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Aftercare


Wu****

Empfohlener Beitrag

Für die meisten ist das Aftercare sehr wichtig. Bitte denke aber daran, dass selbst wenn der Dom sagt er habe Erfahrung und wird dich auffangen- es zu wollen und wirklich zu können, ist nicht das selbe. 

Nur wenn du dich mit jemandem wohl und sicher fühlst, den nächsten Schritt gehen 

ich bin zwar ein Petplayer.
Aber wenn ich mit meiner guten Freundin eine Session habe
und sie spielt einen Kuckuck und ich den Kater.
Dann ist auffangen sehr wichtig.
Zum Glück ist sie bisher noch nie vom Baum gefallen.

Nee Spaß beiseite..selbstverständlich ist Aftercare eine Selbstverständlichkeit
oder sollte es meiner Meinung nach sein.
Wo wenn nicht als bei seinem Dom/Herrn/Partner soll man sich sicher und geborgen
fühlen?                                         

Das SUB / Brat sollte den gewählten DOM / DaddyDOM anhimmeln, in seiner Nähe aufblühen. Eine sehr gute Verbindung ist essenziell.

Ich bin kein Session-Dom sondern generell beziehungsorientiert. Da ist Aftercare ohnehin eine Selbstverständlichkeit. 

In einem Beziehungskontext kann es auch Aktionen oder Unternehmungen geben, die dann anschließend, oft auch erst mit zeitlichem Abstand, vielleicht noch verarbeitet werden müssen.

Aftercare hilft hier diese Erlebnisse, Empfindungen, Gedanken richtig zu verarbeiten, nicht damit allein gelassen zu sein, damit sich keine negativen Prägungen entwickeln können, die Sub dann zukünftig im Wege stehen würden.
 

Ehrlich gesagt sollte sich die Frage gar nicht stellen – Aftercare gehört für mich schlichtweg dazu. Wenn ich in einer Session die Führung übernehme und mein Gegenüber an emotionale oder körperliche Grenzen begleite, bin ich danach auch dafür verantwortlich, dass alle wieder sicher „auf dem Boden“ landen.
Eine Session hört bei mir nicht auf, nur weil die Seile ab sind oder das Spiel vorbei ist. Danach geht es erst richtig darum, Haltung und Verantwortung zu zeigen.

Sehr wichtig. Aftercare ist ein Muss finde ich. Das muss nicht immer quatschen, kuscheln oder sonst was sein aber auf seine Art da sein. Für mich ist es kuscheln. So zurück holen und vielleicht auch später reden aber das eher weniger. Wichtiger ist es für mich in ihren Armen zur ruhe zu kommen. Gerne auch weiter gefesselt da mir das tatsächlich hilft.

Das Auffangen ist sehr wichtig, egal ob Krise oder nicht. Ohne Auffangen läuft bei mir gar nichts,...

Etwas mehr Kontext vielleicht...

Welche Form der Beziehung zueinander und vor allem - was für eine Kriese meinst du?

Ganz einfaches Aftercare an sich ist ja nicht grundsätzlich nötig - manchmal reicht auch einfach eine Ruhephase zum runterkommen, bevor ich eine Spielpartnerin selbst Auto fahren lasse und die ganzen ausgeschütteten Hormone sich soweit abgebaut haben, dass Konzentration wieder möglich ist. Da reicht es oft gemeinsam eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken und sich ein wenig zu unterhalten oder ein paar Schritte Bewegung an der frischen Luft unternimmt. Jetzt hatte ich das ein paarmal, dass wir dann nachts noch in den Garten gegangen sind und einfach noch ins Feuer geschaut haben zur Entspannung.

Bei einem Drop  in der Folgezeit erreichbar zu sein ist nochmal etwas anderes - wobei das auch die Ausnahme ist, dass da der Hormonkater kommt und es in der Regel eher in Richtung Entzugserscheinungen geht.

Das ist halt völlig individuell, ob überhaupt oder was hinterher gebraucht wird... Es gibt auch Subs, für die ein Aftercare am Ende alles kaputt machen würde - da ist es einfach völliger Unsinn, pauschale Aussagen zu treffen. Ich mag hinterher noch einen Moment der körperlichen Nähe - das kann aber auch einfach die längere Umarmung sein, die ich als mein kleines Ritual zum Einstieg und am Ende einer Session habe.

Kriese ist da ein Thema, zu dem ich erstmal keine Aussagen treffen kann - wenn da eine seelische Erkrankung im Hintergrund ist, oder etwas ein Trauma getriggert hat, ist eine ganz andere Hausnummer als ein Panikanfall. Wobei ich das alles zum Glück nie erlebt habe.

Und es gibt da auch einfach Grenzen, was an sinnvollen Interventionen ich zu leisten in der Lage wäre. Da lasse ich mich im Zweifelsfall auf nichts ein, wenn absehbar ist, dass es zu Situationen kommen könnte, die mich überfordern würden... 

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