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Thema Respekt (ja I know gibt es zur genüge)


La****

Empfohlener Beitrag

Gerade eben, schrieb BD_Couple:

Schrödingers Frau. Du bist gleichzeitig wunderschön und sexy und sobald du beim sagst, bist du eine hässliche schlampe, die eh keiner will xD.......das sind cis Männer, die der Meinung sind, ihnen stehe Aufmerksamkeit von Frauen ZU. es wäre ihr Grundrecht. Und wer ihnen diese Aufmerksamkeit nicht gibt, der MUSS ja ein hässlicher, schlimmer Mensch sein (wäre eine Frau hier überhaupt ein Mensch? Oder ein Mittel zum Zweck?). Manche Männer sind einfach nur lost ..... Gibt Natürlich auch frauen, die kein "nein" verstehen, aber da sieht die Interaktion ist anders aus ..... LG, Sue

*Sobald du "nein" sagst, natürlich....

Für mich ist es okay 👍 so wie du dich ausdrückst und auch ausführlich schreibst… Jeder Mensch ist anders… 👍💯

Ich fände es schade wenn Du dazu über gehst nicht zu antworten.
Mit deinem Inhalt hast Du vollkommen Recht.
Wenn ich jemanden gut finde, muss das ja nicht beidseitig sein und selbst wenn man sich hier jemand aussucht, kann das Live nochmal anders sein.
Mann und Frau haben jederzeit das Recht, abzubrechen.
Ja das kann emotional sein, aber es zeigt auch Größe wenn man es akzeptiert

Leidiges immer wieder kommendes Thema. Leider haben nicht alle gelernt mit Ablehnung umzugehen. Weswegen sie dann ihren Frust an der Person ablassen. Die einen ablehnen. Zuletzt letzten Monat selbst erlebt. Respektvoll und nett eine Dame abgelehnt (für Beziehung) und was kamm? Kurze Diskussion und dann letzte Ansage mit schuld Zuweisung wie böse man doch wäre. Gefolgt von blockiert. Gut hat mir gezeigt, dass meine Einschätzung richtig war. Ob und wie wir mit Ablehnung umgehen hängt von mehreren Faktoren ab. Haben wir den Umgang damit gelernt? Eigener Charakter und! Wie ist unsere derzeitige Situation. Also wie sieht es mit unserer Psyche aus. Auch bei psychisch gesunden Menschen. Ist gerade unser Leben besonders schwierig. Sagen wir mal das eine geliebte Person verstorben ist. Dann noch unser Haustier. Job verloren. Miete in Verzug. Das Zert alles an unserem sagen wir mal mentalen Schutz Polster. Ist das aufgebraucht oder am Limit. Dann können Menschen sehr ,,böse" werden. Deswegen nehme ich es den Menschen nicht böse. Relevanz in meinem Leben hat eh kein wild fremde Person. Also im schlimmsten Fall blockieren und gut ist.

Ich kann dir Frustration absolut nachvollziehen und stimme dir in jedem Punkt zu.

Eigentlich halte ich meine Filter bewusst offen.

Ich möchte mich gar nicht starr auf die Frage versteifen, ob jemand die perfekte Person ist. Zumal ich davon ausgehe, dass bei Dir als Frau, viel mehr Post sich im Eingang findet.

Aber manchmal ergibt sich ja auch mit Menschen, die weiter weg wohnen oder in einer ganz anderen Altersgruppe sind, ein unglaublich bereichernder, rein freundschaftlicher Austausch.

Es sind Überraschungen, die ich tatsächlich hier nicht vermutet hätte und mich immer wieder in der Kommunikation überraschen.

So gesehen Versuche ich auch immer zu antworten.

