Gesellschaften würde es dann natürlich auch nicht auffallen, ganz im Gegenteil, „wir“ (eurozentrisch) würden dort sehr auffallen.
Und tatsächlich hatte ich selbst überlegt den Begriff „zivilisiert“ in Anführungszeichen zu setzen, weil es nicht wirklich der richtige Begriff ist, aber er dem Aspekt sehr nahe kommt, bzw. die Zustände korrelieren.

Vielen Dank für die Differenzierung, im Prinzip stimme ich dir ja auch überall zu.

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