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Sub, Unterwerfung und der Selbstwert


on****

Empfohlener Beitrag

Wenn die Unterwerfung einfach jedem gratis gegeben wird, dann sehe ich als fehlenden Selbstwert, ja. Aber Unterwerfung ist ein kostbares Geschenk. Das bekommt nicht jeder.
(bearbeitet)
vor 9 Minuten, schrieb Samsan86:

Wenn die Unterwerfung einfach jedem gratis gegeben wird, dann sehe ich als fehlenden Selbstwert, ja. Aber Unterwerfung ist ein kostbares Geschenk. Das bekommt nicht jeder.

Auf jeden Fall. Sehe ich ähnlich. Meiner Meinung nach ist an der Unterwerfung vor allem kostbar es als Mittel zum Erlangen dieser fehlenden Komponente entdeckt zu haben und als gewinnbringend einsetzen zu können. Wir können uns hier in gewisser Form holen was wir dringend brauchen.

Andere haben andere Wege. Wir BDSMler haben unseren eigenen Weg gefunden😊

bearbeitet von onderscht
Vor 2 Minuten , schrieb onderscht:

Auf jeden Fall. Sehe ich ähnlich. Meiner Meinung nach ist an der Unterwerfung vor allem kostbar es als Mittel zum Erlangen dieser fehlenden Komponente entdeckt zu haben und als gewinnbringend einsetzen zu können. Wir können uns hier in gewisser Form holen was wir dringend brauchen.

Andere haben andere Wege. Wir BDSMler haben unseren eigenen Weg gefunden😊

Ich denke, auf manche mag das zutreffen, dass sie sich fehlende Liebe dadurch holen.
Für andere ist es ein Ausgleich vom Alltag. Und sicher gibt es noch etliche andere Benefits und Gründe für Unterwerfung.

vor 5 Minuten, schrieb Felicitas7667:

Weiß mittlerweile warum ich devot bin durch anderweitige therapiegespräche war sowas auch thema,
War in einer pflegefamilie da wurde ich komplett wie eine sklavin behandelt, nur halt ziemlich extrem auf kranke weise

Nur hat das meinen charakter geprägt und brauche führung durch eine person, lerne zwar dazu und werde eigenständiger nur muss man mir immernoch vieles erst zeigen

Und es macht mich auch glücklich mich unterzuordnen so funktioniert vieles viel besser im leben,

Warum ich auf ähnliche sachen sexuell stehe die eigentlich negativ sind die mir angetan wurden ist dann doch etwas zu kompliziert zu verstehen, das ist wohl irgendeine art schutz aus diesem trauma etwas positives zu formen

Danke, dass du hier so ehrlich darüber sprichst. Das ist ein wichtiger Beitrag.

Ich hoffe, dass du einen guten und gesunden Umgang mit dem Erlebten findest oder bereits gefunden hast.

Sub007-MissGnadenlos
Interessantes Thema. Und definitiv nicht zu verallgemeinern. Bei mir lag es auch mit an der Kindheit. Ein tyrannischer Vater, hier würde man Dummdom sagen, hat auf jeden Fall dazu beigetragen. Ich habe mir geschworen niemals so zu werden. Und kann es bis heute zu 100% von mir behaupten. Niemals Gewalt gegen Frauen und Kinder. Ausserdem liebe ich es Frauen glücklich zu machen. Aber eben nicht jede. Es muß schon Sympathie und Zuneigung vorhanden sein. Im normalen Leben bin ich eher das Gegenteil von devot. Und Selbstwertgefühl habe ich definitiv auch. Ich denke es gibt sehr viel verschiedene Gründe weshalb ein Mensch devot ist. Es ist eben etwas spezielles von Fall zu Fall.
Ja gut ich sage es so, ich bin ein ziemlich romantischer Menschund glaube, dass Selbstliebe die Voraussetzung dafür ist, jemand anderen wirklich zu lieben. In Bezug auf Erziehung kann ich aus eigener Erfahrung bejan, aber eher teilweise:

Ich identifiziere mich in der BDSM-Szene als Sub (ich weiß nicht wie es bei den 24/7 subs aussieht), und für mich ist es schon wichtig, dass das Privatleben mitsamt das persönliche Vergnügen vom Alltag getrennt wird. Zum Beispiel würde ich nicht sagen das es bei in der Öffentlichkeit an selbstbewusstsein mangelt.Jeder Mensch ist einzigartig und das Umfeld spielt eine große Rolle dafür, wie wir uns fühlen und wie wir mit anderen interagieren.
Ich suche nicht jemand der mich "repariert" oder "füllt", da an mir nichts zu reparieren gibt. Ich liebe mich so wie ich bin. Eher das man die Flaws des anderen Gegenüber lernt zu akzeptieren und versucht gemeinsam zu wachsen. Wir sind beide Erwachsen und brauchen uns nichts vormachen, man sollte in der Lage sein auch auf das eigene Wohl die Verantwortung zu tragen!

