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Woran hast du gemerkt, dass du einem Mann wirklich vertrauen kannst? War es ein Moment, ein Satz oder etwas, das er nicht getan hat?


Yo****

Empfohlener Beitrag

Wenn ich einen Menschen so nah an mich ranlasse vertraue ich von Anfang an und dann beobachte ich sehr genau, wie er mit mir umgeht. Vertrauen kann leicht verspielt werden. Ich bin der Typ alles oder nichts. Wenn er einfach alles von mir nehmen kann und damit gut umgeht, dann vertraue ich nicht nur, sondern bin in Sicherheit. 

Vor 14 Minuten , schrieb Wölfin3101:

Führung ohne Vertrauen wäre bei mir nicht mal Kontrolle… wie kann ich jemandem Kontrolle über mich geben, wenn kein Vertrauen vorhanden ist. Vertrauen baut sich mit der Zeit auf, durch Reaktion des anderen. Durch sein Verhalten und sein Einfühlungsvermögen… ohne Vertrauen ist keine Führung und auch keine Kontrolle bei mir möglich

Ohja sagen, reden kann man viel. Mit Taten aber nur wenige Menschen.

Kann ich nicht. Nicht Bedingungslos. Ich leihe mein Vertrauen. Wenn die Person es nicht missbraucht, gibt es mehr Vorschuss. Aber völliges, blindes vetrauen ohne hinterfragen gibt es für mich nicht und kann es auch nicht geben

Vertrauen baut sich auf und verfestigt sich mit der Zeit ..wen Worte und Taten zusammen passen wie bereits schon geschrieben steht.
Was für mich dazu kommt das Grenzen ein gehalten werden ...besser noch erst Mal Garnicht bis an die Grenze zu kommen bevor ich nicht bereit bin das wirklich zuzulassen .
Lieber danach darüber zu reden ... Und ich kann sagen es war nicht die Grenze oder über der Grenze ...
Also wen danach ein Entschuldigung kommt und ein ich dachte und du hast ja nix gesagt bis ich tazachlich Dan Stop sage d an ist am Anfang meistens der Vertrauensvorschuss schon an gezahlt

Nur weil man schlechte Erfahrungen gemacht hat, muss man es ja nicht so verallgemeinern…
Tut mir leid für euch, dass ihr nicht mehr wirklich vertrauen könnt. Aber absolutes Vertrauen ist möglich und wunderschön! Kommunikation kann einiges beeinflussen und vielleicht sollte man Personen erstmal kennenlernen, bevor man sich weiter drauf einlässt.

Ab ca einem Jahr schafft es kaum jemand, seinen Charakter zu verschleiern. Bis dahin hätte man miterlebt, wie die Person sich unter Stress, in der Krise, gegenüber Personal, Freunden und Bekannten verhält. Natürlich kann man auch 20-50Jahre verheiratet sein und immer noch nichts merken, aber dann hat man vermutlich ab und an die Augen vor der Wahrheit verschlossen oder die Indizien nicht in Zusammenhang gebracht.
Da sexuelle Beziehungen meist schneller losgehen, fliegt man ein paar Mal auf die Fresse. Vielleicht entdeckt man seine eigenen Muster zwischenzeitlich.
Ich traue Menschen generell meist erst mal soweit, wie ich sie schmeißen könnte. Und sehe mit der Zeit, wie kongruent sie sich verhalten in Bezug auf das, was sie sagen. So entwickelt sich das stückweise. Beim ersten Date in der Natur, oder beim zweiten bei ihm, habe ich immer noch etwas zur Selbstverteidigung griffbereit. Cover kennt Realnamen, Adresse, Telefonnummer oder Autokennzeichen, und wird über Monate informiert bei jedem Treffen, damit ich nicht als Jane Doe in der Gerichtsmedizin auf Identifizierung warte.

Ich kann schrittweise Vertrauen aufbauen, wenn ein Mann seine Privilegien kennt und das anspricht. Wenn er neugierig ist auf die Lebenswelt von Frauen anstatt defensiv oder aggressiv zu werden.

Wenn er zeigt, dass er Energie und Aufmerksamkeit in den Kontakt mit mir investiert, anstatt mich nur mit geringstmöglichen Kosten konsumieren zu wollen. Wenn sexuelle Vorlieben in DMs nur auf Anfrage teilt und nicht ungefragt in der ersten Nachricht. Wenn er sich Gedanken macht um sein Profilfoto, seinen Namen, seinen Profiltext. Wenn er Vereinbarungen mit mir ausmacht und sie einhält ohne Erinnerung.

Wenn er mich fragt, welche Aftercare ich mir als Sub wünsche.

Vor 19 Minuten , schrieb Madame_Hamburg:

Ich kann schrittweise Vertrauen aufbauen, wenn ein Mann seine Privilegien kennt und das anspricht. Wenn er neugierig ist auf die Lebenswelt von Frauen anstatt defensiv oder aggressiv zu werden.

Wenn er zeigt, dass er Energie und Aufmerksamkeit in den Kontakt mit mir investiert, anstatt mich nur mit geringstmöglichen Kosten konsumieren zu wollen. Wenn sexuelle Vorlieben in DMs nur auf Anfrage teilt und nicht ungefragt in der ersten Nachricht. Wenn er sich Gedanken macht um sein Profilfoto, seinen Namen, seinen Profiltext. Wenn er Vereinbarungen mit mir ausmacht und sie einhält ohne Erinnerung.

Wenn er mich fragt, welche Aftercare ich mir als Sub wünsche.