Wobei ich manchmal im Filter der entsprechenden Person hängen bleibe und nicht antworten kann. Dumm nur, wenn ich im Nachgang noch beschimpft werde, was mir eigentlich nur ein bedauernswertes Schmunzeln entlockt. Das Leben ist manchmal nicht wirklich von der Gegenseite reflektiert ;-)

Dennoch trifft Deine Beobachtung bezüglich des „Nein danke“ den Kern des Problems.

Es ist Respekt zu antworten finde ich. Nur wird eben dieser Trspezund Freundlichkeit fals interpretiert.

Viele Menschen fordern diese Höflichkeit nur deshalb ein, weil eine Antwort für sie die sprichwörtlich geöffnete Tür ist.

Sie interpretieren jede Reaktion als Einladung zur Diskussion und leiten daraus einen Anspruch auf Aufmerksamkeit bzw. noch viel mehr ab.

Kommt dann das erwartete oder sogar gewünschte Ergebnis bzw. Antwort nicht, schlägt das verletzte Ego oder auch die fehlende Umgangsform zu.

Wobei noch dazukommt, das Internet häufig als „anstandsfreier Raum“ gesehen und die gute Kinderstube vergessen wird.

Es ist genau so, wie du sagst: Wenn ich angeschrieben werde, entsteht für mich daraus keinerlei Verpflichtung, außer einer netten Antwort mit einem Nein oder einer interessierten Antwort.

Trotzdem wird man nach einer respektvollen Absage – oder schlichtweg durch Schweigen – manchmal bestenfalls als arrogant abgestempelt.

Wobei bei Dir als Frau bestimmt noch die darauffolgende Belästigung dazu kommt.

Letztendlich ist es immer eine Gradwanderung und die Hoffnung, dass jeder hier weiß, wer Hr. Knigge war und was daraus für Folgen zu ziehen sind.

Ansonsten nehme ich den unangenehmen Teil zur Kenntnis, weil es dann hier und da diese seltenen Highlights gibt und ich den "Mut", die Zeit und das Interesse der mir schreibenden Person sehr zu schätzen weiß.

Vor 8 Minuten , schrieb subfuermich:

Ich kann dir Frustration absolut nachvollziehen und stimme dir in jedem Punkt zu.

Eigentlich halte ich meine Filter bewusst offen.

Ich möchte mich gar nicht starr auf die Frage versteifen, ob jemand die perfekte Person ist. Zumal ich davon ausgehe, dass bei Dir als Frau, viel mehr Post sich im Eingang findet.

Aber manchmal ergibt sich ja auch mit Menschen, die weiter weg wohnen oder in einer ganz anderen Altersgruppe sind, ein unglaublich bereichernder, rein freundschaftlicher Austausch.

Es sind Überraschungen, die ich tatsächlich hier nicht vermutet hätte und mich immer wieder in der Kommunikation überraschen.

So gesehen Versuche ich auch immer zu antworten.

Wobei ich manchmal im Filter der entsprechenden Person hängen bleibe und nicht antworten kann. Dumm nur, wenn ich im Nachgang noch beschimpft werde, was mir eigentlich nur ein bedauernswertes Schmunzeln entlockt. Das Leben ist manchmal nicht wirklich von der Gegenseite reflektiert ;-)

Dennoch trifft Deine Beobachtung bezüglich des „Nein danke“ den Kern des Problems.

Es ist Respekt zu antworten finde ich. Nur wird eben dieser Trspezund Freundlichkeit fals interpretiert.

Viele Menschen fordern diese Höflichkeit nur deshalb ein, weil eine Antwort für sie die sprichwörtlich geöffnete Tür ist.

Sie interpretieren jede Reaktion als Einladung zur Diskussion und leiten daraus einen Anspruch auf Aufmerksamkeit bzw. noch viel mehr ab.

Kommt dann das erwartete oder sogar gewünschte Ergebnis bzw. Antwort nicht, schlägt das verletzte Ego oder auch die fehlende Umgangsform zu.

Wobei noch dazukommt, das Internet häufig als „anstandsfreier Raum“ gesehen und die gute Kinderstube vergessen wird.

