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Hände.


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Der Text ist heiß!

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Ich liege auf dem Sofa. Mein Rücken ist bedeckt von meinem Shirt, der Stoff darunter fühlt sich grob an, wie unbehandelte Baumwolle. Nicht weich, aber ehrlich. Ich habe meine Arme locker neben mir ausgestreckt, eine Schulter hebt sich leicht, weil mein Kopf zur Seite gedreht ist. Die Augen geschlossen. Nicht, weil ich schlafen will. Sondern weil ich so deutlicher spüre, was nicht ich bin.
Du bist nicht laut. Keine Schritte, kein Geräusch kündigt dich an. Und doch weiß ich, dass du näherkommst. Nicht weil du mich berührst , das tust du nicht sofort. Sondern weil sich etwas an der Luft verändert. Der Raum hält den Atem an, und ich mit ihm.
Deine Fingerspitzen berühren schließlich meine Wirbelsäule. So leicht, dass ich nicht sagen kann, ob es Berührung ist oder Wärme. Ein Punkt, dann zwei, dann ein Streifen über den ersten Lendenwirbel. Die Stelle, an der meine Haut dünn ist und die Muskeln darunter weich sind.
Dann plötzlich. Kälte.
Ein kleiner, fester Würfel. Er trifft mich nicht hart. Du setzt ihn sanft auf, ganz oben zwischen den Schulterblättern. Die Kälte ist präzise, aber nicht brutal. Sie friert mich nicht ein, sie macht mich wach. Wach unter der Haut. Ein Zucken geht durch meinen Rücken, kein Widerstand, nur ein Reflex. Ich spüre, wie meine Poren sich öffnen, wie die Haut sich in Gänse verwandelt.
Du bewegst den Eiswürfel langsam nach unten. Zentimeterweise. Immer entlang der Wirbelsäule. Deine andere Hand liegt ruhig auf meinem Oberschenkel, vielleicht damit ich nicht davonlaufe. Vielleicht nur, um da zu sein.
Ich verfolge jeden Tropfen, der sich löst, noch bevor ich ihn spüre. Ich weiß, wo er hinrollen wird. Über meine Flanke, meine Hüfte, in die Mulde zwischen Becken und Polster. Einer bleibt an meinem Rippenbogen hängen und kühlt mich von innen. Ich bewege mich nicht. Nicht, weil ich steif bin, sondern weil ich nichts verlieren will.
Deine Lippen setzen sich neben den schmelzenden Tropfen. Du küsst meine Schulter, dann die Stelle, an der das Wasser endet. Und du bleibst dort. Nicht lang, nicht fordernd, aber ehrlich. So, als wolltest du nicht nur mich küssen, sondern auch das, was ich hinterlasse.
Du setzt den Eiswürfel an meiner Seite neu an, diesmal tiefer, unterhalb der Taille. Er wandert in einer Linie, schräg über meine Hüfte, bis zur Grenze, wo Haut in Innenseite wechselt. Dann ist da plötzlich dein Mund. Ich erkenne ihn sofort, ohne ihn zu sehen. Deine Lippen sind weicher als das, was sie berühren. Sie verharren einen Moment, dann öffnen sie sich, saugen einen Tropfen auf, den ich nicht mehr gespürt habe.
Ich bewege mein Bein leicht, lasse es über dein Knie gleiten. Mein Schenkel öffnet sich ein wenig, unaufdringlich. Nicht, um dich zu locken, sondern um zu zeigen: Ich habe dich gespürt.
Du gehst tiefer. Langsam. Nicht aufdringlich, sondern als würdest du einen Raum betreten, der dir nicht gehört. Zwischen meine Beine, ohne Druck, ohne Ziel. Dein Mund erreicht mich dort, wo meine Haut dünner ist, empfindlicher, glatter. Und du bleibst. Keine Zunge zuerst. Nur Atem. Dann ein Kuss, trocken fast, ein Hauch, ein Streifen.
Ich öffne mich nicht für dich. Ich öffne mich, weil ich es kann. Weil mein Körper nicht mehr zwischen mir und deiner Zärtlichkeit unterscheidet.
Deine Zunge berührt mich schließlich. So vorsichtig, dass ich sie fast nicht wahrnehme. Sie bewegt sich nicht wie ein Werkzeug. Sie erkundet. Sie tastet, streift meine äußeren Lippen, spürt die Wärme, die sich dort gesammelt hat. Du gehst langsam vor. Kein Lecken, kein Ziehen. Du bist da. Und das reicht.
Ich lege meine Hand auf deinen Kopf. Nicht um zu führen. Nur um zu spüren, dass du wirklich da bist. Deine Glatze fühlt sich glatt an unter meinen Fingern, ungewohnt in ihrer Offenheit, ehrlich in ihrer Nähe. Ich streichle nicht, ich verweile. Und du antwortest mit einem stillen Drücken deiner Stirn gegen meinen Oberschenkel. Du bist kein Besucher. Du bist mein Echo.
Ich zeige dir, was ich mag, ohne ein Wort. Ich kippe mein Becken leicht, öffne die Linie zwischen meinen Beinen, führe dich mit meinem Atem. Dein Mund folgt. Du findest die Stelle. Du verweilst. Und dann beginnst du dich zu bewegen , langsamer als eine Uhr, tiefer als ein Atemzug. Ich lasse dich. Ich lasse mich.
Kein Stöhnen. Kein Laut. Nur der Druck meiner Finger in das Sofa, das Zittern eines Muskels unter meiner Haut. Ich bin offen. Aber nicht ausgeliefert.
Deine Hand sucht meinen Oberkörper. Du streichst über meinen Bauch, berührst die feuchte Linie, die das geschmolzene Eis hinterlassen hat. Du legst deine Hand auf mein Brustbein, wanderst zu meiner Brust. Du hältst sie. Nicht zu fest. Du lässt sie einfach in deine Hand fallen, so wie sie ist: warm, schwer, lebendig.
Deine Zunge gleitet weiter über mich. Zärtlich, gleichmäßig, ohne Dringlichkeit. Du bist nicht da, um mich zu treiben. Du bist da, um mich zu lesen. Und ich bin bereit, dir jede Seite zu zeigen.
Deine Finger tasten sich tiefer. Du legst sie an meine Innenseite, so sanft, als würdest du Glas berühren. Du führst einen Finger langsam in mich. Nicht tief. Nur weit genug, dass mein Körper dich aufnimmt, nicht verschlingt. Du beobachtest, wie ich atme, passt deinen Rhythmus meinem an. Kein Spiel. Keine Technik. Nur Stille und Nähe.Ich fühle mich nicht benutzt. Ich fühle mich berührt.
Du bleibst zwischen meinen Beinen. Dein Mund, deine Finger, deine Wärme. Alles an dir ist genau dort, wo ich dich brauche, ohne dich je darum gebeten zu haben. Du hebst den Kopf erst, als ich ihn anhebe. Du kommst zu mir, küsst meine Stirn, dann meine Wange, dann meine Lippen. Kein Wort. Nur ein gemeinsames Ausatmen.
Ich bleibe liegen. Du auch. Meine Beine über deine. Meine Hand in deiner. Der Eiswürfel ist längst geschmolzen. Aber die Spur, die er hinterlassen hat, bleibt noch lange auf meiner Haut. Als Ahnung. Als Erinnerung. Als stilles Ja. Ich merke wie deine Hände erneut sanft nach unten zu meiner Scham gleiten. Fühle deine Finger wie sie ein Musikstück spielen ,das eine Symphonie in meinem Kopf auslöst.
Ich falle. Sanft. Aber ehrlich. In mich. In dich. Dann. Stille.
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