Dies ist ein beliebter Beitrag. La**** Geschrieben Oktober 17, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Guten Morgen, Vieles was ich kennen und lieben gelernt habe, als ich den BDSM Kosmos betrat, hat, wenn man genauer hinsieht, gar nichts mit BDSM zu tun. Und am Ende, ist vieles womöglich gar keiner Neigung geschuldet, sondern einfach eine schöne Art Dinge zu tun, manche unkonventionell, aber nicht BDSM. Ein paar Dinge, die mir persönlich begegnet sind: 1. Sessions: Planung und Dauer: Ich glaube, es kennen schon viele "Vanillas" die Situation wenn man frisch verliebt ist, auch ein paar Stunden im Bett zu verbringen, ohne zu Schlafen. Zu Kuscheln, Sex, noch mehr Kuscheln, Reden. Also sich länger Zeit zu nehmen für Intimität und Zweisamkeit, ist nicht unbedingt etwas komplett unbekanntes. Aber dass das eben nicht einzelne Ausnahmesituationen sind, sondern man sich diese Zeit bewusst und regelmäßig nimmt, das finde ich wunderschön. Ich stelle hier jetzt Sex vs BDSM, weil BDSM für mich eine alternative Form der Intimität ist. Mir ist schon klar, dass das für unterschiedliche Menschen unterschiedlich ist. Für mich war das einfach eine schöne Endeckung. Auch, dass geplante Intimität nicht schlecht sein muss, auch wenn es erstmal total unromantisch wirkt. Nur hat man im Alltag ja einfach keine Zeit übrig, die man sich nicht nimmt. Sich diese Zeit zu nehmen und sich dann auch länger als 20 Minuten und sehr intensiv auf einander einzulassen, war für mich eine schöne Endeckung. 2: Sexuelle Intimität > Orgasmus: Das Zusammensein und Zusammenspiel genießen ohne den Druck und das Ziel, zu einem Orgasmus zu kommen. Gerade durch das Wegdenken des männlichen Orgasmus während der Keuschhaltung wurde für mich da so eine andere Welt eröffnet. Nicht, dass Orgamen etwas schlechtes seien oder man darauf verzichten muss, aber es darf mehr sein, als ein Geturne und Getease nur für einen Orgasmus. Kein Performancedruck, kein Ziel, kein festgelegtes Ende 3. Sex über GV, OV, AV hinaus: Geschlechtsteile haben an Relevanz verloren für mich. Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten und unendlich viele Toys. Wenn man keine Penetration mag, kein dies, kein das. Man kann es wirklich handeln, einander und sich selbst auf unedlich viele Arten verwöhnen oder teasen oder quälen oder was auch immer. Alles darf sein, was sich gut anfühlt. Es muss nicht einmal explizit sexuell oder erotisch sein. 4. Körperbewusstsein: Ich bin selbstbewusster geworden. Was jemand denken könnte über diese oder jene Stelle meines Körpers, über meine Art mich zu raasieren oder sonst etwas. Es ist mir egal. Es ist mein Körper und er muss nichts für niemanden erfüllen. Er ist kein Fetischobjekt. 5. Alternative Beziehungsmodelle: Auch das war für mich neu. Natürlich hatte ich vorher davon gehört, ich kannte auch Menschen in offenen Beziehungen, aber wirklich frei habe ich mich nicht gefühlt, da ist einen sehr sexnegativen Background habe und auch wenn ich es nicht zugegeben hätte, mein Mindset von Slut-Shaming gefärbt war. Nach dem Motto "Jeder wie er glücklich ist, aber ich bin nicht so Eine." Bin ich doch und es ist überhaupt nicht schlimm. Und es ist befreiend, dass es so viele Möglichkeiten gibt, Dinge zu tun und man so leben kann, wie man es braucht. 6. Offenheit: So offen und frei über Vorlieben zu sprechen mit anderen Menschen, auch Bilder zu teilen wie ich es tue, dazu hatte ich überhaupt keinen Zugang. Obwohl ich natürlich oft gehört habe, man müsse darüber reden, um ein erfülltes Sexleben zu haben, zumindest mit dem Parter. Aber wenn mich jemand gefragt hat, was ich mag oder ausprobieren will, war ich regelrecht blockiert. Ich hatte das Gefühl, man erwartet von mir irgendeine pornomäßige perfomative außergewöhnliche Vorstellung mit der ich die fragende Person unterhalten und beeindrucken kann. Anderseits kommt man dann auch schnell wieder zum Thema Slut-Shaming, wie viel darf man sich da überhaupt vorstellen? Für mich ist mit dieser in großen Teilen sexpositiven Kultur auch Offenheit und Freiheit gekommen, mich in dem Ganzen überhaupt zu spüren. 7. Consent ist sexy. Ein Bewusstsein für Consent hatte ich natürlich schon vorher. Aber es fühlte sich uncharmant und unsexy an, zu fragen oder gefragt zu werden: "Darf ich dich küssen?" oder dergleichen. Das sehe und empfinde ich inzwischen komplett anders Was habt ihr so mitgenommen?
