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Anziehend geil – Wenn Klamotten sexuell erregen 

Was macht Kleidung eigentlich sexy und warum ziehen wir uns überhaupt schick an. Warum werden manche von bestimmten Stoffen und Materialien erregt? Wir haben Victoria Blisse gebeten, in ihren Kleiderschrank zu schauen und darüber hinaus zu schauen, und zu erklären, warum wir Perverse Kleidung so sehr lieben. 

 

Wenn es um Sex geht, denken die meisten an nackte Menschen. Tatsächlich hat die Kleidung aber einen enormen Einfluss auf die sexuelle Erregung. Schließlich lernen wir so gut wie nie jemanden kennen, der nackt ist (außer jene raren Kreaturen, die den FKK-Strand zum Anbaggern zweckentfremden). Kleidung macht bei der Partnerwahl oft den Unterschied. Manchmal kann sie sogar entscheidend dafür sein, ob man Erfolg hat. 

 

Warum gibt es Klamottenfetische? 

Abgefahrene Stiefel, hautenge gewagte Latexkleider und schicke handgearbeitete Lederhandschuhe sind nur einige der Kleidungsstücke, die einem sofort einfallen, wenn man an Kinks und Fetische denkt. Aber warum ist das so?  

Diese ikonischen Bilder von Kleidungsfetischen haben eine reiche Geschichte. Die Idee sexueller Fetische geht auf die Arbeit des französischen Forschers Alfred Binet zurück und wurde lange Zeit als eine Klassifizierung von psychischer Krankheit verstanden. Positiv verwendet wird der Begriff Fetisch erst mit Beginn der sexuellen Revolution der 1950er-Jahre. Seitdem wird Fetisch immer mehr als eine sexuelle Vorliebe verstanden, die als ungewöhnlich empfunden wird und immer weniger als eine Krankheit. 

Viele der häufigen Fetische haben mit Kleidung zu tun, was vermutlich daran liegt, dass wir alle immer Kleidung tragen und Kleidung ein wichtiger Teil unserer Persönlichkeit ist. Bestimmte Arten von Klamotten haben auch sexuelle Konnotationen; zum Beispiel wird rote Kleidung oft als sexueller empfunden, ganz gleich, um welches Kleidungsstück es sich handelt. Und figurbetonte oder freizügige Kleidung ist das Mittel der Wahl, um sexy zu wirken – früher überwiegend beim weiblichen Geschlecht, heute auch immer mehr bei Männern. 

 

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Was macht Kleidung sexy? 

Was Kleidung für uns sexy macht, ist meist der Kontext, in dem wir sie sehen und nicht alles wirkt in gleichem Maße sexy auf jede/n Betrachter*in. Bestimmte Materialien scheinen jedoch eine Sexyness zu besitzen. Die Haptik von Stoffen wie Seide, Satin und Samt ist einfach sinnlich. Ebenso sind der Geruch von Leder und Latex Teil der Anziehungskraft dieser Materialien. Diese Stoffe sehen nicht nur sexy aus, sie riechen und klingen auch so. 

 

Klamottenfetisch & Fetisch-Mode 

In den 1970er-Jahren kam es zu einer Explosion der Emanzipation, und als Teil davon wurde Fetischkleidung zu einem Symbol der sexuellen Befreiung. Weil sie von weiten Teilen der Gesellschaft als schockierend und frauenfeindlich angesehen wurde, nutzen Ikonen wie Madonna Fetischkleidung. Das verschaffte ihnen Aufmerksamkeit und brachte gleichzeitig Fetischoutfits in den Mainstream. Jean Paul Gaultiers Miederwaren zum Beispiel und Muglers Verwendung von Leder und Gummi zeigen das. Es ist also nicht nur die Kleidung, die anmacht, wenn man einen bestimmten Fetisch für ein Kleidungsstück hat, Fetisch Kleidung ist in der Gesellschaft auch zu einem Symbol für Schönheit und Attraktivität geworden! 

 

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Hast du einen Klamottenfetisch? 

