Jump to content

Erzwungener Kink


ma****

Empfohlener Beitrag

Guten Morgen,

@JaN1na, ja, das war bei uns genau so. War mir damals nicht möglich sie irgendwie einzubremsen, wenn sie richtig in Fahrt war. Meine Strategie war es mehr ihr so zu gehorchen und alles für sie zu machen, dass sie gnädig mit mir umgeht. Hat am Anfang gut funktioniert ist aber, wie beschrieben, immer extremer geworden.

Ich hatte Candala so verstanden, dass viele ihr Trauma so behandeln, dass sie sich gezielt in ein solches Szenario begeben um dieses Mal entschlossener zu handeln und die Kontrolle zu erlangen. Das war bei mir nicht der Fall. Ich hätte mich anfangs nie freiwillig wieder in diese Situation gebracht. Ich denk mein Kopf hat aus dieser Traumasituation im Nachhinein gezielt etwas Positives geformt, mit dem ich jetzt gut umgehen kann.

Glaube nicht, dass ich ihr nachtrauere auch wenn ich sehr oft daran zurück denke. Eher der Situation des Peggings als Machtdemonstration. Das konnte ich in der Zeit nie wieder in dieser krassen Form erleben. Sind auf jeden Fall sehr ambivalente Gefühle:D

Vor 22 Minuten , schrieb Silky:

Keine Ahnung, aber ich glaube die Meisten haben das schon erlebt. Irgendwann ist der Moment da, wo ein Fragezeichen in uns aufploppt, welches ergründet werden will. 

Und mittlerweile glaube ich auch, selbst wenn dieses Fragezeichen ohne Verwarnung auftaucht, dass es nicht grundlos zu diesem Zeitpunkt geschieht. 

Dann darüber reden zu können, dieses Thema anzusprechen, empfinde ich als den Beginn für meine persönliche Weiterentwicklung. Eine Entwicklung die teils Jahrzehnte lang in meinem Unterbewusstsein schlummerte und auf den richtigen Moment gewartet hat.

Also ja, es ist gut, darüber zu reden.

Danke:)

Vor 1 Stunde, schrieb mannheim339970:

Guten Morgen,

@JaN1na, ja, das war bei uns genau so. War mir damals nicht möglich sie irgendwie einzubremsen, wenn sie richtig in Fahrt war. Meine Strategie war es mehr ihr so zu gehorchen und alles für sie zu machen, dass sie gnädig mit mir umgeht. Hat am Anfang gut funktioniert ist aber, wie beschrieben, immer extremer geworden.

Ich hatte Candala so verstanden, dass viele ihr Trauma so behandeln, dass sie sich gezielt in ein solches Szenario begeben um dieses Mal entschlossener zu handeln und die Kontrolle zu erlangen. Das war bei mir nicht der Fall. Ich hätte mich anfangs nie freiwillig wieder in diese Situation gebracht. Ich denk mein Kopf hat aus dieser Traumasituation im Nachhinein gezielt etwas Positives geformt, mit dem ich jetzt gut umgehen kann.

Glaube nicht, dass ich ihr nachtrauere auch wenn ich sehr oft daran zurück denke. Eher der Situation des Peggings als Machtdemonstration. Das konnte ich in der Zeit nie wieder in dieser krassen Form erleben. Sind auf jeden Fall sehr ambivalente Gefühle:D

Das klingt nach einer Beziehung, die ziemlich gefährlich war, mit Schemata, die man von häuslicher Gewal! und emotionalem M¡ssbrauch kennt - ständig auf Anspannung, alles richtig zu machen.
Gut, dass Du da raus bist und es Dir mit Abstand noch einmal anguckst.
Traumata sexuell sublimieren ist auch ein bekanntes Verhalten von Menschen mit extremen Erfahrungen. Im BDSM sind einige Menschen unterwegs, die früh Schlimmes erlebt haben, das entschärft "nachspielen" auf Top- oder Subseite - oder Aspekte davon - oder alle Praktiken ausschließen, die daran erinnern, triggern könnten [Anmerkung: Ich schreibe bewusst "einige"Menschen - man kann auch vollkommen untraumatisiert Spaß am BDSM haben].
Und ja, es geht darum, Kontrolle zu erleben/wiederzugewinnen - auch die Kontrolle bewusst an jemanden abzugeben ist eine Form der Kontrolle.

