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Was war euer größter Lernmoment, in der Szene, in einer Dynamik oder in einer anderen Konstellation?


Sl****

Empfohlener Beitrag

vor 15 Minuten, schrieb SlaveBelle:

 

Ja, auf BDSM gesehen.

Dann definitiv mehrfach beim Hören dieses Podcasts.  

Vor 15 Minuten , schrieb Möchtegernsklave:

Dann definitiv mehrfach beim Hören dieses Podcasts.  

Magst du verraten, welcher Podcast das war?

Vor 2 Stunden, schrieb Möchtegernsklave:

Dann definitiv mehrfach beim Hören dieses Podcasts.  

Da schließe ich mich an. Ich vermute mal wir folgen beide Sebastian Stix und der Kunst der Unvernunft. Auch nach vielen Jahren lerne ich da immer wieder etwas dazu.

Ich war schon immer dominant, wahrscheinlich vom wahren Leben geprägt. Als Kind des Ostens war alles autodidakt, wir hatten ja nichts. Aber nach der Wende bin ich eine Woche nach FFM gefahren. Wollte mir die Stadt ansehen. Als ich im Rotlichtviertel hinterm Bhf war, hat mich da ein Türsteher (eher ein Animateur) von einem SM-Studio angesprochen. Ich habe ihm dann gesagt, das ich eigentlich nur aus Neugierde da bin. Und dann hat er mir einen Vorschlag unterbreitet, dan ich nicht abschlagen konnte und der mich wirklich intensiv geprägt hat. Er hat mich als "Praktikant" eine Woche an die Hand genommen. Ich durfte alles sehen, auch hinter den Kulissen. Eine "großartige" Erfahrung.

Vor 49 Minuten , schrieb zoro1966:

Ich war schon immer dominant, wahrscheinlich vom wahren Leben geprägt. Als Kind des Ostens war alles autodidakt, wir hatten ja nichts. Aber nach der Wende bin ich eine Woche nach FFM gefahren. Wollte mir die Stadt ansehen. Als ich im Rotlichtviertel hinterm Bhf war, hat mich da ein Türsteher (eher ein Animateur) von einem SM-Studio angesprochen. Ich habe ihm dann gesagt, das ich eigentlich nur aus Neugierde da bin. Und dann hat er mir einen Vorschlag unterbreitet, dan ich nicht abschlagen konnte und der mich wirklich intensiv geprägt hat. Er hat mich als "Praktikant" eine Woche an die Hand genommen. Ich durfte alles sehen, auch hinter den Kulissen. Eine "großartige" Erfahrung.

Dass du hinter die Kulissen schauen konntest, bevor du selbst Teil davon wurdest, ist Gold wert.👌

vor 21 Stunden, schrieb SlaveBelle:

 

Ohh…. was daran so erschüttert, ist das Zerbrechen eines Glaubenssatzes. Solche Worte schaffen eine Sicherheit, die man eigentlich kaum hinterfragt. Werden sie kurz darauf entwertet, gerät die eigene Wahrnehmung so ziemlich ins Wanken. Ich hoffe, du hast darüber nicht verlernt, dort zu vertrauen, wo es verdient gewesen wäre.



Es hat lange gedauert  bis ich das verarbeitet hatte.
Ich lasse Nähe durchaus noch zu..habe ja eine gute enge Freundin
mit der ich auch ab und zu spielen.
Aber etwas ist zerbrochen und das bleibt  es  wohl auch.

Vor 21 Minuten , schrieb TaliX:

Ein Aha-Moment war, als ich auf ner anderen BDSM-Plattform Kurzgeschichten über toxisch-bösartige Doms schrieb. Auf jede davon kamen Anschreiben von Femsubs, ob das XY aus Z wäre.
Den Begriff Dummdoms habe ich schon immer verabscheut, vor allem wenn er auf Personen ausgelegt wurde, die durchaus wissen, was sie da tun. Einige davon sind auch voll eingebettet in die Szene - und sie suchen immer nach möglichst jungen Neuligen, am besten nach solchen, die schon einmal Opfer geworden sind und nicht einordnen können, dass das gegen Consent läuft - sie haben halt einen "richtigen" Dom, keins von diesen "Weicheiern". Ist ein ganzer Typus. Dumm richtet auch Schäden an, aber nicht mit Kalkül.

Wer schon Opfer war, erkennt die Warnsignale manchmal erst, wenn es zu spät ist, wahrscheinlich eben, weil das Muster vertraut ist. Danke, solche Beiträge sind für viele hier wertvoller, als es auf den ersten Blick scheint.

Als ich eine Session durchziehen wollte, obwohl es mir nicht gut ging. Ich merkte es schon bei den Vorbereitungen aber habe nicht auf meine innere Stimme gehört. Und dann bin ich abgestürzt, und zwar so richtig

Vor 7 Minuten , schrieb kleiner_phönix:

Als ich eine Session durchziehen wollte, obwohl es mir nicht gut ging. Ich merkte es schon bei den Vorbereitungen aber habe nicht auf meine innere Stimme gehört. Und dann bin ich abgestürzt, und zwar so richtig

Ja, das kann böse schiefgehen. Hoffentlich bei einem guten Partner.

Jap, bin nun schon länger mit ihm zusammen. Er war sehr fürsorglich wie immer, wenn auch überrascht

Ein solcher Moment war als in einer Fachfortbildung zur basalen Stimulation gesessen hatte und mir da oft dachte, dass diese ganzen Ansätze sich auch prima für die private Anwendung eignen würden... 

Daraus und über andere Fortbildungen hat sich einiges ergeben, das heute noch Einfluss darauf hat wie ich spiele.

vor 11 Stunden, schrieb Daddybear1973MH:

 

Da schließe ich mich an. Ich vermute mal wir folgen beide Sebastian Stix und der Kunst der Unvernunft. Auch nach vielen Jahren lerne ich da immer wieder etwas dazu.

Da liegst du leider falsch.  Der Podcast  den ich meine ist von einer Frau. 

Allerdings fängt ihr Vorname auch mit "S" an. 

Vor 21 Stunden, schrieb Möchtegernsklave:

Da liegst du leider falsch.  Der Podcast  den ich meine ist von einer Frau. 

Allerdings fängt ihr Vorname auch mit "S" an. 

Herrin Sabina?

vor 1 Minute, schrieb SlaveBelle:

 

Herrin Sabina?

Jepp . Genau die .Ich wollte den Namen nicht schreiben,  von wegen Werbung und so.  

Vor 2 Minuten , schrieb Möchtegernsklave:

Jepp . Genau die .Ich wollte den Namen nicht schreiben,  von wegen Werbung und so.  

Vielen Dank

Mal ganz anderes Thema dazu: Als ich gemerkt habe, dass mein Verständnis von Sex als junger Mensch nicht dem der Mehrheit entsprach. Ich hab mich damals mit Mädels ausgelebt, die da ähnlich gepolt waren, aber BDSM war mir überhaupt kein Begriff und ich dachte, derartige Praktiken seien sicherlich verbreitet. Hab erst Anfang zwanzig realisiert, dass viele Menschen Sex an sich völlig anders angehen und da (aus meiner Sicht) ganz komische Grundsätze hatten. War andererseits auch sehr befreiend zu merken, dass es Communitys gibt, in denen man damit gut aufgehoben ist. War aber dennoch ein sehr prägender Moment damals.

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