Hier sind einige einfache Fragen, um herauszufinden, ob du einen Kleidungsfetisch hast. 

  • Törnt es dich an, ein bestimmtes Kleidungsstück an einer Person zu sehen? 
  • Stellst du dir oft vor, dass Menschen bestimmte Kleidungsstücke tragen, wie Strümpfe, Handschuhe, Korsetts usw.? 
  • Erregt es dich mehr, eine Person in einem bestimmten Outfit zu sehen als nackt? 

Kannst du eine dieser Fragen mit Ja beantworten, hast du wahrscheinlich einen Kleidungsfetisch. Juhu! Das ist etwas, das man feiern und unbedingt erforschen sollte. Vielleicht kannst du es zu deinem Profil auf Fetisch.de hinzufügen, damit andere Nutzer sehen, worauf du stehst.  

 

Klamottenfetisch und sexuelle Objektivierung  

Die Macht von Kleidung besteht darin, dass man in eine Rolle schlüpfen und etwas anderes werden kann. Fast so, als würde man sich eine zweite Haut anziehen. Kein Wunder, dass das Verkleiden für sexuelle Rollenspiele so beliebt ist. Es macht Spaß, sich in einen sexy Cop zu verwandeln oder das Kostüm einer Krankenschwester oder Dienstmädchen überzustreifen. Man tritt aus sich heraus und wird für eine Weile jemand anderes. Das Gleiche gilt für jedes andere Outfit, in dem man sich sexy fühlt. Es kann deinem Selbstvertrauen einen mächtigen Schub geben. 

Allerdings gibt es hier ein grundsätzliches Problem mit der Einwilligung. Es ist nur dann okay, eine Person sexuell zu objektivieren, die dies erlaubt hat. Die ausdrückliche Zustimmung ist hier genauso wichtig wie bei jeder anderen Art von Kink oder Fetisch. Solange du nicht vergisst, dass es eine Person ist, die diese Kleidung trägt, die dich anmacht, kannst du nichts falsch machen. Respektiere die Person und genieße dann, mit ihrer Zustimmung, alle perversen Aspekte des Kleidungsfetisch, den du magst!  

 

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Die Kleidung, die du trägst, kann wirklich eine Menge über dich aussagen und über das, was du sexuell magst. Sie ermöglicht dir, in andere Rollen zu schlüpfen, du kannst albern, streng, ernst, dominant, unterwürfig oder einfach nur verdammt sexy sein. Genieß es einfach. 

 

Schreib uns im Forum von Fetisch.de, welche Erfahrungen du mit Kleidungsfetischen gemacht hast. 

Victoria Blisse ist eine erotische Autorin, eine sexpositive Reverend und Teil von Smut.UK, die Events für neugierige und versaute Leute mit literarischer Neigung organisiert.

 

