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Woran hast du gemerkt, dass du einem Mann wirklich vertrauen kannst? War es ein Moment, ein Satz oder etwas, das er nicht getan hat?


Yo****

Empfohlener Beitrag

Ist das Geschlechtsspezifisch also wenn hier Leute antworten würde mich interessieren ob sich das mit der Frage ob Mann oder Frau ändert?

Um die Frage zu beantworten er/sie gibt mir kein Grund ihm mit fortschreitendem Vertrauensaufbau zu Misstrauen/zweifeln und ob du es wirklich kannst/solltest weißt du eh erst später/wenn's nicht so ist.

Für mich baut sich das durch viele kleine Dinge Stück für Stück auf. Das heißt nicht, das es ewig dauert. Es beginnt schon beim Schreiben. Wenn er respektvoll ist, Geduld und Verständnis hat, echtes Interesse an mir als Mensch zeigt. Früh nach Grenzen und Gesundheitsthemen fragt. Für ein erstes Treffen mein Sicherheitsbedürfnis ernst nimmt und keinen Druck aufbaut.

Wenn ich einen Menschen so nah an mich ranlasse vertraue ich von Anfang an und dann beobachte ich sehr genau, wie er mit mir umgeht. Vertrauen kann leicht verspielt werden. Ich bin der Typ alles oder nichts. Wenn er einfach alles von mir nehmen kann und damit gut umgeht, dann vertraue ich nicht nur, sondern bin in Sicherheit. 

Ich glaube, man muss einem anderen Menschen zunächst einmal mit einem gewissen Grundvertrauen begegnen. Sonst wird es schwierig, überhaupt eine Verbindung aufzubauen.

Aber dieses Grundvertrauen ist für mich persönlich erst der Anfang. Bis ich mich wirklich fallen lassen kann, braucht es deutlich mehr. Und das entsteht meiner Meinung nach nicht durch einen besonders schönen Satz oder eine beeindruckende Ansage, sondern durch Erfahrungen.

Ist dieser Mensch verlässlich? Kann ich mich auf das verlassen, was er sagt? Folgen seinen Worten auch Taten? Wie geht er mit mir um, wenn es mal unbequem wird oder ich eine Grenze setze?

Ich glaube auch, dass jeder Mensch eine andere Ausgangsbasis mitbringt. Manche können relativ schnell vertrauen, andere brauchen länger. Das hat nicht zwangsläufig etwas mit dem Gegenüber zu tun, sondern auch mit den eigenen Erfahrungen.

Gerade in einer submissiven Rolle ist Vertrauen für mich aber eine ganz wesentliche Voraussetzung. Denn wenn ich schon im normalen zwischenmenschlichen Umgang ständig hinterfragen muss, ob ich mich auf jemanden verlassen kann, wie soll ich dann ausgerechnet diesem Menschen meinen Körper und meine Verletzlichkeit anvertrauen?

Da kann jemand noch so überzeugend Führung ausstrahlen. Wenn ich mich auf seine Worte nicht verlassen kann, werde ich mich auch nicht in seine Hände fallen lassen.

Und Vertrauen lässt sich nun mal schlecht herbeireden. Man muss sich schon entsprechend verhalten.

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