Es ist genau so, wie du sagst: Wenn ich angeschrieben werde, entsteht für mich daraus keinerlei Verpflichtung, außer einer netten Antwort mit einem Nein oder einer interessierten Antwort.

Trotzdem wird man nach einer respektvollen Absage – oder schlichtweg durch Schweigen – manchmal bestenfalls als arrogant abgestempelt.

Wobei bei Dir als Frau bestimmt noch die darauffolgende Belästigung dazu kommt.

Letztendlich ist es immer eine Gradwanderung und die Hoffnung, dass jeder hier weiß, wer Hr. Knigge war und was daraus für Folgen zu ziehen sind.

Ansonsten nehme ich den unangenehmen Teil zur Kenntnis, weil es dann hier und da diese seltenen Highlights gibt und ich den "Mut", die Zeit und das Interesse der mir schreibenden Person sehr zu schätzen weiß.

Aus dem analogen Daten, wenn einen jemand auf der Straße oder der Bar anspricht - da gab es diese Diskussionen nicht: "Warum willst Du keinen Drink spendiert bekommen, bin ich zu hässlich, bist Du zu arrogant, magst Du keine Liquide mit Alkohol, in denen sich noch was anderes befinden könnte?" Bis auf die Typen, die laut werden bei einer Ablehnung, aber da hat man dann ja Umstehende um sich.
Hier meinen einige, eine dezidierte Begründung fordern zu dürfen, am besten, um die zu widerlegen und sich aufzudrängen.
Filter sind auch nicht ungemein hilfreich - ich habe nichts dagegen, mit Leuten aus Übersee zu schreiben. Hab nur Altersgruppe begrenzt, da ich ansonsten nicht so festgefahren bin und die Kategorien/Filtereinstellungen mir nichts nutzen.

Am 21.10.2026 at 12:40, schrieb Layka:

Ich versuche eigentlich immer zu reagieren, und wenn es eben nur mit einem „Nein danke, kein Interesse“ ist. Aber wieso können so viele Männer das nicht respektieren?

Ich kann verstehen, dass das menschlich enttäuschend für dich ist. Warum das so ist, weiß ich nicht. Mit solch negativen Dingen, die ich nicht ändern kann und Andere kann man nicht ändern, beschäftige ich mich nicht.

Schade fände ich, wenn du deinen eigenen mitfühlenden Kompass danach ausrichtest.

Vielleicht könntest du auf blöde Reaktionen konsequent "Ignorieren", anstatt irgend etwas zu antworten, falls du das nicht sowieso schon tust.

Vor 19 Stunden, schrieb SirTorben:

Ich finde es schwierig, wenn in diesem Kontext immer über "Respekt" gesprochen wird.

Vielleicht weil ich noch zu der Generation gehöre, für die der Spruch gilt:

"Respekt muss man sich verdienen"

Wenn man es so sieht, dann setzt dies schon mehr als einen Erstkontakt voraus.

Ich sehe es also mehr als eine Frage des Anstands.

Und das ist etwas, was man mit sich selbst ausmachen muss. Ganz unabhängig von der Reaktion anderer.

D.h. es geht hierbei nicht darum, ob sich andere "anständig" verhalten, sondern was man selbst als anständig betrachtet und um die Frage ob man dem dann auch selbst entsprechen möchte.

