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Für wen ist eine Plattform mit BDSM/Kink-Kontext?


Ro****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 6 Minuten, schrieb Marushko:

 

Kurze Anmerkung: auch Ra.ceplay ist Rassismus.

Und Ra.peplay ist Verg.ewalti.gung.  

Also auf was willst du jetzt hinaus?

 

bearbeitet von Rosenrot82
Vor 14 Stunden, schrieb Schattenwolf:

Ausschließen würde ich niemanden. Und auch nicht rauswerfen oder sperren, solange er sich nicht derart danebenbenimmt, dass dieser Schritt gerechtfertigt wäre.

Wenn ein Vanilla, der einer ist und auch einer bleiben will, und an BDSM/Kink/Fetisch kein Interesse hat, sich hier anmeldet, dann frage ich mich zwar schon, ob er nicht auf einer der "normalen" Seiten besser aufgehoben wäre (z.B. die ganz unten erwähnte). Aber schlussendlich ist das sein Problem.

Mir liefen hier schon einige Profile über den Weg, die laut eigenen Angaben zu Vanilla-Menschen gehörten.

Vor 1 Stunde, schrieb TaliX:

Das weiß sie. Sie schrieb eine Entgegnung, auf Raceplay=Rassismus, was genauso mächtig hinkt und an Kinkshaming grenzt: "Das echte ist so furchtbar, wie kann man damit spielen?" Gerade, weil das echte so bedrohlich ist. So viel am BDSM ist die Erotisierung eines Schreckens (Folter, ***...Sklsverei)

Richtig, weshalb ich es auch als unmöglich finde Kink von Historie bis Politik zu trennen. Kink und Fetisch sind für mich inhärent politisch.

vor 1 Stunde, schrieb Marushko:

 

Richtig, weshalb ich es auch als unmöglich finde Kink von Historie bis Politik zu trennen. Kink und Fetisch sind für mich inhärent politisch.

Dann würdest du auch sagen essen, atmen und schlafen sind politisch? 

Vor 22 Stunden, schrieb Schneeflöckchen:

Das hast Du doch selbst letztens gegen eine Userin praktiziert. Die sich mit ihrem Beruf hier geoutet hat. Finde witzig, dass Du dazu ein Thema auf machst. Lese mal interessiert mit 😆🍿

So ist es und einzige was ich zu ihrem Beitrag beitrage. Möchte nur noch hinzufügen das sie dabei Hilfe hatte.

vor 2 Minuten, schrieb Marushko:

 

Zum Essen hat Alexiel was sehr treffendes gesagt. Was das Atmen angeht: es regeln Gesetze welche Luft du atmest. Wie verschmutzt sie ist oder nicht. Siehe Länder mit viel Smog.
Schlafen: dein Einkommen regelt zum Teil (!) deinen Schlaf. Manchmal auch deine Probleme, die zB Geldprobleme sein können. Wenn ein Mensch viele Probleme hat, über die er nicht immer die Kontrolle hat, kann sich das auf den Schlaf auswirken. Somit ist auch Schlaf, selbst Langeweile, politisch.
Denn zu allem gehören mehrere Faktoren. Für mich ist das private politisch und das politische privat. Und ich weiß das wir da unterschiedlicher Meinung sind. Also, vielleicht ist es nicht so hilfreich wenn du das alles von mir in Frage stellst, warum und wieso, weil es nur wieder OT wird und dann haben die Mods wieder viel zu tun. Und ja, ich weiß das ich es durch meinen Hinweis angefangen habe.

Also, wo waren wir noch gleich? Ah! Consent auf Fet.

Mein Thema ist nicht "Konsens". 

Trotzdem hatte es mich einfach interessiert, darum meine Frage. 

Vor 1 Stunde, schrieb Rosenrot82:

Mein Thema ist nicht "Konsens". 

Trotzdem hatte es mich einfach interessiert, darum meine Frage. 

Sorry, mein Fehler.

vor 5 Stunden, schrieb Handcuffs_1985:

Kleine Anmerkung: Das Play in R.a.p.e.play steht da nicht umsonst. Es bedeutet, dass alle Teilnehmenden das wollen und im Zweifel abgebrochen wird. Beides ist bei einer Ver-ge-wal-ti-gung nicht gegeben.

Mich würde interessieren, weshalb bei R@peplay das Play elementar zu sein scheint, um sich nicht im strafrechtlichen Bereich zu verhalten, aber trotz dem Play in Racesplay diese Vorliebe als "Rassismus" abgewertet wird?

 

vor 3 Minuten, schrieb Silky:

Mich würde interessieren, weshalb bei R@peplay das Play elementar zu sein scheint, um sich nicht im strafrechtlichen Bereich zu verhalten, aber trotz dem Play in Racesplay diese Vorliebe als "Rassismus" abgewertet wird?

