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Viele Subs haben eine schlechte Erwartung vorher gehabt ?


Do****

Empfohlener Beitrag

Spannend...bei meinen male subs hat mir bisher keiner davon berichten und dabei sind wir sehr eng im Austausch.
Möglicherweise ist das wohl schlicht eine Häufung bei female subs...oder vielleicht grundsätzlich bei weiblich gelesenden Personen🤔

Also nein es gibt dazu keine Studien oder so. Ich treibe mich viel in der Szene rum und mir wurde so sch8n oft von so sachen berichtet, und selbst hatte ich auch schon zwei die sagten, sie hätten schlechte Erfahrungen und häusliche gewartet im früheren Leben erfahren.

(bearbeitet)
vor 39 Minuten, schrieb DomAnony01:


Was sagt ihr was bringt sie dazu, für sich zu entschließen das sie auf sm stehen ?
 

 

Viele haben nach  "fifty shades of grey"  den Sinn Ihres Lebens endlich erkannt. Und nun haben wir viele Subs und noch mehr DummDoms ;-)

bearbeitet von Fugazi
Korrektur
Vor 7 Minuten , schrieb Fugazi:

 

Viele haben nach  "fifty shades of grey"  den Sinn Ihres Lebens endlich erkannt. Und nun haben wir viele Subs und noch mehr DummDoms.

Danke da sprichst du mir aus der Seele. Habe soga zwei Lieder gemacht darüber also dumm Doms und falsche subs

Vor 13 Minuten , schrieb Mensworld78:

Und wenn wir jetzt noch auf die Kindheit und Bindungsmuster schauen.... ;)

Oha doweut wollt ich nu nicht ausholen 🤣

Persönlich würde ich nicht von häuslicher Gewalt sprechen bei mir, aber von destruktiven Beziehungen in jüngeren Jahren. Ich bin danach jeweils laaange Single geblieben. Toxischen BDSM-Partner erwischt, und dann eher Richtung Vanilla gegangen (auch wenn das noch nie mein Ding war). Alles, was ich unfreiwillig erfahren habe - wie die Ohrfeige und gegen die Wand geschleudert werden bei der Trennung von einem kranken, labilen, vorher aber nie gewalttätigen Partner - hat ein Tabu kreiert. Ohrfeigen waren damit 20 Jahre absolutes NoGo.

Erst einmal stößt mir die Formulierung "entschließen das sie auf sm stehen" auf - das ist, denke ich, in den wenigsten Fällen ein rationaler Entschluss. Den sehe ich wenn, dann überhaupt in der Entscheidung, ob ich SM auch ausprobieren will.

Mehr zum Thema: wenn ich körperlichen Gewalt in Missbrauchssituationen erlebt habe, dann kann es evtl. schon gut sein, ähnliche Gewalt in einer konsensuellen Situation zu erleben, in der ich danach aber emotional aufgefangen werde und "alles gut wird." In der Missbrauchssituation bleibt man ja eher allein, dazu oft noch mit Schuldgefühlen, Scham etc.

Wenn ich also Missbrauchserfahrungen habe und dazu devote Neigungen, kann es grundsätzlich schon ein sinnvoller Entschluss sein, gerade deswegen seine Neigungen ausleben zu wollen.

Eine interessante Aussage … normalerweise weichen Opfer der Gewalt neuer Gewalt aus. Und meiden Personen die sich offensichtlich (nicht im Bezug auf Bdsm) Gewaltbereit zeigen… Verdrängungstaktik als Eigenschutz.
Aber es ist schon passiert dass Gewaltopfer zur Verarbeitung ihres erlebten Traumas sich in die Bdsm Szene flüchten… um das Erlebte besser zu verarbeiten ??
Aber da käme es auch auf den Menschen Typ an… ob dieser selbst eine Grundlage mit sich bringt (für Bdsm )?? Oder sich aus besagten Erlebnissen aus psychischen Gründen in die Szene begibt ??

Ich persönlich habe es in der Szene noch nicht erlebt, aber sehr oft in anderen Bereichen des Lebens mit bekommen…

Ich kenne das Helfer Syndrom… Wenn eine hilfsbedürftige Person einen Menschen findet (angenommen ein DOM) . Der für diese Person anscheinend innerlich stark genug ist. Versucht diese Person eine Vertrauensvolle Basis zu mit diesem Menschen aufzubauen… Dieser Mensch wird in dem Fall ein Ersatz The***ut … Was für den betreffenden Menschen auch eine Mausefalle werden kann…
Wenn er kein Abstand zu dieser Person herstellen kann… Weil traumatische Personen können schnell anfangen zu klammern …
( Eigene Erfahrung aus der Zeit in der Freiwilligen Feuerwehr 🚒).