Ja, Respekt und Anstand sind schon zwei sehr große Keulen, und es gibt keine allgemeingültigen Definitionen. Diese ewigen Diskussionen zum Thema werden nie aufgelöst werden. Jemand schreibt seinen halben Lebenslauf, ohne Vorwarnung eine sexuelle Phantasie, oder Frau meldet sich neu an und hat 400 Nachrichten, die meisten davon Hey, wie geht's? Die Angeschriebene sucht nach Austausch, oder sucht nach einem Partner im Umkreis für etwas Bestimmtes, oder sucht überhaupt nicht, und arbeitet im Schichtdienst. Wem muss sie jetzt wie umfangreich antworten, und wie lange diskutieren? Es sind zwei sehr unterschiedliche Welten. Ca 50% haben nie das Profil der Frau gelesen - wer zeigt da wie viel Respekt?
Auf eine höfliche oder neutrale Abfuhr zu krakeelen ist definitiv respektlos. Argumentieren wollen zeigt, dass man Consent (ob Nein heißt Nein, oder Nur ja heißt ja) nicht gerade gut versteht.
Die ganzen Einzeiler "Wie geht's" ignoriere ich geflissentlich - ich hatte das oft genug analog, wenn irgendein Typ mich das im Vorbeigehen oder mir nachlaufend fragt. Da ignoriere ich auch, oder schüttle den Kopf - wir kennen uns nicht, und ich will, dass das so bleibt.

(bearbeitet)

@TaliX
Ich finde es ja schön, wenn Du meinen Beitrag zitierst, nur habe ich den Eindruck, dass Dein Kommentar gar keinen Bezug zu meinem Beitrag hat oder dieser vielleicht nicht richtig verstanden wurde.

 

Daher erkläre ich es nochmals. Man muss m.E. zwei Aspekte verstehen.

Zunächst scheint die inflationäre Verwendung des Begriffs „Respekt“ ein Teil des Problems zu sein.

Ursprünglich war damit eine Anerkennung für besondere und schätzenswerte Leistungen verbunden. Daher der Spruch „Respekt muss man sich verdienen“.

Heutzutage scheint eher jeder von jedem Respekt zu erwarten. Einfach so. D.h. die erbrachte Leistung als Voraussetzung für deren Anerkennung, d.h. für Respekt, hat sich in eine generelle leistungsunabhängige Erwartungshaltung gewandelt.

Akzeptanz kann man erwarten, Toleranz kann man erwarten, aber Respekt muss man sich verdienen.

Und dies bedeutet auch, dass ein unbekanntes Gegenüber zunächst einmal die Informationen braucht, ob jemand eben diese besonderen Leistungen erbracht hat, bevor man jemanden in diesem Sinne wirklich respektieren kann. D.h. Respekt sollte vielleicht als mehr verstanden werden, als die bloße Akzeptanz einer Existenz. Dafür gibt es Akzeptanz und Toleranz.

Warum sollte mich jemand respektieren, also meine Leistungen anerkennen, der mich und meine Leistungen gar nicht kennt, gar nicht kennen kann? Warum sollte ich das erwarten?

Das wäre keine legitime Erwartung, sondern mehr ein Ausdruck eines überhöhten oder fragilen Egos.

Akzeptanz für meine menschliche Existenz und Toleranz kann ich auch von Unbekannten erwarten, aber keinen Respekt.

Ich könnte ebenfalls erwarten, dass sich auch Unbekannte an vereinbarte Konventionen halten, z.B. allgemeine gesellschaftlich Konventionen oder die Regeln dieser Plattform.

Wenn ich aber denken würde, dass dies dann, nur weil ich dies erwarte, auch tatsächlich so ist und völlig ausblende, dass es eben in der Menschheit auch Idioten gibt, diese auch im Internet oder auf dieser frei zugänglichen Plattform vorhanden sind und hier machen was Idioten eben so machen, dann wäre ich realitätsfern bzw. naiv.

 

Wenn dies verstanden wurde, dann versteht man auch das eigentlich Problem.

Das eine Extrem trifft auf das andere Extrem.

Menschen, die von jedem, auch von Unbekannten, besondere Anerkennung, also Respekt erwarten treffen auf Idioten, die vielleicht nicht mal die Mindestanforderungen dessen was man wirklich erwarten kann, wie Akzeptanz, Toleranz oder das Einhalten von Konventionen erfüllen.

