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Welche Spiele sind für euch "in Ordnung"?


Si****

Empfohlener Beitrag

Vor 9 Minuten , schrieb Candala:

Darf seit Neuestem NICHT hinterfragt werden. Also bitte schön an der Oberfläche bleiben.

Oh. Ist das so? Diese Erneuerung der Regel ist an mir vorbeigegangen. Der Sinn dahinter erschließt sich mir auch nicht.

Generell geht es mich nichts an, was zwei oder mehr vernunftbegabte Menschen miteinander machen, wenn das einvernehmlich passiert. Ich äußere in Gesprächen höchstens mal Bedenken, wenn ich die Gesundheit gefährdet sehe, wenn ich den Eindruck habe, dass etwas leichtfertig passieren soll.

Ich möchte selbst auch nicht belehrt werden, weil ich außerhalb dessen spiele, was andere noch in ihrem Risikoprofil haben oder es von ihren Moralvorstellungen abweicht. 

Die Sicherheit von Anfängern war mir mal ein Anliegen, weil mir gerade online vieles aufgefallen ist, wie unüberlegt und ahnungslos manche selbsternannten Dom und Top sich öffentlich zu machen Themen äußern, was ich inzwischen aber aufgegeben habe...

Zumal ich selbst Dinge anders handhabe als ich es Anfängern raten würde - Bzw. würde ich sagen, sie sollten vorsichtig sein, sich auf jemanden wie mich einzulassen.

Die große Frage bei jeder Praktik ist ja immer, wie weit kennt sich jemand wirklich mit dem aus, was sie/er machen möchte und welche Konsequenzen ist man im schlimmsten Fall bereit zu tragen?

Hygiene und sauberes Arbeiten bekommt ganz oft nicht den Raum, den es haben sollte und es halten sich einige Mythen, die ständig wiederholt werden, dass manche Dinge gefährlicher dargestellt werden als sie sind und tatsächliche Risiken verharmlost werden.

Wissen über Anatomie und Physiologie interessiert zu wenige, um zu verstehen, was bei manchen Dingen im Körper passiert. 

Was einen Menschen wie emotional mitnehmen kann ist kaum ein Thema - da wird immer nur vom "Was" geredet. Gerade neue Dom könnten wirklich davon profitieren, wenn sie sich von den "Alten" beraten lassen würden, statt sich zu Werbezwecken selbst als erfahren darstellen zu wollen. 

In RL ist der Austausch deutlich besser als in der Onlinewelt - viel weniger Ego und mehr Offenheit. 

Vor 3 Minuten , schrieb Marushko:

Oh. Ist das so? Diese Erneuerung der Regel ist an mir vorbeigegangen. Der Sinn dahinter erschließt sich mir auch nicht.

Also.. wegen mir darf der Sinn meiner Frage gerne hinterfragt werden. Ich habe persönlich jetzt kein Problem damit, wie es in den Regeln steht weiß ich nicht genau gerade 😅

vor 3 Minuten, schrieb Marushko:

 

Oh. Ist das so? Diese Erneuerung der Regel ist an mir vorbeigegangen. Der Sinn dahinter erschließt sich mir auch nicht.

Mir erschließt es sich ebenso wenig, da es aktiv verhindert, zu verstehen und an Tiefe und Themen hinter Themen zu gelangen. Letzlich ist alles mit Ot und Entscheidungen nicht in Frage zu stellen beliebig legitimierbar. 

Vor 6 Minuten , schrieb Ropamin:

Generell geht es mich nichts an, was zwei oder mehr vernunftbegabte Menschen miteinander machen, wenn das einvernehmlich passiert. Ich äußere in Gesprächen höchstens mal Bedenken, wenn ich die Gesundheit gefährdet sehe, wenn ich den Eindruck habe, dass etwas leichtfertig passieren soll.

Ich möchte selbst auch nicht belehrt werden, weil ich außerhalb dessen spiele, was andere noch in ihrem Risikoprofil haben oder es von ihren Moralvorstellungen abweicht. 

Die Sicherheit von Anfängern war mir mal ein Anliegen, weil mir gerade online vieles aufgefallen ist, wie unüberlegt und ahnungslos manche selbsternannten Dom und Top sich öffentlich zu machen Themen äußern, was ich inzwischen aber aufgegeben habe...

Zumal ich selbst Dinge anders handhabe als ich es Anfängern raten würde - Bzw. würde ich sagen, sie sollten vorsichtig sein, sich auf jemanden wie mich einzulassen.