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Später dann, bzw. als ich dann meine Ausbildung begonnen hatte, habe ich dann mich mal gewagt und mir mal ein paar Kleider in einem Discounter (unter Vorwand für meine "Freundin") gekauft und anprobiert. Und was soll ich sagen... ich war begeistert wie viel freier man ist, wenn man keine Hosen trägt. Meine Faszination stieg immer mehr und so kam es dass ich anfing heimlich Kleider zu tragen. Zudem hatte ich auch eine Faszination für die Umwetter... vor Allem haben mich stürmische Winde auch auf eine magische Weise angezogen... (Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wie ich das beschreiben soll). Da ich viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war bin ich auch entsprechend oft an Bahnhöfen und allgemein in der Stadt unterwegs gewesen. Und je öfter ich Frauen in Kleidern und Röcken sah, vor Allem wenn der Wind durch die Gasse blies, wünschte ich mir ich könnte auch so rumlaufen. Teilweise kann ich dann auch einfach nicht anders als hinzuschauen. Noch an einem dieser Tage habe ich auch meine Faszination für Röcke entdeckt und mir auch noch einen gekauft. So nach und nach habe ich dann auch erstmal angefangen, nächtliche Spaziergänge zu unternehmen im Schutz der Dunkelheit und es war einfach toll. Das befreinde Gefühl, wenn man eben nichts enganliegendes an den Beinen hat und man jede Menge Beinfreiheit hat. Richtig schön wurde es, wenn es auch mal etwas windiger war. Zu diesem Zeitpunkt hat es bei mir auch irgendwie "Klick" gemacht und seitdem her bin ich vor Allem an windigen und stürmischen Tagen mit einem Rucksack bepackt raus aufs Land und habe mich einfach vom Wind treiben lassen. Das Gefühl, wenn man an einer Steigung einer Wiese steht und schon von Weitem eine Windböe sieht wie sie sich den Weg hochkämpft. Und stehst dann da in deinem Midirock, weißt dass du dich bereitmachen musst, damit der Rock / Kleid macht was es will und sogar hochgeweht wird. Die Freiheit zwischen den Beinen, der Wind der dazwischen blässt und der Stoff des Kleidungsstückes, welches durch den Wind auf der einen Seite gegen die Haut gedrückt wird und auf der andere Seite des Körpers komplett eskaliertund nur am hin und herflattern ist. Über die letzten Jahre habe ich dann meinen Kleiderschrank erweitert und mehr Sachen mir zugelegt. Mittlerweile bin ich aber deutlich mehr auf den Geschmack von Röcken gekommen. Hauptsächlich habe ich Plisse-/Faltenröcke, die etwas weiter geschnitten sind, Midi-/Maxiröcke, Kleider die mindestens bis übers Knie gehen (teilweise auch Plisse- / Faltenmodelle) und auch ein paar speziellen Kleidungsstücke wie z.B. die Breezeful Pants von Halara (auch die hatten mich mal angelacht als ich ein junges Mädchen damit gesehen hatte). Von den Stoffen her gefallen mir persönlich vor Allem die leichten Stoffe. Aber eigentlich beschränkt es sich auf Viskose, Elasthan, Polyester, teilweise auch ne Mischung von allem und etwas Baumwollmischung. Ehrlich gesagt weiß ich selber noch nicht so ganz was ich sagen / schreiben soll.... Ich befinde mich eigentlich auch noch einer "Findungsphase". Ich hatte erst bis vor Kurzem wieder das Thema, ob mit mir irgendwas nicht stimmt oder wieso ich mich so fühle, wie ich mich nun mal fühle bei sowas. Ich bin mittlerweile aber soweit, dass ich versuche beides zu kombinieren, also Spaziergänge und stürmisches Wetter. Es ist auch irgendwie eine gute Ablenkung meiner Meinung nach und gut um den Kopf freizukriegen. Nachdem ich mich im Internet etwas schlau gemacht habe, bin ich auf das Forum hier gestoßen und habe auch schon die ein oder anderen ähnlichen Erfahrungen gelesen. Momentan versuche ich auch noch, mich langsam auch bei Tageslicht an die Öffentlichkeit zu wagen, da ich auch finde das eigentlich jeder das Tragen sollte worauf er Bock hat und ich auch kein Fan der Geschlechternormen bin und man sich dadurch auch etwas einfach ausleben kann, weil man nicht extra wohin fahren muss Von einer super witzigen Sitation möchte ich noch