Das kann im realen Leben genauso passieren, wie auf dieser Plattform und generiert dann entsprechende Konflikte.

Leider wird man es hier nicht schaffen, die Menschheit von Idioten zu befreien oder auch nur von Menschen, die mal was Idiotisches machen, was ebenfalls durchaus menschlich ist.

 

Was man allerdings kann, ist diese Realität zu akzeptieren und sich selbst fragen, wie man damit umgehen möchte.

Will man wirklich Respekt von Unbekannten erwarten, sogar von Idioten? Und wie geht man dann damit um, wenn man dies sehr wahrscheinlich nicht bekommen wird?

Will man sich dann ärgern, fordern, verlangen, getriggert sein, Forenthemen erstellen um Zuspruch und Bestätigung zu erhalten? Wozu eigentlich? Dazu, dass es Idioten gibt, die machen, was Idioten eben so machen?

Will man sich selbst daran orientieren, dieser Dynamik folgen, nach der Devise „der hat das gemacht, was mich geärgert hat, deswegen mache ich es jetzt selbst auch so und so“, was dann aber auch wieder andere tangieren könnte, die dann vielleicht ebenfalls ihre Dynamik entsprechend anpassen? Was sich dann in einem Kreislauf immer weiterentwickelt.

 

Oder will man dieses Schema zumindest selbst durchbrechen, indem man ganz einfach einen eigenen Maßstab definiert.

Einen Maßstab, was man selbst für anständig hält, völlig unabhängig davon wie sich andere oder Idioten verhalten?

 

Und sich dann ganz grundsätzlich nach diesem eigenen Verständnis diesem eigenen Maßstab von Anstand verhalten.

bearbeitet von SirTorben
(bearbeitet)
vor 17 Minuten, schrieb SirTorben:

@TaliX
Ich finde es ja schön, wenn Du meinen Beitrag zitierst, nur habe ich den Eindruck, dass Dein Kommentar gar keinen Bezug zu meinem Beitrag hat oder dieser vielleicht nicht richtig verstanden wurde.

 

Daher erkläre ich es nochmals. Man muss m.E. zwei Aspekte verstehen.

Zunächst scheint die inflationäre Verwendung des Begriffs „Respekt“ ein Teil des Problems zu sein.

Ursprünglich war damit eine Anerkennung für besondere und schätzenswerte Leistungen verbunden. Daher der Spruch „Respekt muss man sich verdienen“.

Heutzutage scheint eher jeder von jedem Respekt zu erwarten. Einfach so. D.h. die erbrachte Leistung als Voraussetzung für deren Anerkennung, d.h. für Respekt, hat sich in eine generelle leistungsunabhängige Erwartungshaltung gewandelt.

Akzeptanz kann man erwarten, Toleranz kann man erwarten, aber Respekt muss man sich verdienen.

Und dies bedeutet auch, dass ein unbekanntes Gegenüber zunächst einmal die Informationen braucht, ob jemand eben diese besonderen Leistungen erbracht hat, bevor man jemanden in diesem Sinne wirklich respektieren kann. D.h. Respekt sollte vielleicht als mehr verstanden werden, als die bloße Akzeptanz einer Existenz. Dafür gibt es Akzeptanz und Toleranz.

Warum sollte mich jemand respektieren, also meine Leistungen anerkennen, der mich und meine Leistungen gar nicht kennt, gar nicht kennen kann? Warum sollte ich das erwarten?

Das wäre keine legitime Erwartung, sondern mehr ein Ausdruck eines überhöhten oder fragilen Egos.

Akzeptanz für meine menschliche Existenz und Toleranz kann ich auch von Unbekannten erwarten, aber keinen Respekt.

Ich könnte ebenfalls erwarten, dass sich auch Unbekannte an vereinbarte Konventionen halten, z.B. allgemeine gesellschaftlich Konventionen oder die Regeln dieser Plattform.