Außerdem finde ich es auch ziemlich schlimm, wie andere, die "Red Flags" unter uns mit ohne Limits oder den sogenannten "Super Sub", mit BDSM falsch umgehen und es einfach als eine Art "Selbstverletzung" nutzen. Dahinter steckt viel mehr als das.
Für mich ist BDSM wie eine sexuelle Präferenz, genauso wie meine Bisexualität. Es bedeutet nicht, dass alle Lesben Männer hassen oder dass schwule Männer Angst vor Frauen haben. Es gibt natürlich individuelle Traumata und Ausnahmen. Aber das Bild wird leider meist von solchen Stereotypen gelenkt.

Natürlich hat man auch Tage wo man sich weniger liebt und vor Stress Weglaufen möchte... Aber das gibt es auch in der Vanilla Beziehung genügend. Meine Selbstliebe ist genug, doch hat es nicht wirklich meine Präferenz verändert. Eher das Gegenteil, es hat mir ein Gefühl der Selbstakzeptanz gegebenen und ich hatte ein klares Bild vorm Auge. Bin als Person gewachsen statt das mein Selbstbewusstsein zerbröselt ist. (:
Ich kann mich noch an den Zeiten, wo ich früher Animes so richtig gehatet habe, als Selbstschutzmechanismus. Jetzt freue ich mich darauf, mein nächstes Cosplay zu machen! Ich hatte auch lange Angst gehabt, in eine Beziehung zu gehen, wegen meiner BDSM Präferenz, dachte immer mit mir wäre etwas nicht in Ordnung und müsste einen Psychologen aufsuchen. Doch boom, da ich habe herausgefunden, dass es viele Menschen gibt, die so sind wie ich, und dass das völlig okay ist! 😁 Früher habe ich mich auch nicht getraut, zu meiner sexuellen Orientierung zu stehen, weil ich mich geschämt habe und nicht wusste wie ich damit anfangen soll. Jetzt habe ich mich selbst gefunden und öffne endlich die Tür zu meinem wahren Ich. BDSM ist ein Teil von mir, heißt aber nicht das es mich komplett als Person ausmacht ♥️
Oh shid, wollte wirklich diesmal nicht viel schreiben, aber ich wusste nicht wie ich es sonst ausdrücken sollte 🥲😅
Jetzt brauchen wir sowas für die Dom Perspektive! Das würde mich genauso brennend interessieren👀
vor 49 Minuten, schrieb JoeSMart:

Ich selbst hatte auch als Kind/Jugendlicher mit dem Selbstwertgefühl zu kämpfen - ich war nie gut genug.

Ging mir auch so!

Und ich bin so was von eindeutig sad Dom ...

vor 44 Minuten, schrieb Nani_bun:

Jetzt brauchen wir sowas für die Dom Perspektive! Das würde mich genauso brennend interessieren👀

Genau so interessieren mich aber auch deine Ansichten über meine Perspektive.

Ich kann über die Autobahn nach Rom fahren, genauso kann ich jedes Dorf durchfahren oder fliegen, um dort hinzukommen und es gibt noch viele andere Möglichkeiten,,,, Genauso ist es mit der Veranlagung eines Menschen... wie man zu gewissen Vorlieben oder Leidenschaften kommt ist unterschiedlich.... Bei mir hat das nichts mit der Erziehung zu tun, ebenso fehlt es mir an Selbstliebe.... Bin im realen Leben als Mann dominant und sage auch im Beruf immer meine Meinung ohne Rücksicht auf Verluste, wenn es sein muss... Als Frau genieße ich aber die devote Seite.... Monika ist in mir und gehört somit zu meiner Persönlichkeit, warum und wieso das so ist und welchen Weg ich gegangen bin interessiert mich diesbezüglich nicht, wichtig ist, dass ich angekommen bin und mich akzeptiere... Es ist wie Tag und Nacht, wie Sonne und Regen....beides brauchen wir und so steckt in uns allen auch eine devote und dominante  Seite.... Aber der Eine tendiert halt mehr zur Sonne und der Andere zum Regen.... Alles eine Sache des persönlichen Geschmackes.... Da hat niemand anderer Schuld oder die Verantwortung für, einzig wir alleine entscheiden, was wir machen und so sind wir ab einem gewissen Alter selbst für unser Leben verantwortlich, also auch für die Leidenschaft die wir leben oder eben nicht...

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