berichten: Es wurde wieder eine stürmische Nacht angekündigt. Also habe ich mal wieder einen Rucksack mit mehreren Sachen zum wechseln gepackt und bin meine übliche Strecke losgegangen. Unterwegs habe ich mich dann an einer Stelle wo man eh keiner was sehen kann mich umgezogen und bin auf meinen auch bis heute noch absoluten Lieblings-Plisseerock umgestiegen (den hab ich glaube ich bei H&M damals erworben). Ich bin dann auf eine Fußgängerbrücke, weil dort der Wind meist am stärksten ist und er war zu dem Zeitpunkt wirklich heftig, heftiger als ich bisher hatte. Ich war dort oben und es war wirklich toll. Ich habe dort auch wirklich die halbe Nach verbracht. Zwischenzeitlich habe ich mich immer wieder umgezogen, bin aber dann am Ende bei meinem Lieblingsrock geblieben. Aber in einem Moment wurde es so windig (richtig Orkanartig) dass ich förmlich weggeflogen bin. Ich hab das überhaupt kommen sehen. Ich war so überrascht, dass ich fast schon überfordert war. Der Rock eskalierte komplett. Er wurde teilweise auch nur hochgeweht, sodass ich ihn teilweise gar nicht mehr unter Kontrolle bekam. Außerdem fungierte der Rock teilweise als Segel, sodass ich mich auch irgendwie halten musste. In dieser ganzen Situation habe ich dann auch ein Problem bei meinem Rucksack bemerkt... Ich hatte ihn ein paar Meter entfernt von mir abgestellt wo es eigentlich nicht so windig war, aber selbst dort kam die Böe so extrem, das der Rucksack umgeworfen wurde. Ich hatte aber vergessen ihn ordentlich wieder zu verschließen und so ist es mir leider passiert, dass knapp 3 Röcke und 2 Kleider einfach sich verselbständig hatten und über die Brücke gefegt wurden. Ich hatte mehr oder weniger Glück, obwohl ich eigentlich damit beschäftigt war den Rock unter Kontrolle zu halten, bin ich hinterher und habe größtenteils wieder alles einsammeln konnte, bevor es noch von der Brücke einen kleinen Fluss fliegen konnte. Bis auf ein Rock... der wurde tatsächlich vom Wind über das Gelände mitgetragen und flog davon. Er kam dann zu Glück irgendwann unten an und auch da bin ich hinterher wie ein verrückter. Zum Glück wurde er nicht aufs Wasser geweht und ist so mehr oder weniger neben dem Wasser zum liegen gekommen. Also im Großen und Ganzen auch eine sehr intensive Erfahrung. Ich möchte auch hier nochmal meinen Respekt an die Frauen unter uns ausprechen. Es ist gar nicht so leicht, den Rock oder das Kleid ordentlich unter Kontrolle zu halten, wenn man von einem Windstoß überrascht wird, vor Allem an höher gelegenen Stellen. SOooo aber ich glaube ich mache jetzt erstmal eine Romanpause Ich hoffe ich konnte etwas über mich erzählen. Aber vor dem Ende habe ich tatsächlich noch ein paar wenige Fragen: - Was ist den jetzt eigentlich mit mir? (Ist das "normal", bzw. muss ich mich dafür schämen, dass ich diesen Fetisch habe?) - Wie macht ihr das? Lebt ihr das auch eher heimlich aus? (Also fahrt ihr in geschützter Umgebung oder seid ihr auch Öffentlich unterwegs) - Was zieht ihr drunter an? (Spezielle Unterwäsche, Tucking Slip, Radlerhose, ...) - Habt ihr einen Partner mit dem ihr das Ausleben könnt? - Welche extremen Situationen habt ihr schon erlebt? - Wie stehen eigentlich Frauen dazu (also seit ihr gerne an windigen Tagen unterwegs?) - Wie macht ihr das mit Frau / Partner / Freundin - Wie macht ihr das (falls ihr öfters in der Öffentlichkeit unterwegs seit) wenn ihr Leuten begegnet? => Hier muss ich noch sagen, dass es mir auch nachts hin und wieder passiert dass ich Leuten begenet bin oder wenn ich über Brücken gelaufen bin mir Autos entgegen kamen. Bei solchen Situationen versuche ich mich immer zu "verstecken", bzw. drehe ich mich immer weg, sodass man mich nicht sieht, vor Allem weil es ein Dorf ist und ich Angst habe dass es jemand sein könnte den ich vielleicht kenne (Nachbar, etc.). So aber das war es jetzt erstmal. Ich wünsche euch noch einen angenehmen Tag und schon mal danke dass ich jetzt hier meine Gedanken teilen durfte. Liebe Grüße Knighten 15 Likes 58 Antworten· vor 8 Tagen