Wenn ich aber denken würde, dass dies dann, nur weil ich dies erwarte, auch tatsächlich so ist und völlig ausblende, dass es eben in der Menschheit auch Idioten gibt, diese auch im Internet oder auf dieser frei zugänglichen Plattform vorhanden sind und hier machen was Idioten eben so machen, dann wäre ich realitätsfern bzw. naiv.

 

Wenn dies verstanden wurde, dann versteht man auch das eigentlich Problem.

Das eine Extrem trifft auf das andere Extrem.

Menschen, die von jedem, auch von Unbekannten, besondere Anerkennung, also Respekt erwarten treffen auf Idioten, die vielleicht nicht mal die Mindestanforderungen dessen was man wirklich erwarten kann, wie Akzeptanz, Toleranz oder das Einhalten von Konventionen erfüllen.

Das kann im realen Leben genauso passieren, wie auf dieser Plattform und generiert dann entsprechende Konflikte.

Leider wird man es hier nicht schaffen, die Menschheit von Idioten zu befreien oder auch nur von Menschen, die mal was Idiotisches machen, was ebenfalls durchaus menschlich ist.

 

Was man allerdings kann, ist diese Realität zu akzeptieren und sich selbst fragen, wie man damit umgehen möchte.

Will man wirklich Respekt von Unbekannten erwarten, sogar von Idioten? Und wie geht man dann damit um, wenn man dies sehr wahrscheinlich nicht bekommen wird?

Will man sich dann ärgern, fordern, verlangen, getriggert sein, Forenthemen erstellen um Zuspruch und Bestätigung zu erhalten? Wozu eigentlich? Dazu, dass es Idioten gibt, die machen, was Idioten eben so machen?

Will man sich selbst daran orientieren, dieser Dynamik folgen, nach der Devise „der hat das gemacht, was mich geärgert hat, deswegen mache ich es jetzt selbst auch so und so“, was dann aber auch wieder andere tangieren könnte, die dann vielleicht ebenfalls ihre Dynamik entsprechend anpassen? Was sich dann in einem Kreislauf immer weiterentwickelt.

 

Oder will man dieses Schema zumindest selbst durchbrechen, indem man ganz einfach einen eigenen Maßstab definiert.

Einen Maßstab, was man selbst für anständig hält, völlig unabhängig davon wie sich andere oder Idioten verhalten?

 

Und sich dann ganz grundsätzlich nach diesem eigenen Verständnis diesem eigenen Maßstab von Anstand verhalten.

Wir haben es verstanden du findest ich habe mich falsch ausgedrückt. Ist ok und mit Dem Anstand hast du recht und Respekt muss man sich erst verdienen auch. Aber und darum ging es mir nicht ob und wie das jeder für sich definiert. Und ja alles und jeder macht sich mal Luft. Auch das ist Menschlich Dennoch möchte ich dich bitten von OT Beiträgen abzusehen. Wenn dir die Diskussion über diese beiden Wörter so viel bedeutet eröffne bitte dein eigenes Thema. Ansonsten danke ich für die Antworten aller

bearbeitet von Layka
(bearbeitet)
vor 24 Minuten, schrieb Layka:

Wir haben es verstanden du findest ich habe mich falsch ausgedrückt. Ist ok und mit Dem Anstand hast du recht und Respekt muss man sich erst verdienen auch. Aber und darum ging es mir nicht ob und wie das jeder für sich definiert. Und ja alles und jeder macht sich mal Luft. Auch das ist Menschlich Dennoch möchte ich dich bitten von OT Beiträgen abzusehen. Wenn dir die Diskussion über diese beiden Wörter so viel bedeutet eröffne bitte dein eigenes Thema. Ansonsten danke ich für die Antworten aller

Schade, wenn mein Beitrag nicht Deinen Erwartungen entsprochen hat. 

