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Devoter Part auch außerhalb einer Session


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Guten Tag,

ich bin neu in der BDSM Szene habe mittlerweile das Interesse daran verloren es auszuprobieren als devote Partnerin, weil ich merke, dass viele Doms mit meiner Art nicht klarkommen.

Ich bin aus dem Ruhrgebiet und rede dementsprechend auch nicht lange um den heißen Brei herum, sage das was mir gerade auf der Zunge liegt und kann meine Meinung vertreten.
Kommen dominante Männer nicht damit klar, dass die Sub oder der devote Part außerhalb einer Session selbstbewusst, stark und unabhängig ist?
 

Geschrieben
Natürlich kommen dominante Männer damit klar , nur gibt es viele "Doms" welche es nicht mögen da sie selbst nicht genug Vertrauen in sich haben und nicht genug Selbstbewusstsein ( meist nur gespielt).
Geschrieben
Ich lebe es schon über 30 j
Und meine Richtung ist nun mal tpe. cis.rack
Und da gibt es nicht außerhalb einer Session anders zu sein
Ihr müst immer auch betrachten das es andere anders leben .Und das soll auch so sein .Das hat nicht unbedingt mit nicht damit klar kommen zu tun .Denn jeder hat doch seine Vorstellung wie der jene es leben mag
Geschrieben
Vielleicht steckt in der Dame eine Brat ? Das ist nun mal nicht jedermanns Sache 😅
Geschrieben
Also ganz klar, es ist eine Partnerschaft…und man muss charakterlich zusammen passen. Ich genieße auch Diskussionen mit der sub/Sklavin…wenn es sich letztendlich alles im Rahmen bewegt. Du darfst natürlich eine eigene Meinung haben…damit muss ich aus meiner sicht als Dom leben.
Aber ich passe nicht zu jeder sub/Sklavin….also…weitersuchen.
Geschrieben
Vor 10 Minuten , schrieb Teaspoon:

Also mein Partner "händelt" mich nicht, sonder mag mich und meine Art und hat Freude an meinem Selbstbewusstsein und meiner Schlagfertigkeit. Ich trete allen Menschen erst mal respektvoll gegenüber, meinem Partner natürlich auch. Darüber hinaus muss er mich und meine Art nicht beschneiden. Ich frage ihn um Rat, ich höre auch darauf und er setzt seine eigenen Grenzen, natürlich. 

 

Aber ein Partner, der meint mich irgendwie händeln oder im Zaum halten zu müssen, der irgendwie mit mir "klar kommt", wäre wohl nicht meins. Ich werde gern geliebt dafür, dass ich bin, wie ich bin. 

 

Selbstbewusstsein, Schlagfertigkeit, Intelligenz und ein bestimmtes Auftreten ist per se kein Makel an einer Frau, bei dem sie hoffen muss, dass sich einer findet, der sie "trotzdem" nimmt. Und das gilt auch für Subs.

Ich bin da mal im Kontakt an einen geraten, der der Meinung war ich würde in Zukunft für ihn kochen und den Haushalt werfen. Etwas was nun wirklich nicht meine Leidenschaft entspricht, am Herd stehen 😅. Zumal ich zuvor eine 14 jährige Beziehung hatte und einfach jetzt mal froh bin alleine zu wohnen. Er wollte es glaube ich über Hypnose und immer wieder der Erwähnung (Suggestion/ Konditionierung) „wie toll es doch ist den Partner zu umsorgen“ in mich hinein bekommen, da es auch zu seiner Vorstellung einer devoten Sub gehörte. Naja, kurz und knapp, ich kam aus dem Lachen nicht mehr raus. Ich bin sehr dankbar für meinen sehr starken Willen und meine Eigenständigkeit.

Ich passe mich nicht den Erfordernissen des Gegenübers an, entweder es passt oder es passt nicht. Ich lebe nicht um andere glücklich zu machen, sondern um selbst glücklich zu sein und es ist schön wenn man den Partner mit den eigenen Glück ansteckt.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Minuten, schrieb devoteAntonia:

Bei mir ist es auch wie bei @Transparent, eher alltagsdominant. 

Dennoch habe ich eine submissive Neigung. Nun, die muss der Dom schon willig sein etwas hervorzukitzeln... 

Viele erwarten eben schon zu Beginn die Bereitschaft der Sub alles anzunehmen. Den "naturdevoten" wird das leichter fallen. Bei mir muss ein Machtgefälle auch schon etwas "mehr" wirken. 

Dabei würde ich mich nicht als Brat bezeichnen, da ich mich bei einem entsprechendem Machtgefälle schon gerne hingebe... 

Ja, ich bin auch eher alltagsdominant. Wobei jeder das wohl anders sehen dürfte. Ich bin jedenfalls nicht "devot" und passe mich ständig an. Ich habe nicht nur eine Meinung, sondern ich vertrete sie und will sie oft genug auch durchsetzen... 

Ich habe Seminare gegeben und trete entsprechend selbstbewusst auf. Ich konnte schon immer gut Vorträge vor anderen Menschen halten... 

Ich habe auch einige Seminare Richtung "Menschenführung und Rhetorik" besucht...😉 

Dominant sein bedeutet für jeden etwas anderes, aber ich weiß um meine Person und mein Können! Ich habe ein entsprechendes Auftreten und mach mich nicht kleiner als ich bin... Und allzu leicht zu beeindrucken nur weil jemand ne Gerte in der Hand hat, bin ich auch nicht...🤷‍♀️ 

Manche Doms sind von solchen Subs wohl überfordert oder sehen sie als "Brat". 