Die große Frage bei jeder Praktik ist ja immer, wie weit kennt sich jemand wirklich mit dem aus, was sie/er machen möchte und welche Konsequenzen ist man im schlimmsten Fall bereit zu tragen?

Hygiene und sauberes Arbeiten bekommt ganz oft nicht den Raum, den es haben sollte und es halten sich einige Mythen, die ständig wiederholt werden, dass manche Dinge gefährlicher dargestellt werden als sie sind und tatsächliche Risiken verharmlost werden.

Wissen über Anatomie und Physiologie interessiert zu wenige, um zu verstehen, was bei manchen Dingen im Körper passiert. 

Was einen Menschen wie emotional mitnehmen kann ist kaum ein Thema - da wird immer nur vom "Was" geredet. Gerade neue Dom könnten wirklich davon profitieren, wenn sie sich von den "Alten" beraten lassen würden, statt sich zu Werbezwecken selbst als erfahren darstellen zu wollen. 

In RL ist der Austausch deutlich besser als in der Onlinewelt - viel weniger Ego und mehr Offenheit. 

Ja, es ist definitiv wichtig, dass man sich gut auskennt. Da gebe ich dir absolut Recht. Ich finde auch, dass körperliche oder auch psychische Faktoren eine Rolle spielen sollten. Dom und Sub sollten sich gut auskennen.

Vor 3 Minuten , schrieb Candala:

Mir erschließt es sich ebenso wenig, da es aktiv verhindert, zu verstehen und an Tiefe und Themen hinter Themen zu gelangen. Letzlich ist alles mit Ot und Entscheidungen nicht in Frage zu stellen beliebig legitimierbar. 

Vielleicht weil das eigentliche Thema zu wenig Platz bekommt wenn es ständig hinterfragt wird? Weil es zu viele Diskussionen gibt?

Aber ja, zu hinterfragen worum es geht ist natürlich wichtig. Wie du sagst kann man dann besser verstehen worauf es ankommt und dann kann man tiefer antworten

Fangen wir bei mir an... 

Ich würde ver*gewaltig, nicht nur einmal 

R@pe ist rsus 

Ich würde Mißbraucht als Kind auf verschiedene art von verschiedenen personen.. 

Little, ageplay, Erniedrigung, seelische Gewalt, sissy ist raus. 

Genug trauma Dumping? 

Okay😉 

Ich habe Abneigungen die werde ich jetzt nicht öffentlich sagen wegen shitstorm, warum auch andere Dinge raus fallen... 

 

Jetzt kann jeder kommen der iwas von oben mag und sagen stell dich nicht so an ist ja alles mit Konsens... Macht mein empfinden darüber aber nicht besser. 

 

Oder noch anders. 

Wenn man was finden will was nicht okay ist wird man das immer tun.. 

 

Nehmen wir meine Vorliebe cbt 

Mit Nadeln und angelhaken, teils mit gewichten dran.. 

Mit Zigaretten, weiter darf ich nicht drauf eingehen wegen Regeln 

Mit schlagen, mit Gegenständen, auf schaft Eichel Hoden 

Mit dilatoren und Katheter (zwangsbefüllen der blase ab und zu) 

Mit nadelrad, Salben ölen etc 

Das geht verdamt vielen zu weit... Ich fühle mich dann erst wohl.. Alles andere ist langweilig. 

Die Stimmen mit das ist gefährlich ungesund etc sind sehr laut insbesondere wenn es um penis Käfige und Keuschheit geht... Da wird immer wieder kinkshaming betrieben in jedem neuen Thema von (oft) den selben Personen. 

Wollen wir weiter gehen? 

Ich hab zwar keine Lust auf Verwarnungen mit Punkten aber können wir gerne jachen per pn 

Vor 8 Minuten , schrieb SilentLove_:

Also.. wegen mir darf der Sinn meiner Frage gerne hinterfragt werden. Ich habe persönlich jetzt kein Problem damit, wie es in den Regeln steht weiß ich nicht genau gerade 😅

Was ist denn deine Intention? Was hat dich dazu bewegt? Dein Beitrag generell scheint ja klar zu gehen, sonst wäre er vom geschulten Team nicht freigegeben worden zu sein.

vor 6 Minuten, schrieb Rosenrot82:

@LadyViolet_ hat das eben gerade schon als moralischen Kompass bezeichnet. Und der schlägt sicher bei vielen gleichermaßen stark aus, bei gewissen Reizthemen. Was wiederum bedeutet, dass andere ganz automatisch in eine gewisse Ecke gestellt werden.