Dennoch, an meinem Beitrag ist absolut nichts Off-Topic. Ganz im Gegenteil, dieser bezieht sich 100 % auf dein Thema und gibt auch sehr konstruktive Anregungen, nur vielleicht nicht wie Du es erwartet hattest. Dies rechtfertig aber keine OT-Unterstellungen. Dir sollte ja bewusst sein, wenn Du hier ein Thema eröffnest, dass sich die Antworten nicht nur an Dich oder Deine Erwartungen richten, sondern auch für andere Leser und Teilnehmer dieses Themas relevant sein können. 

Insbesondere beinhaltet mein Beitrag eben auch Ansichten und Anregungen zu Deiner Kernfrage:

Am 21.10.2026 at 12:40, schrieb Layka:

Es nervt mich persönlich, und ich werde auch wieder mehr mit dem Ghosten anfangen. Denn wieso sollte ich freundlich sein, wenn der Rest es eben nicht ist?

 

bearbeitet von SirTorben
vor 47 Minuten, schrieb Layka:

Wir haben es verstanden du findest ich habe mich falsch ausgedrückt. Ist ok und mit Dem Anstand hast du recht und Respekt muss man sich erst verdienen auch. Aber und darum ging es mir nicht ob und wie das jeder für sich definiert. Und ja alles und jeder macht sich mal Luft. Auch das ist Menschlich Dennoch möchte ich dich bitten von OT Beiträgen abzusehen. Wenn dir die Diskussion über diese beiden Wörter so viel bedeutet eröffne bitte dein eigenes Thema. Ansonsten danke ich für die Antworten aller

Deine Headline ist Thema Respekt. Wie kann es dann sein, dass es OT ist, wenn man über Respekt schreibt?

An seinem ersten Beitrag hatte ich auch nichts auszusetzen An seinem zweiten schon und den fand ich OT denn ja wir haben im ersten Beitrag schon verstanden was er sagen will (Ich zumindest). Und es geht mir nicht darum, dass er eine andere Meinung hat als ich sondern das er jetzt hier breittreten muss das ich das Wort Respekt und nicht anstand verwendet habe und er es ja anders nennen und und und. Und das ist am Thema vorbei meiner Meinung nach. Aber eben auch nur der zweite Beitrag der erste war völlig ok fand ich ist eben seine Meinung. Aber wenn er über die beiden begriffe diskutieren will und wann man sie verwendet dann soll er bitte sein eigenes Thema öffnen.

Ich finde deinen Beitrag sehr wichtig, weil wir nicht müde werden sollten derartige unhaltbare Missstände anzusprechen. 
 

Es ist einfach unerträglich wie Männer das Leben von Frauen auf negative Weise beeinträchtigen. Sie sind viel zu häufig weder „Ernährer“ oder „Beschützer“ sondern schlicht eine Belastung oder Unsicherheitsfaktor. 
 

Exemplarisch sind dann auch hier viele Beträge in denen es einfach darum geht, dass Frauen sich auf entsprechendes Fehlverhalten einstellen und anpassen müssten, bis dahin, das sie andernfalls schlicht naiv wären. 
 

Dabei müssen wir (Männer) endlich genau hinzuhören, wenn Frauen über ihre Lebensrealität sprechen, denn nur so können wir ihre Vorstellungen und Nöte erfassen, um vielleicht einmal Teil ihres Lebens werden zu können. Dann nämlich, wenn wir sie wirklich verstehen und ernsthaft nachempfinden können, was sie belastet, ärgert oder ängstigt. Nur mit diesem Wissen können wir eine Bereicherung für sie sein. 
 

Hier Schnellschüsse zu platzieren, die eine Lösung darstellen sollen finde ich absolut deplatziert. Frauen verdienen (auch bei diesem Thema) erst einmal unsere Aufmerksamkeit, Mitgefühl und bei Bedarf/ auf Wunsch unsere Unterstützung. (Anstelle von empfohlenen Verhaltensmustern, um mit dem Problem, auf der anderen Seite, irgendwie auskommen zu können).