Al**** Geschrieben Oktober 17, 2025 Ich bastel gerne und hab angefangen *kinky* deko zu machen Bilder, Ton kurbis mit harness oder Knebel, Geschenk/Gutschein Boxen in bdsm style usw 😆 selbst vanillas mögen das Zeug und wollen es für *den gag* an Freunde verschenken
Dies ist ein beliebter Beitrag. be**** Geschrieben Oktober 17, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich brauche keinen physischen Orgasmus, um vollends befriedigt zu sein.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Arasjal Geschrieben Oktober 17, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Menschen Lügen wenn sie dich Vögeln wollen und geben vor etwas anderes zu sein um zum Stich zu kommen. Habe durch bdsm weit mehr Kontakt mit solchen Menschen. Habe dadurch aber gelernt zu gehen wenn es auffliegt oder sie auszusortieren. Ich habe mich viel durch Bdsm mit Psychologie, Minderheiten, Lebensumstände meiner subs beschäftigt und eine Menge soziale Intelligenz gesammelt. Ich finde meine Schlüssel wieder😂. Uups korrigiere nicht meiner… da wird sich heute Abend aber jemand freuen….durch bdsm habe ich gelernt das ich null auf Männer stehe.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ro**** Geschrieben Oktober 17, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich habe einiges entdeckt und über mich gelernt. Dass ich unter Umständen in der Lage bin zu fühlen und das sogar enorm tief. Dass ich spiritueller bin, als ich dachte. Dass ich komplizierter bin, als ich dachte. Dass ich böse Männer mehr als nur erregend finde. Dass ich einen Wert besitze. Dass man mich nicht einfach verlässt wenn ich nicht perfekt bin , sondern es auch anders abgegolten werden kann. Dass ich wesentlich devoter bin als ich dachte. Ich Dinge tue, von denen ich nicht dachte, dass sie mich erregen würden. Das meine Realität nicht unbedingt der, der anderen entspricht. Vieles was ich schon über mich wusste, hat sich mittlerweile auch nochmal sehr stark bestätigt.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Hi**** Geschrieben Oktober 17, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) Das wirklich jede Subkultur sich für besser hält. Und während ausserhalb vom BDSM viele Männer mit "Liebe" ankommen, um Sex zu kriegen, sprechen viele Männer von "BDSM", um Sex zu kriegen. Andere Worte, gleiche Masche. Consens, ja, stimme ich der TE zu, ist mir wichtiger oder bewusster geworden. Ob das aber mit BDSM zu tun hat, mit einem anderem Blick der Gesellschaft, das kann ich nicht genau sagen. bearbeitet Oktober 17, 2025 von HirnHerzHumor
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ro**** Geschrieben Oktober 17, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Was bei mir durch SM dazugekommen ist hat doch noch direkt damit zu tun, dass ich jetzt angefangen habe, mir Peitschen aus Leder selbst zu flechten und nicht nur Seilreste zu verwerten. Das hat mit einer kleinen 8 plait Snake angefangen und darauf hatte ich mich an einen 12 plait Quirt getraut. Aktuell hab ich eine Bull und einen Quirt aus Rohhaut als Projekte und dabei hab ich eigentlich schon zu viele gekaufte Werkzeuge... 🙈