Vielleicht fängst du mal mit etwas konkretem an @SilentLove_ , bevor andere sich hier zur Zielscheibe machen.

Nein, ich denke dass jedes Paar sich damit auseinander setzt und für sich bewertet und das auch eine wichtige und notwendige Auseinandersetzung ist, dass man sich sehr wohl darüber Gedanken machen MUSS, was man selbst vertreten kann und dass ein Label mit "Kink" kein Freifahrtsschein sein sich dem nicht zu stellen. Sexuelle Lust kann meiner Meinung nach kein Grund sein, einander grenzenlos unhinterfragt Dinge anzutun, die Menschen möglicherweise schwer schädigen. 

Ich würde mich einfach in bestimmten Kreisen nicht aufhalten und wäre mit manchen Menschen nicht befreundet, wenn die Weltanschauung zu weit auseinander geht und ich mich mit ihnen unwohl fühle. Zum Beispiel bin ich auch nicht mit Menschen befreundet die viel viel jüngere Partner*innen haben. 

 

Wer so extreme Dinge wie TPE anstrebt, sollte sich diese Fragen vorher gestellt haben. 

Vor 2 Minuten , schrieb Candala:

Was ist denn deine Intention? Was hat dich dazu bewegt? Dein Beitrag generell scheint ja klar zu gehen, sonst wäre er vom geschulten Team nicht freigegeben worden zu sein.

Naja, habe ich ja schon eigentlich nochmal klargestellt.. oder was genau ist deine Frage?

vor 30 Minuten, schrieb SilentLove_:

Ja, aber was würdest du denn unter BDSM zählen und was nicht? Also.. ja, auch ne schwierige Frage, weil man ja niemanden ausgrenzen sollte. Somit schwierig zu beantworten. Sehr schwierig. Andersrum: was zählst du denn alles unter BDSM, kann man das verallgemeinern?

Ich habe kein Problem damit jemanden auszugrenzen, der es m. E. verdient hat. Meine Toleranz hat Grenzen.

Einiges wurde hier schon benannt.

Was in meinen Augen kein BDSM ist, dass sind "Zahlschweine", die ohne jede Gegenleistung, oder auch nur persönliche Anwesenheit, Geld an Frauen überweisen, die sich untereinander nur darüber Lustig machen, wen sie jetzt wieder abgezockt haben. Das ist für mich das Ausnutzen einer psychischen Notlage.

vor 1 Minute, schrieb LadyViolet_:

Nein, ich denke dass jedes Paar sich damit auseinander setzt und für sich bewertet und das auch eine wichtige und notwendige Auseinandersetzung ist, dass man sich sehr wohl darüber Gedanken machen MUSS, was man selbst vertreten kann und dass ein Label mit "Kink" kein Freifahrtsschein sein sich dem nicht zu stellen. Sexuelle Lust kann meiner Meinung nach kein Grund sein, einander grenzenlos unhinterfragt Dinge anzutun, die Menschen möglicherweise schwer schädigen. 

Ich würde mich einfach in bestimmten Kreisen nicht aufhalten und wäre mit manchen Menschen nicht befreundet, wenn die Weltanschauung zu weit auseinander geht und ich mich mit ihnen unwohl fühle. Zum Beispiel bin ich auch nicht mit Menschen befreundet die viel viel jüngere Partner*innen haben. 

 

Wer so extreme Dinge wie TPE anstrebt, sollte sich diese Fragen vorher gestellt haben. 

Ich respektiere deine Meinung und finde sie aus einer losgelöst Sicht richtig.

Vor 4 Minuten , schrieb SilentLove_:

Vielleicht weil das eigentliche Thema zu wenig Platz bekommt wenn es ständig hinterfragt wird? Weil es zu viele Diskussionen gibt?

Aber ja, zu hinterfragen worum es geht ist natürlich wichtig. Wie du sagst kann man dann besser verstehen worauf es ankommt und dann kann man tiefer antworten

Auch hier wäre die Intention der Nachfrage zur Intention ausschlaggebend, ob sie zuträglich ist, was sie in den meisten Fällen sein kann, auch wenn sie vielleicht unbequem erscheint, weil wir sie uns oft noch viel zu wenig stellen. Meist wird es erst hinter der Frage interessant. Sie generell zu verbieten ist natürlich zu kurz gedacht.

