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Zwischen Vertrauen und Grenzüberschreitung: Die Ethik metakonsensueller Grenzverschiebung im BDSM


Ve****

Empfohlener Beitrag

vor 5 Minuten, schrieb DominantesHerz:

 

Ganz genau. Ich meine selbst wenn man als Dom Verlangen hat die evtl nicht ganz "Gesellschaftstauglich" sind heißt das nicht das man die als Dom einfach so ausleben kann (kann im Sinne von mit sich selbst vereinbaren). Daher ist es etwas was ich meinen Subs auch so mitgebe. Wörtlich sage ich "Die schönsten Worte die du mir sagen kannst, sind "Mach mit mir was du willst". Aber wenn du mir diese Worte sagst, dann will ich auch das du sie so meinst und dir bewusst machst was sie bedeuten." Ich verlange das sie mir genau sagt was sie will, zum Beispiel Schmerzen zu fühlen, benutzt, erniedrigt, geschlagen, usw. zu werden. Ohne das könnte ich nie tun was ihr und mir so gefällt. Aber wenn Sie sagt das sie es will, das es ihr freude bereitet, dass sie mir dienen möchte, dann kann man ganz viel Spaß zusammen haben. Kommunikation ist einfach so wichtig unabhängig von Konsens und Grenzen.

Okay. Ich glaube wir reden mal wieder aneinander vorbei. Aber ich lasse es einfach so stehen.

vor 33 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Obwohl er das nicht ausdrücklich verlangt hatund mir da das Bewusstsein dafür fehlt. Jetzt könnte man sagen, dass ich dann nicht "mitspielen" dürfte, weil es moralisch nicht vertretbar ist. Aber solche Meinungen sind mir ziemlich egal.

No Limit habe ich zugestimmt.  Fertig. Metakonsens. 

Mir ist klar, dass das nicht der allgemeine Usus ist. Und es dafür einen Dom braucht, der mit einem Menschen wie mir umgehen kann. Lasst euch nicht beirren, es scheint auch eher selten zu sein, dass Bottom so tickt. 

vor einer Stunde, schrieb Rosenrot82:

Ich bin beim Thema Konsens, immer bei den Gedanken, dass BDSM'ler befürchten zu Tätern zu werden. Und ob da das Wort Konsens steht, macht für mich ganz persönlich keinen Unterschied.  Aber das ist nur meine Sicht der Dinge, mit dem Blick auf mich gerichtet.

Dazu ergänze ich immer gerne, dass Milliarden von Menschen in einer Beziehungsform leben, die wir als BDSM bzw. D/s bezeichnen würden.

Nur ist es bei denen halt die gesellschaftliche Norm und die müssten dann Konsens-Gespräche führen, wenn sie ne Beziehung mit Augenhöhe und Gleichberechtigung wollen.

;)

Vor 1 Stunde, schrieb SirTorben:

Dazu ergänze ich immer gerne, dass Milliarden von Menschen in einer Beziehungsform leben, die wir als BDSM bzw. D/s bezeichnen würden.

Nur ist es bei denen halt die gesellschaftliche Norm und die müssten dann Konsens-Gespräche führen, wenn sie ne Beziehung mit Augenhöhe und Gleichberechtigung wollen.

Würden wir das? Kulturrelativismus sagt was anderes, und würden uns den Finger, die Feige oder Unterseite des Schuhs zeigen für so einen schrägen Vergleich

vor einer Stunde, schrieb SirTorben:

Dazu ergänze ich immer gerne, dass Milliarden von Menschen in einer Beziehungsform leben, die wir als BDSM bzw. D/s bezeichnen würden.

Nur ist es bei denen halt die gesellschaftliche Norm und die müssten dann Konsens-Gespräche führen, wenn sie ne Beziehung mit Augenhöhe und Gleichberechtigung wollen.

;)

Da sprichst du wahre Worte. Und so betrachtet- gab es nie wirklich eine Beziehung mit Augenhöhe in meinem Leben. Auch ohne es klar zu benennen. Es ist einfach etwas so natürliches mich unterzuordnen. Mich dem Mann unterzuordnen.  

vor 1 Minute, schrieb TaliX:

 

Würden wir das? Kulturrelativismus sagt was anderes, und würden uns den Finger, die Feige oder Unterseite des Schuhs zeigen für so einen schrägen Vergleich

Ich finde es ist ein gelungener Vergleich.

Vor 3 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Ich bin beim Thema Konsens, immer bei den Gedanken, dass BDSM'ler befürchten zu Tätern zu werden. Und ob da das Wort Konsens steht, macht für mich ganz persönlich keinen Unterschied.  Aber das ist nur meine Sicht der Dinge, mit dem Blick auf mich gerichtet.

Simples Einverständnis, Consent heißt nichts anderes. Ob einmal gegeben oder bei jeder Handlung (letzteres würde mir völlig auf den Sack gehen).

Gerade eben, schrieb TaliX:

 

Simples Einverständnis, Consent heißt nichts anderes. Ob einmal gegeben oder bei jeder Handlung (letzteres würde mir völlig auf den Sack gehen).

Ja wir haben ja Metakonsens.  Also ja.