Dies ist ein beliebter Beitrag. Syu Geschrieben Oktober 17, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Etwas weniger konkretes weil es extrem viel wäre aber vor allem Kommunikation ...bze die Möglichkeit mich/etwas mehr auszudrücken auszutauschen und zu hinterfragen. Bei mir war es etwas anders herum ich hab lange keine Begriffe für das gehabt was ich wahrgenommen oder gesehen/gefühlt habe(zb machtgefälle - welches quasi in jeder zwischenmenschlichen Beziehung in diversen Bereichen und Gewichtung besteht) bis ich auf bdsm und die Community dahinter gestoßen bin dann begann ein langer(andauernder) Prozess ich forsche gerne sowohl an/mit mir als auch (unter Einverständnis und Interesse) mit/an meinem gegenüber und liebe alternative Lebensstile und Geschichten/Wahrnehmungen. So konnte ich einerseits viel präziser in diversen Bereichen mich Weiterbilden oder neue/andere Ansätze und Erfahrungen machen. ( wobei ich jetzt wieder an dem Punkt stehe wo auch diese Definitionen nicht mehr wirklich genügen🤣) .Das ist das spannende daran bdsm ist für mich wie jede Subkultur in der viel "Ausdruck" vorhanden ist unfassbar spannend sei es in Hinblick auf das eigene selbst, die Position und die Dynamik mit der Umwelt und Erlebnisse und leben zu bestimmten Themen oder auch nur das Wechselspiel zwischen anderen. Das alles im detail aufzuschreiben würde mehrere roman bände füllen ( vielleicht veröffentliche ich irgendwann Mal etwas aus meiner Notiz Sammlung 🤣)
Ro**** Geschrieben Oktober 17, 2025 vor 20 Minuten, schrieb Rosenrot82: Ich habe einiges entdeckt und über mich gelernt. Dass ich unter Umständen in der Lage bin zu fühlen und das sogar enorm tief. Dass ich spiritueller bin, als ich dachte. Dass ich komplizierter bin, als ich dachte. Dass ich böse Männer mehr als nur erregend finde. Dass ich einen Wert besitze. Dass man mich nicht einfach verlässt wenn ich nicht perfekt bin , sondern es auch anders abgegolten werden kann. Dass ich wesentlich devoter bin als ich dachte. Ich Dinge tue, von denen ich nicht dachte, dass sie mich erregen würden. Das meine Realität nicht unbedingt der, der anderen entspricht. Vieles was ich schon über mich wusste, hat sich mittlerweile auch nochmal sehr stark bestätigt. Und dass ich mich nicht in eine Beziehung auf Augenhöhe, reinquetschen muss. Ewiger Streit und Diskussionen, sind einfach nicht nötig. Will ich nicht und brauche ich nicht, weil es mich immer sehr unglücklich gemacht hat.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Jes279 Geschrieben Oktober 17, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich hatte schon vorher wenig Probleme, mich über Wünsche und Vorlieben mitzuteilen. Einige Männer aus dem Vanilla Bereich haben mir dafür Promiskuität vorgeworfen. Wollten mich nutzen, aber nicht nicht als Partnerin haben. In der Art: du redest wie "so Eine", das macht mich an und ich will Sex mit dir. Aber du kannst nicht erwarten, dass ich mit "so Einer eine Beziehung führe. Im BDSM Bereich angekommen, durfte ich entdecken, dass ich meine Sexualität bisher nur im zweiten Gang gefahren bin und zusätzlich meine Kommunikation über meine Sexualität tatsächlich begrenzt ist und ich das definitiv ausarbeiten musste. Und meine Sexualität angenommen und nicht erst genutzt und dann verurteilt wird. (Was mich dann wieder in einen Konflikt mit mir selbst gebracht hat) Zu viele Männer leiden unter dem Madonnen Komplex. Die Intimität ist aufgrund des