Vor 3 Minuten , schrieb Windgust:

Ich habe kein Problem damit jemanden auszugrenzen, der es m. E. verdient hat. Meine Toleranz hat Grenzen.

Einiges wurde hier schon benannt.

Was in meinen Augen kein BDSM ist, dass sind "Zahlschweine", die ohne jede Gegenleistung, oder auch nur persönliche Anwesenheit, Geld an Frauen überweisen, die sich untereinander nur darüber Lustig machen, wen sie jetzt wieder abgezockt haben. Das ist für mich das Ausnutzen einer psychischen Notlage.

Hm. Auch ein spannendes Thema mit welchem ich noch nie zutun hatte. Wusste bis eben nicht, dass es sowas gibt..

Also in dem Fall wird der Mann als Erniedrigung dazu gebracht der Frau Geld zu zahlen?

Und ausnutzen einer psychischen Notlage, weil der Mann (in dem Fall) die Erniedrigung dringend braucht? Oder wie genau, sorry wenn die Frage doof klingt 😅

(bearbeitet)

Und da haben wir es... 

Straftaten werden als bdsm verkauft... 

Ped*o... Ist kein bdsm... 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
Vor 5 Minuten , schrieb Candala:

Auch hier wäre die Intention der Nachfrage zur Intention ausschlaggebend, ob sie zuträglich ist, was sie in den meisten Fällen sein kann, auch wenn sie vielleicht unbequem erscheint, weil wir sie uns oft noch viel zu wenig stellen. Meist wird es erst hinter der Frage interessant. Sie generell zu verbieten ist natürlich zu kurz gedacht.

Ja. Wobei es ja vielleicht auch schon vorkam, dass Fragesteller irgendwie blöd angegangen wurden oder so. Das kann ich natürlich nicht beurteilen. Irgendeinen Grund wird es wahrscheinlich gegeben haben um zu dieser Regelung zu kommen.

Ob man das gut oder schlecht findet ist natürlich eine andere Sache

vor 7 Minuten, schrieb SilentLove_:

 

Ja, ich finde Abhängigkeit ist ein sehr komplexes Thema. Die Frage ist ob man da überhaupt vor schützen kann. Im Endeffekt kann wahrscheinlich jeder abhängig werden von einer bestimmten Person?

Wie kann man das dann verhindern, zum Beispiel bei TPE? Macht man dann Rücklagen die Dom nicht anzurühren hat? Macht man aus, das man zum Beispiel jede Woche mindestens drei verschiedene Menschen trifft um den Rückhalt anderer Menschen nicht zu verlieren? Um nicht irgendwie, vielleicht unabsichtlich abgeschottet zu werden?

Nicht, dass das das Ziel vom Dom wäre - bitte auf keinen Fall falsch verstehen. Dom ist natürlich kein Monster der Sub manipulieren will und vollständig unter eigenen Kontrolle haben will. So meine ich das nicht. Ich frage mich einfach nur wie man im Vorhinein sowas eindämmen kann. Ohne Rückschlüsse auf falsche Absichten eines jeden Doms zu schließen. Das möchte ich klar betonen.

Das fängt schon damit an, dass ich gezielt für die Ausschüttung körpereigener Opioide als Cocktail sorge, und der Körper dann immer wieder mehr davon möchte, ich konditioniere auf Worte, Gesten und Geräusche und manipuliere da bewusst - bin dabei aber transparent in den, was ich weshalb mache - eine Spielpartnerin nennt mich deshalb auch schon "Professor" weil ich eben viel erkläre und Witze darüber mache, dass es fast so ist wie der Zauberkünstler, der seine Tricks verrät... 

Genau darum geht es ja in meinem SM, dass ich von außen beeinflussen kann, wie sich jemand fühlt und welche Gedanken da in den Kopf gepflanzt werden. Ethisch vertretbar wird es für mich dadurch, dass meine Manipulation eben nicht heimlich passiert und meine Kommunikation dazu offen ist...

Vor 3 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

Und da haben wir es... 

Straftaten werden als bdsm verkauft... 

Ped*o... Ist kein bdsm... 

P*do ist in erster Linie natürlich erstmal ein Kink den sich niemand aussuchen kann zu bekommen. Bzw er kann natürlich auch verursacht worden sein. In beiden Fällen hat es sich aber niemand ausgesucht.

Was man daraus macht: das steht auf einem ganz anderem Blatt.