 

Weil man beimR@peplay immer abbrechen kann als *opfer* gewisse Grenzen (hardlimits) nie überschritten werden wäre mein take... 

 

Zum anderen Beispiel kann ich nix sagen hatte noch keine Berührung damit oder mit Leuten die es praktizieren 

Vor 26 Minuten , schrieb Silky:

Mich würde interessieren, weshalb bei R@peplay das Play elementar zu sein scheint, um sich nicht im strafrechtlichen Bereich zu verhalten, aber trotz dem Play in Racesplay diese Vorliebe als "Rassismus" abgewertet wird?

 

Und das ist eben der Punkt, den Rosenrot82 vor mir gemacht in weniger Worten. Raceplay umfasst in der Regel auch nicht, die Vorfahren von Sub zu enteignen mit nem bisschen Genozid, Sub auf Arbeit diskriminieren, beim Doktor weniger ernst zu nehmen, von Fremden auf offener Straße anspucken und von Staatsmächten schikanieren zu lassen - -play ist in so vielen Dingen drin. Es ist auch Sklaverei-Play, auch wenn DS-Romantiker da Schnappatmung kriegen - 99,9% der Subs wären nämlich nicht damit einverstanden, den eigenen erwachsenen Nachwuchs ein paar Bundesländer weiterverkauft zu sehen, für 500,00 nach Dubai als Putzsklavin oder in einen Sweatshop zum Nähen verkauft zu werden, weil Top wen Attraktiveres gefunden hat. Und die allermeisten Tops sind nicht so aufgestellt, dass sie ihre Subs bis ans Lebensende finanziell tragen und sie bei sich wohnen lassen müssten. Das ist alles -play.

Vor 32 Minuten , schrieb Silky:

Mich würde interessieren, weshalb bei R@peplay das Play elementar zu sein scheint, um sich nicht im strafrechtlichen Bereich zu verhalten, aber trotz dem Play in Racesplay diese Vorliebe als "Rassismus" abgewertet wird?

 

Das musst die Fragen, die R.a.c.e play praktizieren oder hier in die Diskussion einbrachten.

Am 2.10.2026 at 13:43, schrieb SirTorben:

Natürlich bestimmt das der Inhaber/die Inhaberin der entsprechenden Plattform. 

Diese Plattform ist zunächst für jeden zugänglich (ab 18). Weiteres regelt die Inhaberin über die AGBs und Verhaltensregeln. D.h. die Inhaberin behält sich das Recht vor, nachträglich Menschen auszuschließen, die diese Regeln verletzen oder dem Zweck der Plattform widersprechen.

Auch wäre Aufgabe der Inhaberin, wenn diese eine themenbezogene Plattform haben möchte, darauf zu achten, dass diese bestimmungsgemäß bleibt. D.h., dass dieser Themenkontext priorisiert wird. Denn sicher will die Inhaberin nicht, dass beispielsweise aus ihrer als BDSM- und Fetisch-Plattform deklarierten Plattform irgend etwas anderes wird, diese zweckentfremdet wird, z.B. weil die User dieser Plattform gerne völlig anderen Content einbringen. Oder, dass die Plattform gar zu einer Plattform nur für Kritiker des eigentlichen Themenkontextes wird.

Die Inhaberin dieser Plattform hat es wie folgt beschrieben:

"Unsere Vision ist es, die vertrauenswürdigste Fetisch- und BDSM-Community der Welt zu sein. Deshalb wollen wir einen sicheren Spielplatz schaffen für alle Kinksters und Kink-Neugierigen."

Man beachte "Fetisch- und BDSM-Community" und "für alle Kinksters und Kink-Neugierigen", was m.E. die Frage der Themenüberschrift beantwortet.

 

Das wäre tatsächlich auch meine Idealvorstellung von dieser Plattform. Aber dies so umzusetzen wäre meines Erachtens auch nur möglich, wenn sie nicht öffentlich zugänglich wäre.

Erlebe dies auch bei meinen Gruppen, mit einem Bruchteil an Mitgliedern.

 

Ich selbst fühle mich hier schon sehr wohl und ich glaube das berechtigt mich, hier sein zu dürfen. 

Etwas schwieriger find ich es, und darüber habe ich selber mal ein Thema erstellt, wenn ständig über die User gemotzt, oder ganz dreist, über die Moderation/Op's, Plattform oder die Betreiber hergezogen und geschimpft wird. 

Ich denke mir dann einfach, wer sich mit seiner Anwesenheit hier nichts oder kaum Gutes tut, bei dem wäre ein 'sich-lösen-können' vermutlich sinnvoll - sowohl für einen selbst, aber auch für die Community. 

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