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Warum sind BDSMler*innen besonders oder was Besonderes?


SM-Art-5-GG

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)

In manchen Threads hier wird nach einiger Zeit oftmals erwähnt, dass bestimmte Dinge oder Dynamiken auf BDSM nicht zutreffen würden, weil BDSM halt "etwas Besonderes" wäre. 

Nun ist sicherlich zutreffend, das im Rahmen von BDSM eine andere Art von (Macht-)Dynamik in der Beziehung "herrscht" und Sexualität (i.w.S.) anders gelebt wird bzw. teilweise einen anderen Stellenwert hat. 

Daher meine Fragen: 

1. Was macht BDSM so besonders? 

2. Was unterscheidet es von anderen Beziehungsformen?

3. Wo gibt es Ähnlichkeiten mit Vanilla-Beziehungen? 

4. Warum ist es evtl. wichtig, dass BDSMler*innen ihre Besonderheit/en betonen?

5. Was sind die Vor- bzw. Nachteile was Besonderes zu sein oder evtl. auch nur sein zu wollen?

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Für mich ist es die Tiefe der Verbindung.
Mit wachsendem Vertrauen öffnet man sich sich mehr und mehr und lässt Einblicke in die Seele zu die dem anderen in einer Vanilla-Beziehung verwehrt sind.

(bearbeitet)
vor 14 Minuten, schrieb MenueSurprise:

Für mich ist es die Tiefe der Verbindung.
Mit wachsendem Vertrauen öffnet man sich sich mehr und mehr und lässt Einblicke in die Seele zu die dem anderen in einer Vanilla-Beziehung verwehrt sind.

Ist dem wirklich so?  Spricht man nicht gerne in Vanilla UND BDSM gleichermaßen von SEELENVERWANDTEN? 

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Ich kann nur für mich und meine bisherigen Partnerinnen sprechen.

vor 3 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

1. Was macht BDSM so besonders? 

Nichts. Man selbst findet das halt besser und erfüllender. 😅 Sucht sich die Neigung ja aber nun nicht aus. Dass es dann besonders ist, wenn man das ausleben kann (können ja auch nicht alle), dass dies intensiver für einen ist, ist ja logisch. Aber andere Beziehungen sind das nicht weniger, denn die Bedürfnisse sind ja schlicht andere. 

vor 3 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

2. Was unterscheidet es von anderen Beziehungsformen?

Im Prinzip nichts. Man macht halt nur bdsm. Andere machen andere Sachen. 

vor 3 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

3. Wo gibt es Ähnlichkeiten mit Vanilla-Beziehungen? 

Mal mehr, mal weniger. Denke wenn es "Liebesbeziehungen" mit D/S sind, machen da die Paare zusätzlich zu bdsm auch sehr ähnliche Sachen. 

Bei einigen D/S-Beziehungen ist sowas wie küssen und so allerdings ausgeschlossen. 

Ich sag mal so, hier bei uns im Machtgefälle ergibt sich das und ich bin dann diejenige die "folgt". In einer Session würde ich auch nie meinen Herrn einfach anfassen oder so. Küsse wären selten, gingen wenn dann von ihm aus usw. So im Bett liegend, kann das schon anders aussehen, da streichel ich ihn dann auch, weil er das mag usw. Er kann auch anderes tun, das ergibt sich irgendwie von selbst, ob man bei Kuscheln ist oder Quälereien usw. 

Ich sag mal so: beides ist irgendwie voll gut, bdsm schlägt immer durch...🤭

Zum Abschied eine Ohrfeige. Da fühle ich mich umhüllt. Im Sinne von "du gehörst mir!", liebevoll, aber auch mahnend: "bleib schön brav!" Oh, das kann so viel! Das Machtgefälle spürend und wissend. Und dann einfach zu gehen...

Und natürlich, auch der leidenschaftliche Kuss kann viel. 

Puh, ich weiß es also nicht. 

vor 3 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

4. Warum ist es evtl. wichtig, dass BDSMler*innen ihre Besonderheit/en betonen?

Ist nicht wichtig. Die Frage wäre, ob man sich dadurch über was stellen möchte oder einfach von sich selbst aus erzählt, wie "besonders" etwas für einen ist. Sprich, Dinge können besonders für einen sein, man selbst ist natürlich nicht im Sinne einer Besonderheit was besseres als andere Leute...

vor 3 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

5. Was sind die Vor- bzw. Nachteile was Besonderes zu sein oder evtl. auch nur sein zu wollen?

Ich sehe mich nicht als besonders, eher vielleicht mit meiner *speziellen* Neigung (wenn die es besonders im Sinne von "anders" macht)...🤭 Ich denke mir manchmal selbst: "bist du gestört!" Schicksal manchmal auch... Es ist halt so. 

Tja, was ist "positiv", was ist "negativ"? 

Denke viele Beziehungsfragen sind am Ende soo verschieden nicht. Wer welche Bedürfnisse hat, wie man kommunizieren will, wie man was organisiert usw. Ich denke nur, dass dann die Ergebnisse anders ausfallen können, wie man was gut findet, die Gespräche sich recht wahrscheinlich allerdings ähneln. 

vor einer Stunde, schrieb Davina87:

Viele "Beziehungen" sind heutzutage extrem oberflächlich geworden. ("Generation Beziehungs-Unfähig") Wo wohl das Internet, social media, Gesellschaftliche Einstellung etc eine große Rolle spielen.
Beim BDSM allerdings, darf es nicht "Oberflächlich" sein, da man einander sonst wirklich schaden kann.

Es "sollte" beim bdsm nicht oberflächlich sein @Davina87, allein aufgrund bestimmter Trigger, Sicherheit usw. Aber ist es am Ende auch nicht weniger als bei anderen Varianten...😅

Wobei ich als oberflächlich jetzt sehen würde, kein Eingehen auf den anderen, irgendwie nur Rein, Raus. 

Das hat man im bdsm genug. Im Forum schreiben ja nur die tendenziell eher "Reflektierten". 

Und negative Erlebnisse (im besten Falle einfach nicht erfüllende, im weniger schönen belastende) hatten ja auch schon genug Subs. (Teils auch Doms, denn Subs können auch Dinge verschweigen usw.)

Beide können auch extreme Dinge wollen, wo der Dom sagt: "gut, machen wir", aber ohne dass sich da groß Gedanken drüber gemacht wurde, wohin dies unter Umständen führen kann.

Da ist sicher eine gewisse Gefahr im bdsm, wenn es um extreme Spielweisen geht. 

Für besonders 🤔 die Gesellschaft hält einen oftmals für abartig vielleicht eine Art Schutz Mechanismus.Vielleicht interpretieren Menschen da auch etwas rein. Passiert ja oft genug das Menschen die dagegen agitieren das ihre Präferenzen oder ihre Art zu leben… als Menschen hingestellt werden die sich über andere stellen. Quasi als was besseres… diese Einschätzung läuft mir oft über den weg. Für mich schwer nachvollziehbar meine Vermutung zu diesem Phänomen kann ich aber nicht schreiben 🤣🤣

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