Für mich sind Kinder absolut tabu. Da gibt es nichts zu diskutieren. Das kann man sich auch nicht schön reden.

vor 58 Minuten, schrieb SilentLove_:

Nein, ich möchte natürlich nicht, dass hier Kink-Shaming betrieben wird.

Es ist wie gesagt eine wirklich schwierige Frage.

Es geht mir auch gar nicht darum, dass hier unbedingt jemand sagen muss: das finde ich nicht in Ordnung, bitte lass das. Also klar, dass war ein Teil meiner Frage, aber eigentlich finde ich viel spannender bei welchen Themen man vielleicht Mal ein bisschen Augenmerk drauflegen kann.

Jetzt ein paar Beispiele die man diskutieren könnte:

Wenn ein Little sexuell mit einbezogen wird, findet ihr das in Ordnung oder würdet ihr sagen ihr seht das kritisch? Warum genau ist das für euch kein Problem, oder warum seht ihr es kritisch?

In wie weit ist es in Ordnung jemanden wirklich tiefe Wunden zu zufügen? Ist das die Freiheit eines einzelnen? Wenn ja wann würde es vielleicht doch zum Problem werden?

In wie fern seht ihr Vorarephilie (Kannibalismus) als Kink? Wie weit darf es gehen?

So fragen meine ich. Die sind natürlich nicht leicht zu beantworten. Sie müssen auch nicht unbedingt zu 100% beantwortet werden, vielleicht ist es auch von Person zu Person unterschiedlich. Ich finde es einfach interessant mehrere Meinungen zu hören und zu diskutieren. Verschiedene Sichtweisen zu erfahren. Meine Sachen waren jetzt nur Beispiele, vielleicht habt ihr ja andere Sachen die euch durch den Kopf gehen, ich weiß es ja nicht

Konkrete Fragen - klare und persönliche Antworten, Kink shaming ist mir egal:

Sex mit little: für mich No-Go. Wenn sie sich auch im Roleplay als Kind fühlt und auftritt, dann ist das weit jenseits meiner Werte. Gleiches wäre, wenn sich jemand z.B. als KZ Insasse verkleidet.

Tiefe Wunden: No-Go. Ohne weitere Erklärung. 

Kannibalismus o.ä.: gibt es dazu eine Neigung, gehört es therapiert. Das gilt auch bereits für den Kink Blut zu trinken. 

 

Vor 5 Minuten , schrieb Ropamin:

Das fängt schon damit an, dass ich gezielt für die Ausschüttung körpereigener Opioide als Cocktail sorge, und der Körper dann immer wieder mehr davon möchte, ich konditioniere auf Worte, Gesten und Geräusche und manipuliere da bewusst - bin dabei aber transparent in den, was ich weshalb mache - eine Spielpartnerin nennt mich deshalb auch schon "Professor" weil ich eben viel erkläre und Witze darüber mache, dass es fast so ist wie der Zauberkünstler, der seine Tricks verrät... 

Genau darum geht es ja in meinem SM, dass ich von außen beeinflussen kann, wie sich jemand fühlt und welche Gedanken da in den Kopf gepflanzt werden. Ethisch vertretbar wird es für mich dadurch, dass meine Manipulation eben nicht heimlich passiert und meine Kommunikation dazu offen ist...

Ja. Das ist natürlich ein sehr spannender Bereich den du da ansprichst.

Schwierig wird es wahrscheinlich trotzdem wenn die Person mit der du spielst dann irgendwie in eine Abhängigkeit gerät nach den Gefühlen die du auslöst. Oder ein riesiges Begehren nach diesen Gefühlen bekommt.

Die Frage ist ob das verhinderbar ist, oder ob es einfach so passiert? Und wie kann man dagegen vorgehen? Kann man dagegen vorgehen?

Sehr schwierige Fragen glaube ich..

Schwieriges Thema.
Klar, Pädophilie, Tiere sind ein No-Go.

Die oft erwähnte Abhängigkeit sehr ich weniger als Problem. Rein pragmatisch gesehen führt jede längere Beziehung, spätestens mit einer gemeinsamen Wohnung, zu gegenseitigen Abhängigkeiten. Das ist aber erst einmal nicht das Problem.
Wichtig ist da, dass die Abhängigkeit nicht bewusst geschaffen wird und nicht ausgenutzt wird.