Ich würde da ziemlich klar zwischen Zusammentreffen und Ursache unterscheiden:

Dass du zwei Subs kennst, die vorher häusliche Gewalt erlebt haben, glaube ich dir sofort. Gewalt- und Missbrauchserfahrungen sind leider erschreckend häufig. Daraus folgt aber nicht: „Sie wurden misshandelt und stehen deshalb auf SM.“ Zwei persönliche Beispiele sind eine Anekdote, keine Ursachenforschung.

Nahe-am-aber-etwas-off-Topic:
Auch die verbreitete Vorstellung „Trauma/Daddy-/MommyIssues/Missbrauch => BDSM“ ist wissenschaftlich so nicht haltbar, hab ich schonmal aus Interesse geprüft.
Einzelne Studien finden zwar Zusammenhänge zwischen früheren Gewalterfahrungen und bestimmten BDSM-Präferenzen; eine kausale Erklärung ist daraus aber bisher nicht ableitbar.

Kurz: Traumatisierte Menschen können BDSM mögen. Menschen ohne Trauma genauso. Und BDSM ist nicht einfach die konsensuelle Fortsetzung früherer Misshandlung.

Ausleben gewisser traumatischer Situationen im Geschützten Rahmen. 🤷‍♀️ ich halte dieses Thema aber auch für etwas zu sensibel für betroffene die vielleicht noch in gewissen Prozessen stecken.🤔

Ich finde es schon wieder schockierend wie hier Stimmung gegen den ET gemacht wird, gerade die letzten Kommentare.

Ich denke, dass der ET einfach gerne tiefer in die Materie eindringen möchte, besser verstehen möchte wieso bestimmte Leute (sicher nicht alle) diese Neigungen ausprägen und ich kann aus persönlicher Erfahrungen auch bestätigen, dass (in meinem Fall alle) viele Menschen, die zu BDSM neigen, vorher schwere Zeiten durchgemacht haben. Daher stellt er sich die Frage, ob da ein Zusammenhang besteht.

Und das jetzt ins Lächerliche zu ziehen, a la „Ich wurde missbraucht oh wie geil“, finde ich feige. Niemand hat gesagt, dass diese unmittelbare Abfolge stattfindet.
Ich meine, dass Stockholm-Syndrom ist psychologisch belegt. Wenn unsere Psyche zu so einem Fehlschluss fähig ist, warum dann nicht auch zu anderen.

In wiefern sollte diese Frage Tätern Bestätigung geben? Das ist eine absolut legitime Frage und vorallem wichtige Frage. Zu verstehen oder nachvollziehen zu können woher gewisse vorlieben kommen, ist wichtig um mit seinem/er Partner/in besser umzugehen.

Aber zu der ursprünglichen Frage, es gibt viele Gründe weshalb beides oft nah beisammen liegt. Zum Beispiel die Sicherheit im Trauma, die Gewohnheit der Erlebnisse oder auch destruktive Gründe wie BPD. Nur ein paar Beispiele.

Vor 23 Minuten , schrieb BiginBerlin:

Ich finde es schon wieder schockierend wie hier Stimmung gegen den ET gemacht wird, gerade die letzten Kommentare.

Ich denke, dass der ET einfach gerne tiefer in die Materie eindringen möchte, besser verstehen möchte wieso bestimmte Leute (sicher nicht alle) diese Neigungen ausprägen und ich kann aus persönlicher Erfahrungen auch bestätigen, dass (in meinem Fall alle) viele Menschen, die zu BDSM neigen, vorher schwere Zeiten durchgemacht haben. Daher stellt er sich die Frage, ob da ein Zusammenhang besteht.

Und das jetzt ins Lächerliche zu ziehen, a la „Ich wurde missbraucht oh wie geil“, finde ich feige. Niemand hat gesagt, dass diese unmittelbare Abfolge stattfindet.
Ich meine, dass Stockholm-Syndrom ist psychologisch belegt. Wenn unsere Psyche zu so einem Fehlschluss fähig ist, warum dann nicht auch zu anderen.

Geht mir persönlich nicht um Stimmung gegen den TE aber erstmal ist Häusliche Gewalt eine Straftat also darf im Forum nicht diskutiert werden. Ist aber Inhalt der Frage des Weiteren ist das Thema etwas kritisch weil so etwas vielleicht gerade auch frisch bei Personen passiert sein kann 🤷‍♀️ wenn ich hier ne Frage aufmache mit: mich würde mal interessieren wie sich Personen fühlen die *** wurden und was sie dann zum Bdsm gebracht hat. Kann das nunmal triggern oder Wunden aufreißen. Deshalb mein Hinweis auf ein sensibles Thema. Was nichts mit Missgunst gegen den Te zu tun hat. Psychologisch ist es interessant ☺️

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