Austauschs und der Transparenz (im besten Fall) sehr viel stärker als alles, was ich bisher je erlebt habe. Ich habe aber bisher auch nur meinen Dom erlebt. Ich war so festgefahren auf deinen 2. Punkt. Der Orgasmus meines Doms und meiner ist immernoch wichtig für mich, aber ich spurte nicht mehr darauf hin. Mein Dom hat mir beigebracht, das Große Ganze und die Zeit zu genießen und wie intensiv es sein kann, wenn der Orgasmus eine untergeordnete Rolle spielt. Für mich IST mein Körper zum Fetischobjekt geworden. Ich genieße es. Dein letzter Punkt, Consent ist sexy, kann ich genau so unterschreiben. Während ich erlebt habe, wie früher oft über ein nein hinweggegangen wurde, erlebe ich bei den richtigen Menschen im BDSM Bereich Achtsamkeit, Fürsorge und klare Absprachen. Letzter Punkt: Fuckboys und Idioten gibt's leider überall 🤷🏻♀️
la**** Geschrieben Oktober 17, 2025 Hach ja. Ist tja genau mein Thema. Als ich zu Feti kam, wusste ich über BDSM, dass es mit Fesseln, Erniedrigung, Schmerzen und Pinkeln zu tun hat. Also weniger als jeder 50SoG-Fan. Und auch wenn ich mittlerweile viel erfahren habe, selbst einen Moment, in der Schmerz kein Schmerz war, sondern ein wohliges Gefühl, bin ich nie wirklich dahinter gekommen, was die Menschen tatsächlich antreibt, Schmerz zu geben oder zu spüren. Aber ich habe hier einige Menschen näher kennengelernt, was mir einen Einblick in deren Motivationen gegeben hat. Dadurch habe auch ich mich weiterentwickelen können. So konnte ich meine langjährige Beziehung erst durch diese Menschen hier festigen. Auch habe ich hier gelernt, dass es nur einen Menschen gibt, der tatsächlich alles, aber auch alles von einem weiß. Und das ist man selber. Wie erstaunlich, da man sich selbst oft nicht kennt. Wie kann ich da jemand anderes genau kennen. Will sagen, ich weiß, dass ich nichts weiß. Der Stein der Weisen ist nur ein Fels, hinter dem sich ein weiterer Weg auf tut. Ich habe durch den Einblick in die BDSM und deren Menschen gelernt, dass ein Lebensweg kein Ziel hat, nur Etappen. Wir lernen uns immer wieder neu kennen und sollten diese Erfahrungen als wertvollen Schatz mit uns nehmen und auch weitergeben. Im Grunde könnte ich noch zig Dinge aufzählen, aber das sprengt den Rahmen. 😂
Dies ist ein beliebter Beitrag. towel Geschrieben Oktober 17, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. ich bin noch selbstreflektierter geworden... auch hätt ich vor 15 jahren oder so nich derart offen reden können, auch, weil ich als demi schon immer bissel 'anders' getaktet war und es da schlicht keine ansprechpartner gab oder welche, die es nachvollziehn konnten, wovon ich da red *lach
Sub007-MissGnadenlos Geschrieben Oktober 17, 2025 Die Sichtweise hat sich enorm vergrößert. Tolerant war ich anderen gegenüber immer, egal ob es sexueller Natur war oder religiöses Denken etc. Jetzt beziehe ich mich auch mit ein. Diesen " vorgeschriebenen " den man vorgelebt bekam kann ich nichts mehr abgewinnen. Für mich kommt nur noch eine D/s Beziehung in Frage da ich mittlerweile beides kenne. Der Satz von TE " Darf ich dich küssen" ist ein super Beispiel dafür. Früher hat man es einfach gemacht. Jetzt vorher fragen bringt die Intimität viel tiefer. Was mich dagegen bestärkt hat das ich nur in einer monogamen Beziehung leben will.