Ebenso Manipulation. Als sub finde ich es durchaus reizvoll, subtil gelenkt zu werden. Da ist die Grenze zur Manipulation fließend.
Wenn es im gegenseitigen Konsens geschieht, um die Beziehung weiter zu bringen und Spaß zu haben, ist es ok.
Wenn es geschieht, um das Bankkonto zu leeren, ist es nicht mehr ok.

Körperliche Veränderung/Schädigung.
Hart betrachtet ist das jedes Tattoo, jedes Piercing.
Oder auch eine Schwangerschaft mit Geburt.
Letzteres ist natürlich meistens nicht im Sinne eines kinks/Fetisch, aber eben mal als Beispiel, worauf sich Paare tagtäglich in normalen Beziehungen einlassen.

Ich denke, es ist einfach wichtig, dass insgesamt Konsens herrscht. Beide müssen sich einig sein, was die Auswirkungen auch langfristig sind.

vor 5 Minuten, schrieb SilentLove_:

 

P*do ist in erster Linie natürlich erstmal ein Kink den sich niemand aussuchen kann zu bekommen. Bzw er kann natürlich auch verursacht worden sein. In beiden Fällen hat es sich aber niemand ausgesucht.

Was man daraus macht: das steht auf einem ganz anderem Blatt.

Für mich sind Kinder absolut tabu. Da gibt es nichts zu diskutieren. Das kann man sich auch nicht schön reden.

Pe*Do ist kein kink... Da gehen unsere meinungen auseinander 

(bearbeitet)
vor 12 Minuten, schrieb SilentLove_:

Hm. Auch ein spannendes Thema mit welchem ich noch nie zutun hatte. Wusste bis eben nicht, dass es sowas gibt..

Also in dem Fall wird der Mann als Erniedrigung dazu gebracht der Frau Geld zu zahlen?

Und ausnutzen einer psychischen Notlage, weil der Mann (in dem Fall) die Erniedrigung dringend braucht? Oder wie genau, sorry wenn die Frage doof klingt 😅

Sorry, aber das Thema ist mir zu negativ, um darüber zu texten.

bearbeitet von Windgust

Mir geht die Akzeptanz von Petplay und Ageplay mehr als zu weit. Sich dann noch beim Ausleben des verkappten Sodomiefetischs (schau mal, wie die Genitalien beim Furryporn in der Regel gezeichnet sind ...) von Kindern streicheln zu lassen hebt es noch auf die Spitze.

Sonst soll jeder machen was gefällt. Geht mir doch am Arsch vorbei, wie ihr rumsaut. 🤷🏼‍♂️

Vor 5 Minuten , schrieb Sunstone_1983:

Schwieriges Thema.
Klar, Pädophilie, Tiere sind ein No-Go.

Die oft erwähnte Abhängigkeit sehr ich weniger als Problem. Rein pragmatisch gesehen führt jede längere Beziehung, spätestens mit einer gemeinsamen Wohnung, zu gegenseitigen Abhängigkeiten. Das ist aber erst einmal nicht das Problem.
Wichtig ist da, dass die Abhängigkeit nicht bewusst geschaffen wird und nicht ausgenutzt wird.

Ebenso Manipulation. Als sub finde ich es durchaus reizvoll, subtil gelenkt zu werden. Da ist die Grenze zur Manipulation fließend.
Wenn es im gegenseitigen Konsens geschieht, um die Beziehung weiter zu bringen und Spaß zu haben, ist es ok.
Wenn es geschieht, um das Bankkonto zu leeren, ist es nicht mehr ok.

Körperliche Veränderung/Schädigung.
Hart betrachtet ist das jedes Tattoo, jedes Piercing.
Oder auch eine Schwangerschaft mit Geburt.
Letzteres ist natürlich meistens nicht im Sinne eines kinks/Fetisch, aber eben mal als Beispiel, worauf sich Paare tagtäglich in normalen Beziehungen einlassen.

Ich denke, es ist einfach wichtig, dass insgesamt Konsens herrscht. Beide müssen sich einig sein, was die Auswirkungen auch langfristig sind.

Ich Frage mich nur, ob es nicht auch passieren kann, dass Dom manipuliert und Sachen macht ohne es überhaupt zu merken.

Ich glaube, dass auch Dom blinde Flecken hat und Sachen vielleicht gar nicht sieht, obwohl sie für außenstehende schnell sichtbar wären. Dom ist ja auch kein Übermensch der von diesen Dingen der Psyche irgendwie ausgenommen ist.

Wichtig ist wahrscheinlich, dass Dom reflektiert und sich Rat von außen holt

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