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Was bedeutet eigentlich Gentledom???


Wu****

Empfohlener Beitrag

Ich kann nur das Beispiel nennen, was ich selbst erlebe und auch sehe wie andere Frauen darauf reagieren.
Das was man unter Gentle DOM versteht oder kategorisiert, sind eigentlich nur bestimmte stärker ausgeprägte Prinzipien und Herangehensweisen.
Man fühlt sich gesehen, begehrt, auf Händen getragen und mit emotionaler Fürsorge begegnet. Eigentlich was man sich als Frau von einem Mann erwünscht, aber im Alltag und Beziehungschaos kürzer kommt.
Es besteht zwar ein Machtverhältnis, aber es ist vorallem auch eine vollumfängliche Zuneigung die hier im Vordergrund steht. Mehr Zärtlichkeit, Sinnlichkeit, dass Augenmerk liegt meistens darin LUST zu schenken und den SUB zu verwöhnen.
Und auch andersherum. Es ist nicht nur ein geben sondern auch ein nehmen auf Augenhöhe. Ein Gentle DOM kann mehr "annehmen und zulassen" ohne sich in seinem EGO gekränkt zu fühlen.
Hier steht die Selbstkontrolle an erster Stelle, Geduld, Ausgeglichkeit, ruhige aber bestimmende Ausdrucksweise, die Klangfarbe ist bestimmend, geht aber eher wie Gänsehaut über und unter die Haut. Die "Alarmsignale" auf Befehle bleiben aus.
.
Die Frage die im Raum stand war ja "Welche Art DOM bevorzuge ich und ist Gentle überhaupt was für mich?"
Da ist ja die Überlegung was möchte man von seinem DOM?
Beide können Dominieren und ihre Rollen ausfüllen. Nur wie es bei einem ankommt macht den Unterschied.
Entweder man mag die Raue, Laute, befehlsende Art, die Erniedrigung, das grobe, dass unterdrückende? Und für sich selbst, was will man fühlen? Sich unterordnen, über sich bestimmen lassen, gehorchen, sich ausliefern? Will man verführt werden oder nicht? Wie soll mit einem umgegangen werden?
Ein Gentle ist bestimmend und sanft, Verführung und liebkosung steht im Vordergrund. Auch hier kommt Unterwerfung und Unterdrückung gut herüber. Aber man wird sich immer "gewertschätzt" fühlen.
Während normerweise viele auf Schmerzen und Degradierung stehen, und man sich auch runtergemacht fühlen kann. Ist beim Gentle das wohlfühlen an erster Stelle und das geborgensein.
.
In meinen Rollenspielen gibt es Charaktere die sowohl das eine als auch das andere verkörpern. Je nachdem wie hart ich die psychische Komponente finde.
Als gentle kann ich viele harte spiele sogar noch mehr genießen, weil das perfide daran ist, dass man es gar nicht so wirklich wahrnimmt. Harte Situation zu angenehmen Berührungen. Ich mag diesen Kontrast total.
.
Aber auch gentle ist für jeden eine andere Spannbreite an Repertoire. Wenn man sich dafür interessiert, muss man herausfinden was andere darunter verstehen und ausleben.

Vor 15 Minuten , schrieb AmiaNyoka:

Ich kann nur das Beispiel nennen, was ich selbst erlebe und auch sehe wie andere Frauen darauf reagieren.
Das was man unter Gentle DOM versteht oder kategorisiert, sind eigentlich nur bestimmte stärker ausgeprägte Prinzipien und Herangehensweisen.
Man fühlt sich gesehen, begehrt, auf Händen getragen und mit emotionaler Fürsorge begegnet. Eigentlich was man sich als Frau von einem Mann erwünscht, aber im Alltag und Beziehungschaos kürzer kommt.
Es besteht zwar ein Machtverhältnis, aber es ist vorallem auch eine vollumfängliche Zuneigung die hier im Vordergrund steht. Mehr Zärtlichkeit, Sinnlichkeit, dass Augenmerk liegt meistens darin LUST zu schenken und den SUB zu verwöhnen.
Und auch andersherum. Es ist nicht nur ein geben sondern auch ein nehmen auf Augenhöhe. Ein Gentle DOM kann mehr "annehmen und zulassen" ohne sich in seinem EGO gekränkt zu fühlen.
Hier steht die Selbstkontrolle an erster Stelle, Geduld, Ausgeglichkeit, ruhige aber bestimmende Ausdrucksweise, die Klangfarbe ist bestimmend, geht aber eher wie Gänsehaut über und unter die Haut. Die "Alarmsignale" auf Befehle bleiben aus.
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Die Frage die im Raum stand war ja "Welche Art DOM bevorzuge ich und ist Gentle überhaupt was für mich?"
Da ist ja die Überlegung was möchte man von seinem DOM?
Beide können Dominieren und ihre Rollen ausfüllen. Nur wie es bei einem ankommt macht den Unterschied.
Entweder man mag die Raue, Laute, befehlsende Art, die Erniedrigung, das grobe, dass unterdrückende? Und für sich selbst, was will man fühlen? Sich unterordnen, über sich bestimmen lassen, gehorchen, sich ausliefern? Will man verführt werden oder nicht? Wie soll mit einem umgegangen werden?
Ein Gentle ist bestimmend und sanft, Verführung und liebkosung steht im Vordergrund. Auch hier kommt Unterwerfung und Unterdrückung gut herüber. Aber man wird sich immer "gewertschätzt" fühlen.
Während normerweise viele auf Schmerzen und Degradierung stehen, und man sich auch runtergemacht fühlen kann. Ist beim Gentle das wohlfühlen an erster Stelle und das geborgensein.
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In meinen Rollenspielen gibt es Charaktere die sowohl das eine als auch das andere verkörpern. Je nachdem wie hart ich die psychische Komponente finde.
Als gentle kann ich viele harte spiele sogar noch mehr genießen, weil das perfide daran ist, dass man es gar nicht so wirklich wahrnimmt. Harte Situation zu angenehmen Berührungen. Ich mag diesen Kontrast total.
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Aber auch gentle ist für jeden eine andere Spannbreite an Repertoire. Wenn man sich dafür interessiert, muss man herausfinden was andere darunter verstehen und ausleben.

Super beschrieben. Ich sehe es ganz ähnlich, finde aber, dass Schmerzen/Demütigung etc. auch mit Gentledom zusammenpassen können. Nur wird er es vermutlich mit liebevoller Strenge umsetzen.

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