Vor 1 Stunde, schrieb mannheim339970:

Guten Morgen,

@JaN1na, ja, das war bei uns genau so. War mir damals nicht möglich sie irgendwie einzubremsen, wenn sie richtig in Fahrt war. Meine Strategie war es mehr ihr so zu gehorchen und alles für sie zu machen, dass sie gnädig mit mir umgeht. Hat am Anfang gut funktioniert ist aber, wie beschrieben, immer extremer geworden.

Ich hatte Candala so verstanden, dass viele ihr Trauma so behandeln, dass sie sich gezielt in ein solches Szenario begeben um dieses Mal entschlossener zu handeln und die Kontrolle zu erlangen. Das war bei mir nicht der Fall. Ich hätte mich anfangs nie freiwillig wieder in diese Situation gebracht. Ich denk mein Kopf hat aus dieser Traumasituation im Nachhinein gezielt etwas Positives geformt, mit dem ich jetzt gut umgehen kann.

Glaube nicht, dass ich ihr nachtrauere auch wenn ich sehr oft daran zurück denke. Eher der Situation des Peggings als Machtdemonstration. Das konnte ich in der Zeit nie wieder in dieser krassen Form erleben. Sind auf jeden Fall sehr ambivalente Gefühle:D

Klassisches Gegenteil-Bärchen-Spiel...ich wollte mehr Druck, Strafe, Zwang einfach alles und bekam weniger...
Was ich noch erlebt habe, betrifft Füße, die mag ich eigentlich gar nicht, weil man damit über den Dreck läuft...
.
Sie hat mich dazu .... so lange bis ich von alleine angekrochen kam und dann nicht durfte.
Verstehe bis heute nicht genau, warum es funktioniert hat und anhält...da ich Füße immer noch nicht mag...
Sehr Ambivalent dat ganze.
.
So lang man nicht dran eingeht oder vor Panik wegläuft, muss ja irgendwas die Verbindung halten...

Vor 2 Stunden, schrieb JaN1na:

Klassisches Gegenteil-Bärchen-Spiel...ich wollte mehr Druck, Strafe, Zwang einfach alles und bekam weniger...
Was ich noch erlebt habe, betrifft Füße, die mag ich eigentlich gar nicht, weil man damit über den Dreck läuft...
.
Sie hat mich dazu .... so lange bis ich von alleine angekrochen kam und dann nicht durfte.
Verstehe bis heute nicht genau, warum es funktioniert hat und anhält...da ich Füße immer noch nicht mag...
Sehr Ambivalent dat ganze.
.
So lang man nicht dran eingeht oder vor Panik wegläuft, muss ja irgendwas die Verbindung halten...

Naja, was die Bibdung hält in manchen Fällen ist phantastischer Sex mit schrecklichen Menschen. Gerade als Sub mit etwas seelischem Masochismus kann man daran klebenbleiben. Hatte ich, hatten Freund*innen - bei der einen lief Strafanzeige gegen den Ex (sie hatte nur einstweilige Verfügung haben wollen, aber wegen ihrer Aussage musste Verfahren eröffnet werden , war kein Kavaliersdelikt). Aber sie hatte heftigen Entzug vom besten Sex ihres Lebens. Ich konnte es nur verstehen, weil ich auch mal eine ähnliche Dynamik erlebt hatte.