Ja**** Geschrieben Oktober 17, 2025 Da ich zum BDSM kam um Dingen endlich einen Namen zu geben und auf der Suche nach Antworten war, für vieles. Doch dies nicht mal ein Jahr her ist, habe ich dass reflektieren erheblich ausgebaut. Daher hatte ich einiges mehr an Sozialverhalten aufzuarbeiten, welches auch durch den für jeden individuellen Sadomasochismus beeinflusst und fortlaufend geprägt wird. . Das alle eine Maske tragen auch wenn sie noch so tolerant und aufgeklärt daher kommen. Man sich nicht mal selbst kennt, da der Weg, einen ständig verändert. Keiner sagen kann was er wirklich braucht und was man braucht sich ständig ändert. Was man hatte erst richtig schön wird wenn es weg ist, aber dass Ende trotzdem der schönste Moment sein kein. Das wer zu Tief gräbt, um sich zu finden, sich selbst verlieren kann. Das leider zuviele bestimmen wollen und dann Entscheidungen treffen, die sie nicht zu Ende gedacht haben. Diese Entscheidungsträger dann noch die Verantwortung dafür ablehnen und lieber, daß weite suchen als offen und ehrlich eine Lösung zu finden. Ich selber nicht besser bin, obwohl es ernsthaft versucht wurde und wird. Das am Ende vieles was einst so wichtig erschien, schlagartig einfach nur bedeutungslos wird. Dies zählt sogar schon für Kleinigkeiten und nicht nur für, daß groß Finale. Den auch, daß Ende einer Sichtweise, eröffnet eine neue. Daher lege ich jedem ein Gedankenspiel nahe, in welchem Versucht wird, auch den Blickwinkel aller anderen Parteien zu "sehen". Aber bitte mit bedacht und die Sturzsicherung dabei nicht vergessen.
towel Geschrieben Oktober 17, 2025 vor einer Stunde, schrieb JaN1na: Daher lege ich jedem ein Gedankenspiel nahe, in welchem Versucht wird, auch den Blickwinkel aller anderen Parteien zu "sehen". das tu allein hier scho seit 11jahrn und bin dennoch nich so negativ denkend wie du... hmm
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ja**** Geschrieben Oktober 17, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Vor 2 Stunden, schrieb towel: das tu allein hier scho seit 11jahrn und bin dennoch nich so negativ denkend wie du... hmm Ich hab das als recht positiv und als einen riesigen Sprung nach vorne gesehen. Vor allem nicht nur die Fehler anderer zu sehen und hier im Forum auf Frauen getroffen zu sein...die auch mal, auf einem Thema rum geritten sind bis sogar ich es verstanden hatte. So meine Fehler und dazu gehörigen Denkfehler erkennen konnte. . Falls das und noch mehr nicht direkt ersichtlich war, in meinem Text. Ich hab versucht es allgemein zu halten.
Dies ist ein beliebter Beitrag. je**** Geschrieben Oktober 18, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Moin zusammen. Wir haben uns damals als subs von unterschiedlichen Doms kennen gelernt und verliebt.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ta**** Geschrieben Oktober 18, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich bin alles andere als neu im BDSM. Aber seit neuestem fühle ich Gefühle, die ich vor Urzeiten abgespalten hatte. Und ich verstehe, dass das im Endeffekt gesund ist. Aber es ist mir total fremd. Sicher hatte ich Freundschaften, Beziehungen, und Gefühle. Nur waren die Gefühle sehr reduziert. Ich habe nach schweren Traumata, die andere aus der Bahn werfen würden, zB versuchte Übergriffe gegen meine sexuelle Selbstbestimmung mit Lebensgefahr... Einfach weiter gemacht und bin montags wieder ins Büro gegangen. Das ist nicht lange her. Ich wurde einst gestalked mit regelmäßigen Angriffen gegen mich, derjenige wollte mich entstellen und *** lassen und Schlimmeres. Und ich habe weiter gearbeitet, bin jeden Tag aus dem Haus gegangen, bereit, mit einem Säureanschlag auf mein Gesicht umzugehen, weil ich es wagen, morgens Brötchen holen zu gehen. Und jetzt gerade erst hatte ich eine kleine Enttäuschung - und habe die am selben Tag gespürt und war neben mir. Ich habe überhaupt keinen Umgang damit, diese dämlichen Emotionen live mitzubekommen. Und die alten, die ich damals nicht gespürt habe. Jemand hat mich mal mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und stand mit Feuerzeug vor mir. Und ich bin kühl damit umgegangen und habe da nie drüber nachgedacht. Das hatte mich nicht mitgenommen, ging ja gut aus. Jetzt bin ich verstört und genervt, menschliche Emotionen wahrnehmen und irgendwann akzeptieren zu müssen. Ekelhaft.