Vor 9 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Ich finde es ist ein gelungener Vergleich.

Ein sehr simplifizierender. Vor allem können BDSMler das frei wählen unter einer Palette von Möglichkeiten - wenn Ehe unter Rolleneinteilung die einzige Möglichkeit ist (oder eben jahrzehntelang von den Eltern schief angesehen werden), ist das nicht sonderlich freiwillig. Und in BDSM-Beziehungen sind selten Schwiegereltern als eigentliche Familienoberhäupter an Bord.

Vor 20 Stunden, schrieb Ästhetik:

Hallo Leute,

ich habe mal in meinem Profil geschrieben: Das ich es unmännlich finde, wenn jemand seine Frau teilt und dass das für mich absolut nicht in Betracht kommen würde. Ausschließlich ICH! steche in die Honigwabe und niemand anders! Was sind das auch für “ Männer“ die ihre Frau herumreichen wie ein doppeltes Paninibild? Versteht mich nicht falsch, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind, dann sollen die das machen, ich bin libertär, aber es ist meines Erachtens nach schon extrem respektlos, wenn eine Frau auf ihren “ Mann“ zukommt und fragt: Hallo Schatz, du wirst doch “bestimmt“nichts dagegen haben, wenn ich mich von anderen Männern so wie ein Acker von einem Pflug bearbeiten lasse. Hier ist im Übrigen auch noch die Einkaufsliste, aber kaufe ja nicht die falschen Duftkerzen und Kondome! Du devoter Lappen musst den Raum noch behaglich bereiten,wo dann deine Frau anschließend gefickt und vollgespritzt wird. Mehr Erniedrigung geht wohl nicht, aber manche stehen wohl drauf. Im Sinne eines Cucks. Wahrscheinlich zu wenig Testosteron und Selbstrespekt/Achtung und das fanden diverse Frauen wohl nicht so toll, aber ich lasse mich von derartigen Patienten im Netz oder RL nicht beirren. Ich vertrete meine Werte und bin nicht auf einen Applaus angewiesen. Wenn es wem gefällt okay, wenn nicht, dann ist es genauso okay. Wenn sowas an einen Mann herangetragen wird, dann hat die Frau sowieso den letzten Funken Respekt zu dem Mann verloren und schaut nicht mehr zu diesem auf, was aber notwendig ist, damit die Frau den Mann anziehend findet und sich auch fallen lassen kann. Wenn sowas an einen Mann herangetragen wird und der noch mitmacht, da kann ich nur gute Besserung wünschen und die Beziehung ist dann sowieso im Eimer. Ein Mann muss meines Erachtens immer dazu in der Lage sein anderen Menschen bewusst Grenzen zu setzen und sagt nicht zu allem Quatsch ja und Amen. Nein sagen zu können ist eine Kompetenz! Wer darüber nicht verfügt , der lebt ziemlich unglücklich! Ein Mann muss immer gehen können, wenn sich die Frau schlecht verhält und sollte sich nicht in eine emotionale Abhängigkeit begeben. Das ist ziemlich unmännlich! Wenn das eine Frau sowas an mich herangetragen würde, dann trenne ich mich schon aufgrund dieser massiven Respektlosigkeit und sage zu ihr: Gut, wenn du deine Pussy zu einem Leierkasten machen möchtest, dann mach das, aber ohne mich! Schönes Leben noch und Tschüss! Würde ich da sagen!

Meine Güte, wo soll ich nur anfangen?
Ich schließe mich erstmal all meinen Vorredner*innen an, die dich schon kritisiert haben & frage mich was denn da in dich gefahren ist das du dich so sehr von bunten Haaren, Septum und kurzem Pony getriggert fühlst. Tun dir diese Menschen irgendwie weh? Ich glaube nicht. Du hast einfach nur eine sehr überhebliche Anspruchshaltung und wie ich finde, sehr problematische Ansichten. Aber Hej - wenigstens Libertär sein, nicht wahr?

Vor 9 Minuten , schrieb Marushko:

Meine Güte, wo soll ich nur anfangen?
Ich schließe mich erstmal all meinen Vorredner*innen an, die dich schon kritisiert haben & frage mich was denn da in dich gefahren ist das du dich so sehr von bunten Haaren, Septum und kurzem Pony getriggert fühlst. Tun dir diese Menschen irgendwie weh? Ich glaube nicht. Du hast einfach nur eine sehr überhebliche Anspruchshaltung und wie ich finde, sehr problematische Ansichten. Aber Hej - wenigstens Libertär sein, nicht wahr?

Du hast den Kommentar falsch zugeordnet.

Vor 6 Minuten , schrieb Verdana-42:

Du hast den Kommentar falsch zugeordnet.

Meinst du?

Vor 5 Minuten , schrieb Marushko:

Meinst du?

Vielleicht wird dir allerdings auch etwas anderes angezeigt als mir.
Es würde mich momentan nicht wundern.

Vor 2 Minuten , schrieb Verdana-42:

Vielleicht wird dir allerdings auch etwas anderes angezeigt als mir.
Es würde mich momentan nicht wundern.

Möglich.

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