 

Haben wir sehr ähnliche Erfahrungen. „Brat“ wurde ich auch schon oft genannt, wenn Toppie nicht mehr weiter wusste. 

Nicht jeder selbsternannte Toppie kann die Neigung seines Gegenübers herauskitzeln. Das muss einfach passen. 

Ich teste auch zwischendurch mal wie weit ich komme bei meinem Top, aber meistens unbewusst und aus der Stimmung heraus. Ich bin nicht immer gleich. Damit kann er aber ganz wunderbar umgehen und deswegen respektiere und liebe ich ihn um so mehr. Er kommt mit meinen Stärken/ Schwächen und Unzulänglichkeiten 🤭 zurecht.

bearbeitet von Transparent
Geschrieben

Klar, wer wird nicht gerne umsorgt @Transparent... 😉 Ich jedenfalls schon... 

Aber ich sehe mich auch nicht dazu geboren, es einem Mann recht zu machen. Er darf auch gerne kochen und Wäsche waschen... 

Wenn ich was leckeres koche und ihn damit überraschen möchte, habe ich Lust dazu. Ich sehe das aber nicht als meine Pflicht an. Wenn ich keine Lust habe zu kochen, tue ich es auch nicht. Er wird wohl einen Herd bedienen können...

Ich möchte auch in erster Linie für mich glücklich sein. Und dann strahlt man es auch aus und gibt es weiter. 

Dem anderen etwas zu geben, dazu gehören ja bekanntlich 2 Personen...😉

Geschrieben
Da "domante Männer" keine gleichgeschalteten Roboter sind die alle die gleiche Eigenschaften und Fähigkeiten haben, ist die kurze Antwort auf diese Frage: Nein, es gibt welche die kommen damit klar.

Man könne jetzt natürlich in die Tiefe gehen und überlegen woher der Eindruck kommt, dass sie es nicht tun. Da gibt es viele Möglichkeiten die alle aber genau so oberflächlich und verallgemeinernd sind.
Z.B. könnte es sein, dass die die online sehr schnell präsent und auffällig sind eher zum Maulheldenturm neigen. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es von deinen Eindrücken hier online geht.
Oder aber es könnte sein, dass durch diese schnelle Onlinewelt auch Unterwerfung und Hingabe schnell und "unkompliziert" erwartet wird, wo ein eher unabhängiger Charakter außerhalb des Spiels Zeit und Geduld erfordert.

Lange Rede kurzer Sinn. Die Antwort kann lang und vielschichtig sein, verallgemeinert und kurz gefasst ist die Antwort: Nein, dominante Männer kommen damit klar nur nicht die, die du bis jetzt kennen gelernt hast.
Geschrieben (bearbeitet)

@Transparent @devoteAntonia Warum darf oder sollte der Dom nicht auch mal die Sub mit einem Essen oder Ähnlichem verwöhnen ? Gerät da das Machtgefälle außer Kontrolle ? Also Subbi bekommt auch schon mal Frühstück ans Bett, wenn ich früher wach bin ....

sozusagen kein after care ... sondern prä care :)

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Ergänzung
Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb ZartundHart_Z:

@Transparent @devoteAntonia Warum darf oder sollte der Dom nicht auch mal die Sub mit einem Essen oder Ähnlichem verwöhnen ? Gerät da das Machtgefälle außer Kontrolle ? Also Subbi bekommt auch schon mal Frühstück ans Bett, wenn ich früher wach bin ....

sozusagen kein after care ... sondern prä care :)

Manche denken dies tatsächlich und dann sind sie für mich nicht gefestigt in ihrer Persönlichkeit. Ein schönes Essen zuzubereiten hat für mich nichts mit Machtgefälle zu tun. 

Wenn ich jetzt Hausfrau wäre und mein Partner Vollzeit arbeiten würde, dann würde ich es bestimmt eher in meinem Aufgabenbereich sehen, da ich daheim bin. 

Aber ich hab mein eigenes Einkommen und meinen eigenen Hausstand. Ich koche natürlich mittlerweile🤭 musste ich ja als ich mich von meinen Mann getrennt habe. 

Es kam sogar schon öfter schon vor dass ich meinen Top verköstigt habe, aber das geschieht bei mir aus meiner Laune heraus und ich würde es nicht machen wenn es seinerseits erwartet wird. Wäre tatsächlich etwas, was einen Streit vom Zaun brechen würde. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Minuten, schrieb Teaspoon:

Mein Partner kümmert sich um mein Wohlergehen. Er ist fürsorglich. Er bringt nicht "auch mal" eine Geste der Zuneigung, sondern immer. Und dieses Kümmern empfinde ich als sehr dominant, weil er Verantwortung für mich und mein Wohlergehen übernimmt, ohne zu bevormunden.

so soll es ja auch sein ..... hier klang es nur genau andersrum an... Sub hat sich um Wohnung, Essen etc zu kümmern und dom soll sich nur verwöhnen lassen .... deshalb die etwas provokante These ...

 

auch @Transparent

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Ergänzung
Geschrieben

Ach provokant empfand ich die These jetzt nicht. @ZartundHart_Z Es gibt eben unterschiedliche Erwartungen die an Sklave und Sub geknüpft sind und tatsächlich sind mir online einige Männer begegnet, die diese Erwartung „Sie kümmert sich auch um den gemeinsamen oder meinen Hausstand“ begegnet sind. Ist ja auch bequem, wenn Du dann zeitgleich noch ne Bedienstete hast. 

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