Ja**** Geschrieben Oktober 18, 2025 Vor 3 Stunden, schrieb TaliX: Ich bin alles andere als neu im BDSM. Aber seit neuestem fühle ich Gefühle, die ich vor Urzeiten abgespalten hatte. Und ich verstehe, dass das im Endeffekt gesund ist. Aber es ist mir total fremd. Sicher hatte ich Freundschaften, Beziehungen, und Gefühle. Nur waren die Gefühle sehr reduziert. Ich habe nach schweren Traumata, die andere aus der Bahn werfen würden, zB versuchte Übergriffe gegen meine sexuelle Selbstbestimmung mit Lebensgefahr... Einfach weiter gemacht und bin montags wieder ins Büro gegangen. Das ist nicht lange her. Ich wurde einst gestalked mit regelmäßigen Angriffen gegen mich, derjenige wollte mich entstellen und *** lassen und Schlimmeres. Und ich habe weiter gearbeitet, bin jeden Tag aus dem Haus gegangen, bereit, mit einem Säureanschlag auf mein Gesicht umzugehen, weil ich es wagen, morgens Brötchen holen zu gehen. Und jetzt gerade erst hatte ich eine kleine Enttäuschung - und habe die am selben Tag gespürt und war neben mir. Ich habe überhaupt keinen Umgang damit, diese dämlichen Emotionen live mitzubekommen. Und die alten, die ich damals nicht gespürt habe. Jemand hat mich mal mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und stand mit Feuerzeug vor mir. Und ich bin kühl damit umgegangen und habe da nie drüber nachgedacht. Das hatte mich nicht mitgenommen, ging ja gut aus. Jetzt bin ich verstört und genervt, menschliche Emotionen wahrnehmen und irgendwann akzeptieren zu müssen. Ekelhaft. Wenn man so aufwächst und weiter lebt, dann fällt dies gar nicht so auf. Die Klatsche kommt wenn du dann anders lebst und warum auch immer, dieses Echo kommt. Viel Erfolg, dies durchzustehen, wünsche ich dir.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ta**** Geschrieben Oktober 18, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich habe mir das nicht gewünscht, weich zu werden. Das konnte ich immer mit Freunden sein. Und ich bin gut darin, so zu tun, als wäre ich weich. Ich bin stolz, härter zu sein als jeder Mann, den ich je traf. Dass man versuchen konnte, mich zu zerbrechen, und ich dafür am Ende stets nur Spott übrig hatte. Diese andere, die ich vorher einmal war, war schwach, und ich habe alles davon ausgebrannt. Es ist mir nicht geheuer, dieses Fragment von mir. Mag lästig sein, immer nach Waffen Ausschau zu halten. Niemals eine Regung unkontrolliert preiszugeben. Jederzeit bereit zu sein, zu einer höhnischen Furie zu sein. Aber das ist mir vertraut. Und ich will es nicht verlieren. Es ist nützlich. Frisst Energie ohne Ende. Aber ohne das wäre ich viele Male gestorben, hätte vor langem aufgegeben. Es tut beinahe physisch weh - diese innere Rüstung, mit Attacken zu rechnen, diese Panzerteile sind wie mit meiner Haut verwachsen. Niemand kam je an mich heran. Das abzulegen ist viel schmerzhafter, als es anzulegen. Denn ich habe ja nichts mehr gespürt. Das ist mein Triumph gewesen - zu sehen, wie alles an mir abprallt. Fühlen ist ziemlich überbewertet, in meinen Augen.