Vor 1 Stunde, schrieb TaliX:

Naja, was die Bibdung hält in manchen Fällen ist phantastischer Sex mit schrecklichen Menschen. Gerade als Sub mit etwas seelischem Masochismus kann man daran klebenbleiben. Hatte ich, hatten Freund*innen - bei der einen lief Strafanzeige gegen den Ex (sie hatte nur einstweilige Verfügung haben wollen, aber wegen ihrer Aussage musste Verfahren eröffnet werden , war kein Kavaliersdelikt). Aber sie hatte heftigen Entzug vom besten Sex ihres Lebens. Ich konnte es nur verstehen, weil ich auch mal eine ähnliche Dynamik erlebt hatte.

Mit etwas seelischem Masochismus ist es also auch schon schwer...aber dennoch, die von mir und hier geschilderten Beziehungen finde ich noch harmlos...
Bei mir lief dies noch unter Vanilla und Frau hat die Hosen an...halt ganz modern 🤭

Vor 4 Stunden, schrieb Candala:

Das Ziel ist dabei oft weniger, sich in die Situation zu begeben, um dann etwas anders zu machen / es zu verhindern. Ein Kontrollverlust ist es so oder so, nun aber vom Opfer initiiert und damit weniger machtlos. Der Versuch, dass das was passiert, etwas anderes in uns auslöst. Statt Angst und Unbehagen, nun Geilheit. Statt sich den Bedingungen des anderen hinzugeben, es nun nach den eigenen zu gestalten. Es passier somit nicht zwingend etwas anderes, aber es löst etwas anderes im Jenigen aus. Neuverknüpfung.
Das ist etwas was passieren kann, nicht dass es so bei dir sein muss oder bei jedem, dem ein Missbrauch passiert.

Doch, das trifft wohl ziemlich genau auf mich zu.
Du solltest übrigens Bücher schreiben... Hat alles Hand und Fuß was du schreibst;)

Vor 41 Minuten , schrieb mannheim339970:

Doch, das trifft wohl ziemlich genau auf mich zu.
Du solltest übrigens Bücher schreiben... Hat alles Hand und Fuß was du schreibst;)

Das haben ja zum Glück bereits einige vor mir übernommen, sodass ich eher das Lesen davon bevorzuge 😉 aber ja, Menschen, und ihre Bewältigungsstrategien, sind durchaus spannend. Ganz gleich ob etwas zum Schutz völlig in Vergessenheit gerät oder so wie in deinem Fall bewusst reingegangen wird. Hier scheint mal ausnahmsweise das Ergebnis zu zählen, dass du deinen Frieden finden konntest

vor 10 Stunden, schrieb Candala:

Das ist etwas was passieren kann, nicht dass es so bei dir sein muss oder bei jedem, dem ein Missbrauch passiert.

stimmt!  aber isses auch 'gut'?  diese art der kompensation..  weiss nich, ehrlich gesagt

als 'erklärung' für den TE @mannheim339970-

 

ich hab selbst ne nötigung hinter mir.. von daher denk ich schon, dass da bissel inner materie bin und mir ne meinung erlauben darf

Vor 5 Stunden, schrieb towel:

als 'erklärung' für den TE @mannheim339970-

 

ich hab selbst ne nötigung hinter mir.. von daher denk ich schon, dass da bissel inner materie bin und mir ne meinung erlauben darf

Das darf dann wohl jede dritte Frau und er hat es ja auch erlebt. Ich würde einem Psychologen zb auch ohne die Erfahrung die Einordnung dieser Thematik zu gestehen. Nebenbei es tut mir aufrichtig leid das auch du diese Erfahrung machen musstest.

Vor 5 Minuten , schrieb Arasjal:

Das darf dann wohl jede dritte Frau und er hat es ja auch erlebt. Ich würde einem Psychologen zb auch ohne die Erfahrung die Einordnung dieser Thematik zu gestehen. Nebenbei es tut mir aufrichtig leid das auch du diese Erfahrung machen musstest.

Zustimme...
Was noch fehlt, wenn es einen beschäftigt. Mit dem Hausarzt reden und überweisen lassen zum Psychiater...ein Gespräch mit dem ist keine Schande...aber mit Glück hilfreich.

