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Autismus und ...


Fe****

Empfohlener Beitrag

Bin zwar kein Autist im klassischen Sinne, hab aber durchaus einige autistische Züge, was wiederum eher für die These des TE spricht. Höre das aber zum ersten Mal. Generell sind mir Menschen, die sich außerhalb der Norm bewegen sympathischer. Bin gespannt auf weitere Antworten.
Vor 15 Minuten , schrieb leider_geil:
Bin zwar kein Autist im klassischen Sinne, hab aber durchaus einige autistische Züge, was wiederum eher für die These des TE spricht. Höre das aber zum ersten Mal. Generell sind mir Menschen, die sich außerhalb der Norm bewegen sympathischer. Bin gespannt auf weitere Antworten.

Ich hab das aus einem Youtube -Betrag eine qeeren Community. Wer den Link will, bitte PN.

Vor 14 Minuten , schrieb towel:

zuallererst sollte man mal unterscheiden zwischen typischem und untypischen autismus
denn grade in punkto empathie iss das n himmelweiter unterschied

zudem glaub ich nichma, dass wir hier so sehr mehr vertreten sind..der rahmen an sich benötigt schlicht ne größere offenheit, mehr ehrlichkeit- daher fällts mehr auf *denk

*zurückwink

Also ich kenne 4 Autismusformen. Keine davon wird als typisch oder untypisch bezeichnet. Hast Du Quellen dafür?

Ich selbst bin zwar ziemlich sicher keine Person aus dem autistischen Spektrum, allerdings kenn ich eine andere Community, die da ebenfalls starke Präsenz aus der Ecke erfährt. Falls du diesbezüglich Austausch haben willst, könntest du dich mal auf Twitter an die Kinky_geeks wenden, die haben mit Sicherheit die richtigen Ansprechpartner im Kopf. 

Und seit dem Post schlagen massenweise junge, angeblich dominante Heteromänner auf meinem Profil auf. 🤔 Koinzidenz oder irgendeine seltsame Korrelation, die ich nicht durchblicke? 😳
Es kann sein, dass gerade weil es „nur“ ein Ausschnitt des ganzen sexspektrum abdeckt, sich gerade die wohler fühlen, die mit der vollen Bandbreite nicht klar kommen.
So kann man sich auf das wesentliche voll konzentrieren. Da ist natürlich auch eine Fluktuation eher etwas das abgelehnt wird.
vor 54 Minuten, schrieb TobiasH:

Es kann sein, dass gerade weil es „nur“ ein Ausschnitt des ganzen sexspektrum abdeckt, sich gerade die wohler fühlen, die mit der vollen Bandbreite nicht klar kommen.
So kann man sich auf das wesentliche voll konzentrieren. Da ist natürlich auch eine Fluktuation eher etwas das abgelehnt wird.

BDSM iss aber weit komplexer als 'reiner sex'
psychologisch auch teils viel tiefgreifender

jaa, so langsam werden begriffe mal angepasst...
autismusspektrum...schizophrener formenkreis etc

aber unsre gesellschaft iss da echt lahm..und kennt auch nur schwarz oder weiss, hab ich manchma s gefühl *soifz

Wenn eine Persönlichkeit wie ein Mischpult aussieht, stehen die Regler bei neutotypischen Menschen alle im mittleren, neutralen Bereich. Bei Persönlichkeiten im Spektrum hingegen, sind diverse Regler weiter in den Randbereichen Plus oder Minus. Und allein weil es viel mehr Variation außerhalb der Mitte gibt, muss die Zahl der Abweicher überwiegen. Genauso logisch ist auch, dass vermutlich eher wenige so extreme Merkmale haben, dass sie diese nicht kompensieren können.

Von daher ist es nicht weiter verwunderlich, unter den Kinkstern viele Leute aus dem Autismusspektrum zu finden. 

Jedes Gehirn entwickelt Strategien, um mit Schwächen umzugehen. Da unterscheiden sich neurotypische Gehirne nicht von neurodiversen. 

Nur während neurotypische Menschen nicht sonderlich auffallen und wenig Strategien brauchen um nicht herauszustechen, ecken neurodiverse Menschen schon recht früh im Leben, regelmäßig an. Sie sind darauf angewiesen sehr individuelle Lösungen zu entwickeln. 

Mangelnde Empathie kann mit Aufmerksamkeit ausgeglichen werden, Unsicherheit mit Ritualen, Zerstreutheit mit Zeit-Ankern, Impulsivität mit Regeln ... Die Frage scheint mir an der Stelle eher darin zu bestehen, wie ausgeprägt das Verlangen nach Kompensation und Kontrolle ist. (Wobei ich nicht bejahen kann, dass Kontrolle eine Vorliebe ist, die der dominanten Seite im Gefüge von Dominanz und Submission vorbehalten wäre.)

Ebenso logisch ist aber in meinen Augen auch die Begeisterung, die Menschen aus dem breiteren Spektrum für BDSM entwickeln, lässt sich hier doch herrlich mit den Reglern spielen.

Was ich aber nicht verstehe ist, worin der Sinn der Frage besteht. Spielt es denn in der Erotik eine Rolle, ob jemand von Kaffee eher schläfrig wird oder wach, ob einen Ritalin beruhigt oder aufputscht? Mit Wahrnehmung und Lust zu spielen, kann ja aus den unterschiedlichsten Gründen Freude bereiten. Und was einen erregt, ist genauso individuell. Vorlieben können schließlich bei jeder Persönlichkeitsstruktur extrem ausfallen, oder etwa nicht?

Danke für Eure Beiträge!
Und für Eure eloquenten Formulierungen. Ihr schafft es, manche Dinge so in Worte zu fassen. Ich bin zwar gut in Sachsprache, aber das entzieht sich mir oft.

Der Schmerz ist das Gefühl, daß ich beherrschen kann. Das nicht mich beherrscht.

Soziale Regeln sind mir oft einfach ein Rästel. Ich bin einerseits tief emotional und empathisch. Und dennoch was soziale Interaktion angeht oft farbenblind. Wie soll ich wissen, also wirklich wissen, nicht nur im Nebel stochern, was mein Gegenüber will, wenn es das nicht sagt?

Und dann war das noch mein erstes Mal. Mit 19. Sie hat mich ohne Worte geführt. Nicht im Sinne von Ds, sondern im Sinne von wortloser, völlig intuitiver Kommunikation. Und ich denke, das ist der Kern von primal.

Aber ich merke schon wieder, wie ich Worte absondere. Ungenaue Worte. Ich verstehe sie. Aber ob es noch jemand ausser mir tut? Und selbst mir sind sie zu ungenau. ...
März 20, schrieb Gehorscheltierchen:
Hio. Ich vermute die Menschen sind ebenso häufig vertreten wie anderswo, offen kinky lebende Menschen bilden nur eine Gruppe, welche gerne offen über ihren psychischen Apparat spricht. Daher ist die Sichtbarkeit erhöht.

Meine heuristischen Überlegung dazu.

Das denke ich nicht, habe aber weder Indizien, noch Beweise dafür. Nur ein Bauchgefühl.

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