Insofern danke ich dir für deine Schilderungen und deine Offenheit.

(bearbeitet)

JEDE Frau hier möchte, wenn sie jemanden per Nachricht kontaktiert, eine freundliche Antwort bekommen.


Warum sollte es dann so schwer sein, sich selbst auch entsprechend zu verhalten, völlig egal wie sich andere verhalten?


Warum wird dies kategorisch abgelehnt und hier stattdessen nach Bestätigung und Legitimation für „Ghosting und Unfreundlichkeit“ gesucht?

Braucht das Aufmerksamkeit, Mitgefühl und bei Bedarf/ auf Wunsch unsere Unterstützung?

 

Verhalte Dich einfach so, wie Du möchtest, dass sich andere Dir gegenüber verhalten. Grundsätzlich. Fertig.

 

Alles andere wäre ein Ausdruck von Scheinheiligkeit und Doppelmoral.

Aber es ist eben auch ein stets willkommener Vorwand, um dann hier wieder völlig OT über „Männer als Belastung und Unsicherheitsfaktor“ und anderen politisch/ideologisch motivierten BS fabulieren zu können. 

bearbeitet von SirTorben
(bearbeitet)

Das ding ist ja wie ich schon festgestellt hatte, dass ich bisher immer Freundlich reagiert habe aber tatsächlich hab ich momentan keine Lust mehr drauf. Und muss ich auch nicht. Und ob du das jetzt für BS hältst oder nicht aber ja ich hab mir in meinem Beitrag Luft gemacht. Und ich denke das recht hat hier jeder mal, machen doch genug andere Menschen auch. Im übrigen habe ich niemanden angeschrieben ich wurde angeschrieben, hab nicht so reagiert wie der anderere es anscheinend gerne gehabt hätte und wurde beleidigt und co. Und an einem nein danke kein Interesse finde ich eigentlich nichts unhöfliches. Wenn du übrigens meinst jemand würde hier OT schreiben darfst du das gerne äußern.

 

Ich kann es auch anders Formulieren: Ich möchte nicht beleidigt werden nur, weil ich kein Interesse habe. Das war die kernaussage meines Beitrags und mehr nicht. 

 

bearbeitet von Layka
vor 37 Minuten, schrieb Layka:

Ich kann es auch anders Formulieren: Ich möchte nicht beleidigt werden nur, weil ich kein Interesse habe. Das war die kernaussage meines Beitrags und mehr nicht. 

 

Das ist selbstverständlich. Das möchte niemand. 

Am 21.10.2026 at 12:40, schrieb Layka:

 

Es nervt mich persönlich, und ich werde auch wieder mehr mit dem Ghosten anfangen. Denn wieso sollte ich freundlich sein, wenn der Rest es eben nicht ist?

Musste ich nur mal loswerden. Ist auch nur meine Erfahrung.

Das ist legitim und zeugt nicht davon, dass man deswegen keinen Anstand/ Benehmen hat. 

Man kann es auch zu anderen Bereichen des Lebens vergleichen:

Hausieren an der Haustür. Werbeanrufe. Kontaktanfragen in nonsexuellen Plattformen wie Facebook, XING, LinkedIn etc. 

Persönlich nervt es mich ebenso. Jeden Tag ruft einer an und will mir etwas verkaufen, ständig wird man mit Kontaktanfragen zugemüllt in den Business Plattformen, die mir auch alle was verkaufen wollen. 

Ja, überall steht da ein Mensch, vielleicht auch ein Leid, Schicksal oder Druck Geld verdienen zu müssen. Aber ich bin weder Jesus, noch Maria oder Josef, sondern ein Mensch mit begrenzt Energie, die ist mir wertvoll und deswegen nehme ich keine Kontakte an und begründet das auch nicht der Person gegenüber und lege bei Werbeanrufen mit einem "nein danke" auf. 

 

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