Vor 6 Stunden, schrieb towel:

stimmt!  aber isses auch 'gut'?  diese art der kompensation..  weiss nich, ehrlich gesagt

Wie sagt man so schön, kommt wohl drauf an. Gut sicher nicht in der Hinsicht, dass es ein empfehlenswerter Weg ist oder der automatisch zur Heilung führt. Wird er gegangen, vermutlich differenziert betrachtet wird - geschieht es aus Zwang/ich muss, aus freier Entscheidung/ich will. Steht man neben sich oder ist präsent. Fühlt man sich danach leer oder gut und erfüllt. Eskaliert es oder bleibt es stabil. Wird es als Regulation oder Selbstbestrafung missbraucht oder bewusst gewählt. Ganz gleich wie es ausfällt, ist es vermutlich im Idealfall nicht der alleinige Weg, mit Geschehenen wie diesem umzugehen. Reden daher schon mal ein wichtiger Schritt.

Am 25.1.2026 at 11:02, schrieb Arasjal:

Ne wirkliche Grenzen kann man erweitern. Es gibt ja oftmals Frauen die keinen Sex mit einem haben wollen… da kann man zur Not einfach mal rein halten. Vielleicht gefällt es ihr am Ende ja… erfährt man ja nur durch Erfahrung.

In jedem Fall ist sowas eine ist *** und strafbar, im besten Falle macht die Person die ‚einfach mal reinhält‘ Erfahrung mit dem Gefängnis.

Am 25.1.2026 at 11:23, schrieb Arasjal:

Ich möchte nochmal anfügen das mein oben angeführter Post natürlich Sarkasmus enthält… ich habe da von nicht einvernehmlichen Sex geschrieben.

Ah ja, gerne direkt im post markieren für die unter uns welche Aussagen erstmal ernst nehmen 

Vor 5 Minuten , schrieb Nique:

Ah ja, gerne direkt im post markieren für die unter uns welche Aussagen erstmal ernst nehmen 

Ich kann post leider nicht editieren.

Vor 15 Minuten , schrieb Nique:

In jedem Fall ist sowas eine ist *** und strafbar, im besten Falle macht die Person die ‚einfach mal reinhält‘ Erfahrung mit dem Gefängnis.

Unter 25% der Anzeigen zu Verg.ewaltigung führen zu einem Urteil - und wenn, dann zwei Jahre später. Beratungsstellen kann man aufsuchen, die zwingen einen nicht, diesen steinigen, belastenden Weg zu gehen

Vor 16 Minuten , schrieb TaliX:

Unter 25% der Anzeigen zu Verg.ewaltigung führen zu einem Urteil - und wenn, dann zwei Jahre später. Beratungsstellen kann man aufsuchen, die zwingen einen nicht, diesen steinigen, belastenden Weg zu gehen

Viele Fälle werden ja auch nicht angezeigt. Weil die betroffenen Personen sich schämen oder Angst haben das ihnen nicht geglaubt wird. Dann wird zb verdrängt und wenn es hochkommt dann Urlaub in der psychiatrischen…von daher ist drüber reden schon mal ein wichtiger Schritt.

vor 4 Stunden, schrieb Arasjal:

 

Viele Fälle werden ja auch nicht angezeigt. Weil die betroffenen Personen sich schämen oder Angst haben das ihnen nicht geglaubt wird. Dann wird zb verdrängt und wenn es hochkommt dann Urlaub in der psychiatrischen…von daher ist drüber reden schon mal ein wichtiger Schritt.

bingo!  ich habs auch nich angezeigt..  zu der zeit hätts auch null sinn gemacht  (danke für dein statement, aber ich kann mittlerweile drüber reden, das iss gut)

und n the***ut- hmm...  manchen mags helfen! manchen nich!  meine therapie war der austausch mit meinen besten, aber eben auch das forum! 

ein 'nimm es an zu deiner biographie-ding'

×
×
  • Neu erstellen...