Warum sollte ein Mann irgendwelche "Privilegien" haben?

Der Mann muss sich anpassen, Rücksicht nehmen, dieses und jenes tun…
Nein! Ein Mann muss sich nicht allein aufgrund seines Geschlechts für das Verhalten anderer Männer rechtfertigen.
Wer schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hat, darf vorsichtig sein, misstrauisch sein und seine eigenen Grenzen ziehen. Aber die eigenen Erfahrungen rechtfertigen nicht, sämtliche Männer über einen Kamm zu scheren.
Vielleicht sollte man sich auch erst einmal die Zeit nehmen, einen Menschen wirklich kennenzulernen, statt direkt auf eine andere Ebene zu wechseln. Vertrauen entsteht nicht über Nacht. Es entwickelt sich durch Verhalten, Verlässlichkeit und den Umgang miteinander.
Und wenn man immer wieder an denselben Typ Mann gerät und ähnliche Erfahrungen macht, sollte man vielleicht auch einmal das eigene Beuteschema hinterfragen. Warum fühle ich mich immer wieder zu bestimmten Menschen hingezogen? Übersehe ich Warnsignale? Gebe ich Vertrauen möglicherweise zu schnell?
Das bedeutet nicht, dass jemand selbst schuld ist, wenn er schlecht behandelt wird. Aber das eigene Verhalten und die eigenen Entscheidungen zu reflektieren, kann helfen, solche Muster zu erkennen und zu verändern.
Vielleicht sollten wir grundsätzlich öfter erst bei uns selbst hinschauen, bevor wir die Verantwortung pauschal bei anderen suchen.

Vertrauen entsteht zwischen Menschen, nicht zwischen Geschlechtern.

vor einer Stunde, schrieb Wölfin3101:

Vertrauen entsteht zwischen Menschen, nicht zwischen Geschlechtern.

Danke! 

Vertrauen ist für mich der Glaube daran, dass die andere Person nicht gegen mich oder eine Absprache agiert. 

Bei meiner langjährigen Partnerin und mir gibt eine Vertrauensfrage gar nicht mehr. Weil wir über das Stadium "glauben" längst hinweg sind. Wir wissen, dass wir uns gegenseitig nicht schaden werden. 

Vertrauen ist auch so vielfältig. 

Ein Freund von mir ist eine Tratschtante. Ich würde ihm mein Geld, mein Auto und meine Wohnung anvertrauen, aber sicher nicht jedes Geheimnis. 

Im Sinne von Session innerhalb von BDSM, wird es ohne Vertrauen letztlich gar nicht gehen, wenn man den anderen nicht in- und auswendig kennt. 

  • Moderator
FETMOD-Sunshine

Wow, danke, dass ich hier gerufen wurde.

Ich möchte zunächst daran erinnern, worum es in diesem Thema eigentlich geht: Vertrauen. Nicht um Diskriminierung und auch nicht darum, welches Geschlecht vermeintlich schlechter oder weniger vertrauenswürdig ist.

Der Themenersteller hat eine konkrete Frage nach persönlichen Erfahrungen mit Männern gestellt. Daraus eine pauschale Abwertung des männlichen Geschlechts abzuleiten, halte ich für nicht gerechtfertigt.

Und jetzt mal Butter bei die Fische: Nicht alle Männer sind böse oder grundsätzlich weniger vertrauenswürdig. Genauso wenig sind Frauen grundsätzlich die besseren Menschen. Gewalt, Grenzüberschreitungen und Vertrauensmissbrauch können von Menschen jeden Geschlechts ausgehen. Auch männliche Betroffene verdienen es, ernst genommen zu werden.

Was mich hier allerdings stört, ist der Umgang mit der eigentlichen Fragestellung. Statt auf die Frage des Themenerstellers einzugehen, wird zunehmend über Geschlechter und vermeintliche Diskriminierung diskutiert. Das empfinde ich gegenüber dem Themenersteller als wenig respektvoll.

Ich habe daher einige Off-Topic-Beiträge und die dazugehörigen Reaktionen entfernt.

Bitte besinnt euch wieder auf das Ursprungsthema und diskutiert die gestellte Frage, statt daraus eine Grundsatzdebatte über Männer und Frauen zu machen.

Unterschiedliche Meinungen sind ausdrücklich willkommen, solange sie sachlich bleiben und sich auf das Thema beziehen.

Gruß
FETMOD-Sunshine
Team Fet

 

Ich habe letztes Jahr ungefähr zu dieser Zeit einen dom gesucht.
Und man wird oft respektlos bereits angeschrieben oder als schlampe echt betitelt nur weil sie ihre angebliche dominanz ausspielen wollten.
Dann war da er, er hat mir ganz normal geschrieben wir haben uns auf Augenhöhe unterhalten es war einfach total angenehm und man merkte es interessiert ihn auch alles andere an mir außer nur die sub.
Unser erstes Treffen war einfach entspannt wir haben stundenlang geredet und es war total harmonisch. Ich habe mich sofort wohl gefühlt in seiner Nähe.
Als es dann zu unserer ersten Session kam, welche auch meine erste war.
War eigentlich ein Moment der mir bis jetzt in bleibender Erinnerung bleibt.
Er hat mich ausgezogen und meine kleider nicht einfach auf den Boden geworfen sondern gsnz respektvoll die Kleider zusammen gelegt und auf die kommode gelegt
Das fand ich mega, eine Kleinigkeit aber mega.
Ich konnte ihm so von Beginn an voll vertrauen da er mich einfach mit respekt und dominaz behandelt

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