towel Geschrieben Oktober 18, 2025 vor 7 Stunden, schrieb TaliX: Ich bin alles andere als neu im BDSM. Aber seit neuestem fühle ich Gefühle, die ich vor Urzeiten abgespalten hatte. Und ich verstehe, dass das im Endeffekt gesund ist. Aber es ist mir total fremd. Sicher hatte ich Freundschaften, Beziehungen, und Gefühle. Nur waren die Gefühle sehr reduziert. Ich habe nach schweren Traumata, die andere aus der Bahn werfen würden, zB versuchte Übergriffe gegen meine sexuelle Selbstbestimmung mit Lebensgefahr... Einfach weiter gemacht und bin montags wieder ins Büro gegangen. Das ist nicht lange her. Ich wurde einst gestalked mit regelmäßigen Angriffen gegen mich, derjenige wollte mich entstellen und *** lassen und Schlimmeres. Und ich habe weiter gearbeitet, bin jeden Tag aus dem Haus gegangen, bereit, mit einem Säureanschlag auf mein Gesicht umzugehen, weil ich es wagen, morgens Brötchen holen zu gehen. Und jetzt gerade erst hatte ich eine kleine Enttäuschung - und habe die am selben Tag gespürt und war neben mir. Ich habe überhaupt keinen Umgang damit, diese dämlichen Emotionen live mitzubekommen. Und die alten, die ich damals nicht gespürt habe. Jemand hat mich mal mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und stand mit Feuerzeug vor mir. Und ich bin kühl damit umgegangen und habe da nie drüber nachgedacht. Das hatte mich nicht mitgenommen, ging ja gut aus. Jetzt bin ich verstört und genervt, menschliche Emotionen wahrnehmen und irgendwann akzeptieren zu müssen. Ekelhaft. chapeau ob diesem ehrlichen comment!!!
towel Geschrieben Oktober 18, 2025 vor 2 Stunden, schrieb TaliX: Fühlen ist ziemlich überbewertet, in meinen Augen. *smile das könnt ja fast ich sein...aber nein- es iss nich überbewertet, es iss nur sch..ei..sse tricky! und überfordernd...reizüberflutend ggf aber bis zu nem gewissenen maß isses etwas, was man wohl lernen muss
Lady-4321 Geschrieben Oktober 18, 2025 Vor 3 Stunden, schrieb TaliX: Ich habe mir das nicht gewünscht, weich zu werden. Das konnte ich immer mit Freunden sein. Und ich bin gut darin, so zu tun, als wäre ich weich. Ich bin stolz, härter zu sein als jeder Mann, den ich je traf. Dass man versuchen konnte, mich zu zerbrechen, und ich dafür am Ende stets nur Spott übrig hatte. Diese andere, die ich vorher einmal war, war schwach, und ich habe alles davon ausgebrannt. Es ist mir nicht geheuer, dieses Fragment von mir. Mag lästig sein, immer nach Waffen Ausschau zu halten. Niemals eine Regung unkontrolliert preiszugeben. Jederzeit bereit zu sein, zu einer höhnischen Furie zu sein. Aber das ist mir vertraut. Und ich will es nicht verlieren. Es ist nützlich. Frisst Energie ohne Ende. Aber ohne das wäre ich viele Male gestorben, hätte vor langem aufgegeben. Es tut beinahe physisch weh - diese innere Rüstung, mit Attacken zu rechnen, diese Panzerteile sind wie mit meiner Haut verwachsen. Niemand kam je an mich heran. Das abzulegen ist viel schmerzhafter, als es anzulegen. Denn ich habe ja nichts mehr gespürt. Das ist mein Triumph gewesen - zu sehen, wie alles an mir abprallt. Fühlen ist ziemlich überbewertet, in meinen Augen. Du hast echt vieles ausgesprochen was auch mich betrifft, aber man muss den schmalen grad zwischen dieser härte und dem fühlen finden.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ta**** Geschrieben Oktober 18, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Merkwürdig, dass das andere auch betrifft, und die nicht gleich das Loblied auf die Tiefe und Intensität singen. Eigentlich wollte ich das nur im BDSM. Aber man kann wohl kein altes Selbst Jahrzehnte wegsperren und dann nur für Sessions rausholen. Also habe ich jetzt Gefühlsbaustelle 24/7.
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